Per Post wurde mir das untenstehende zugespielt, aus dem Harenberg-Kalender. https://harenberg-kalender.de/.
Die, denen ich das weitergeleitet habe, hielten das für eine Provokation.
EIn süßer Kalender: der Harenberg-Kalender
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Hab die mal freundlich angeschrieben:
"Als Betreiber des Beschneidungsforums, muss ich mich über Ihren Beitrag zur Beschneidung empören. Das ist wirklich unterste Schublade. Sachlich falsch. Amerikanische Propaganda für die Beschneidung." -
Wer hat diesen Unsinn verbrochen?
Was ist ein "Harenberg Kalender"?
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Die Frage ist, welche Studie es ist, die dieser Kalender da anspricht? Die Bluestein et al. Studie oder die von Bossio et al?
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Nicht für Dilettanten, von Dilettanten.

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Die Frage ist, welche Studie es ist, die dieser Kalender da anspricht?
Ganz offensichtlich der Bossio-Pukall-Quatsch.
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Dabei ist die Bossio-Studie ein klassischer Fall von "den Autoren gefallen die eigenen Studienergebnisse nicht, deshalb interpretieren Sie sie in ihrem Sinne um."
Dabei zeigen die Messergebnisse in dieser Studie eindeutig, dass die Vorhaut für Wärme als auch für Berührungen der empfindlichste Teil des Penis war!
https://www.huffingtonpost.com/brian-earp/doe…ml?guccounter=1
Ich nehme an, dass die Studie, und ihre wahren Resultate, in diesem Forum bereits besprochen wurden.
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Ich nehme an, dass die Studie, und ihre wahren Resultate, in diesem Forum bereits besprochen wurden.
Selbstverfreili, genau deswegen hatte ich diesen Link angehängt:Man könnte sicher noch viel mehr dazu schreiben...
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Das hier Unsinn verbreitet wird, ist wohl unstrittig.
Ich frage mich aber, warum dieser Verlag so etwas verbreitet. Wer hat ihn dafür bezahlt? Hat der Verlag bzw. an ihm beteiligte Personen oder führende Mitarbeiter hier ein Interesse bewusst Fehlinformationen zu streuen, um die öffentliche Diskussion um die Beschneidung zu verwirren.
Mir persönlich erscheint diese "Idee", über ein Kalenderblatt für Verwirrung zu sorgen, ziemlich perfide. Wer wird schon dem Text auf einem Kalenderblatt misstrauen, der im Zeitalter von digitalen Kalendern / Medien fast schon zum Anachronismus wurde. Mich würde es daher nicht wundern, wenn hier echte Profis am Werk waren. Wo aber Profis arbeiten, muss auch entsprechendes Geld fließen und hier wäre interessant, wer dafür bezahlt hat.
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Allein dieses Motto: "Einstein für Quanten-Dilettanten" zeugt von einigem physikalisch-historischem Dilettantismus.
Albert Einstein war bekanntlich der Schöpfer der speziellen und der allgemeinen Relativitätstheorie, mit der Quantenmechanik hatte er eher seine Probleme, berühmt ist der Ausspruch "Gott würfelt nicht", bzw "nicht der wahre Jakob".
Auch wenn Einstein wichtige Details zur Quantenphysik beigetragen hat, wäre "Dirac/Heisenberg/Schrödinger für Quanten-Dilettanten" weitaus passender.Wenn es aber um "Einstein für Dilettanten" (besser gesagt Nicht-Physiker) geht, gibt es da schon seit fast 100 Jahre ein Buch von Max Born "Die Relativitätstheorie Einsteins", bestimmt lesenswerter als dieser dilettantische Kalender. Bei dem Niveau passt aber dann Bossio/Pukall, die Erfinder der Vorhaut-Relativierungstheorie.
Einzig interessant wäre jetzt noch ob der Autor "zufällig" wie Einstein und der "evidente" Herr Pekarek einer "beschneidenden" Traditionsgemeinschaft angehört.
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Zitat
Mir persönlich erscheint diese "Idee", über ein Kalenderblatt für Verwirrung zu sorgen, ziemlich perfide. Wer wird schon dem Text auf einem Kalenderblatt misstrauen, der im Zeitalter von digitalen Kalendern / Medien fast schon zum Anachronismus wurde. Mich würde es daher nicht wundern, wenn hier echte Profis am Werk waren. Wo aber Profis arbeiten, muss auch entsprechendes Geld fließen und hier wäre interessant, wer dafür bezahlt hat.
Meinst Du wirklich? Ich halte das für etwas weit hergeholt. Der Einfluss von Kalendersprüchen auf die öffentliche Meinungsbildung scheint mir doch eher sehr gering zu sein. Wenn ich Geld zur Verbreitung einer bestimmten Meinung einsetzten wollte, wären Kalender so ziemlich das letzte "Medium", in das ich investieren würde. Da gibt es andere Wege.
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Na, dieser Fake über Tarantel in der Juccapalme und ähnliches wurde ja auch über Kalender verbreitet und das hat hervorragend geklappt. Nachher kam dann heraus das es eine Studie eines Prof. war um zu sehen wie schnell sich Fakemeldungen verbreiten. Ist nur schade um jeden der aufgrund so eines Kalenderblattes von seinen Eltern verkrüppelt wird. Man kann nur hoffen das niemand dieses Blatt als Entscheidungshilfe ansieht.
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Diese “Studie“ hat bei mir lediglich bewirkt, dass ich meine Unterarme ab jetzt mit ganz anderen Augen sehe. Da möchte man seine Vorhaut wieder haben und sie befindet sich in doppelter Ausführung genau vor der Nase
Okay, Spaß bei Seite. Zu einer echten Studie sollte mindestens genannt werden: Wie viele Männer haben teilgenommen, wie Alt waren sie, in welchem Alter wurden sie beschnitten, wie lange ist die Beschneidung her (nach meiner Beschneidung konnte man mich auch nach jeder kleinsten Berührung unter der Zimmerdecke wiederfinden^^) und noch viele Details mehr. Sowas in einem Kalender abzudrucken ist totaler Quatsch und einfach nicht repräsentativ. Ein netter kleiner Versuch der Ärztelobby 
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Du hast insofern vollkommen recht, dass wenn man von einer Studie schreibt, auch eine Quellenangabe mit Titel der Studie und Veröffentlichkeitsort (Zeitschrift) angeben sollte.
Man könnte auch einfach eine Studie erfinden!
Wir können hier noch nicht mal mit Sicherheit sagen, um welche Studie es sich handelt. MIr müssen hier anhand von Indizien ermitteln, welche Studie es mit größter Wahrscheinlichkeit war.
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Vor allem der Test auf Hitze und Schmerz! Was hat das mit dem Sexualempfinden zutun?! Da zählt vor allem die Stimulation der Meissnerschen Tastkörperchen und die reagieren auf Dehnung und nicht auf Hitze oder gar Schmerz.

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Sie reagieren auf Druck.
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Sie reagieren auf Druck.
Merkel-Zellen reagieren auf Druck.
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Die Antwort:
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vielen Dank für Ihre Zuschrift zum Einstein-Kalender.
Sie behaupten, unser Artikel zum Thema Beschneidung sei sachlich falsch. Wir beziehen uns in dem Text auf eine amerikanische Studie:https://www.sciencedirect.com/science/articl…022534715055354
In diesem Artikel sind die Ergebnisse etwas lesbarer zusammengefasst:
https://www.vox.com/2016/4/17/11439740/foreskin-sensitivity
Gleich zu Anfang des Kalenderblatts weisen wir darauf hin, dass Beschneidung ein kontrovers diskutiertes Thema ist. Selbstverständlich sind wir gegen Zwangsbeschneidungen und unfachmännisch durchgeführte Eingriffe, die häufig schwere gesundheitliche Beschwerden nach sich ziehen.
Mit freundlichen Grüßen
[...]
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[Sehr geehrt ....]
ich wusste schon, aus welcher Ecke diese Studie stammt.
Die Arbeiten von Frau Bossio sind dahingehend bekannt, das sie auf eine Verharmlosung der Folgen abzielen.
Auch die Stichprobengröße (62) ist schon ein Problem.Dagegen gibt es unzählige Studien, die belegen, dass die Beschneidung nicht für jeden zu Beeinträchtigungen führt, jedoch zu Beeinträchtigungen führen kann. Und das allein verbietet einen medizinisch nicht notwendigen Eingriff.
So z.Bsp. die von Sorrells, die durch Objektivierung der Messung (Berührung durch ein Filament an unterschiedlichen Stellen) zu ganz anderen Ergebnissen kommt. Gerade er belegt, dass sich Keratin nicht, wie von Ihnen behauptet, anlagern soll, sondern es tatsächlich tut.
Zur Lektüre:
https://www.beschneidung-von-jungen.de/home/beschneid…lempfinden.htmlDass bei der Beschneidung, die empfindsamste Stelle, das Frenulum, oft mit entfernt wird, scheint Ihnen nicht bekannt zu sein. Dass die Innenseite der Vorhaut extrem empfindlich ist, davon kein Ton in den Ausführungen der vielfach widerlegtenFrau Bossio, die nur die Außenseite betrachtet.
Davon, dass das Thema ein „kontrovers diskutiertes Thema“ Ist, ist Ihrem Kalenderblatt nichts anzumerken.
Das, was im Kalenderblatt als „gängige Meinung“ bezeichnet wird, ist sehr weitverbreitet, während die Behauptung es gäbe keinen Unterschied, die Meinung ist, die u.a. in den USA und Israel weitverbreitet ist, also durchaus nicht gängig.
Ich bedaure, dass Ihre Wahl ausgerechnet auf das Thema fiel, und dafür ausgerechnet Bossio herhalten musste.
Mit freundlichen Grüßen,
[...]
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Wie wäre es, wenn jemand diesem Verlag einen Artikel ähnlicher Länge anbietet, der zu anderen Schlüssen kommt und mehr der Realität entspricht? Selbstverständlich diesmal mit korrekten Quellenangaben. Mit Hinweis darauf, dass schon deshalb in einer fortgeschrittenen Gesellschaft Eltern nicht das Recht haben sollten, eine Entscheidung mit so potenziell gravierenden Folgen für Ihre Kinder zu treffen?
Sozusagen als Schadenswiedergutmachung?
Dann zeigt sich ja, wo dieser Verlag steht. -
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