Ich finde, man sollte die Corona-Impfung und einen Täter-Opferkreislauf wie die Genitalverstümmelung von Jungen überhaupt nicht in Beziehung setzen.
Corona und die Impfungen sind hier 
Ich muss mich aber gegen die Bezeichnung "Giftspritzen" wehren (ich habe vier dieser Spritzen bekommen - ohne irgendwelche bleibenden Folgen, so wie viele Milliarden Menschen weltweit auch). Jede Impfung, jedes Medikament, jede Heilbehandlung kann Menschen schädigen - das entscheidende ist das Verhältnis Nutzen/Schaden.
Der Fall von Selin ist bedrückend und traurig. Aber Myasthenia gravis durch die Covid mRNA- Impfung ist extrem selten, weltweit soll es nur wenige Fälle gegeben haben. Selin hat extremes Pech gehabt. Viel häufiger wird Mg durch eine Covid-Infektion ausgelöst.
Man kann nicht aus Angst vor schweren Nebenwirkungen die gesamte moderne Medizin abschaffen.
Ich habe in der Familie und im Freundeskreis auch die furchtbaren Wirkungen schwerer Covid-Infektionen erlebt. Long Covid, und sogar den Tod. Das passierte während der ersten Wellen viel, viel häufiger als Impfschäden. Diese angeblichen "Giftspritzen" haben vielen Menschen das Leben gerettet bzw vor lang anhaltender, schwerer Krankheit bewahrt. Solche, viel zahlreicheren Fälle wurden in dem Nano-Bericht nicht gezeigt. Zeitweise wusste man ja mancherorts nicht mehr wo hin mit den Leichen. Da mussten Kühllaster requiriert werden.
Wofür man logischerweise nicht entschädigt werden kann sind Schäden aus Risiken in die man selbst per Unterschrift eingewilligt hat. Das ist dann eben extremes Pech. (Es sei denn, das Risiko wäre untertrieben worden).
Ansonsten sind die Hürden für eine Entschädigung inzwischen gesenkt worden, was zu begrüßen ist.
Und "Regierende" bezahlen Entschädigungen für Impfschäden nicht aus ihren Privatschatullen. Die bezahlt ggf. der Steuerzahler. Hat mit "Privatjachten und Luxusautos anschaffen" nichts zu tun. Ärzte könne für vom RKI oder vom Staat empfohlene Impfungen eh nicht haftbar gemacht werden, es sei denn, es hätte Fehler z.B. bei der Aufklärung oder Kontraindikationen gegeben. Ansonsten würde sich wohl auch niemand mehr finden, der Arzt werden wollte - und das wäre eine Katastrophe. Wir alle brauchen Ärzte, sie werden eh immer knapper!
Was die Entschädigungen für nicht oder falsch indizierte Zirkumzisionen im Kindesalter angeht: die wird es nicht geben solange der Gesetzgeber die Penis-Vorhaut (im Gegensatz zur Klitoris-Vorhaut) und das Frenulum als nutzlose und problemlos disponible Körperteile bezeichnet und das Recht auf Eigentum bezogen auf den Körper des Jungen bestreitet.
Und solange eine wirkmächtige Lobby dafür sorgt, dass in Schulen Genitalverstümmelung von Jungen als eine Selbstverständlichkeit dargestellt wird und die Mehrheitsgesellschaft, die BGM ablehnt den Arsch nicht hochkriegt.
Und die Wehrpflicht ist noch mal ein ganz anderes Thema. Hat mit BGM rein gar nichts zu tun.
Und jetzt bitte, bitte: 