Ich meine damit, dass ich in anderen Foren immer wieder Einträge lese von Frauen, die auf einen aerodynamisch beschnittenen Penis stehen, weil der so sauber, lecker, geil ist. Denen ist wurscht, ob das für den Mann eventuell negative Folgen hat und sie selbst in einigen Jahren oder Jahrzehnten mal darunter zu leiden haben.
Diese Frauen müssen wir aufklären. Wie wir hier in unserem Forum sehen, gibt es schon einen schönen Anteil an Frauen, die weiter denken als bis zum nächsten One Night Stand mit einem Porno-Penis. Aber leider sind das noch viel zu wenige.
Warum kommen Frauen schlechter zum Orgasmus?
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klang ich in meinen voherigen Biträgen auch so daneben? Dann möchte ich mich hiermit bei allen Lesern entschuldigen.
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Ich meine damit, dass ich in anderen Foren immer wieder Einträge lese von Frauen, die auf einen aerodynamisch beschnittenen Penis stehen, weil der so sauber, lecker, geil ist. Denen ist wurscht, ob das für den Mann eventuell negative Folgen hat und sie selbst in einigen Jahren oder Jahrzehnten mal darunter zu leiden haben.
Das habe ich auch in anderen Foren vor kurzem gelesen. Aber haben diese Frauen überhaupt Erfahrung mit beschnittenen Männern oder sehen sie den beschnittenen Penis nur auf Fotos oder auch in Pornofilmen eventuell? Wenn die meisten Frauen, welche diese Beiträge geschrieben haben, damit gute Erfahrungen gemacht haben, dann könnte es sein, dass die Beschneidung vor sehr kurzer Zeit zurück lag oder aber sie erwischten einen von ca. 20% der beschnittenen Männer, die relativ schnell oder "normal" schnell zum Höhepunkt kommen.
Wie ich im Parallelthema darlegte, gibt es schon Männer über 30, die nie beim Geschlechtsverkehr zum Orgasmus kommen und die Frauen ziemlich ratlos bis vielleicht verzweifelt sind, weil sie nicht wissen, wie sie ihren geliebten Partner befriedigen können. Die Sexualität ist also nicht nur für den Mann sondern auch für seine Partnerin frustrierend! Hier nochmals derselbe Link: PTF-Archiv: sex mit beschnittenem mann (Sexualitt) .:. PT-Forum (Archiv)
Damit es zu keinen Missverständnissen kommt, gibt es natürlich auch intakte Männer, die schwer oder keinen koitalen Höhepunkt erreichen. Wo die Ursachen liegen, können event. Sexualmediziner oder Sexualtherapeuten herausfinden. Bei den Intakten liegt die Ursache sehr wahrscheinlich in der Psyche aber auch die Angst des beschnittenen Mannes der Partnerin beim Liebesakt weh zu tun, bringt es mit sich, dass er sich nicht seiner Lust und Leidenschaft hemmungslos hingeben kann und somit das Erreichen des Höhepunkts noch zusätzlich erschwert ist.
Ich schaue nicht einem Mann zuerst in die Hose und verliebe mich dann in ihn! Ich haben den Mann lieb gewonnen und mir ist es egal ob er beschnitten ist oder nicht! Sein Wesen, seinen unglaublichen Humor, seine Fröhlichkeit und die lustigen Sprüche liebe ich
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"Nun diese Frage ist hier wahrscheinlich im falschen Forum", wenn diese Erkenntnis da ist, warum gehen Sie dann nicht in das richtige Forum ? Hier hat da wirklich nichts zu suchen.
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"Nun diese Frage ist hier wahrscheinlich im falschen Forum", wenn diese Erkenntnis da ist, warum gehen Sie dann nicht in das richtige Forum ? Hier hat da wirklich nichts zu suchen.
Es handelt sich ja nicht um eine ERKENNTNIS der Threaderstellerin, sondern um eine Frage, die lediglich mit einer Vermutung über die (mögliche) Antwort auf die Frage verbunden ist. Die Antwort könnte aus Sicht der Threaderstellerin möglicherweise auch anders lauten: nein, ich bin NICHT im falschen Forum.
Die bisherigen Antworten auf die Frage der Threaderstellerin haben ergeben, dass Frauen aus vielerlei Gründen "schlechter zum Orgasmus kommen". Einer dieser Gründe ist die durch die Beschneidung des Partners herabgesetzte Empfindlichkeit, die zur Verlängerung des Geschlechtsaktes führt, die von einigen Frauen als luststeigernd, von anderen wiederum als schmerzhaft empfunden wird.
Da die Threaderstellerin berichtet hat, dass sie, wenn auch nicht ausschliesslich, aber doch gelegentlich zur letzteren Kategorie gehört, ist sie also richtig in diesem Forum. Der Verweis auf ein anderes Forum geht daher fehl.

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Die bisherigen Antworten auf die Frage der Threaderstellerin haben ergeben, dass Frauen aus vielerlei Gründen "schlechter zum Orgasmus kommen". Einer dieser Gründe ist die durch die Beschneidung des Partners herabgesetzte Empfindlichkeit, die zur Verlängerung des Geschlechtsaktes führt, die von einigen Frauen als luststeigernd, von anderen wiederum als schmerzhaft empfunden wird. Da die Threaderstellerin berichtet hat, dass sie, wenn auch nicht ausschliesslich, aber doch gelegentlich zur letzteren Kategorie gehört, ist sie also richtig in diesem Forum. Der Verweis auf ein anderes Forum geht daher fehl.
Danke Werner, ich bin aus indirekter Betroffenheit im richtigen Forum! Für einige Frauen mag der Sex mit einem beschnittenen Penis zur voller Zufriedenheit sein, dann wären solche Frauen hier im falschen Forum, denn es ist mir bewusst, dass es nicht immer sexuelle Störungen und Probleme gibt mit beschnittenen Männern.
Ich hatte selber vor ca. 6 Jahren eine Liebesaffäre mit einem Moslem und überhaupt keine Probleme gehabt. Obwohl beschnitten, gehörte er offenbar zu der Gruppe der Männer, deren Eichel sogar überempfindlich war, denn er erreichte den Höhepunkt recht schnell, in meinen Augen zu schnell - für uns beide völlig problemlos und ohne Missempfindungen!
Diesmal war es anders!
Von wegen also beschnittene Männer können immer länger! Dass einige beschnittene Männer auch schneller den Orgasmus erreichen können, weiss ich aus einem kürzlich geführten Gespräch mit einer muslimischen Single-Frau, die sowohl Erfahrung mit beschnittenen als auch unbeschnittenen Männern hat. Ich hatte mit 2 Ex-Freunden - beide intakt - einen schönen fast immer schmerzfreien Liebesakt und beide konnten sich ziemlich gut beherrschen bzw. den Höhepunkt hinauszögern!
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[…]
Es könnte ja sein, dass Maimonides sich "verrechnet" hat bezüglich der Reduzierung der "überschüssigen" sexuellen Empfindlichkeit, und es sich nur um eine Phantasie vom ihm handelt - eine Phantasie, der übrigens auch eine " moderne Wissenschaftlerin" wie Frau Dr. Deusel nicht grundsätzlich widerspricht. Dann bleibt ja immer noch die Frage, welches Denken hinter einer derart - aus heutiger Sicht - sexualfeindlichen Einstellung spricht. Dass sie gelegentlich/ häufig scheitert, sollte Maimonides/ Deusel zu denken geben.

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Für mich ist es nicht so sehr die "Länge" (zeitlich) des Liebesaktes, sondern die Tiefe der Gemeinsamkeit, das gemeinsame Erleben, das "Eins werden", das mir oft beim Koitus fehlt.
Sich miteinander bewegen und spüren als wäre man "eins", in dem die Grenzen verschwimmen, auf einer gemeinsamen Welle reiten. Und darin eine Nähe zur Partnerin spüren und spüren wie die Liebe fliesst. Das fällt mir schwer und ich schiebe das auf meine geringere Sensitivität als Beschneidungsfolge. Zumindest zum großen Teil.Wenn ich mich in der Vergangenheit mit einer Partnerin in diese Richtung auf den Weg gemacht habe, habe ich oft die gemeinsame Welle verloren, wie ein Blinder, der das Licht sucht. Dann kann ich nachdenken, was ich tun könnte, so dass es meiner Partnerin gefällt, aber das ist nicht das Gleiche, auf der Welle reite ich dann nicht. Und das fehlt dann nicht nur mir.
Dann kann ich den Höhepunkt hinauszögern, mich versuchen nicht zuviel zu bewegen und auch nicht zu wenig, mich sozusagen kontrollieren, was sein wollen was ich im Augenblick nicht bin. Weil ich zu wenig spüre um einfach in Fluß zu sein.
Und auch habe ich Frauen kennengelernt, die auch kein Interesse daran hatten in einen gemeinsamen Fluß zu kommen, die (so aus meiner subjektiven Sicht heraus) gar nicht so viel Nähe spüren wollten, sondern einfach sich selbst spüren, als Frau, die es geniessen, wenn ich ihr es "besorge", mit viel hin und her.
Aber mir fehlt da die Tiefe. Für mich persönlich gesprochen, für mich ist das "Eins werden" wichtig, das fließen.
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Es könnte ja sein, dass Maimonides sich "verrechnet" hat bezüglich der Reduzierung der "überschüssigen" sexuellen Empfindlichkeit, und es sich nur um eine Phantasie vom ihm handelt - eine Phantasie, der übrigens auch eine " moderne Wissenschaftlerin" wie Frau Dr. Deusel nicht grundsätzlich widerspricht. Dann bleibt ja immer noch die Frage, welches Denken hinter einer derart - aus heutiger Sicht - sexualfeindlichen Einstellung spricht. Dass sie gelegentlich/ häufig scheitert, sollte Maimonides/ Deusel zu denken geben.

Was soll man zu Frau Deusel sagen? Ist sie hier Ärztin oder Rabbinerin?
Wer dem Rabbiner in ihr näher kommen möchte, -
[…]
Ich glaube, ich möchte Frau Dr. Deusel überhaupt nicht näher kommen. Ihre Funktion als Rabbiner würde ich vielleicht brauchen, wenn ich konvertieren möchte. Ihre Funktion als Urologin würde ich vielleicht als Patient brauchen. Da ich gelegentlich " da unten " etwas streng rieche, würde mir Frau Dr. Deusel auch dafür eine Beschneidung "empfehlen". Da ich nicht konvertieren möchte und meine Frau durch meinen Geruch ganz ausser sich gerät (sexuell, meine ich, nicht aus hygienischen Gründen), kommt eine Beschneidung für mich nicht infrage.
Ich habe jetzt aber im Internet gelesen, dass Beschneidung gegen vorzeitigen Samenerguss hilft. Merkwürdigerweise hatte Frau Dr. Deusel dies noch gar nicht auf ihrer Agenda. Da ich schon nach einer Stunde zum Höhepunkt komme, wäre dies eine Überlegung wert.
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Diese Diskussion hier, verläuft sich meiner Ansicht nach etwas. Da aber die Zugriffe die Höchsten im Forum sind, scheint es nach dem Thema " Orgasmusfähigkeit " einen großen Bedarf zu geben.
Umstritten ist, ob die Beschneidung ein Vorteil oder eher ein Nachteil innerhalb der Sexualität darstellt. Dieses herauszustellen ist nicht eindeutig möglich, da es Vorlieben in sowohl als auch gibt.
Ein Fakt bleibt aber doch, daß religiöse Beschneidung ein vorsätzlicher Eingriff in den Körper eines Knaben ist, und dadurch eine Veränderung dessen Sensibilät des Penis verursacht. Ob ein Mann später damit gut zurecht kommt oder nicht, hängt an verschiedenen Faktoren - unter anderem auch an dem Sexualpartner.
Nun könnte man sagen, daß der von menschenhand verursachte Eingriff auch eine art Schicksal darstellt, wie man dieses sowieso schon allein durch die Zeugung erhält. Doch es macht für mich einen großen Unterschied, ob man mir - was immer auch durch die Zeugung an Genen mir mitgegeben wurde - nach der Geburt, also nachdem der "natürliche Entwurf" soweit abgeschlossen ist, eine Prägung verpasst, die eben unter Umständen gar nicht mit meinem "natürlichen Entwurf" übereinstimmt. Dazu kommen noch die unnötigen Schmerzen die eine Beschneidung mit sich bringt, und mir je nach Empfindungstyp für den Rest meines Lebens ein Trauma beschert.
Darum geht es doch. Daß das Leben an sich kompliziert ist oder sein kann, daß streitet ja niemand ab. Doch noch zusätzlich und vor allem vorsätzlich eine Schwierigkeit mit auf den Weg zu bekommen, das möchte ich mir nicht gefallen lassen. Zumal dies hier wegen religiöser Motive geschieht, und wie und ob ich religiös sein möchte, das entscheide ausschließlich ich selbst.
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Diese Diskussion hier, verläuft sich meiner Ansicht nach etwas.
Ja, das ist in Foren wohl nicht ganz zu vermeiden. Es hat hier themenfremde " Zwischenrufe" gegeben, auf die zu reagieren ich für notwendig hielt. Vielleicht hätte ich besser geschwiegen.

Erfahrungen/Berichte Betroffener/Mitbetroffener sind in diesem Forum immer willkommen. Für manchen Betroffenen ist es vielleicht such nützlich, die eigenen Erfahrungen in einen weiteren Zusammenhang zu stellen (Partnerschaft, Sexualität, Gesellschaft, Religion usw.), nicht zuletzt auch unter dem Aspekt von: du bist nicht allein - du hast nicht "Schuld". Wogegen ich mich wehre, ist, wenn diese Berichte von anderen darauf reduziert werden, zum Anlass für alle möglichen Gedanken zu allen möglichen Themen zu dienen.
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Da ich mit 46 Jahren beschnitten wurde, muss ich sagen, dass die Diskussionen um länger können, oder oder oder irgendwie daneben liegen.
Ich kenne den Sex also mit und ohne Vorhaut.
Da ich früher eine sehr lange VH hatte, hat diese natürlich auch irgendwie gestört.
Seit dem ich Ohne bin, habe ich und auch meine Partnerin mehr davon.
Denn jetzt reibt jeder cm straff hin und her, mein Eichelkranz wird viel besser massiert und ich habe die gleichen Empfindungen an der Eichel, wie zuvor.
Allerdings im schlaffen Zustand ist sie sehr unempfindlich. -
Für mich ist es nicht so sehr die "Länge" (zeitlich) des Liebesaktes, sondern die Tiefe der Gemeinsamkeit, das gemeinsame Erleben, das "Eins werden", das mir oft beim Koitus fehlt.
Sich miteinander bewegen und spüren als wäre man "eins", in dem die Grenzen verschwimmen, auf einer gemeinsamen Welle reiten. Und darin eine Nähe zur Partnerin spüren und spüren wie die Liebe fliesst. Das fällt mir schwer und ich schiebe das auf meine geringere Sensitivität als Beschneidungsfolge. Zumindest zum großen Teil.Wenn ich mich in der Vergangenheit mit einer Partnerin in diese Richtung auf den Weg gemacht habe, habe ich oft die gemeinsame Welle verloren, wie ein Blinder, der das Licht sucht. Dann kann ich nachdenken, was ich tun könnte, so dass es meiner Partnerin gefällt, aber das ist nicht das Gleiche, auf der Welle reite ich dann nicht. Und das fehlt dann nicht nur mir.
Dann kann ich den Höhepunkt hinauszögern, mich versuchen nicht zuviel zu bewegen und auch nicht zu wenig, mich sozusagen kontrollieren, was sein wollen was ich im Augenblick nicht bin. Weil ich zu wenig spüre um einfach in Fluß zu sein.
Und auch habe ich Frauen kennengelernt, die auch kein Interesse daran hatten in einen gemeinsamen Fluß zu kommen, die (so aus meiner subjektiven Sicht heraus) gar nicht so viel Nähe spüren wollten, sondern einfach sich selbst spüren, als Frau, die es geniessen, wenn ich ihr es "besorge", mit viel hin und her.
Aber mir fehlt da die Tiefe. Für mich persönlich gesprochen, für mich ist das "Eins werden" wichtig, das fließen.
Das hast Du sehr schön beschrieben, genau dieses Gefühl habe ich auch als Partnerin eines beschnittenen Mannes. Man kann ohne Probleme Sex haben auch guten, nur leider fehlt die Tiefe, der Einklang der Körper. Es fälllt nicht gleich auf, am Anfang wenn man frisch verliebt ist, spielen noch so viele andere Gefühle mit, erst im laufe der Jahre, wo Sex mit einem Intakten zur Gewohnheit wird, wird es bei einem Beschnittenen zur Arbeit, vor allem, wenn man sich nicht erklären kann, "warum"?
Die Problem müssen erst mal erkannt werden, man muss drüber reden können und gemeinsam die beste Lösung finden, wenn dann durch Offenheit eine Vertrautheit entsteht und dies Schuld-zuweisung/Gefühle beseitigt sind, kann man vielleicht doch dieses Gefühl von Tiefe und eins werden erleben, was meinst Du??? -
Liebe Theresa, ich bin ganz Deiner Meinung, gegenseitiges Vertrauen und Offenheit sind für mich die Basis und dann kann man/frau/gemeinsam sehen, was an Tiefe dadurch erwachsen kann. Eine Beziehung, in der es möglich ist, die Verletzungen zu zeigen. Dann kann man sich auf den Weg machen und sich dem "eins sein" nähern, auch wenn die Vorhaut fehlt, so bin ich überzeugt.
Du wünscht Dir wohl sehr, dass Dein Mann sich öffnet, schreibst, "Probleme müssen erst mal erkannt werden, man muss drüber reden können", ich lese das als einen Wunsch von Dir.
Was sagt Dein Mann dazu? Nach dem was ich bisher gelesen habe, verdrängt er Deiner Meinung nach, dass es ein Problem gibt. Ich glaube dafür hat er sicher einen Grund, fürs Verdrängen. Wahrscheinlich einen guten Grund und das Verdrängen ist dann die Strategie, damit umzugehen. Eine blöde Strategie, weil ein Problem bestehen bleibt und auch blöd, weil Du ihm nicht gut vermitteln kannst, dass Du Dir mehr Offenheit und Vertrauen wünscht, da dies ja von ihm fordert nicht mehr zu verdrängen.
Was würde passiern, wenn Dein Mann sich öffnet? Glaubst Du, dass ihr zusammen euch auf den Weg machen könntet zu einer Sexualität mit mehr Tiefe, diesem gemeinsamen Ritt auf einer Welle, die euch beide trägt, man sich nicht selber bewegt, sondern bewegt wird und sich dieser Bewegung gemeinsam hingibt?
Ich habe so das dumme Bauchgefühl, aber ich kann mich natürlich irren, dass Dein Mann sich vielleicht nicht mit Dir einfach auf den Weg machen würde, wenn er sich öffnet, sondern erst Mal in ganz schön große Not geraten könnte, das zu verdauen, was die Beschneidung (und die Umstände der Beschneidung mit der Frage, ob das gegen seinen Willen war, ob es vielleicht Vertrauen zu seinen Eltern oder seiner Kultur erschüttert/zerstört hat, ...) mit ihm gemacht hat.
Bei mir war es eine Lebenskrise, als ich entdeckt habe, welche Wirkungen meine Beschneidung für mein Leben hatte und hat. Das war alles schön in meinem Unterbewußtsein verdrängt und hat mein Verhalten geprägt ohne dass ich es kognitiv mitgekriegt habe. Und es war nicht einfach, als Erinnerungen aufgetaucht sind und ich Zusammenhänge erkennen durfte/musste. Das ging Stück für Stück, bis sich ein ganzer Abgrund vor mir eröffnet hat. Es hat mich aus der Bahn geworfen.
Wie ist das bei Deinem Mann? Ich habe Dich früher schon einmal gefragt, so als Frage für Dich selber, nicht damit Du mir antwortest. Link Verdrängt Dein Mann vielleicht eine Verletzung, die sehr sehr schmerzhaft war, und schwer auszuhalten, wenn sie ins Bewußtsein aufsteigen würde, und nicht mehr verdrängt im "Keller"? Könnte er damit umgehen?
Das sind die Fragen, die mir durch den Kopf gehen, wenn Du von Offenheit und Vertrauen schreibst, von Tiefe und "eins sein". Die Beschneidung kann eine ganz schön tiefe Verletzung sein, und wenn diese Erfahrung hochkommt? Dann müsste Dein Mann damit umgehen, und Du natürlich auch.
Vielleicht würde Dein Wunsch nach mehr Offenheit und Vertrauen nicht zu größerer Tiefe im Sex (und darüber hinaus) führen, zumindest erst Mal, sondern ganz schön große Herausforderungen bedeuten? Und Dein Mann weiß das (mehr oder weniger unbewusst)?
So als kleine Reflektion auf Deinen Post. Ich kann falsch liegen, aber ich denke es schadet nicht, Dir diese mögliche Sichtweise anzubieten. Was meinst Du?
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Hallo Traubenzucker,
Ich dank Dir, für Deine Sichtweise und vermutlich ist Dein Bauchgefühl richtig.
Ich hab die letzen Tage mit Briefe lesen verbracht und von meinen beiden ehemaligen Freunden, die intakt waren, habe ich jede Menge. Es ist so erstaunlich, wie man als Mensch verdrängen kann, sie beschrieben beide eine Person die mir heute völlig unbekannt ist und dass zu ganz verschiedene Zeiten, bei meinem ersten Freund war ich 16 und wir waren 5 Jahre zusammen und beim zweiten war ich 27 und wir waren 2 Jahre zusammen, sie hielten mich beide für liebevoll, zärtlich, einfühlsam, sexy, sinnlich, offen und ehrlich, alles was mein Mann nicht sieht oder womit er nicht umgehen kann.
Wenn wir schon mal darüber gesprochen haben, warum es zwischen uns nicht stimmt, hab ich oft gesagt, dass mir ein Vorspiel fehlt aber das hat nicht wirklich was gebracht. Durch das lesen der Briefe wurde mir klar, was ich mit dem Vorspiel meinte, es war einfach alles, das ganze drumherum, auch die Briefe, wie wir uns angesehen haben, das Krippeln im Bauch wenn man an den Andern denkt, unsere Liebe fand nicht nur im Bett statt sondern sie war einfach überall spürbar.
Mein Gefühl sagt mir, dass ich nicht von jemanden was verlangen kann, was er garnicht geben kann?
Ich kann jetzt nicht beurteilen ob es an der Beschneidung liegt, oder ob es einfach nur an der Mentalität liegt, wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass dieses Verhalten durch Jahrhundert langes Beschneiden kommen kann und somit schon als normal wahrgenommen wird. Wohingegen deutsche b. Männer durchaus einen verhaltensunterschied zu anderen Männer wahrnehmen und somit merken, dass mit ihnen etwas nicht stimmt??? -
Hallo Aphrodite,
nein, die Frage ist nicht im falschen Forum. Sexualität und ihr Zusammenhang mit Gesellschaft sind so komplex, da gibt es glaube ich keine Frage oder Beitrag zum Thema Sexualität, die hier "off-topic" wäre.
Du zitierst eine Reihe von Mythen und Vorurteilen, die als "Evolutionsbiologie" und "Wissenschaft" verklärt werden, obwohl sie empirisch widerlegt sind. Bedenke: "Evolutionsbiologie" wird überwiegend von weißen Männern (und von Frauen, die den gleichen Mist glauben) betrieben, die nicht einsehen wollen, dass die weibliche und männliche Sexualität in unserer christlich geprägten, patriarchalischen Gesellschaft von Männern kontrolliert wird, und den orgasm gap (statistisch zu Ungunsten der Frau; bei mir ist es aufgrund meiner Beschneidung umgekehrt) als eine biologische Unvollkommenheit der Frau deuten, die von "der Natur" (genauso kann man(n) auch argumentieren: "von Gott") so gewollt sei. Auch in der Gleichsetzung von Sexualität mit Fortpflanzung findest Du die christliche Prüderie und sexuelle Unterdrückung wieder. Sexualität hängt zwar auch mit Fortpflanzung zusammen, aber Sexualität ist nicht gleich Fortpflanzung, sondern gleich Lust. Die Anatomie der weiblichen Lust und des Orgasmus ist praktisch identisch mit der des (intakten) Mannes, nur die Lustorgane sehen etwas anders aus. Wenn eine Frau sich selbst zum Höhepunkt bringt (durch Onanie oder indem sie oben liegt), kann sie genauso schnell steif werden und kommen wie ein Mann. Nur oft liegt der Mann oben und der kennt die Lustfähigkeit der Frau nicht so gut wie sie selbst (vgl. Amendt et al.: Sexfront). Deswegen braucht die Frau oft länger als ein intakter Mann - und nicht weil sie biologisch unvollkommen oder von Charles Darwin als eine "Gebärmaschine" erschaffen worden wäre. Und "unpassendes Genmaterial" gibt es nur in den "Gedanken" von Rassisten.
Beschneidung schönzureden ist zwar eine nett gemeinte Geste von Dir, hilft mir aber nicht weiter. Restoring wohl schon, damit werde ich in Kürze anfangen.
Nein, es ist nicht ideal. Ich bin beim Penetrationssex und Klitorissex nie gekommen (oral auch nie, manuell sehr selten, Onanie mit Hodensack gestreichelt bekommen fast immer) und meine damalige Freundin hat sich hinterher immer zu Unrecht geschämt und für eine schlechte Liebhaberin gehalten und ich musste ihr immer widersprechen. Für sie war mein ausbleibender Orgasmus frustrierender als für mich. Für mich war der Sex auch ohne Orgasmus schön.
Scheiß auf die Evolutionsbiolügen. Du sollst immer zum Orgasmus kommen, wenn Du möchtest, und genau dann Kinder kriegen, wenn Du es möchtest und mit wem Du möchtest. Heil Onan!
Wenn Du als Frau unangenehm lange bis zum Höhepunkt brauchst: Vielleicht hilft es Dir, wenn Du es Dir selbst machst (zum Üben oder aus Spaß oder beides); auf Dein Recht bestehst, beim Sex auch mal oben zu liegen; dabei unterschiedliche Stoßtechniken ausprobierst und Deine Lieblingstechnik(en) herausfindest; Sex mit Streicheln, Küssen, Komplimenten, Zärtlichkeit usw. und über die sexuellen Bedürfnisse reden (solte eigentlich "Standardprogramm" sein); Klitorissex (Deine Klitoriseichel am steifen Pimmel des Mannes stimulierst ohne Eindringen); dich von dem weiblichen Selbsthass befreist, den Dir EvolutionsbiologInnen einreden wollen; Deinen Partner/Partnerin bittest, Dich zu lecken oder zu fingern (mir hat das Lecken übrigens auch Spaß gemacht); ...
Die "Saug"-Bewegungen des Muttermundes gibt es beim weiblichen Orgasmus (zumindest manchmal und im Youtube-Video, ansonsten kann ich das als Mann weder bestätigen noch bestreiten), aber die Gebärmutter kann nicht "saugen", weil sie mangels umgebendem Skelett keinen Unterdruck aufbauen kann - anders als die Lunge inerhalb der Rippen und der Mund innerhalb der Kieferknochen. Der Spermientransport geschieht durch die Geißeln der Spermienzellen und die Langlebigkeit der Spermien wird durch den Gebärmutterhalsschleim (= Wasserstraße mit spermienfreundlichem pH-Wert während der fruchtbaren Tage um den Eisprung herum) verbessert. Dass ein Eisprung durch einen weiblichen Orgasmus ausgelöst wird, ist zwar von einigen anderen Säugetierarten, aber nicht vom Menschen bekannt.
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Jedes Mal, wenn ich die Frage höre, fühle ich mich verwirrend, weil es oft als Vorwurf klingelt. Ich habe auch ein paar Partner gehabt, mit denen ich kein Orgasmus bekommen hab. Einige Männer kümmern sich nicht darum, ob die Frauen zum Höhepunkt kommen, die Hauptsache sie bleiben zufrieden nach dem Sex. Das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch von anderen Mädels, die viele Sexkontakte
----- Forenleitung: Link gelöscht --------
haben und nach dem Sex sich selbst mit Spielzeuge und Fingern befriedigen müssen.
------- Forenleitung: Links zu kontakthof-ähnlichen Seiten mit schmuddeligen Porno-Bildchen sind hier unerwünscht
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