Posts by Aphrodite

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    Tabori: Salz kann keimabtötende Wirkung auf Erreger haben - muss es aber nicht, da dies von der Salzkonzentration abhängt. Das Leben ist im Meer entstanden. Es ist voll von Mikroorganismen. Salz in der offenen Wunde brennt und kann die Wundheilung stören; nicht von ungefähr lautet ein Sprichwort: Salz in offene Wunden streuen. Ich würde Meerwasser nicht anders bewerten als Wasser in einem Badesee.


    Jetzt weiss ich, warum eine Italienerin ihren Sohn in Salzwasser badete und so vorsichtig und langsam seine Vorhaut bewegte. Sie meinte dadurch würde die Haut weicher. Nicht immer aber damit sich die Verklebungen leichter lösten.
    http://www.3sat.de/page/?source=/…3006/index.html

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    Ich war die letzten 2 Wochen min. 1 mal am Tag im Meer schwimmen. Jetzt ist mir aufgefallen, dass meine Vorhaut sehr trocken ist plötzlich und sich nichtmehr wirklich herunterziehen lässt, ohne dass sich kleine Einrisse bilden. Kann das vom Salzwasser kommen? Wie bekomme ich die Haut wieder geschmeidig, nimmt man da Nivea?

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    Hallo GlobeTrotter25,
    Salzwasser wird sogar in der Therapie einer Phimose eingesetzt und ist sicher nicht die Ursache für dein Problem; das war sicher schon vorher da und ist dir durch die Trockenheit gerade jetzt aufgefallen.
    Mein Rat: Zieh einen Urologen zu Rate und lass die Geschichte beheben.


    http://www.gesundheitsfrage.net/frage/zu-enge-…urch-salzwasser

    Ich schliesse mich Werner an! Du bist erst seit 2 (!) Jahren freiwillig beschnitten also mit 21. Liess dir bitte den Artikel vom jüdischen Journalisten Nils Juel (56), der sich mit 18 freiwillig beschneiden liess. Da liegen 38 (!) Jahre ohne Vorhaut dazwischen und er schreibt dazu:

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    Die gute Nachricht zuerst: Mit der reduzierten Empfindlichkeit dauerten die Spiele oft länger. Aber das war es dann auch schon. Mit meiner Vorhaut war auch das überschäumende, sprudelnde Gefühl beim Orgasmus verschwunden.

    und...

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    Die physischen Wahrnehmungen beim Sex wandelten sich, sie wurden lokaler. Es ist schwer zu erklären – als ob nicht mehr mein ganzer Körper im Spiel, eine große Freude verschwunden war. Leitungswasser statt Springbrunnen. Aber das ist noch nicht alles. Weil die Eichel nun ungeschützt war und ich weniger reizbar, war der sanfte, langsame Sex von da an Geschichte.
    Vor der Operation konnten meine Partnerin und ich ganz still liegen. Ich konnte sie, in ihr, fühlen – wir konnten uns küssen und gegenseitig streicheln und ganz langsam einen Orgasmus erreichen, der dann wirklich überall war. Das war vorbei.


    Aber liess selber http://www.taz.de/!101655/ und freue dich der "Vorteile". Ob du das auch in 38 Jahren als Vorteil siehst wird sich zeigen!

    Und was den fischartigen Geruch betrifft, so gehört das auch zum menschlichen Dasein! Wir riechen nicht alle nach Rosen und auch die weiblichen Genitalien haben ihren Eigengeruch und denke nicht, dass eine Frau sich freiwillig die inneren Schamlippen und Klitoris abschneiden lassen würde und ich habe auch nicht gehört, dass ein Mann das von seiner Partnerin erwartet, weil er den Geruch abstossend findet. Im Gegenteil: gerade auch im Genitalbereich werden Pheromone (sex. Lockstoffe) gebildet.

    ...häufiger masturbieren. Sie erreichen viel seltener die sexuelle Befriedigung mit ihren Partnerinnen (laut der dänischen Studie von F. Mortensen 3x schlechter), sicherlich auch bedingt durch die Schmerzen und das Wundscheuern der Frauen beim Akt. Frauen haben kaum Lust auf unangenehmen Geschlechtsverkehr und beginnen die sex. Intimität zu meiden. Was bleibt dann den beschnittenen Männern übrig, als es häufiger selber zu tun als schätzungsweise Intakte?

    Das wundert mich nicht, denn auch die Ex-Frau meiner kurzen Bekanntschaft (er war auch als Kind beschnitten) hatte wenig und selten Lust mit ihm zu schlafen - wie er mir selber sagte, doch ihre Gründe wollte er mir nicht sagen. Da ich auch tiefe Unterleibschmerzen bekam, so verwundert mich dieser "Befund" überhaupt nicht.

    Eine unglaubliche und berührende Lebensgeschichte in: http://www.phimose-info.de/phimose-forum/…9aa5e8f3d5aee24

    "Hallo liebes Forum,
    ich habe ein ziemlich schlimmes Problem, das mich schon länger plagt. Es ist leider so dermaßen jenseits von Gut und Böse, dass ich einfach nicht so genau weiß, mit wem ich darüber reden kann. Vielleicht weiß hier jemand Rat.

    Ich bin 19 und wurde kurz vor meiner Einschulung (mit 6 Jahren) beschnitten. Das Ganze ist ziemlich scheiße abgelaufen. Bei einer Routineuntersuchung wurde wohl festgestellt, dass ich meine Vorhaut nicht zurückziehen kann und deshalb was gemacht werden muss. Meine Mutter hat mich dann zu einem Arzt geschleppt, der ziemlich rabiat mit meinem Geschlechtsteil umgegangen ist, sodass es hinterher sogar leicht geblutet hat. Mit mir wurde damals nicht geredet. Ich habe überhaupt nicht verstanden was da eigentlich passiert. Meine Mutter hat mir nach dem Arztbesuch lediglich gesagt, dass ich ins Krankenhaus müsse, um da unten etwas heile zu machen, weil ich sonst keine Kinder bekommen könnte, wenn ich groß bin. Gar nicht so lange Zeit später kam ich ins Krankenhaus. Dort wurden dann alle möglichen Voruntersuchungen mit mir gemacht (Blut abnehmen und solche Geschichten). Als es in Richtung Narkose ging, wurde mir erklärt, dass ich mir überhaupt keine Sorgen machen müsste, weil ich den "blöden Hautlappen" dort unten bald los sei ohne überhaupt etwas mitzukriegen. Erst in diesem Moment dämmerte es mir, dass die wohl irgendetwas härteres mit mir und meinem kleinen Freund vorhatten. Ich wollte das natürlich nicht. Als man mir den "Schlafsaft" anbot, habe ich mich geweigert, ihn zu trinken. Als man mir ein Schlafzäpfchen verabreichen wollte, habe mich mit Schlägen und Tritten gewehrt, so gut es für einen 6jährigen ging. Ich hatte wirklich ganz schreckliche Panik davor, was die wohl mit mir anstellen würden. Ich kann mich noch daran erinnern, dass dann alle anderen Kinder, die sich mit mir in dem Zimmer befanden, aus demselben entfernt wurden und mich dann 5 Leute in Krankenhauskleidung festhielten. Von da an weiß ich nichts mehr. Als ich wieder aufgewacht bin und bemerkt habe was da passiert ist, habe ich erstmal ziemlich lange geheult. Das war ein Gefühl der absoluten Hilflosigkeit...

    Diese ganze Sache ist an sich schon mal ein Problem. Mich verfolgt aber noch etwas ganz anderes. Ich habe eine tolle Freundin, mit der ich seit 3,5 Jahren zusammen bin. Unser Sex ist gut. Ich habe eigentlich keinen Zweifel daran, dass ich hetero bin. Aber: Vor zwei Jahren habe ich das erste Mal einen Typen mit einem beschnittenen Penis gesehen. Das hat mich unheimlich erregt. Penisse zu sehen ist für mich eigentlich nichts ungewöhnliches (wer Fußball spielt weiß, was ich meine) und hatte für mich nie eine sexuelle Bedeutung. Aber irgendwas hat dieser beschnitte Typ in mir ausgelöst. Von diesem Zeitpunkt an kamen mir öfters Phantasien von beschnittenen Männern in den Kopf und irgandwann auch die Vorstellung, selbst noch einmal beschnitten zu werden. Ich find das total krank. Wie kann es sein, dass es mich die Vorstellung erregt, beschnitten zu werden? Wie kann es sein, dass mich Typen sexuell nicht interessieren, es sei denn, sie sind oder werden noch beschnitten? Ich will diese Gefühle loswerden und habe keine Ahnung wie ich das machen kann. Das allerschlimmste an der Sache ist, dass mich die Vorstellung erregt, dass mich meine Freundin nur deshalb sexuell attraktiv findet, weil ich beschnitten bin (ob das so ist, weiß ich nicht, wir haben nie darüber geredet). Wieso finde ich so eine perverse Sc*e*ße erregend? Das alles macht mich total fertig. Hat jemand eine Ahnung, wie ich mit meinem Problem umgehen oder an wen ich mich damit am besten wenden kann?
    Gruß,
    randomdot"

    http://forum.gofeminin.de/forum/matern2/…schneidung.html


    Fragt Prinz7 am 19.06.2005

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    Habe grade das mit der Beschneidung gelesen und frage mich doch ob es stimmt das so vile Jungen "beschnitten" werden. Es mag ein Trend geben aber so viel, ihn Deutschland sind etwas 15 bis 20% "beschnitten".
    Und Vorteile na ja, und Jungen die "beschnitten" sind kennen es ja nicht an das.....


    Schlimm was "enankishon" schreibt:

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    Wenn ein Junge einmal ein Problem mit einer Phimose hatte, kann das später wieder und wieder auftreten. Beschneidung ist wirklich keine große Sache, aber am besten ist, es wenn ein Junge im Säuglingsalter beschnitten wird. Der Schnitt tut dem Kind nicht weh. Habe schon ein paar Beschneidungen gesehen, und bei keiner hat das Kind geweint, geschrieen oder sonstwas. Es verheilt auch sehr schnell.


    "avahan" dazu:

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    Es gibt sicher viele die meinen, eine Beschneidung sei vollkommen schmerzfrei, am ehesten unangenehm und alles heilt ohne weiteres aus. Auch die Folgen seien vollkommen gleichgültig. Dem kann ich nicht zustimmen.

    Ich wurde vor 5 Jahren beschnitten: eine Pilzinfektion entzündete sich und es verblieb eine vernarbte Vorhautverengung. Auf dem OP-Tisch dann die Offenbarung unter örtlicher Betäubung: vom "Dormikum" ganz benebelt erfolgte plötzlich ein ungeahnter Schmerz mit dem ersten Schnitt und ich konnte kaum anders als mich aufbäumen.
    Die Betäubung wirkte noch nicht, der Schmerz war gerade noch aushaltbar...

    Einige der folgenden Schnitte und Stiche spürte ich dann trotz der zunehmenden Wirkung der Beteubung noch.

    Es mag später daran gelegen haben, dass die Naht nicht perfekt gesetzt war, die Vorhaut nicht ganz schick abgetrennt war; auf jeden Fall waren die Erektionen in den folgenden Nächten eine reine Qual. Einmal riß die Naht dann auch noch und hinterließ ein blutendes Triangel, was irre schmerzte.

    une ein Urologe "draron" in Fachausbildung:


    unglaublich was "ranakishon" wieder schreibt:

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    ..[Man kann] die Beschneidung von Jungen und Mädchen überhaupt nicht miteinander vergleichen, das zeigt, daß Du keine Ahnung hast.
    Die Beschneidung von Mädchen ist eine Mißhandlung. Sie dient dazu, die Frauen lustlos zu machen und als Besitz zu versiegeln, damit kein anderen Mann sich an ihnen bedienen kann.
    Ein beschnittener Junge hat keine Nachteile durch die Beschneidung. Ich selbst kenne einen mittlerweile 25jährigen, der sich vor 5-7 Jahren selbst hat beschneiden lassen.


    und eine Mutter "filah5" hat richtig gehandelt:

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    Bei meinem Sohn wurde eine Phimose vom Kinderarzt festgestellt. Daraufhin bin ich zum Kinderchirurgen gegangen. Da mein Sohn nun aber sehr große Angst vor Ärzten hat (schon immer), ließ er sich natürlich von diesem Arzt auch nicht richtig untersuchen. Die Reaktion des Arztes: da brauchen wir garnicht erst anfangen mit baden und cremen,da macht der (das KIND) sowieso nicht mit, wir machen gleich einen OP-Termin für eine Beschneidung aus. Ich war so perplex, dass ich mit dem Termin erstmal die Praxis verlassen habe. Zu Hause habe ich mir überlegt, wieso dieser Arzt in einem Kinder(!!!)-Ärztehaus arbeiten darf, wenn er jedem Kind gleich einen Stempel aufdrückt, ohne sich näher mit ihm zu beschäftigen.

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    Letztendlich habe ich den Termin abgesagt, um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Der Urologe, bei dem ich dann war, war sehr einfühlend. Mein Sohn musste dann ca. 6 Monate jeden Abend baden und verschiedene Cremes und Salben einschmieren. Dann hatte sich die Vorhaut soweit gedehnt, dass mit einer lokalen Betäubung nur noch die Verklebung gelöst werden musste. Heute läuft er glücklich und unbeschnitten durch die Gegend.

    Also Muttis und Vatis, wenn ihr keine Beschneidung wollt, dann seid geduldig.

    Mit dem Begriff "intakt" bin ich auch eher zurückhaltend. Ich muss einem Beschnittenen nicht indirekt mitteilen, er sei nicht intakt. Sollte er sich nicht intakt fühlen, würde ich versuchen, ihn dabei zu unterstützen, dieses Gefühl zu überwinden.


    Das ist analog zu einem Mann, dem als Kind das Bein amputiert wurde, sei es wegen einer schweren Erkrankung oder wegen eines schweren Unfalls! Der erwachsene Mann weiss oder erinnert sich daran, wie es war das eigene Bein zu haben und ihm ist das Geschehene (die Amputation) bewusst auch ohne den Vergleich mit den anderen Menschen. So kann er sich - je nach Alter in welchem er das Bein verlor - wenigstens wage erinnern, wie es war mit seinen eigenen Beinen durch die Welt zu wandern, statt mit einer Prothese. Er weiss, dass auch er 2 Beine hatte und ihm jetzt das Gefühl zu suggerieren, er sei "nicht amputiert" bzw. "ganz" ist Verleugnen der Realität und viel. eine seelische Verletzung seitens der Aussenstehenden, die sein Leiden bagatellisieren und nicht ernst nehmen, denn das Laufen mit einer Prothese ist ganz einfach anders - selbst wenn der Betroffene gut damit zu recht kommt und sogar ein Leichtathlet wird und an der Paralympics teilnimmt. Genauso wie Sexualität ohne Vorhaut ein wenig anders sein kann als mit!

    Ich persönlich kannte einen Unterschenkel amputierten Mann und ich weiss, dass er nicht stundenlang laufen konnte, ohne Schmerzen und Rötungen am Beinstumpf zu haben und manchmal auch wunden!
    Wird ein Körperteil - bei Sandro die Vorhaut - amputiert so kann es körperliche Funktionsveränderungen geben, welche sich auf die Sexualität und somit auf das Beziehungsleben negativ auswirken! Muss aber nicht und glücklich der, welcher praktisch keine Folgen bei sich bemerkt. Im Umkehrschluss könnte man einem "intakten" Mann das Gefühl suggerieren, er sei "beschnitten". Würde dieser Mann nicht lauthals protestieren, er könne sich unmöglich als beschnitten fühlen, wo er doch seine Vorhaut hat?

    Wer diese unleugbaren Auswirkungen der Beschneidung verleugnet, der anerkennt nicht das Unrecht und beleidigt damit obendrein den Betroffenen. Wenn diese Person selber nicht von einer Beschneidung betroffen ist, wie du, dann kannst auch du nicht beurteilen, ob die Betroffenen dramatisieren oder nicht! Pizzaro, Joeye und generic_username als Betroffene können den Sandro am besten verstehen.

    Ach und noch etwas: einem beschnittenen Mann musst du auch nicht indirekt mitteilen, er sei nicht intakt. Das weiss er selber, genau wie das ein Beinamputierter weiss. Ausser der Beschnittene verleugnet nicht die Beschneidung selbst (die ist zu evident), sondern die negativen Auswirkungen und die sexuellen Störungen, welche ohne die VA vermutlich unwahrscheinlicher aufträten.
    Es geht auch nicht darum, ihn zu unterstützen das Gefühl "nicht intakt zu sein" zu überwinden, denn gerade die Beschneidung selbst verursacht das stimmige Gefühl, sondern ihn ernst nehmen im erlittenen Geschehen und ihn darin zu unterstützen, sich selbst so anzunehmen, wie er ist und die Beschneidung (auch als event. Trauma) zu verarbeiten und in seine Biographie zu integrieren, also nicht Verdrängen, Leugnen, Verharmlosen sondern Hinschauen, sich dem Schmerz stellen, Wut und Ärger ausdrücken, Trauern um den Verlust usw.


    Dann hilft vielleicht, wenn man noch mehr wegschneidet??


    Nein, nein das Skalpell kann man sehr wahrscheinlich in Zukunft weglassen, wie am Ende des Artikels hoffnungsvoll steht

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    (...)Theoretisch sei es durchaus denkbar, dass diese Veränderung auch die Immunreaktionen vor Ort beeinflussten. Gibt es beispielsweise sehr viele, zum Teil aggressive Bakterien auf einem Hautareal, löst der Körper eine leichte Entzündungsreaktion aus. Daran beteiligt sind meist die sogenannten Langerhans-Zellen, die durch die Entzündung aktiviert werden. Kommen sie mit einem Virus in Kontakt, schnappen sie sich diesen und präsentieren ihn den T-Zellen des Immunsystems – also exakt dem Zelltyp, der das Ziel von HIV ist. Ohne eine vorhergehende Entzündungsreaktion unterlassen die Langerhans-Zellen diese Präsentation dagegen. Sie nehmen die Viren vielmehr in ihr Inneres auf und zerlegen sie anschließend.

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    Es sei durchaus denkbar, wenn auch bisher noch nicht experimentell bestätigt, dass dieser Mechanismus für das verringerte Ansteckungsrisiko mit HIV zumindest mitverantwortlich ist, erläutert das Team. Es will nun testen, ob die veränderte Penisflora tatsächlich mit einer geringeren Entzündungsaktivität an der Vorhaut einhergeht. Falls ja, könnte eine gezielte Hautflora-Veränderung etwa durch Anti- oder Probiotika eine echte Alternative zur Beschneidung sein, vor allem für Kulturen oder Gegenden, in denen dieser Eingriff nicht toleriert wird.


    Das ist der Gabe von probiotischen Joghurts an Patienten deren Darmflora nach Antibiotika aus dem Gleichgewicht geraten ist und die Ansiedlung von "guten" Bakterien fördern soll sehr analog - auch wenn inzwischen erwiesen ist, dass diese probiotische Joghurts nichts bringen ausser den Herstellern eine Menge Kohle :D. Dafür aber gibt es eine andere Behandlungsmethode für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, wie z.B. Stuhltransplantion von einer anderen Person:
    http://www.puls.sf.tv/Nachrichten/Ar…Darmentzuendung

    Helfen Pro- und Antbiotika bei der Bekämpfung der aggressiven Penisbakterien nicht oder unzureichend, so kann man von einem anderen intakten Mann ein wenig Smegma "stehlen", es aufarbeiten und auf die entzündete Penisspitze des anderen Patienten "transplantieren". 8) :thumbup: Die neue Methode würde analog heissen: "Smegmatransplantation". :D und die Vorhaut bzw. der ganze Penis kann dran bleiben!

    Ausbleibender oder verzögerter Orgasmus/ Ejakulation beim Mann ist ein sehr seltenes Sexualproblem. Selbst im hochgradig beschnittenen Amerika der 1990er Jahre wurde sein Vorkommen nur auf 1 - 4% geschätzt. Das reicht natürlich auf gar keinen Fall, eine kausale Verbindung zwischen diesem Phänomen und der Beschneidung herzustellen.
    Sorrel und Bronselaer sprechen von Sensitivitätsverlust, aber nicht davon, dass dies automatisch zu sexuellen Problemen führt. Die von Frisch befragten Beschnittenen wurden zu 95% als Erwachsene beschnitten, wo die Probleme noch mal ganz anders liegen und mit kindlicher Beschneidung nicht zu vergleichen sind.


    Auf der Website des Dr. Georg Pfau wird die Zahl der Männer, welche einen verzögerten bzw. fehlenden Orgasmus haben auf ca. 8% geschätzt:

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    Epidmiologie
    Auch wenn Orgasmusstörungen bei Männern sehr viel weniger häufig vorkommen als bei Frauen, sind sie nicht so selten. Etwa 8% der Männer geben an, im letzten Jahr mehrere Monate lang unter einem fehlenden Orgasmus gelitten zu haben.


    http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_mae…mus-des-mannes/
    Wobei er weiter unten schreibt:

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    Einmal mehr stellt sich die Beschneidung des männlichen Gliedes als kontraproduktiv heraus. Bei einer Beschneidung wird die schützende Hülle (die Vorhaut, Praeputium) der hochsensiblen Eichel chirurgisch entfernt, meist ohne eine medizinische Indikation. Der alterungsbedingte Sensibilitätsverlust der Eichel wird durch das Freiliegen der Eichel beschleunigt, sodass bei älteren beschnittenen Männern sehr viel öfter Orgasmusstörungen auftreten als bei unbeschnittenen. Eine Therapie ist hier meist nicht möglich. Die Männer berichten, dass der Orgasmus bei der Masturbation einwandfrei funktioniere, beim Koitus jedoch nicht (koitale Orgasmusstörung). Bei der Masturbation kann die Reibungsintensität an der Eichel durch den Mann selbst geregelt werden.


    Das deckt sich mit der dänischen Studie zusammen, wonach beschnittene Männer den Orgasmus 3x schlechter erreichen.

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    Die englischsprachige Webseite "Sex as Nature Intended it " bringt es gut auf dem Punkt: Der Sex ist einfach härter. Um durch den Verlust der Sensibilität doch noch einen Orgasmus erreichen zu können, geht es schlicht und einfach härter zur Sache

    Wie noskin schreibt, sagte mir selber meine kurze Bekanntschaft bereits in der Kennenlernphase, dass er beim Sex die Frau härter "anpacken" müsse! Ja mit ihm machte ich dieselber Erfahrung, dass der Sex sobald er eingedrungen war nicht langsam und sanft sondern sofort mit intensiven, aggressiveren Stössen beginnt, was mich - wenn ich nicht irgendwann Schmerzen gekriegt hätte - nicht weiter gestört. Nur so können beschnittene Männer in der Scheide ihr Penis stimulieren, um event. einen Orgasmus zu erreichen, falls die Frau das aushält

    Was die Orgasmusfähigkeit der Frauen betrifft, so erreichen ihn ca. 2/3 der Frauen und viel. sogar mehr klitoral und nicht vaginal. Es spielt offenbar eine geringere Rolle, ob der Mann beschnitten ist oder nicht - ausser es treten mit den beschnittenen Männern "technische Probleme auf, wie Brennen, Wundscheueren, unangenehmes Trockenreiben bis zu Schmerzen, bevor sie den Höhepunkt erreichte.


    Auch unbeschnittene Männer rennen einem Gefühl hinterher, das ihnen immer wieder weg flutscht wie ein Stück Seife. Da braucht man sich wohl nichts vor zu machen. Die Natur ist sehr trickreich. Die Erkenntnis kann allerdings hilfreich sein.


    Ganz sicher, habe es auch bei unbeschnittenen Männern erlebt aber weitaus seltener. Davon sind aber erfahrungsgemäss und zahlreichen Studien zufolge beschnittene Männer viel häufiger betroffen. Auch Frauen flutscht der Orgasmus dabei wie ein Stück Seife aus der Hand. :D

    Guy und ich kann mir auch gut vorstellen, warum beschnittene Männer ihre sex. Schwierigkeiten, den Höhepunkt zu erreichen nicht in Zusammenhang mit ihrer Beschneidung bringen. Konnten sie in jüngeren Jahren problemlos ejakulieren und hatten sie auch Kinder gezeugt - obwohl beschnitten - dann könnte es sein, dass sie sich denken: "ich wurde schon als Kind beschnitten und habe sogar Kinder, darum können die jetzigen Orgasmusprobleme nichts mit der Beschneidung zu tun haben".
    Dann wird die Ursache anderswo gesucht und die Unempfindlichkeit des Gliedes sogar als Vorteil gesehen, weil sie langes Durchhaltevermögen haben, was ihnen letztlich nichts nutzt. Der vermeintliche Vorteil hat sich in einen Nachteil verkehrt.

    Ich frage mich selbst, ob sie sich nicht wundern, warum es nicht mehr mit dem Erreichen des Höhepunktes funktioniert?

    Es geht nicht darum, ob er recht hat oder nicht.

    Ich stelle in Abrede, dass jeder Beschnittene Probleme damit hat. Und wenn sein Sexleben erfüllt ist und das seiner Frau auch, dann finde ich es übergriffig aus der Beschneidung eine Ursache für Probleme herbeireden zu wollen, die die beiden gar nicht haben. Es gibt keine Zwangsläufigkeit zwischen Beschneidung und sexuellen Problemen, aber statistisch bestimmt eine recht gute Korrelation. (...) Insofern liegt das Hauptaugenmerk auf Aufklärung. Und dabei sollte man es unterlassen Beschnittenen zwingend Probleme zuschreiben zu wollen. Bei der Aufklärung ,die wie hier und anderweitig betrieben haben, kommt sowieso keiner mehr daran vorbei, sich zu fragen - falls er ein Problem hat - inwieweit seine Beschneidung dafür verantwortlich sein könnte.


    Es war nie meine Intention, allen beschnittenen Männern sexuelle Probleme zu unterstellen, denn ich hatte selber schon vor vielen Jahren mit einem Mann aus dem arabischen Raum sehr gute und unproblematische Erfahrungen gemacht. Auch bei ihm klappte alles einwandfrei (Erektionen und Ejakulationen) und schliesslich ist sogar bekannt, dass ca. 25% der Beschnittenen sogar an vorzeitigem Samenerguss "leiden". Deshalb hielt ich die Beschneidung dieses Mannes zunächst selber für "Peanuts", eine Bagatelle ohne schwerwiegende bzw. gar keine Folgen und hielt meine Erfahrung mit ihm und seine sex. "Misserfolge" erstmal für puren Zufall! Dann kam ich auf die Welt als ich begann zu recherchieren und war zutiefst entsetzt.

    Ich gebe dir Recht, dass insofern Aufklärung nötig ist, weil die Beschneidung sexuelle Probleme verursachen kann aber nicht muss und somit auch Beziehungsschwierigkeiten bis zu einem bösen Ende! Vor allem die als Kind beschnittenen Männer müsste man drauf hinweisen, womit ihre sex. Probleme sehr wahrscheinlich zusammenhängen können. Wie viele Männer allerdings ihre Probleme nicht als Probleme sehen, weil sie es nicht anders, sondern als "normal" kennen, weiss niemand.


    Dass irgendwas nicht stimmt, merken die Leute ja schon. Das Problem wird aber immer bei der Frau gesucht und nicht beim Mann.

    Guy hier muss ich noskin völlig recht geben! Wie kann ein beschnittener Mann, der in jüngeren Jahren offenbar keine sexuellen Probleme hatte und Vater von zwei Kindern wurde aber später vor dem 40 Lebensjahr selten oder keine Orgasmen beim Liebesakt erreicht und die Frauen den Akt unangenehm, hart und schmerzhaft empfinden NICHT merken, dass ertwas nicht stimmt? Ich frage mich wie kann dann ein Mann die Frauen für die sex. Probleme verantwortlich machen nach dem Moto: "sie bringt es auch nicht, ist keine gute Liebhaberin und kann mich nicht befriedigen."

    Noskin hat Recht, meine kurze Bekanntschaft belog mich sogar bewusst er hätte nie früher dieses Problem (kein Orgasmus, ich bekam recht heftige Schmerzen), und hatte selber vergessen, dass er sich bei mir im Bett verplapperte und von den anderen "Misserfolgen" mit anderen Frauen erzählte, wobei er die eine Frau als völlig verkrampft und kalt wie Fisch einschätzte. Seine Stimme klang ziemlich ahnungslos.
    Es könnte sein, dass er tatsächlich langsam beginnt zu ahnen, dass es an ihm liegt aber er leugnete bei mir dauernd, es würde an der Beschneidung liegen.

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    Circumcised men spend their lives chasing a feeling they will never be able to experience fully, and in chasing this feeling, they are forced to have rougher sex. As a country, we have the biggest lies facing us on this issue… and as difficult as it is to fight these lies, someone has to speak out and share their experience in order to convince others not to make the same mistake.


    Das hat sie richtig erkannt! In der Tat beschnittene Männer rennen einem unerreichbaren Gefühl und sex. Empfindungen nach, die sie aufgrund der fehlenden Vorhaut niemals imstande zu erfahren sein werden! Leider :(

    Ach ja, ein Urologe sagte mal zu mir, dass die Berichte im Internet zu Beschneidung kein guter Ratgeber sind, denn da würden nur die paar wenigen Unzufriedenen schreiben.....

    Die Zufriedenen schreiben da ja nicht...!


    Ach lieber "warok", dein Urologe hat wirklich keine Ahnung. Ich als Frau war schmerzhaft betroffen beim Geschlechtsakt mit einem beschnittenen Mann, der seit Jahren Mühe hat den Höhepunkt zu erreichen bzw. er scheint ihn seit Jahren nicht mehr erreichen zu können.

    Das tragikomische an der ganzen Situation ist, dass er die negativen Folgen der Beschneidung (Unempfindlichkeit des Penis), sogar als Vorteil sieht, weil er meinte dadurch könne er länger! Dass er aber mit einer Frau mehrmals sogar Penetrationsstörungen hatte und der Akt gar nicht stattfinden konnte, dass eine andere die ganze "Aktion" abgebrochen hatte und wir auch wegen des schmerzhaften Verkehrs den Akt abbrechen mussten, scheint als würde ihn weniger kümmern, bzw. glaubt diese sex. "Misserfolge" sind der Unfähigkeit der Frauen geschuldet!

    Er sucht die Erklärung immer woanders, wenn es orgasmustechnisch schon wieder nicht klappt nur nicht dort, wo es am wahrscheinlichsten ist: an seinem beschnittenen Glied.
    Deshalb würde sich dieser scheinbar "Zufriedener" nie im Internet anonym melden.
    Es liegt ja immer an den Frauen.

    Du kannst davon ausgehen, dass es weltweit viel. sogar Millionen solche "Zufriedene" gibt. Wie könnte es anders sein, wenn sie die normale wie von der Natur gedachte Sexualität nicht kennen, sondern nur eine reduzierte, an Empfindungen defizitäre Sexualität? Anders ist der Fall bei im erwachsenen Alter beschnittenen Männern! Sie kennen Vorher-Nachher-Vergleiche und können mit ihren Berichten den als Kind beschnittenen Männern die Augen öffnen - selbstverständlich nur die, welche auch die negativen Folgen zu spüren bekamen. Auch in diesem Forum gibt es paar solche Berichte.

    Und von mir auch ein herzliches (welcome)