Es gibt tatsächlich Frauen die so was machen. Sie lassen sich das Brustgewebe, Gebärmutter und Eierstöcke entfernen.
U-Hefte
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Wieso wird eigentlich die Beschneidung so überdramatisiert? Ich erlebe oft, wenn keine Argumente da sind, dann wird es verglichen mit dem entfernen von Ohren, Armen, Beinen usw. das ist doch eher abenteuerlich. Warum so bescheuerte Vergleiche mit einem Stückchen Hautüberhang, ohne dass man keine gesundheitlichen Nachteile hat?! Wer soll euch so ernst nehmen?
Die Vorhaut zu entfernen ist nirgendwo als Verstümmelung definiert. Das verwechselst du mit der weiblichen Beschneidung, die übrigens dadurch verharmlost wird, wenn man das entfernen des männlichen Hautüberhangs auch als Verstümmelung bezeichnet.
Das du an der Eichel nichts spürst ist natürlich ungewöhnlich, kommt aber vor. Das passiert aber auch unbeschnittenen Männern und liegt nicht zwangsläufig an der Beschneidung. Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Das bildest du dir wahrscheinlich nicht ein. Vermutlich war deine Eichel schon immer weniger sensibel. Erinnerst du dich an die Beschneidung? Hattest du danach Probleme mit Überempfindlichkeit? Oder war die freie Eichel nie ein Problem?
Frauen die Probleme mit Brustkrebs haben, lassen sich häufig die Brüste entfernen. So wie es bei Männern gemacht wird, die Probleme mit der Vorhaut haben. Das man beides nicht vorsorglich entfernt, habe ich bereits gesagt. Warum also wieder diese sinnlose Vergleich?!
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@brokendream
Der Punkt ist: Diese Frauen lassen das bei sich selbst machen. Sie informieren sich, wägen ab, entscheiden sich. Über ihren eigenen Körper.
So wie es Männer gibt, die sich ihre eigene Vorhaut abschneiden lassen. Ob nun aus medizinischer Indikation, aus zweifelhaftem, körperfeindlichem Fetisch oder anderen Gründen, ist deren Thema.Der entscheidende Punkt ist, dass an Kindern eine Amputation immer nur die ultima ratio sein darf.
Sonst handelt der Arzt gegen die gültige Leitlinie, die den Stand der medizinischen Heilkunst dokumentiert. Und das wiederum bedeutet, dass er einen Kunstfehler begeht."Die unbegründete Abweichung von der Leitlinie ist ein Behandlungsfehler; umgekehrt ist ihre begründete Befolgung eine Gewährleistung für Fehlerprävention."
https://www.aerzteblatt.de/archiv/48574/A…en-Rechtsrahmen -
"Warum so bescheuerte Vergleiche mit einem Stückchen Hautüberhang, ohne dass man keine gesundheitlichen Nachteile hat?! Wer soll euch so ernst nehmen?"
Das gibt die erste Verwarnung, @Poorman.
Wenn Dir nicht klar ist, warum, dann lies Dir unsere Charta durch.
Nochmal was in der Richtung, und Du bist raus. -
Ich spotte auch nicht über Leute die wirklich Probleme haben.
Aber Du spottest munter bei denen von denen Du annimmst, sie hätten keine Probleme?! Echt?
Das ist ein psychisches Problem, weil ihnen Blödsinn eingeredet wird. Ich dachte ihr hier wollt Kinder schützen?! Warum also wird hier mit sinnlosen Begriffen wie „Verstümmelung, verstümmelt usw.“ gearbeitet?
Weil sich hier einige verstümmelt fühlen.
Was du immer noch nicht verstanden hast….. niemand hat deinen Sohn vorsorglich beschnitten. Dein Sohn hatte nachweislich Probleme mit der Vorhaut. Das haben dir doch mehrere Ärzte bestätigt. Wenn dir das reden hilft ist es natürlich gut. Aber hier hast du selbst gesagt, dass es dir schlechter geht, je mehr du dich damit beschäftigst. Daher sind deine Aussagen hier widersprüchlich.
Du verstehst nicht. Wir drehen uns im Kreis. Magst Du uns mitteilen warum Du hier bist? Bitte dafür einen eigen Thread aufmachen
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Wenn du die Vorhaut nur als "Hautüberhang" siehst verkennst du Tatsachen und auf der Basis kann man schlecht argumentieren.
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poorman ich glaube du hast von der Funktion und Aufbau der Vorhaut keine Ahnung.
Mal was zum einlesen.
https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Sexuelle_Au…er_Zirkumzision
https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Entwicklung_der_Vorhaut
https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Komplikationen_der_Zirkumzision
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Frauen können das aber selber entscheiden, wenn sie das wollen, Kinder (=die Hauptzielgruppe für Beschneidung) hingegen nicht. Dementsprechend kann ich mich auch nicht erinnern.
Sobald du die Vorhaut nur als Stück Überhang bezeichnest, disqualifizierst du dich aufgrund keiner Ahnung von der Sache für jede weitere Diskussion, die hiermit für mich deswegen auch beendet ist. Lies dich in die Fachliteratur zum Thema ein. Stichwort: "Funktionen der Vorhaut".
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Überlasst es doch bitte dem Arzt zu beurteilen, ob alles so ist wie es sein soll.
Du forderst also unkritische, arztgläubige Eltern. Wenn der Junge erst mal mit einer Überweisung wegen "Phimose" beim Kinderchirurgen oder Urologen ist, das ist wie eine Lizenz zum Gelddrucken.
Manche Fachärzte werden sich die Gelegenheit zum schnellen Geldverdienen nicht entgehen lassen. Sie stehen in einem klaren Interessenkonflikt - und es sind nicht ihre Söhne.Eine beschwerdefreie nicht retrahierbare Vorhaut mit problemlosem Urinieren bei einem <4 Jährigen ist überhaupt keine Indikation für eine Überweisung zum Chirurgen, das ist grotesk.
Hoffentlich fliegen diese Kästchen bald von den U-Zetteln. Das ist medizinisch völlig überholt.
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Oh nein, eine Verwarnung. Jetzt hab ich aber Angst. Ein Forum was nur dazu dient, Leuten Blödsinn einzureden, wie schlimm eine Beschneidung wäre. Hoffentlich werde ich da nicht verbannt. Das könnt ihr mir nicht antun. Ich bin doch so gerne hier.
(Achtung, diese Zeilen können Spuren von Sarkasmus enthalten.)Sind wir mal ehrlich. Ihr wisst, dass ich recht habe. Ich vermute sogar, dass ihr absichtlich den Blödsinn von Verstümmelung verbreitet, um Kindern, Jugendlichen und unselbstbewussten Männern psychisch zu schaden. Dadurch kommen die dann auch zu eurer Gruppe und ihr könnt dann weiter den Mist behaupten, dass es immer mehr werden die unzufrieden sind. Das ihr das aber selbst verursacht, warum auch immer, wollt ihr nicht wahrhaben. Ich frage mich auch, wozu das gut sein soll?! Ich war ja auch beruflich eine Zeit lang in der Psychiatrie tätig. Da erlebt man das eine oder andere. Aber die wenigsten sind tatsächlich so drauf, dass sie andere runterziehen wollen und ihnen schaden wollen, damit sie sich als große Gesellschaft fühlen. Da scheint es wohl einen geschützten Treffpunkt für die paar verwirrten Betroffenen zu geben.
Warum es überhaupt eine Verwarnung gibt, wenn man darauf hinweist, dass es bekloppt ist ein Stückchen Vorhaut mit einem
Arm, Bein, Ohr usw. zu vergleichen, zeigt ja schon wie maßlos übertrieben dieses Forum ist. Denn das kann man nicht ansatzweise vergleichen und jeder normaldenkende Mensch weiß das auch. Deshalb nimmt euch niemand ernst.Die Vorhaut ist ein Hautüberhang. Das ist kein verkennen von Tatsachen. Im Gegenteil, es ist tatsächlich ein Hautüberhang.
Dann auch noch ständig die lächerlichen Unterstellungen, als würden Ärzte nur wegen Geld bewusst Menschen schaden. Das zeigt auch, dass ihr hier nicht ernst genommen werden könnt. Aber hier werden ja alle möglichen Lügen verbreitet, nur um den eigenen Schwachsinn irgendwie plausibel erscheinen zu lassen.
Und nochmal. Eine Ferndiagnose ist nicht möglich. LiLi1316 ist laut eigenen Aussagen psychisch krank und kann es ebenfalls nicht beurteilen. Mehrere Ärzte haben es fachmännisch beurteilt, nach Untersuchungen. Darauf kann man sich verlassen, da war eine medizinische Notwendigkeit vorhanden.
Übrigens, es gibt einige interessante Geschichten hier in eurem Forum.
Leidensgeschichten Beschnittener Männer?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass da der eine oder andere Fetischist seinen Spaß beim lesen und/oder schreiben hatte. Erzwungene Beschneidung durch die Mutter usw. ist eine beliebte Geschichte unter Fetischisten die auf Erniedrigung usw. stehen. Und davon gibt es hier einige.
Vorstellen muss ich mich ja wahrscheinlich nicht mehr und die Mühe meine Geschichte aufzuschreiben kann ich mir hier offensichtlich auch sparen.
Schönen Abend noch. -
Ist langsam peinlich so viel Unwissenheit als Besserwisserei verkaufen zu wollen.
Und welche Motivation sollten "wir" haben das zu tun um deiner Verschwörungstheorie zu folgen? Glaubst du wirklich alles was in den seriösen Quellen zur Vorhaut steht sei erfunden? -
Wow, was ist denn hier passiert? Haben wir mal wieder eine Invasionswelle aus dem Freundeskreis der wütenden Zirkumfetischisten?
Ich hätte da noch ein paar Fragen an den netten Herrn Poorman gehabt, aber er wurde völlig berechtigterweise gesperrt. Mich hätte zum Beispiel interessiert, ob er "vom Fach" ist oder ihn das Thema selbst betrifft. Vermutlich wurde er selbst bereits im frühen Kindesalter ohne driftigen Grund seiner Vorhaut beraubt. Deshalb glaubt er, dass die Vorhaut nur ein "Hautüberhang" ohne wichtige Funktion ist und seine Vorhautamputation medizinisch indiziert gewesen sein muss, da sie ja ein Arzt durchgeführt hat. Solche Verdrängungsmuster sind sehr typisch für Männer, die gerade erst damit begonnen haben, sich mit dem eigenen Vorhautverlust zu beschäftigen. Mehr dazu hier: Seven stages of healing foreskin loss
Falls du das noch liest, lieber Poorman: Ich beschäftige mich mit dem Themenkomplex schon seit fast 22 Jahren. Ich weiß sehr genau, was Beschneidung ist, mit welchen unlauteren Mitteln und Argumenten man sie verbreitet hat. Mir brauchst du zu dem Thema nichts erzählen. Auch wenn es anmaßend klingt: Ich würde sogar behaupten, dass ich von dem Thema mehr Ahnung habe als die meisten Ärzte, die mit Vorhautamputationen ihren Reibach machen. Falls du wirklich glaubst, dass Vorhautamputationen in der Kindheit, sofern keine Beschwerden vorliegen, gerechtfertigt sind, empfehle ich dir mal den Blick nach Finnland bzw. die skandinavischen Länder. Dort kommen Beschneidungen innerhalb des indigenen Bevölkerungsanteils kaum vor. Man behandelt dort grundsätzlich konservativ, und das mit Erfolg. Dass Deutschland so eine hohe Beschneidungsrate hat, liegt einzig und alleine daran, dass vor allem früher viele Ärzte amerikanische Fachliteratur studiert haben. Daher kommt auch dieser willkürliche Blödsinn, dass die Vorhaut bei Schuleintritt (also mit etwa sechs Jahren) voll beweglich sein muss. Das witzige ist dabei, dass es vor allem in den USA eine mächtige und umsatzstarke Beschneidungsindustrie gibt und dort eh fast keiner eine Vorhaut mehr in diesem Alter hat. Man kann übrigens auch sehr gut mit einer Phimose leben, sofern sie einem keine sonstigen Beschwerden bereitet. Ich kenne solche Männer, die sich trotz Phimose niemals beschneiden lassen würden. Beschneidung ist nichts anderes als eine medizinische Anomalie. Bei keinem anderen Körperteil wird bei Beschwerden dessen Amputation in Betracht gezogen.
Lesetipp: Peter Adler - Is circumcision a fraud?
Ursprünglich war die Beschneidung übrigens auch nicht als Heilmethode erfunden worden. Sie diente einzig und alleine dazu, männliche Sexualität zu zügeln und die Ausbildung von sexuellen Fantasien einzudämmen. Sie hat ihm viktorianischen Zeitalter ihren Einzug in die westliche Welt erhalten und war vor allem im puritanischen England des 19. und 20. Jahrhunderts weit verbreitet. In den USA hatte ein gewisser Dr. Kellogg einen erheblichen Anteil an ihrer Verbreitung. Die Hauptverantwortlichen, die damals die Amputation der Vorhaut als Heilmethode gegen die sündige Masturbation angepriesen haben, waren übrigens alle intakt. Deshalb wussten sie, wie viel sexuelles Vergnügen eine Vorhaut bereiten kann.
Falls ich mit meiner Vermutung richtig liege und du in deiner Kindheit verstümmelt wurdest und somit keine Ahnung hast, was dir da unten fehlt, kannst du ja mal etwas über die Anatomie der Vorhaut lesen:
Anatomie des intakten Penis
Anatomie und Histologie des gefurchten Bands
Berührungsempfindlichkeit beschnitten vs intakt
Sexuelle Reflexe bei intakten und beschnittenen Männern
Mini-Orgasmen bei intakten Männern
Verminderte Empfindsamkeit bei beschnittenen Männern
Rolle der Vorhaut bei sexuellen Reflexen
Impotenz bei beschnittenen Männern (4,5 mal so hoch)Wie du siehst, sind sich seriöse Wissenschaftler ziemlich einig darüber, dass die Vorhaut von enormer Bedeutung für das sexuelle Erleben des Mannes ist.
Deshalb gibt es mittlerweile sogar Biotech-Startups, die sich daran versuchen, die Vorhaut zu regenerieren. -
Der Duktus - so vertraut! Z.B. "wer soll euch so ernst nehmen". Und die ganze wüste Forumsbeschimpfung - immer wieder "Blödsinn, Blödsinn Blödsinn!" Klasse Diskussionskultur.

Tja, Nicks are ten a penny. Aber irgendwie langweilig ist das schon.
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LiLi1316 sagt ja selbst dass sie psychische Probleme hat und es ist für mich offensichtlich, dass sie die ganze Sache weder sachlich noch fachlich beurteilen kann. Sie steigert sich da in etwas rein, weil sie irgendwo was gelesen hat. Natürlich hat sie in diesem Forum auch genau die richtigen Leute gefunden, die ihr helfen, sich da noch weiter reinzusteigern, statt sich Hilfe zu holen. Während das Kind überhaupt kein Problem damit hat, dass es beschnitten ist/wurde.
Ob es also nicht doch Behandlungsbedürftig war, lässt sich hier nicht beurteilen. Nie! In keinem Fall. Die Behauptung, dass es oft passieren würde ist einfach eine haltlose Behauptung.
Jemandem, der offen über seelisches Leiden spricht, zu unterstellen nicht fähig zu sein etwas beurteilen zu können...was soll man davon noch halten?
Ob das Kind kein Problem mit seiner Beschneidung hat (oder je haben wird)...das kannst du von hier aus beurteilen? Wenn hier haltlose Behauptungen auftauchen...dann nur von einem...
Was du hier als haltlose Behauptung bezeichnest, dass oft nicht behandlungsbedürftige Phimosen doch behandelt werden...brauchen wir gar nicht behaupten, dass machen schon andere Ärzte...wie Dr. Christoph Kupferschmid, Dr. Kolja Eckert, Dr. Kreutzig-Langenfeld...die möglichen neg. Folgen unnützer Behandlung/Beschneidung...gibt es zahlreiche Therapeuten, denen diese klar sind, sich daher gegen diese Eingriffe einsetzen...wenn hier der absolute "Arztglaube" teilweise so propagiert wird...
Zu der teilweisen recht beleidigenden und angreifenden Wortwahl...ein Zitat vom guten alten Goethe
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende was ihm an Wahrheit und Kräften fehlt"
Bringt es glaub wunderbar auf den Punkt (auch was sonst grad hier im Forum alles so aufschlägt...)
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@LiLi1316
Sorry für solche Angriffe unter der Gürtellinie...ich hoffe dir geht es damit noch gut?Noch eine Frage zu der Geschichte deines Sohnes...die Salbenbehandlung, wurde die gemacht weil dein Sohn Probleme/Schmerzen hatte...oder nur weil "eng"?
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Der Duktus - so vertraut! Z.B. "wer soll euch so ernst nehmen". Und die ganze wüste Forumsbeschimpfung - immer wieder "Blödsinn, Blödsinn Blödsinn!" Klasse Diskussionskultur.
Yupp, bin mir auch sicher, dass der arme Poorman (nomen est omen) ein alter Bekannter ist, der vor ziemlich genau einem Jahr schon mal mit einer höchst zweifelhaften Geschichte aufgefahren ist. Manche Betroffenen entwickeln eben ein extremes Stockholm-Syndrom gegenüber ihren Verstümmlern. Da wird dann krankhaft nach Begründungen gesucht, warum "es sein musste". Anstatt einfach zu akzeptieren, dass Mami es so wollte.
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Du wirst doch nicht erwarten, dass sich diese Erkenntnisse in nur 14 Jahren ausreichend durchsetzen!
Haben wir immer schon so gemacht!
Haben wir noch nie anders gemacht!(ein kleiner Ausflug in die Welt des Sarkasmus...)
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Haben wir immer schon so gemacht!
Haben wir noch nie anders gemacht!Und vor allem - wir haben gut dabei verdient!
Du wirst doch nicht erwarten, dass sich diese Erkenntnisse in nur 14 Jahren ausreichend durchsetzen!
Vor allem, wenn der Erkenntnis pekuniäre Interessen entgegenstehen...

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Ich bin kein Jurist und kann die Situation deshalb nur so einschätzen, wie ich das aus der Literatur kenne. Aber demzufolge kannst Du einen Arzt keineswegs verklagen, weil er gegen die Leitlinien gehandelt hat. Diese sind kein Gesetz, sondern die Dokumentation der medizinischen Kunst und eine Handlungsempfehlung. Es gilt für Ärzte die Behandlungsfreiheit und wenn der Arzt begründen kann, warum er gegen die Leitlinie gehandelt hat, dann ist ihm auch nichts vorzuwerfen.
Kann er dies aber nicht, sieht es anders aus. Dann steht der Verdacht im Raum, dass er einen Kunstfehler begangen hat.
Und - ganz wichtig - er muss vollumfänglich aufklären. Über die aktuelle Situation (dazu gehört auch der Aufbau und die Funktion und der Nutzen der Vorhaut), sämtliche erwünschte Wirkungen und unerwünschte Nebenwirkungen, sämtliche zwangsläufige und mögliche Folgen.
Versäumt er dies, ist Deine Einwirkung in die OP unwirksam und die OP eine rechtswidrige Körperverletzung. -
ir kam das alles etwas komisch vor, vor allem als er Mandel -OP sagte
Da sagst du was! Mit Mandel-OPs wurde und wird enormer Schindluder getrieben!
Es wurde mal in einer Studie herausgestellt, die Zahl der Mandelentfernungen in einer Region hängt krass von dem regionalen HNO-Arzt ab.
Ich selbst bin als Kind auch Opfer eines "Mandel-Beschneidungsspezialisten" geworden. Der war berüchtigt dafür, dass er bei allen Kindern, die öfter mal eine Erkältung hatten (was bei Kindern durchaus normal ist) gesagt hat "Die Mandeln raus!".
Ich habe an die OP sehr traumatische Erinnerungen (besonders an die ekelhafte Äther-Narkose, war damalss schon völlig obsolet) und die ersten Tage danach waren ziemlich schmerzhaft und unangenehm.Wofür? Für schnöden Mammon!
Nicht nur völlig überflüssig, sondern ganz klar schädlich, denn die Mandeln sind wichtig und sehr nützlich.
Gemäß einer 2018 veröffentlichten Kohortenstudie sei eine Tonsillektomie im Kindesalter mit einem erhöhten Langzeitrisiko für Atemwegs-, Infektions- und Allergieerkrankungen verbunden. Es wurde in dieser Studie u. a. ein 2- bis 3-facher Anstieg der Erkrankungen der oberen Atemwege nach Tonsillektomie festgestellt.
Sie haben zahlreiche Funktionen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Palatine_tonsil#Function
Es gibt einen signifikanten Zusammenhang ihrer Entfernung mit MS und dem Hodkin-Lymphom
Es gab vor Jahrzehnten so einen Hype "chronischer Blinddarm". Der wäre ein "Störfaktor", wegen dem Kinder nicht recht gedeihen würden. Manche Mütter haben diesen Quatsch geglaubt, meine leider auch.
Skrupelose Chirurgen nach dem Motto "Who am I to blow against the wind?" finden sich immer - et lohnt sich ja. Ganz besonders, wenn privat versichert.
Später hat mal jemand eine Untersuchung gemacht, dass >90% dieser OPs nicht auf das Kind, sondern auf die Mutter zurückzuführen waren. So eine Art "Münchhausen-Helfer-Syndrom"
Auch der Appendix ist nicht überflüssig sondern hat Funktionen. Auch wenn jahrzehntelang anderes suggeriert wurde.Deshalb: Keine OPs an Kindern, die nicht eindeutig medizinisch notwendig sind! Kinder haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit, ohne Abstriche.
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