Beiträge von Jacques44
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Hallo, ich bins nochmal.
Meinen Termin beim Urologen habe ich bereits hinter mich gebracht. Ich muss sagen das ich etwas geschockt war. Als ich von meinem Problem nichts zu spüren berichtet habe sagte mir der Arzt direkt das er bei Nerven-Angelegenheiten nicht weiterhelfen kann. Ich bat ihn daraufhin trotzdem mal einen Blick auf meine Beschneidung zu werfen. Er sagte es sieht alles sehr gut aus. Die Vorhaut wurde zu ca. 80 % entfernt und das Frenulum ist auch weg. Seine Meinung zu dem Thema "nichts spüren" war etwas anders als ich erwartet hatte. Er sagte mir das die Beschneidung keine Ursache dafür sein kann. Eine Keratinisierung (Hornhautbildung) würde ebenfalls nicht stattfinden. Deswegen wäre es auch totaler Quatsch Ureasalbe zu verwenden und er rät mir dringend davon ab sie weiterhin zu nutzen. Beim Sex soll ich mich mehr entspannen weil das alles wohl nur eine Kopfsache ist. Ich komme mir etwas verarscht vor von ihm. Werde mir denke ich mal noch einen anderen Urologen suchen der am besten Deutsch und nicht selbst beschnitten ist.
Danke, dass du uns auf dem Laufenden hältst. Den zitierten Abschnitt hat mir damals mein Urologe (außer das mit der Salbe) wörtlich genau so gesagt.
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Keine Sorge
Aber das dauert noch, Ende des Jahres soll alles fertig sein.Gibt es diesbezüglich etwas Neues? @Yelock
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Jette:
Schließe mich komplett meinen Vorrednern an. Selbst, wenn irgendwann tatsächlich mal eine Beschneidung in Frage kommen muss (das ist realistisch bei 0,5% - 1% aller Jungs der Fall), sollte man einfach warten, bis dein Junge sich der Tragweite selbst bewusst ist und eigenständig eine Entscheidung treffen kann. Im Alter der U9 ist es völlig unmöglich, das zu verstehen.Rein interessehalber: Was sagt denn dein Mann zu der Thematik?
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Hast du schoneinmal was vom Nocebo effekt gehört?
Ich möchte nicht wissen wieviel Männer probleme mit Sexualität haben, hier im Forum die storys von fehlenden Nerven etc lesen..
Und am ende aufgeben und sich sagen *es hat kein Sinn ich bin verstümmelt*
und so nie merken dass der Hase vlt ganz woanderst begraben liegt..
Und wenn man sich selbst ersteinmal als Verstümmelt warnimmt, ja dann kann es gleich garnicht funktionieren.Du vertauscht hier Ursache und Wirkung. In der Regel stößt man erst auf dieses Forum, wenn man seine vorhandenen Probleme googelt. Ich kann das Forum vorher nicht und googelte nach "Penis spüre nichts". Erst dann kam ich überhaupt auf die Idee, dass es an der Beschneidung liegen könnte. Und alles, was ich bzgl. dessen aufbauend auf dieses Forum las, ergab logischen Sinn.
Der andere Weg, den du beschreibst (Erst googeln und nach Lesen dieses Forums plötzlich Probleme haben) scheint für mich ausgeschlossen.
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Im Vorfeld habe ich abgeklärt, dass mir nur die Schafthaut, nicht jedoch innere Vorhaut oder das gefurchte Band entfernt wurde. Das Frenulum wurde jedoch entfernt.
Ich persönlich muss schon sagen, dass ich beim Oralverkehr nichts von dem mitbekomme was sich auf der Eichel abspielt, (...)
Danke für deine Geschichte. Für dich ist es doch super, dass du zufrieden bist und selbst den Luxus hattest, zu entscheiden.
Das Zitat lasse ich stehen, weil du genau den Unterschied beschreibst. Wir haben weder gefürchtes Band noch eine erwähnenswerte innere Vorhaut mehr. Dementsprechend bleibt nur eine über Jahre hinweg verhornende Eichel, bei der auch du schon nichts spürst.
Vielleicht kannst du dich dann in uns hineinversetzen. -
So finde ich es sehr gut, aber wenn du "genannten Studien" schreibst, musst du sie auch vorher nennen.
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ok, welchen Teil würdest du dann gezielt rausnehmen oder umformulieren?
Ich würde diesen Teil rauslassen bzw. umformulieren:"Ich möchte Ihnen nichts unterstellen, aber für mich wirkt es so, als wäre die Vernarbung im Nachhinein als Begründung der Beschneidung
hergeholt wurden und um die Kostenübernahme der Krankenkasse zu gewährleisten!"Das bestärkt mich doch sehr in meiner Befürchtung, dass hier auch bei meinem Sohn ein "Abrechnungs-Betrug" vorliegt!
Hierzu werde ich meine Krankenkasse kontaktieren!!"Ich würde das eher indirekt formulieren wie z.B.
Der Vergleich Ihrer Praxis (1500 Beschneidungen jährlich) mit der Uro-Klinik (62 Beschneidungen jährlich), die Andeutungen im Link in Richtung Abrechnungs-Betrug bei den Krankenkassen, die Behandlung entgegen den Erkenntnissen aus genannten neueren Forschungen und meine Erinnerungen an Ihre Aufklärungsgespräche machen mich in ihrer Kombination stutzig. Wurde die Behandlung meines Sohnes erst im Nachhinein durch das Angeben einer Vernarbung legitimiert???
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Bei aller berechtigten Wut würde ich das nicht so offensiv schreiben, sondern eher die sachlichen Fragen stellen, dass es dich natürlich sehr interessieren würde, wie es sein kann, dass bei ihm derart viel mehr Beschneidungen durchgeführt werden als in der anderen, im Artikel genannten Klinik und dass das für dich auch auf deinen Sohn bezogen ein "Gschmäckle" hat.
Ebenfalls würde ich die Studien von Oster, Kayaba, Sorrells, Ishikawa, Thorvaldsen, Agwal usw. (LINK) anführen, die übereinstimmend berichten, dass eine nicht-zurückziehbare Vorhaut in dem Alter überhaupt nicht behandlungsbedürftig ist und von ihm eine Meinung dazu haben wollen. Da sind deine genannten 10% sogar noch viel zu wenig... -
Mein Fall wird der zentrale rote Faden in einer 52 Minütigen Artedoku... Und ich verspreche euch diese Dokumentation wird es in sich haben. Die ganze Welt kann dort den Schindluder betrachten den einige deutsche Urologen und Gerichte treiben.
Es wäre toll, wenn du uns hierüber auf dem Laufenden hältst!

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Ich habe mit meiner Freundin schon über die Probleme gesprochen und sie weiß auch, dass ich bereits beim Neurologen/Urologen und im MRT war. Sie sagt, dass alles gut ist und ich das alles nicht für sie machen brauche. Sie weiß also über alle meine Emotionen Bescheid. Ich suche jetzt Wege, damit für mich umzugehen. Das unterstützt sie. Das Wort Psychotherapeut konkret ist halt noch nicht gefallen. Sehe nicht, welchen Zündstoff das jetzt beinhalten sollte.
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Ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich meinte eine Psychotherapeutin mit Behandlungsschwerpunkt Sexualtherapie. Dementsprechend würde das Hand in Hand gehen.
Bis jetzt habe ich mit ihr noch nicht darüber gesprochen, was ich aber tun werde, sobald ein Termin vereinbart ist. Zuerst gilt es eh erstmal, meine Probleme damit aufzuarbeiten, ehe sie ins Spiel kommt.
Ich bin privat versichert, von dem her stellt das kein Problem dar! -
Mit Restoring habe ich mich noch überhaupt nicht beschäftigt.
Pornos schaue ich schon lange keine mehr und seitdem ich mit meiner Freundin zusammen bin (Weihnachten letztes Jahr) habe ich vielleicht drei Mal selbst masturbiert. Wenn sie aber etwas sanfter macht, spüre ich einfach gar nichts. Im anderen Fall spüre ich überhaupt keine Stimulation.
Wenn sie bspw. mit den Zähnen an der Eichel entlang fährt, spüre ich das nur minimal.Sexualtherapeut werde ich demnächst mal anrufen.
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Ich hole meinen Thread mal wieder hoch, weil ich erneut ein Ventil brauche.
Gestern wollte ich wieder mit meiner Freundin schlafen. Natürlich ging es wieder nicht, weil nach anfänglich guten Gefühlen (sie massierte meine Eichel sehr hart) meine Erektion zusammenfiel, sobald sie die Massage beendete. Danach holte sie mir ca. 15 Minuten mit der Hand einen runter, bis ich gekommen bin.
Fünf Minuten später habe ich geweint wie ein Schlosshund, mit einer Emotionenmischung aus Rührung, dass sie das alles mitmacht, Verzweiflung, dass es einfach nicht funktioniert, Wut, was ich alles verpasse und Angst, dass es ihr irgendwann zu blöd wird und sie mich verlässt. Hat mich total übermannt.
Sie hat mich dann getröstet, dass ich doch nichts dafür könne und alles gut sei und ich mir keine Gedanken machen solle. -
Vielleicht hilft es dir, wenn ich dir sage, dass du nicht allein bist. Deine Beschreibungen klingen so gleich, dass ich sogar gecheckt habe, ob du sie aus meinem Beitrag kopiert hast. In 15 Jahren habe ich noch keine Kondome gefunden, die funktionieren. Es funktioniert ja gefühlsmäßig ohne Kondom schon nicht.
Der einzige Unterschied ist, dass meine Freundin viel Verständnis zeigt. Ich bin mittlerweile nahezu komplett auf Oralverkehr bei ihr umgestiegen. Dabei kommt sie nahezu immer zum Orgasmus und sie ist dann total befriedigt. Ihr sagt, das mache ihr nichts aus. Durch die ständige Übung kann ich das mittlerweile auch ziemlich gut!
Sogar über Kinder mit Hilfe von künstlicher Befruchtung habe ich schon mit ihr gesprochen.Bzgl. Urologe: auch meiner meinte wörtlich, dass "aus medizinischer Sicht kein Grund für die genannten Probleme" vorliegt.
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Und selbst wenn nicht: Suche einen Urologen/Chrirugen, der die Triple Inzision durchführt und beharre auf dieser! Diese muss man sich aber aktiv suchen!
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Also, nicht in Selbstmitleid versinken, sondern Lösungen suchen. Auch wenn das Arbeit im Kopf ist... Und jeder braucht seine eigene Lösung für diesen Sachverhalt.
Leider gibt es keine Lösung, sondern nur ein Arrangieren!
Dafür hast du perfekt beschrieben wie sich jegliche Art von Sex bspw. für mich anfühlt.Auch bei mir ist (und war auch vor der Beschneidung) das Kopfkino immer wichtig, damit ich komme. Ich finde das nicht schlecht, warum auch??
Weil Kopfkino schlecht IST, sobald es zur Anstrengung wird.
finde ich, dass nicht alles schlechgeredet werden sollte.
Wir haben lediglich unsere Empfindungen beschrieben. Dass du das jetzt als "schlecht" interpretierst, zeigt doch genau wie uns zumute ist.
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Als Intakter ist eine anregende Fantasie eher eine Versüßung, Sie steht aber nicht im Mittelpunkt. Sie beflügelt den Appetit.
Primär stehen die realen Bewegungen und Berührung im Mittelpunkt. Dadurch das die Berührungen in der Realität über das Zusammenspiel der Organe eine erregende Resonanz bekommen,
werden sie somit auch für die Fantasie bzw. das Kopfkino viel erregender wahrgenommen.Das Sein bestimmt das Bewusstsein mit Marx zu sagen.
Dazu trägt natürlich auch ein Rhythmus bei, der erst wirklich entspannend wirken kann, wenn ich mich von meinen körperlichen Bewegungen leiten lasse (das Gehirn liebt die Leere) und eben nicht permanent mit dem
"Kopf" denke, was für den ein oder anderen Arzt ja das Allheilmittel schlecht hin ist.Ich habe diesen Vergleich nicht, kann diese Beschreibung, aber insofern nachvollziehen, als ich genau Gegenteiliges erlebe: wenn ich mir nicht eine anregende Fantasie schaffe, geht bei mir gar nichts. Werde ich durch irgendwas von dieser Fantasie abgelenkt, ist meine Erektion sofort weg.
Bspw. haben ich und meine Freundin 69 ausprobiert. Erektion war anfangs da. Als ich mich aber dann darauf "konzentrierte", sie richtig oral zu befriedigen, war die Erektion sofort weg, da ich mich nicht mehr auf die Fantasie konzentrierte, was total anstrengend ist.
Kopf ausschalten geht gar nicht, da ich unten ja keinerlei Stimulation spüre.Daher scheint es mit Vorhaut genau andersherum zu sein. Spürt man diese Stimulation, kommt der Rest von selbst...
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Herzlichen Dank für deinen Beitrag @zuka!!! Es könnte insbesondere bzgl. des sexuellen Erlebens eine exakte Kopie meines Empfindens sein. Nach deinen Schilderungen bin ich sogar "froh", dass ich keinen Vergleich habe und nicht weiß, was ich gefühlsbedingt verpasse!
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wir als eltern wussten es leider auch einfach nciht besser, haben uns gut aufgehoben und behandelt gefühlt und dadurch vertraut...
Das ist der Punkt, weswegen ich meinen Eltern auch "vergeben" kann. Sie hatten sicherlich im Moment der Entscheidung - fehlaufgeklärt durch einen nicht-wissenden Medizinier - nur das beste für mich im Kopf.
Nichtsdestotrotz konnte ich bis heute nicht mit meinen Eltern darüber sprechen (und mittlerweile bin ich 30) - zum einen, weil sie ein dermaßen schlechtes Gewissen hätten, was ich ihnen ersparen will, zum anderen: wer redet schon gerne mit seinen Eltern über seine sexuellen Probleme.
Dementsprechend lasse dich nicht in den Strudel des Haderns treiben, weil du da nicht mehr rauskommst. Kläre alle um dich herum, die einen Jungen bekommen, auf. Das hilft viel mehr.