Man nahm mir meine genitale Integrität!
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Diagnose: Phimose (angeboren)
Ohne Worte -
Klingt ein wenig nach: Geburtsfehler

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Und der ICD Code 55.6 zur Abrechnung bedeutet
Angeborene Fehlbildung des Penis o.n.A.
Hypoplasie des Penis
Penisverkrümmung
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Kannst du dir nicht ausdenken

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Nein, besondere Formalitäten gibt es da nicht. Wie soll die Beschwerde begründet werden?
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Wenn ich das richtig sehe, hat er mit der "angeborenen Phimose" einen physiologischen und eben keinen pathologischen Zustand diagnostiziert. Somit wäre eine Beschneidung fehl am Platze.
Anders die Diagnose nach ICD 55.6. Da müsste ja eine schwerwiegende Fehlbildung vorgelegen haben. Das kann er aber dann sicher belegen, z. B. durch Fotos?
Mir ist allerdings nicht klar, wie eine solche Fehlbildung durch VA behoben werden könnte, oder wurde noch mehr gemacht? Falls nicht, war offenbar die Diagnose falsch. -
Wie soll die Beschwerde begründet werden?
Ich gehe damit der Empfehlung von dem Urologen nach, der mich im Krankenhaus beraten hat.
Die Behauptung "Saugglocke" zeigt für mich schon, dass er keine Ahnung von dem DTR hat.
Und was er mit ,,reizfreie unauffällige Penissituation bei Zustand nach Beschneidung'' meint habe ich auch nicht verstanden. -
Mir ist allerdings nicht klar, wie eine solche Fehlbildung durch VA behoben werden könnte, oder wurde noch mehr gemacht? Falls nicht, war offenbar die Diagnose falsch.
Meiner Meinung nach war die Diagnose falsch. Mein Penis hatte mit Sicherheit keine Fehlbildung. Soweit ich weiß wurde nur eine (schlampige) Zirkumzision durchgeführt. Fotos liegen mir keine vor.
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Na dann. Dachte ich's mir doch.

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... was er mit ,,reizfreie unauffällige Penissituation bei Zustand nach Beschneidung'' meint habe ich auch nicht verstanden.
Vielleicht meint er damit, du kannst jetzt reizen, soviel du willst...
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Die Behauptung "Saugglocke" zeigt für mich schon, dass er keine Ahnung von dem DTR hat.
... um den Penis [...] zu verlängern .
Is klaaaaar!
Ich übersetze diese Bemerkung in seinem Schreiben so, dass er damit dokumentieren möchte, welch seltsamer Typ Du bist und mit dubiosen Gerätschaften Deine Minderwertigkeitskomplexe in den Griff zu kriegen versuchst. -
Hochgradige Phimose, kommt mir aus meiner eigenen Krankenhausdokumentation bekannt vor
Dumm nur für die Ärzte, das der terminus "hochgradig Phimose" weder in der deutschen noch internationalen Fachliteratur beschrieben ist. -
Außer einer Beschwerde bei der Ärztekammer noch was vor damit? Du hast ja damit eigentlich alle Namen der Beteiligten Ärzte...wirst du da einen mal aufsuchen, ihn Fragen, ihm sagen, wie es dir mit dem was mit dir gemacht wurde, geht?
Klage auf Schadenersatz...eigentlich muss ich da jedem von abraten, der keine Rechtsschutzversicherung hat die da einspringt...denn neben viel Zeit, Nerven auch noch viel Geld aufs Spiel setzen bei den Chancen und dem "Rechtssystem"? Aber es kann einem auch helfen (auch wenn es in die Hose geht), das ganze besser zu verarbeiten...aber ein zweischneidiges Schwert...
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deutschen noch internationalen Fachliteratur beschrieben ist.
Was meinst du mit "Fachliteratur"? Kann man das im Internet nachlesen?
Außer einer Beschwerde bei der Ärztekammer noch was vor damit?
Weiß ich nicht. Kann man da noch mehr machen?
Du hast ja damit eigentlich alle Namen der Beteiligten Ärzte
Nein. Es fehlt immernoch der Operateur.
wirst du da einen mal aufsuchen, ihn Fragen, ihm sagen, wie es dir mit dem was mit dir gemacht wurde, geht?
Habe ich schon. Habe rausgefunden, dass der Urologe ein ziemliches Arschloch ist. Er bezieht sich bei seiner Argumentation immer auf Juden und Muslime. Er sagt außerdem, dass man Kinder schon ab 2 Jahren wegen einer Phimose beschneiden sollte.
Meine damalige Hausärztin ist schon in Rente. Mit ihr könnte ich evtl. noch sprechen.
Der Operateur ist noch unbekannt. Würde mich freuen, wenn ich mich mit ihm noch unterhalten könnte.
(auch wenn es in die Hose geht)
Wie darf ich das verstehen? Ich dachte bei mir ist es schon in die Hose gegangen.
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Liegt die Einwilligungserklärung von damals noch vor?
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Ich gehe damit der Empfehlung von dem Urologen nach, der mich im Krankenhaus beraten hat.
Die Behauptung "Saugglocke" zeigt für mich schon, dass er keine Ahnung von dem DTR hat.
Und was er mit ,,reizfreie unauffällige Penissituation bei Zustand nach Beschneidung'' meint habe ich auch nicht verstanden.
Aber da steht ja auch im Bild, beide male sprach der Patient nicht von Potenzprobleme. Nicht über eine Desensibilisierung der Eichel. Oder eine unzulässige Circumcision-Beschneidung. Also macht man Dir jetzt noch Vorwürfe, warum Du dich nicht schon früher 2012 darüber beschwert hast? Und warum du erst jetzt Schmerzensgeld und Schadensersatz vom Krankenhaus forderst? Also gibt man dir jetzt die eigene Schuld warum Du dich so spät darüber beschwert hast. Verstehe ich das richtig im Schreiben? Das hört sich jetzt so an, als ob es zu spät ist, Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeld zu stellen. Die Verjährungsfrist ist wohl schon abgelaufen? -
Verstehe ich das richtig im Schreiben? Das hört sich jetzt so an, als ob es zu spät ist, Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeld zu stellen. Die Verjährungsfrist ist wohl schon abgelaufen?
Die Klinik wird sich ganz sicher auf die Verjährung berufen, das ist ganz normal. Nicht ohne Grund wurde erwähnt, dass die Klinik bereits 2012 aufgesucht wurde, der Patient sich bezüglich irgendwelchen Komplikationen jedoch nicht geäußert hatte, obwohl zu diesem Zeitpunkt die geschilderten Probleme schon hätten vorhanden sein müssen.
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Klar wird die Klinik das versuchen. Es ist daher wichtig, zu erklären, dass der vollumfängliche Schaden erst jetzt erkannt wurde. Dann ist auch nichts verjährt. Übrigens ist die Darstellung, dass der Patient sich 2012 nicht zu eventuellen Komplikationen geäußert hat, tatsächlich ein Beweis oder zumindest ein starkes Indiz dafür, dass der Schaden erst später erkannt wurde.
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[Adresse Absender]
[Andresse Empfänger]
[Datum]
Beschwerde wegen Genitalverstümmelung
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich mich beschweren. Am 4.8.2003 wurde ich im Alter von fünf Jahren im Klinikum am Plattenwald genitalverstümmelt. Die Beschneidung erfolgte aufgrund einer Scheindiagnose ("Angeborene Phimose"), welche von dem Urologen Herr Dr. Med. [zensiert] ausgestellt wurde. Hierbei handelte es sich lediglich um eine physiologisch bedingte Phimose, welche jedoch keinen Leidensdruck auslöste. Die Phimose hatte keinerlei pathologischen Eigenschaften. Meine Mutter wurde nicht aufgeklärt.
Die Beschneidung wurde sehr laienhaft durchgeführt. Mir wurden Stücke meiner Eichel ausgerissen. Wahrscheinlich ist dies beim Lösen der Vorhaut von der Eichel passiert. Die Vorhaut ist bei Kindern nämlich noch mit der Eichel verschmolzen.
Außerdem habe ich Hautbrücken und Verwachsungen. Diese stören vor allem bei meiner Vorhautwiederherstellung, da sie sich entzünden und einreißen. Mein Frenulum wurde entfernt. An der Stelle habe ich eine riesige Hautbrücke, die fast aussieht wie ein Frenulum und kaum ein Empfindungsvermögen aufweist. Normalerweise ist das Frenulum eine der empfindsamsten Stellen des gesamten Penises.
Ich habe außerdem eine schiefe Narbe. Auf der linken Seite wurde mehr vom inneren Vorhautblatt entfernt als auf der rechten Seite. Deshalb hat sich mein Penis nach links gedreht.
Zu allem Überfluss wurde auch noch Low and Tight beschnitten. Bei diesem Beschneidungsstil wird besonders viel vom epmfindlichen inneren Vorhautblatt entfernt.
Meine Eichel ist ausgetrocknet und verhornt, bzw. keratinisiert. Die Eichel wird dadurch unempfindlich und anfälliger für Pilzinfektionen, welche die Hornhaut befallen, wie z.B. Epidermophyton Floccossum (An diesem Pilzbefall leide ich). Außerdem steigt das Infektionsrisiko z.B. für Syphilis. Der Stimulationsmechanismus wurde durch das entfernen der Vorhaut außer Kraft gesetzt. Masturbation ist ein regelrechter Kraftakt und von sehr hoher Frustration geprägt. Geschlechtsverkehr mit Kondom ist überhaubt nicht möglich. Außerdem bin ich deshalb abhängig von Gleitmittel.
Ich fühle mich in meiner psychosexuellen Entwicklung gestört und betrachte mein Sexualleben als ruiniert. Ich fühle mich durch meine Genitalverstümmelung traurig, wütend, depressiv und suizidal. Ich bin mit meiner Einstellung nicht alleine. Viele Männer teilen meine Einstellung. Sie können z.B. in der Suchmaschine Ihrer Wahl den Namen ,,Kevin Lloyd Cagle'' eingeben. Dieser Mann nahm sich 2015 aufgrund seiner neonatalen Beschneidung das Leben.
Indem Sie als Ärztekammer, solche sexualfeindlichen pedosadistischen Ärzte nicht aus dem Verkehr ziehen, kommen Sie Ihrer Aufsichtspflicht nicht nach. Ich erwarte, dass Sie sich vor mir verantworten. Meine Beschneidung entsprach nicht den ärztlichen Regeln der Kunst, da eine Amputation an nicht einwilligungsfähigen Personen nur durchgeführt werden darf, wenn alle vorherigen Behandlungsmethoden versagen und ansonsten keine Aussicht auf Besserung der Beschwerden besteht. In meinem Fall lagen nichteinmal gesundheitliche Beschwerden vor! Der §1631d ist außerdem Verfassungswidrig und darf deshalb nicht eingehalten werden. Ich fühle mich in mehreren Grundrechten verletzt. Strafanzeige habe ich schon erstatten. In diesem Fall wünsche ich mir von Ihnen Unterstützung.Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
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