Das Familienereignis der Säuglingsbeschneidung, z. B. in der jüdischen Bevölkerung, ... garantiert fast die Einhaltung eines solchen, sinnvollen Ritus.

  • https://www.dr-fenkl.de/leistungen/int…periert-werden/

    "Das Familienereignis der Säuglingsbeschneidung, z. B. in der jüdischen Bevölkerung, vom Rabbi ausgeführt, garantiert fast die Einhaltung eines solchen, sinnvollen Ritus.
    In mitteleuropäischen Kreisen ist die Beschneidung deutlich weniger weit verbreitet, da es hier viel weniger an Wasser für die Hygiene mangelt und durch das deutlich kältere Klima auch die Entstehung von Infektionen geringer ist als z. B. im arabisch - asiatischen Raum. Die modernen Sanitäreinrichtungen, die eine leichte und tägliche Körperreinigung ermöglichen, machen eine Vorhautbeschneidung des Mannes bei Weitem nicht mehr so dringend erforderlich wie z. B. in früheren Jahrhunderten."

    Aber nur fast.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Zitat

    Wenn kontinuierlich und täglich seitens der Eltern die Vorhaut zurückgezogen wird

    Mami fidelt mit der Vorhaut von Klein-Fritzchen rum? Ist das jetzt eine Anleitung zum sexuellen Missbrauch? Das kann der Junge selber!

    Und ohne Kortisonsalbe führt das leicht zu kleinen Rissen, Entzündungen und Vernarbungen, und dann klatscht Chirurg in die Hände: "sehen se, das muss ab!"

    Gruselige Tips sind das!

    There is no skin like foreskin

  • Nannt man wohl dann Münchhausen by Proxy. Aber Ärzte verdienen halt gut dran.

    Die Menschheit war schon immer bereit, Themen im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Wichtigkeit zu diskutieren. Je mehr eine Frage uns alle berührt, umso mehr gilt daher, dass selbst kluge Menschen behaupten, die Frage existiert überhaupt nicht.--Samuel Butler--

  • Mami fidelt mit der Vorhaut von Klein-Fritzchen rum? Ist das jetzt eine Anleitung zum sexuellen Missbrauch? Das kann der Junge selber!

    Sorry buddy, aber jetzt lass mal gut sein. Ein 5/6-Jähriger kann das NICHT wirklich sinnvoll und wirksam selber. Der bewegt allenfalls die Vorhaut ungezielt ein bisschen hin und her, weil er denkt das ist ein Spiel, oder er zieht sie nach vorne lang statt Richtung Eichel. Beides bringt nichts wenn's ums vorsichtige Dehnen geht.
    Man kann das mit der Missbrauchshysterie auch echt übertreiben, nicht jedes elterliche Tun am Genital der Kleinen ist direkt sexueller Missbrauch. Dieses pauschale Erklären als "No-go-Area" zum "Schutz des Kindes" finde ich sowas von ätzend.


    So gesehen habe ich gemäß deiner Definition meine Sohn dann auch "missbraucht", denn damals haben wir auch noch versucht, die Vorhaut mittels gezieltem Dehnen zu weiten (heute weiß ich auch, dass wir uns das hätten sparen können). Aber weder habe ich das zum Spaß getan, noch so fest dass ihm deswegen alles eingerissen wäre, noch sonstwas. Und mein Kurzer wollte damals dass ich es mache und nicht er, weil er eben Angst hatte dass er selbst etwas kaputt macht.

    Zum Rest bezüglich der Sinnlosigkeit der von diesem Quacksalver getroffenen Aussagen schließe ich mich aber an.
    Was schreibt dieser Vollhorst von "narbige Verengung" wenn er von der angeborenen Vorhaut enge spricht? Seit wann haben Jungs eine angeborene Narbenphimose?? :S :FP01

    Einmal editiert, zuletzt von Etwas (29. September 2018 um 12:51)

  • Es muss nichts gemacht werden, das stimmt. Nur wissen das noch die wenigsten Eltern. Allerdings habe ich auch als Vater eine gewisse Hemmung meinem Sohn an den Penis zu fassen, auch wenn es nur aus elterlicher Fürsorge wäre. Aber so gesehen genau richtig im Nachhinein, hat sich alles von selbst gelöst und geweitet.

  • Warum muss denn überhaupt schon mit 5-6 Jahren etwas gemacht werden? Angeblich wächst sich doch eine Phimose i.a.R. bis zur Pubertät aus.

    Ja normalerweise und in den allermeisten Fällen ist das so. Es gibt aber auch die wo es wirklich ZU eng ist, der Kleine anfängt einzuhalten weil das Pipi machen zu schwer geht oder sogar weh tut etc. Sehr sehr selten, aber gibt es.
    Diese Fälle würde JEDER Arzt zur OP schicken und wohl auch jeder unwissende Elternteil einwilligen. Da ist dann ein paar Tage tägliches vorsichtige Dehnen, dass der Junge zumindest unkompliziert pullern kann, wohl mehr als vertretbar.

    Es muss nichts gemacht werden, das stimmt. Nur wissen das noch die wenigsten Eltern. Allerdings habe ich auch als Vater eine gewisse Hemmung meinem Sohn an den Penis zu fassen, auch wenn es nur aus elterlicher Fürsorge wäre. Aber so gesehen genau richtig im Nachhinein, hat sich alles von selbst gelöst und geweitet.

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen, ich weiß ja nicht wie alt dein Sohn ist, aber wenn du - noch dazu als Vater - Hemmungen hast, deinem 5/6-Jährigen Sohn zur Reinigung oder in dem Fall eben medizinischen Zwecken (auf jeden Fall zwecks Fürsorge und nicht zum Spaß) an den Penis zu fassen, dann stimmt etwas nicht (ohne das abwertend oder beleidigend zu meinen). Zu den eigenen Eltern sollte ein Kind in diesem Alter alle Teile seines Körpers noch unkompliziert sehen können, und keine zwanghafte Scham oder "Pfui"-Zonen anerzogen bekommen haben. Der Penis, der Popo etc. sind Körperteile wie alle anderen auch, und wenn was damit ist bzw man sich irgendwie um sie kümmern muss, dann sollte das zwischen KIND und Eltern auch genauso unkompliziert ablaufen können wie bei allen anderen Körperteilen auch.

  • Wir haben einen sehr unkomplizierten Umgang und obwohl er inzwischen 11 ist laufen wir auch noch alle schamfrei nackt voreinander rum zum Duschen z.B.
    Aber auch als er jünger war konnte ich ihm einfach sagen wie er sich zu waschen hat oder ihn bitten die Vorhaut vorsichtig zurück zu ziehen so weit es schmerzfrei geht. Dafür muss ich ihm da nicht hinfassen.

  • Der Penis, der Popo etc. sind Körperteile wie alle anderen auch

    Die Genitalien von Kindern sind eben nicht Körperteile wie alle anderen auch.
    Sie sind eben auch erogene Zonen, auch Kinder haben eine Sexualität - sie sind von hoher psychologischer Bedeutung.

    Natürlich müssen sich Eltern, solange es die Kinder noch nicht selbst können um die Körperpflege des Kindes kümmern, auch die der Genitalien. Und die allermeisten Eltern machen da exakt, was nötig ist.
    Aber der Übergang von "übertriebenem Waschen und Frottieren" zum sexuellen Missbrauch ist fließend. So mancher Missbrauch dürfte auf die Art angefangen haben. Missbrauchshysterie ist genauso falsch wie das Thema kleinreden.

    Natürlich unterstelle ich niemandem, der auf die Art sich um eine Vorhautverengung seines Sohnes kümmert böse Absichten! Aber man sollte sich doch immer darüber im Klaren sein, dass der Genitalbereich eines Kindes nicht irgend eine beliebige Zone ist. Von daher ist es wohl besser die Jungen machen das Dehnen selbst, wenn sie alt genug sind.

    Wenn die Mutter an der Vorhaut hin und herzieht und der Junge bekommt eine Erektion (und entsprechende Gefühle) - also das kann schon zu verwirrenden Gefühlen führen.

    There is no skin like foreskin

  • Die Genitalien von Kindern sind eben nicht Körperteile wie alle anderen auch.Sie sind eben auch erogene Zonen, auch Kinder haben eine Sexualität - sie sind von hoher psychologischer Bedeutung.

    Äh, aber nicht in einem alter von 5 oder 6 Jahren und nicht zwischen Eltern und Kind. Sorry, aber das ist definitiv zu früh angesetzt! Wenn doch, dann ist eben genau das passiert, dieses zwanghafte Vermeiden, dieses "uuuh, da darf ich nicht dran", "uuuh, das gehört dir ganz allein". Das entdeckt ein Kind von selbst, dazu braucht es keine ausdrückliche elterliche Anerziehung.

    Zitat

    Aber der Übergang von "übertriebenem Waschen und Frottieren" zum sexuellen Missbrauch ist fließend. So mancher Missbrauch dürfte auf die Art angefangen haben. Missbrauchshysterie ist genauso falsch wie das Thema kleinreden.

    Nein, dieser Übergang ist keineswegs fließend, denn er "entwickelt" sich nicht einfach so aus dem Alltagsgeschehen, sondern wird ganz klar mit einer vorab festgelegten Motivation begangen. Ein "huch, das ist im Verlauf des Geschehens einfach so gekommen" gibt es da nicht. Der oder die, der/die missbrauchen will, frottiert von der ersten Sekunde an mit dieser Motivation. Der liebende Elternteil, der einfach nur sein Kind liebt und herzelt, mit ihm Quatsch macht und das Frottieren zur allgemeinen Belustigungsstunde macht, kann frottieren wie er will, ohne dass er/sie oder der Kleine davon irgendwelche "Auswirkungen" (Erregung des Erwachsenen durch eventuelle Erektion des Kleinen) verspürt!

    Zitat

    Von daher ist es wohl besser die Jungen machen das Dehnen selbst, wenn sie alt genug sind.

    Eben! Das sind sie aber aufgrund der allgemeinen motorischen Entwicklung und der Präzision, die es beim Vorhaut dehnen schon braucht um a) Verletzungen zu vermeiden aber b) trotzdem eine brauchbare Wirkung zu erzielen, sowie dem allgemeinen Verständnis, warum/weshalb das jetzt überhaupt nötig ist, mit 5/6 Jahren definitiv noch nicht! Wie gesagt, wir reden hier von der ohnehin nur in den seltenen Fällen sehr starker Verengung, die aktuell konkret beeinträchtigt. Von allem anderen haben Eltern, Ärzte und am besten auch die Jungs selbst (zumindest was dehnen/ziehen der Vorhaut angeht) - ganz richtig festgestellt - die Finger zu lassen.

    Zitat

    Wenn die Mutter an der Vorhaut hin und herzieht und der Junge bekommt eine Erektion (und entsprechende Gefühle) - also das kann schon zu verwirrenden Gefühlen führen.

    Bei wem? Bei dem Kind mit Sicherheit nicht! Der findet das allenfalls lustig "kuck mal mein Pipi wird groß", das sagt er im Verlauf seiner jüngeren Kindheit aber vermutlich mehr als nur einmal, z. B. wenn er morgens mit "Morgenlatte" aus dem Bett steigt und auf dem Weg ins Bad einem Elternteil begegnet. Und da wird auch kein vernünftig denkender und handelnder Elternteil verschämt wegschauen oder das Kind möglichst schnell vom Flur weg geleiten, damit es bloß keiner mitbekommt, sondern einmal über diese Kindliche Unbedarftheit lächeln und belanglos mitbekommen, wie der Kleine weiter Richtung Bad flitzt.
    Wenn, dann sind die "verwirrenden Gefühle" also allenfalls auf Erwachsenenseite. Und wenn ich als Elternteil von einer völlig profanen körperlichen Reaktion (Erektion) meines Kindes (die absolut ohne jegliche auch nur annähernd durch sexuell-psychologische Zusammenhänge, sondern ganz profan durch physisch-nervliche Reizung entstehen KANN [so wie das Zusammenzucken beim gekitzelt werden]) verwirrende Gefühle bekomme, dann sollte ich mich ganz schleunigst untersuchen lassen. Denn dann habe ich mehr komische Gedanken in meinem Kopf als das Kind selbst 10 Jahre später in der Blüte aller pubertärer Fantasien noch haben wird!

    Einmal editiert, zuletzt von Etwas (29. September 2018 um 14:54)

  • Und wenn ich als Elternteil von einer völlig profanen körperlichen Reaktion (Erektion) meines Kindes (die absolut ohne jegliche auch nur annähernd durch sexuell-psychologische Zusammenhänge, sondern ganz profan durch physisch-nervliche Reizung entstehen KANN [so wie das Zusammenzucken beim gekitzelt werden]) verwirrende Gefühle bekomme, dann sollte ich mich ganz schleunigst untersuchen lassen. Denn dann habe ich mehr komische Gedanken in meinem Kopf als das Kind selbst

    Offenbar hältst du dich für clever, das in der "Ich"-Form zu schreiben. Bloß im Kontext zu Beitrag 12 ist für jeden klar, auf wen du damit zielst.

    Und das ist - eine Unverschämtheit

    There is no skin like foreskin

  • Mehr oder weniger durch die Blume zu sagen, ich hätte meinen Sohn quasi sexuell missbraucht, auch.
    Aber mir ging es tatsächlich nicht um deine Person in dem Fall, sondern so allgemein, wie du es auch schriebst, um jeden Elternteil, der "verwirrende Gefühle" bekommt, wenn sein Sohn mal eine rein körperlich begründete und ohne jeglichen sexuell-psychologisch Einfluss entstehende Erektion bekommt.

  • Vorab zu den letzten beiden Kommentaren. Alle Eltern lieben ihre Kinder - niemand will der Tochter oder dem Sohn Schaden zufügen. Niemand von uns Eltern will sich gerne als Rabenvater oder -mutter bezeichnen lassen; in Sachen Prävention von Grenzüberschreitung lade man als Gruppe von Eltern bei Bedarf gerne einen Referenten von z. B. Zartbitter oder Wildwasser.

    Die Entwicklung des kindlichen oder jugendlichen Genitals, Vulva oder Penis, verläuft generell unproblematisch, Selbstbestimmung bringt die Sache auf den Punkt: " Und die allermeisten Eltern machen da exakt, was nötig ist. "

    Zum Thema Mythos Phimose. Sehr wichtig der Hinweis von Guy - die ersten beiden Kommentare dieses Thread - auf den m. E. kindeswohlgefährdend argumentierenden, nämlich fehlinformierenden Arzt - ja, der gehört wahrlich in die Hall of Shame - danke, Beschneidungsforum.

    Selbstbestimmung (eine aufklärerische und couragierte Arbeit hier auf Beschneidungsforum seit Jahren - mein Dankeschön dafür) gestern 12:57 "Warum muss denn überhaupt schon mit 5-6 Jahren etwas gemacht werden? Angeblich wächst sich doch eine Phimose i.a.R. bis zur Pubertät aus."

    Ja, sogar nicht bis zu Beginn der Pubertät, sondern ggf. erst gegen Abschluss der Pubertät. Bei meinen drei Söhnen war (weitgehend) vollständige Retrahierbarkeit erst gegeben mit zwölf, acht und 14 Jahren (ggf. lösten sich ein oder zwei Millimeter im Bereich Sulcus noch etwas später, das durfte ich dann nicht mehr sehen und geht mich eigentlich auch nichts an). "Hyperaktive", möglicherweise schlicht uninformierte Ärztinnen oder Ärzte, die denen "schlimme" präputiale Adhäsion / Verklebung, "Vorhautrüssel, Rüsselphimose" u. dgl. ein Gräuel waren, mussten wir Eltern in vorangegangenen Jahren allerdings abwimmeln.

    In diesen noch früheren Lebensjahren, im Kindergarten- und Grundschulalter sah ich bei jedem meiner Jungs dann und wann, meinerseits unkommentiert, das sicherlich allgemein bekannte kindgemäße Kneten und Zupfen an der Vorhaut - aber interessanterweise gerade kein Nach-Hinten-Schieben der Vorhaut. Das alles ist kein Grund zur Sorge.

    Die Ablösung der Vorhaut von der Eichel betreffend, können Eltern ihrem männlichen Kind sorglos Zeit geben bis zum Alter von 14 oder auch 15 Jahren. Denn v. a. die besonders spätreifen unter den Jungen gelangen erst dann voll in die Pubertät, deren Hormonspitzen bekanntlich die Adhäsionen lösen helfen. Salbe ist auch in diesem Alter jedenfalls pauschal nicht nötig.

    Man vermeide unbedingt die sog. Präputiolyse - und lese:

    " Vorhautlösung mittels Knopfsonde ist daher nicht notwendig und sogar wegen der Verletzungsgefahr unbedingt zu vermeiden. "

    https://www.kinderaerzte-im-netz.de/fileadmin/pdf/kin/oh-mann.pdf

  • Ich kann sagen das ich meine Vorhaut auch erst mit ungefähr sechzehn Jahren über die Eichel schieben konnte. Ich hatte auch keine Probleme damit, das Smegma wandert auch so langsam nach vorne und kann dann leicht entfernt werden. Ich hatte auch kein Interesse daran es vorher zu versuchen und keinen Grund. Nachher war sie dann allerdings wegen Unkenntnis des Sachverhalts Jahrelang hinten geblieben mit allen negativen Folgen. Statt daran herumzuschnippeln sollten Ärzte lieber darüber aufklären wie wichtig es ist sie immer vorne zu behalten, dann würden sie der Verantwortung ihres Berufsstandes eher gerecht. Auch in den Aufklärungsunterricht gehört dieses Thema hinein.

    Die Menschheit war schon immer bereit, Themen im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Wichtigkeit zu diskutieren. Je mehr eine Frage uns alle berührt, umso mehr gilt daher, dass selbst kluge Menschen behaupten, die Frage existiert überhaupt nicht.--Samuel Butler--

  • Zitat von Selbstbestimmung

    Und das ist - eine Unverschämtheit

    Mehr oder weniger durch die Blume zu sagen, ich hätte meinen Sohn quasi sexuell missbraucht, auch.

    Mit dem "auch" gestehst du wenigstens ein, dass das eine Unverschämtheit von dir war.
    Du argumentierst, dass du zu dieser Unverschämtheit gewissermaßen als tit-for-tat-Reaktion berechtigt gewesen wärest.

    Wer Lesen kann....

    Natürlich unterstelle ich niemandem, der auf die Art sich um eine Vorhautverengung seines Sohnes kümmert böse Absichten!

    Ich habe auch nie behauptet, dass elterliche Manipulationen am Genital eines Jungen in jedem Fall oder auch nur in der Mehrzahl der Fälle Missbrauch darstellen.

    Wenn du allerdings behaupten möchtest, dass das nie der Fall ist, dann solltest du dich doch bitteschön mal über sexuellen Missbrauch von Kindern informieren, und über die Folgen.

    Allerdings ist der allgemeine Tenor, dass Jungen solche Dehnübungen unter Anleitung der Eltern und unter Verwendung von Kortisonsalbe machen sollten, denn die macht die Haut weich und verhindert so Risse, und wirkt gleichzeitig auch Entzündungen entgegen, die dann wieder Vernarbungen bewirken, die dann möglicherweise eine OP unumgänglich machen.
    Und - der Junge spürt selbst am besten, wenn es weh tut. Dann ist es zu viel des Guten.

    Klar gibt es "spontane" Erektionen ohne jedes sexuelles Gefühl. Das weiß jeder Mann.
    Das ist ganz etwas anderes als eine durch hin-und her-bewegen der Vorhaut bedingte Erektion.

    Zumindest bei mir entsteht dann auch ein erotisches Gefühl, und ich weiß auch genau, dass das schon als kleiner Junge so war, denn ich habe wie die meisten Jungen damals "geschubbert" und "gerubbelt".
    Und das kann dann nicht nur zu erotischen Gefühlen, sondern auch zu einem (trockenen) Orgasmus führen, genau deshalb, wegen dieses wonnigen Glücksgefühls machen Jungen das.
    Und wenn kleine Jungen sich am Penis stimulieren, ist das auch völlig OK: Wenn Erwachsene den Penis eines Jungen stimulieren ist das was sehr anderes.


    Zitat von Etwas

    ganz profan durch physisch-nervliche Reizung entstehen KANN

    Penis und Gehirn sind nur bei Querschnittsgelähmten entkoppelt.
    Die können in der Tat bei Stimulation eine Erektion und auch eine Ejakulation bekommen, aber sie spüren von all dem nichts. Erotische Gefühle können sie dann höchstens durch das optische Miterleben bekommen.

    Zitat

    "um jeden Elternteil, der "verwirrende Gefühle" bekommt,"

    Nicht die Eltern bekommen verwirrende Gefühle, sondern das Kind kann verwirrende Gefühle bekommen wenn seine Genitalien durch einen Erwachsenen stimuliert werden.


    Du schreibst in deinem "über mich":

    Zitat von Etwas

    Streitbar, non-konform und bestimmt manchmal nicht ganz einfach.

    Offenbar eine charmante Umschreibung für "im Ton vergreifen"

    *seufz* leider sind wir jetzt vom Thema dieses Threads, dem schlimmen Äußerungen jenes Arztes etwas abgekommen..

    There is no skin like foreskin

  • *seufz* leider sind wir jetzt vom Thema dieses Threads, dem schlimmen Äußerungen jenes Arztes etwas abgekommen..

    Danke, das sehe ich auch so.
    (zurück zum Thema)

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Ähnlich jungenfeindlich und männerfeindlich wie Dr. Fenkl (uups, komme ich vom Thema ab, espero que no) betreibt man es in Saarbrücken (Saarland) an der Klinik für Urologie, Kinderurologie undurologische Onkologie. Derzeitiger Chefarzt ist Dr. Stefan Meessen, mitverantwortlicher Autor OA Dr. Bahman Shahhosseini.

    " Die Vorhautverklebung ist bei Neugeborenen normal und löst sich spätestens komplett bis zum 3. Lebensjahr. "

    https://www.klinikum-saarbruecken.de/fileadmin/user…derurologie.pdf

    .

    ... wie verantwortungslos beschneidungsfreundlich argumentieren Meessen und / oder Shahhosseini: "bis zum dritten Lebensjahr". Das dritte, man beachte: das nullte (ca. sechs Monate alt) ist stets mitzuzählen, bedeutet z. B. 2,5 Jahre alt (zwei Komma fünf), und Herr Fenkl sagt sogar "bis" ... also eigentlich noch eher.

    Nein, es ist für einen Teil aller Jungen auf der Welt genau so, wie Tursiops sagt: " mit ungefähr sechzehn Jahren" - herzlichen Dank, Tursiops, für deinen Mut, denn ich glaube, dass Courage zu dieser Aussage dazugehört, den immer noch zu vielen deutschen Halbgöttern in Weiß und Frühbeschneidungsfreunden wie beispielsweise auch Dr. Iris Rübben (Uniklinik Essen) zu widersprechen.

    .

    "Die physiologische Phimose bildet sich meist bis zum 3.  Lebensjahr zurück. Ansonsten erfolgt zunächst die lokale Therapie mit Betamethason-Salbe. Bei Versagen der konservativen Maßnahmen ist die Operation indiziert." - Zusammenfassung; das Pamphlet verfasst Iris Rübben gemeinsam mit Yasmine Heß-Busch.

    " Eine Verklebung von Vorhaut und Glans ist bis zum Ende des 3. Lebensjahres noch als physiologisch zu betrachten. " - also angeblich (!) mit recht genau 2,9 Jahren (zwei Komma neun). Was für eine Jungenverstümmelungsfreundin / Männerverstümmelungsversteherin. Seriös (wissenschaftlich) sind 10,4 Jahre (zehn Komma vier, Frau Rübben!).

    https://www.thieme-connect.com/products/ejour…/s-0034-1392544

    - Anm.: "indiziert" - das heißt im Klartext: jetzt muss aber endlich die Vorhaut amputiert werden. Genau so tickt Schnellbeschneiderin Rübben (die Dame war im Essener Elisabethkrankenhaus anwesend am 03.06.2015 beim Symposium zur Jungenbeschneidung "Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen?") und so tickt, wenig zufällig, Herr Professor Dr. Herbert Rübben gleich mit, auch er ein veritabler Häuptling Flinke Klinge.

    Rübben & Rübben ermahnen, machen Jungseltern ein schlechtes Gewissen, bauen Druck auf, greifen ungerührt zu Skalpell und Quittungsblock:

    " Eine fehlende Retraktion ist bis zum 3. Lebensjahr physiologisch "

    https://search.proquest.com/openview/d1e67…igsite=gscholar

    .

    Es gibt für Jungen so viele - pauschal allesamt gesunde - Möglichkeiten, heranzuwachsen. Wir kennen Männer, die sich beim besten Willen nciht daran erinnern können, dass ihre Vorhaut nie über die Corona glandis (Eichelkranz, Eichelkrone) zu ziehen war - und es gibt Männer oder (damals) vielmehr noch Jungen, bei denen Eichelkranz und Frenulum (Bändchen) erst mit 14 oder 15 Jahren das Licht der Sonne erblick(t)en oder bei denen Sulcus oder gar Sulcus plus Corona erst mit 16 (sechzehn) Jahren ohne angeborene Adhäsion frei liegen.

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