Beschneidung bei Einjährigem – notwendig? alternativen?

  • Hallo, ich hoffe hier bei euch Inputs zum obigen Thema zu bekommen. Schauergeschichten gibt's natürlich zur Genüge und die machen, dass ich mir bei dieser Entscheidung bei meinem Sohn so gar nicht mit einer Beschneidung anfreunden kann. Dennoch ist die Sache nun so, dass die Nierenfunktion meines Kleinen durch die wiederkehrenden Harnwegsinfekte, den Harn-Reflux und die Nierenbeckenerweiterung schon eingeschränkt zu sein scheint. Eine weitere Infektion wäre also alles andere als einfach wegzustecken. Medizinische Notwendigkeit scheint hier gegeben zu sein, auch wenn ich der Sache gerade noch mal deutlich auf den Grund gehen will. Daher kommt's mir auf eine sehr differenzierte Entscheidung an. In diesem Fall dürfte die Sache also wirklich nicht so einfach sein, obwohl ich anfangs sagte "auf keinen Fall Beschneidung!". Ich würde also sehr gerne dringend eure Meinung zu diesem Thema hören, besonders (aber nicht nur) wenn ihr Erfahrungen im Zusammenhang mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten bei Kleinkindern (um den ersten Geburtstag herum) habt. Die OP ist leider schon in einer Woche einberaumt.

    Ich interessiere mich natürlich sehr über eure Erfahrungsberichte, ganz besonders aber auch über Nachweise, aber am wichtigsten ist für mich tatsächlich:

    1. Gibt es auch eine "sanfte" Version der Beschneidung, die schon eine signifikante Verringerung einer HWI gewährleistet, ohne das sexuelle Empfinden zu stören? Etwa eine "kleine Beschneidung", oder nur die Ablösung der Vorhaut von der Eichel? Mir ist natürlich bewusst, dass es über 100 Beschneidungen bei den kleinen braucht, um einen HWI zu verhindern, bei Erwachsenen sogar 400. Aber dennoch...
    2. Reicht nicht auch eine nicht-operative Maßnahme: Etwa regelmäßiges Waschen und Desinfizieren?

    Vielen Dank schon im Vorhinein, ich freue mich auf eine anregende Diskussion (und ehrlich gesagt auf Erleichterung für die Entscheidung, die ich leider als sehr belastend empfinde)!

  • Hallo moltobene


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    Gibt es auch eine "sanfte" Version der Beschneidung, die schon eine signifikante Verringerung einer HWI gewährleistet, ohne das sexuelle Empfinden zu stören? Etwa eine "kleine Beschneidung", oder nur die Ablösung der Vorhaut von der Eichel? Mir ist natürlich bewusst, dass es über 100 Beschneidungen bei den kleinen braucht, um einen HWI zu verhindern, bei Erwachsenen sogar 400. Aber dennoch...

    Es gibt Vorhaut erhaltende Beschneidungsstile. Allerdings sind wir keine Ärzte und ich würde dringend raten, zu einem Vorhautfreundlichen Arzt zu gehen. Es gibt einpaar sehr gute Kinderärzte, z. B. Dr. Stehr aus Nürnberg. Hast Du schon versucht mit Salbentherapie die Vorhaut zu lösen?


    Reicht nicht auch eine nicht-operative Maßnahme: Etwa regelmäßiges Waschen und Desinfizieren?

    Wie oben schon erwähnt, kann man vorab versuchen mit Salben das lösen der Vorhaut zu beschleunigen. Das wichtigste beim waschen ist, das Du keine Seife nimmst. es reicht ein reinigen mit Wasser. Mit Desinfektion machst Du die Hautflora kaputt. Bepanthensalbe kannst Du aber immer nehmen, nach jedem Wickeln, das habe ich auch immer gemacht bis die Kids trocken waren. Nicht die Vorhaut zurückziehen, weißt Du bestimmt, machen aber viele und dadurch kann es zu Verletzungen und Entzündungen kommen.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Ach ja was ich total vergessen habe: Der OP-Termin nächste/übernächste Woche, da geht's drum den Harnleiter zu richten, damit die HWI nicht mehr auftreten. Dabei wurde vorgeschlagen, auch gleich eine Beschneidung mitzumachen. Sorry, das hat vielleicht zu etwas Verwirrung geführt. Die Harnleiter-OP soll also die URSACHE beheben. Die Beschneidung wäre nur eine weitere Risikominderung (sehr wahrscheinlich macht's m.E. Sinn, zuerst zu warten, ob die HWIs verschwinden, und DANACH erst über Beschneidung erst nachzudenken).


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    Danke, willkommen fühl ich mich :)


    zu einem Vorhautfreundlichen Arzt zu gehen.


    Daran hab ich noch gar nicht gedacht, danke dir! Allerdings sind wir in Österreich, aber ich glaube, das wird wohl schon nicht so schwer rauszufinden sein, wer "Vorhautfreundlich" ist und wer nicht ^^


    Salben das lösen der Vorhaut zu beschleunigen ...

    Danke für die Pflegetipps, werde ich auf jeden Fall berücksichtigen. Hauptsächlich geht's mir aber darum, ob mit solchen Maßnahmen eine Beschneidung überflüssig gemacht werden kann, oder zumindest das Auftreten einer HWI verhindert/vermindert und ob es latztendlich reicht, um eine Beschneidung überflüssig zu machen.

  • Was in diesem Fall die Beschneidung soll, verstehe ich nicht. Es muss der Grund für den Reflux beseitigt werden und das schnellstmöglich. Mit einer Beschneidung beseitigt man definitiv keinen Reflux. Bei einem Reflux gibt es einen Rückstau in die Niere. Das ist für die Niere sehr sehr schlecht, im ungünstigsten Fall verliert der Sohn eine Niere. Der Grund für einen Reflux ist eine Einengung bzw. Knick in dem Harnleiter

    Hier sollte man sich dringend mal mit einem anderen Urologen in Verbindung setzen. Solange es des Reflux gibt, wird es auch Entzündungen in dem Harnleiter geben. Da ändert auch eine Beschneidung nichts. Die Niere wird durch die Beschneidung auch nicht gerettet. Ein Verwandter von mir hätte als Kind beinahe beide Nieren verloren, wegen einem Reflux. Ist der Reflux beseitigt sind auch die Harnwegsinfekte beseitigt.

  • Spoiler anzeigen

    Ach ja was ich total vergessen habe: Der OP-Termin nächste/übernächste Woche, da geht's drum den Harnleiter zu richten, damit die HWI nicht mehr auftreten. Dabei wurde vorgeschlagen, auch gleich eine Beschneidung mitzumachen.

    Das würde ich absolut und schriftlich fixiert ablehnen. Dafür ist die Vorhaut zu wichtig.

    Zum Thema Vorhaut freundlichen Arzt

    Ruf doch in der Klinik von Dr. Stehr an und lass dich von ihm beraten, wen er in Österreich empfehlen kann

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    George Santayana (1863-1952)

  • Kurze Frage: woher in Österreich kommst Du denn? Wir kennen durchaus ein paar fähige Österreichische Ärzte

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Hallo moltobene,

    ich habe irgendwie den Eindruck, dass hier nur mehr Punkte zwecks Abrechnung bei der Krankenversicherung generiert werden sollen.

    Bitte lass deinem Sohn das nicht antun.
    Ich persönlich hätte bei solchen Ärzten auch Bedenken, überhaupt eine Operation (die ja hier notwendig zu sein scheint, im Gegensatz zur Vorhautamputation) durchführen zu lassen. Ich hoffe, du findest einen kompetenten, dem es nicht primär um Honorarmaximierung geht.

  • Das würde ich absolut und schriftlich fixiert ablehnen. Dafür ist die Vorhaut zu wichtig.

    Richtig, auch in Österreich muss man für die OP eine Einverständniserklärung abgeben. Darauf würde ich handschriftlich vermerken, dass einer Beschneidung ausdrücklich nicht zugestimmt wird.

    Ich persönlich hätte bei solchen Ärzten auch Bedenken, überhaupt eine Operation (die ja hier notwendig zu sein scheint, im Gegensatz zur Vorhautamputation) durchführen zu lassen. Ich hoffe, du findest einen kompetenten, dem es nicht primär um Honorarmaximierung geht.

    Da hätte ich persönlich auch ernsthafte Bedenken. Die Operation am Harnleiter muss allerdings sein, je schneller umso besser. Trotzdem würde ich mich nach einem anderen Arzt/Krankenhaus umsehen.

  • Dabei wurde vorgeschlagen, auch gleich eine Beschneidung mitzumachen.

    Es kann sein, das Dir erzählt wird, das ein Katheter gesetzt werden soll. Bei OPs ist das eigentlich üblich. Es wird von Ärzten und Pflegepersonal oft als Hindernis gesehen, wenn da eine Vorhaut ist, auf die man aufpassen muss, damit die Glans nicht verletzt wird. Allerdings, ein Kind aus Befindlichkeiten von Ärzten und Pflegepersonal zu beschneiden, ist schon übergriffig. Selbst bei Frühchen kann ein Katheter gesetzt werden ohne das eine Beschneidung nötig ist. (Mein Sohn war sehr klein und sehr krank ich weiß also was ich hier schreibe)

    Ich würde versuchen bei einer anderen Klinik einen möglichst schnellen Termin zu bekommen. Bei der Klinik habe ich Bauchschmerzen.

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    George Santayana (1863-1952)

  • @gin HWI - Harnwegsinfektionen

    @moltobene
    Ich stimme den anderen zu. Lass es in der Patientenaufklärung festlegen das du eine Beschneidung ablehnst.
    Ein Risikofaktor nach einer Beschneidung ist übrigens eine Harnröhrenverengung.
    Wenn die Harnwege ab Blase abwärts Okay sind und nur die Harnleiter betroffen sind sehe ich da keine Besserungsmöglichkeiten. Die Situation könnte sich eher verschlimmern.

  • Kurze Frage: woher in Österreich kommst Du denn? Wir kennen durchaus ein paar fähige Österreichische Ärzte

    Das wäre toll! Wir sind in Wien ansässig. Kannst du mir da jemanden empfehlen?


    ich habe irgendwie den Eindruck, dass hier nur mehr Punkte zwecks Abrechnung bei der Krankenversicherung generiert werden sollen.

    Ich habe hier nicht das Gefühl, dass es unbedingt ums Geld geht. Ich geh viel eher davon aus, dass das ganze aus medizinischer Risikominimierung heraus so beurteilt wird, dass eine Beschneidung Sinn macht. Ich seh das aber so wie bei der Milz, den Mandeln und beim Blinddarm: Da wurde auch lange gemeint, dass die Organe verzichtbar seinen. Totaler Quatsch natürlich. Aber das hat mehr mit Unwissenheit zu tun als mit Geldgier.

    Das Ding ist, dass wir das Krankenhaus deswegen gewählt haben, da dort die Spezialisten für die Harnwegs-OP sitzen. Das hat natürlich Priorität. Aber man muss die ja nicht alles tun lassen. Dass keine Beschneidung gewünscht ist, muss das wirklich EXTRA vermerkt werden? Die dürfen doch immerhin keine OP machen zu der ich nicht ausdrücklich die Einwilligung erteilt habe?!

    Was in diesem Fall die Beschneidung soll, verstehe ich nicht. Es muss der Grund für den Reflux beseitigt werden und das schnellstmöglich.

    Ja das ist richtig. Aber die sehen die Beschneidung als zusätzliche Risikominderung. Ich bin natürlich noch nicht überzeugt, daher hier die Frage nach Alternativen, die eine Beschneidung überflüssig machen.

  • Das wäre toll! Wir sind in Wien ansässig. Kannst du mir da jemanden empfehlen?

    Hab Dir eine Nachricht geschrieben!

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • moltobene schreibt:

    Das wäre toll! Wir sind in Wien ansässig. Kannst du mir da jemanden empfehlen

    ich aw:

    Vieleicht Herr Dozent Michael Rauchenwald in Donauspital.

  • Hab Dir eine Nachricht geschrieben!

    Vieleicht Herr Dozent Michael Rauchenwald in Donauspital.

    Danke, ihr beiden, werde der Sache bei dem einen oder anderen Mediziner nochmal auf den Grund gehen und hoffe auf differenzierte Infos, Verweise und Belege. Da ich auch die Nachfrage per Nachricht bekommen habe, werde ich euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten! Inzwischen bin ich aber nach wie vor dankbar, falls noch jemand Inputs für mich hat – ich bin für alles dankbar! :)

  • Ja das ist richtig. Aber die sehen die Beschneidung als zusätzliche Risikominderung

    Eine Beschneidung ist da keine Risikominimierung. Dein Sohn trägt Windeln, eine offene Wunde in einer Windel ist ein großes Risiko für Entzündungen, da würde ich mich niemals drauf einlassen.

    http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/006-052.html

    Ließ Dir mal die Leitlinien durch, vielleicht helfen sie Dir.


    Die dürfen doch immerhin keine OP machen zu der ich nicht ausdrücklich die Einwilligung erteilt habe?!

    Häufig steht dort, das im Falle von[...], dies und jenes noch durchgeführt wird. Darauf würde ich mich nicht einlassen und ich würde das Krankenhaus unterschreiben lassen, das eine Beschneidung nicht durchgeführt werden darf.

    Ich wünsche euch alles Gute

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Eine Beschneidung ist da keine Risikominimierung. Dein Sohn trägt Windeln, eine offene Wunde in einer Windel ist ein großes Risiko für Entzündungen, da würde ich mich niemals drauf einlassen.
    http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/006-052.html

    Ließ Dir mal die Leitlinien durch, vielleicht helfen sie Dir.


    Häufig steht dort, das im Falle von[...], dies und jenes noch durchgeführt wird. Darauf würde ich mich nicht einlassen und ich würde das Krankenhaus unterschreiben lassen, das eine Beschneidung nicht durchgeführt werden darf.
    Ich wünsche euch alles Gute

    Also in unserem Fall liegt ein Harn-Reflux vor, leider in recht hohem Grad. Daher eine Beschneidung würde da auch entsprechend der von dir verlinkten Leitlinie (danke dafür!) teilweise Sinn machen, allerdings braucht es bei diesem Krankheitsbild (Reflux Grad III) vier Beschneidungen zur Verhinderung eines HWI. Ob das die Sache schon rechtfertigt? Nun, die Operation am Harnleiter sollte das Problem ursächlich beheben. Im Zweifelsfall müsste man es sich nach der OP anschauen, wie sich die Sache verhält. Wenn es noch immer nicht passt, könnte eine Beschneidung das Risiko einer Infektion um den besagten Faktor senken.

    Ich werde auf jeden Fall genau drauf schauen, was da geschrieben steht, wo wir unterschreiben und werde vorsichtig sein.

    Danke für deine Hinweise und deine Wünsche! :)

  • "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

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    George Santayana (1863-1952)

  • Es gibt statistische Daten aus den USA (Wiswell 1982), die bei der dort verbreiteten kulturell motivierten Neugeborenenbeschneidung rein rechnerisch ein etwas vermindertes Risiko bzgl. UTI ergeben, insbesondere im ersten Lebensjahr. Das wurde, insbesondere von der AAP, die allerdings keinen neutralen Standpunkt hat, international verbreitet, um die längst überholte Praxis weiterhin zu rechtfertigen. Auch manche Ärzte in Europa folgen diesen Empfehlungen, aus welcher Motivation auch immer.

    https://doctorsapposingcircumcision.org/for-profession…act-infections/

    Daten aus Schweden, wo Neugeborenenbeschneidung fast nicht vorkommt, besagen, dass das UTI-Risiko bei Jungen nach dem ersten Lebensjahr zwischen 0,08 und 0,2 % liegt. Dagegen steht allerdings eine Komplikationsrate (nur ernste Komplikationen, ohne Spätfolgen!) von ca. 6 % (neuere Daten aus Utah suggerieren sogar eine deutlich höhere Komplikationsrate). Jeder Mensch, der auch nur ein Bisschen rechnen kann, sollte den groben Unfug darin erkennen.

    Es kann natürlich sein, dass es dem betreffenden Arzt nicht primär um Umsatz geht. Vielleicht hat er eine andere Motivation, z. B. er glaubt unreflektiert den von der AAP oder einem australischen Molekularbiologen mit extremer Beschneidungspräferenz verbreiteten einseitigen Daten, oder vielleicht hat er auch eine persönliche Vorliebe, falls er z. B. aus einer "beschneidenden" Kultur stammt. Erwiesenermaßen ist allerdings die Praxis des "maximalen Punktens" bei KV-Abrechnungen gang und gäbe (z. B. wird extrem häufig eine Präputialplastik - die die wenigsten Ärzte überhaupt beherrschen - abgerechnet, wenn tatsächlich die Vorhaut komplett amputiert wird. Man weiß ja, dass das so gut wie nie nachgeprüft wird.

  • ch werde auf jeden Fall genau drauf schauen, was da geschrieben steht, wo wir unterschreiben und werde vorsichtig sein.

    Da musst du schauen, wie die Einverständniserklärung aufgebaut ist. Meist beinhaltet diese eine Klausel, die den Ärzten das Recht gibt, neben der ursprünglichen Oparation, auch weitere Maßnahmen einzuleiten, wenn diese medizinisch erforderlich erscheinen. In diesem Fall eben eine Beschneidung. Wenn die Beschneidung nicht gewollt ist, musst du das explizit auf der Einverständniserklärung handschriftlich vermerken.

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