Liebe Leute,
bitte klickt hier eine Aktion der FR an. Man kann unter dem Vorschlag "Geschlechterdiskriminierung bei Körperverletzung" voten und Kommentare abgeben.
Liebe Leute,
bitte klickt hier eine Aktion der FR an. Man kann unter dem Vorschlag "Geschlechterdiskriminierung bei Körperverletzung" voten und Kommentare abgeben.
Auch Deinen Kommentar, Maria, finde ich ganz große Klasse. Werde ihn mir einrahmen.
Der letzte endet mit: "Den Hype an dieser Stelle sehe ich einer antiislamischen Stimmung geschuldet." Versteht jemand seine merkwürdige Begründung?
Georg:
Diese Begründung ist doch ganz einfach zu verstehen: Jeder der Kommentatoren dort, mit Ausnahme von Alexander Bachl, der sich als rituell beschnitten zu erkennen gab, ist in den Augen des Herrn Petersmark ein Antisemit oder islamophob. Wer sich gegen die rituelle Vorhautamputation an Kindern ausspricht, aber selber nicht explizit davon betroffen ist, ist religionsfeindlich, antisemitisch, anitirgendwas. Ganz einfach.
Dass es einem Penis schnurz ist, ob sein Verstümmler ein Dr. med. war, ein Sünnetci oder ein Mohel, das versteht der Gute nicht.
Er ist einer derjenigen, die den Begriff "Antisemitismus" wie eine Monstranz vor sich hertragen und ihm jeden, der ihm nicht passt, um die Ohren haut, so lange, bis dieses wichtige Wort gänzlich seinen Sinn verloren hat.
Aber das wiederum ist nicht mein Problem. Sondern seins.
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Logisches Argumentieren allein reicht da wohl nicht aus. Da kann eine umfangreiche Diskussionserfahrung, wie ihr sie habt, nur wertvoll sein.
Gut, dass es Euch gibt!
Arier, Nicht-Arier, Miller, Möse, Tanja, Penisknochen... ojottojott! ![]()
Ja, wer keine Argumente hat, schlägt wild um sich... ![]()
Danke Georg,
ich fühle mich geehrt (rot-werd). Ich finde die Kommentare von den anderen Leuten, die dort Beiträge gepostet haben (abgesehen von Manfred Petersmark) dort auch klasse.
Die Reaktion von ihm könnte z.T. auch ein typischer Abwehr-Reflex sein. Bei den Leuten, die selbst betroffen sind, ist es immer so eine Sache: sich einzugestehen, verletzt worden zu sein und am wichtigsten Teil des eigenen Intimbereichs um etwas Wichtiges beraubt worden zu sein, ist kein Kindergeburtstag. Das kann u.U. auch eine sehr schmerzhafte Einsicht sein. Immerhin reden wir über ein Zentrum des Männlichkeits-Gefühls. Zudem teilt er mit, nicht radikal beschnitten worden zu sein.
Darüber hinaus wundere ich mich aber auch über so einiges. Diese Annahme, dass die meisten Teilnehmer, die ein Voting abgegeben haben, (zumindest tendenziell) antiislamistisch seien, ist mal wieder extrem lächerlich. Weguer hat darauf schon adäquat geantwortet. Allerdings gibt es gerade wieder so einen polemischen Artikel in der FR, mit dem händeringend versucht wird, den Leuten einzutrichtern, Beschneidungskritik habe etwas mit Antiislamismus oder Antisemitismus zu tun. Schaut mal hier: http://www.fr-online.de/kultur/judentu…6,28887198.html Wenn man so etwas dauernd zu lesen bekommt, dann glaubt man es vielleicht auch irgendwann, auch wenn es noch so abstrus sein mag. Den Leuten wird bewußt eingeredet, dass während der Debatte 2012 die Beschneidungskritiker aus der antiislamischen bzw. antisemitistischen Ecke stammen sollten. Solche Journalisten haben durchaus Erfolg mit ihrer Manipulation. Manfred Petersmark ist vielleicht nur jemand, der sich von solchen Dingen leicht beeinflussen läßt und unkritisch hinnimmt - ich kenne den Mann überhaupt nicht und einige seiner Aussagen, vor allem die Sache mit dem "Arier", ist mir ziemlich aufgestoßen. Dennoch hat er kein Patent auf diese absurde Keulenschwingerei, er nimmt die entsprechende Polemik möglicherweise einfach für bare Münze und hinterfragt sie nicht.
Zudem teilt er mit, nicht radikal beschnitten worden zu sein.
jaja, aber nur um nicht als Jude zu gelten... so what?
Tja, das wars dann wohl. Obwohl "unser" Thema die mit Abstand besten Bewertungen hatte und die meisten Kommentare, hat es leider für eine Platzierung unter die ersten Zehn nicht gereicht. So ein dummer Zufall aber auch ![]()
Hier kann man über die Themen abstimmen, die die Jury für würdig erachtet hat.
Was für ein Trauerspiel...
Warum fragen die eigentlich erst ![]()
Die Begründung ist unter dem Punkt "Mehr erfahren" nachzulesen:
ZitatNicht ins Voting aufgenommen wurde der Vorschlag „Geschlechterdiskriminierung bei Körperverletzung“. Die Redaktion lehnt es ab, ein entsetzliches Verbrechen wie Genitalverstümmelung bei Frauen und Vorhaut-Beschneidung bei Männern unter irgendeinem Gesichtspunkt zu vergleichen, schon gar nicht unter dem der Gerechtigkeit.
Eine scheinheiligere "Begründung" ist denen wohl nicht eingefallen?
Wird wohl auch kein Beschwerdebrief nutzen. Die haben Schiss das die Wahrheit ans Licht kommt ![]()
Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, da nennt man das "gelenkte Demokratie"... 
Die FR ist jetzt mehrheitlich in den Händen der Frankfurter Societäts-Medien GmbH. Und die hat sich zum Ziel gesetzt, das das Erbe Leopold Sonnemanns fortzuführen - wie auch immer das zu verstehen ist... Leopold Sonnemann war Sohn streng religiöser jüdischer Eltern.
http://www.fs-medien.de/unternehmen/geschichte.html
Es fehlt wohl der Mut, etwas zu bringen was dem "weißen Ritter" nicht gefallen könnte. Schade.
Ich habe noch mal eine Gerechtigkeitsidee eingereicht:
ZitatIst es gerecht, dass die FR die Leser fragt, "was ist gerecht?" und dazu ein Voting veranstaltet, dann aber das von den Lesern favorisierte Thema mit einer fadenscheinigen Begründung ablehnt?
Sieht so aus, als wäre die laufende Diskussion um unsere "Qualitäts"-medien noch nicht beendet.
Habe das gerade noch mal kommentiert:
ZitatFR gehört offenbar auch zu den "Qualitätsmedien", die von ihren Lesern nicht verstanden werden.
Die Begründung, mit der die FR dieses Thema ablehnt, ist mehr als fadenscheinig. "Journalismus unter Verdacht" titelt die FAZ und die FR möchte offenbar zeigen, dass sie die Kunst, an den Lesern vorbeizuzielen, auch perfekt beherrscht. Damit hat die FR die ganze Aktion jegliche ernsthaftigkeit verloren. Die Meinung der Leser interessiert sowieso nicht bzw. nur solange, wie es die eigene ist. Passend dazu möchte man twittern: #FRistfuermich scheinheilig.
ZitatDie Redaktion lehnt es ab, ein entsetzliches Verbrechen wie Genitalverstümmelung bei Frauen und Vorhaut-Beschneidung bei Männern unter irgendeinem Gesichtspunkt zu vergleichen
Hä? Haben die noch alle? Im Schrank?
Wer hat von Frauen geredet, wer von Männern? Wer hat etwas gegen Selbstverstümmelung/"verschönerung" von Erwachsenen?
Es geht um wehrlose Kinder!
Die Redaktion lehnt es ab, Verstümmelung von wehrlosen Kindern mit Verstümmelung von wehrlosen Kindern zu vergleichen.
Die Redaktion lehnt es ab, etwas Verbrechen zu nennen, weil es mit Jungen gemacht wird. Sind ja nur Jungen...
Die Redaktion lehnt es ab, die oftmals betäubungslose Amputation von tausenden von Nervenenden mit der oftmals betäubungslosen Amputation von tausenden von Nervenenden zu vergleichen.
Die Redaktion lehnt es ab, logisch zu denken.
Die Redaktion sollte das Wort "gerecht" lieber nicht in den Mund nehmen.
Die Meinung der Leser interessiert die Redaktion offenbar nicht, sie will Meinung machen. Durch weglöschen.
Pfui Deibel!
Das ist kein Journalismus, das ist der journalistische Offenbarungseid.
Immerhin ist das Thema "Männer sollten den gleichen gesetzlichen Anspruch auf Gleichstellung haben wie Frauen" noch im Rennen, dort paßt die Ungleichbehandlung bzgl. Recht auf intakte Genitalien ja auch mit rein (wie auch in einem Kommentar angemerkt).
Her Petersmark hat auch eine eigene Gerechtigkeitsidee:
ZitatReisbrei für Indien
Als kleiner Junge war ich meinen Altersgenossen weit voraus: Ich mochte keinen Reisbrei! Rindswurst war mir lieber. Wenn ich so vor meinem Teller Reisbrei mit Zucker und Zimt und Birnenkompott hockte und eine Fresse zog, sagte mein Mütterlein: „Die armen Menschen in Indien wären froh, wenn sie nur einmal am Tag so einen leckeren Reisbrei hätten.“ In der Zeitung hatte ich mal ein Foto von Gandhi gesehen. Was gingen mich dieser und die anderen indischen Hungerhaken an! „Naja, wenn du den Reisbrei nicht willst, esse ich ihn jetzt auf,“ sagte die gute Frau und tat es. Damals ist Vergangenheit und heute ist Gegenwart: Ich würde meine Rindswurst kriegen, und der Reisbrei würde im Müll landen. Und was ist in Indien?
24.10.2014, Manfred Petersmark
Vielleicht gab es nach dem Blogtalk im April Gegenwind, weswegen sie jetzt den Schwanz (ink. Vorhaut!) einziehen
ERBÄRMLICH!!!!
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