Norwegen: Kind verblutet
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Tja, wie sagte mal einer? diese Operation ist die mit den meisten Nebenwirkungen, nämlich 100%.
Eine davon ist der Tod.
Das Foto ist herzzerreißend. -
War das nicht schon vor 1,5 Jahren? Gibt es da zu noch keinen Thread?
Was steht denn in dem Artikel, ich kann kein Norwegisch? -
Mit google-Übersetzer ergibt sich ein einigermaßen verständlicher Text.
Der Kleine ist langsam verblutet, lief dann blau an, usw.
Schuld daran seien die unzureichende Aufklärung des Arztes, worauf genau zu achten sei und die saugstarken Windeln.
Ach ja... der Junge war beschnitten worden, aber das ist reiner Zufall.
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Ja, das ist ein Interview mit den Eltern und dem Fazit, dass es für alle Beteiligten rechtlich folgenlos bleiben wird. Und dann wird auf die aktuelle Diskussion in Norwegen hingewiesen, allerdings geht es vorrangig um das Hinterhof-Argument und in die Richtung, dass man es regulieren aber nicht verbieten dürfe, um soetwas zukünftig zu verhindern.
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Das erinnert mich fatal an die Waffen-Diskussion in den USA.
Die einen wollen Waffenverkäufe einschränken, damit es nicht mehr zu diesen furchtbaren Amokläufen kommt.
Und die anderen möchten am liebsten jedem Kleinkind eine Knarre umhängen, damit es sich im Bedarfsfalle auch angemessen verteidigen kann. -
Zitat
Approx. 2000 Muslim and about five Jewish boys are circumcised annually in Norway
ZitatTen complications annually...
Bei insgesamt ca. 2000 Beschneidungen in Gesamt-Norwegen erfasst allein die Uni Klinik Oslo jährlich 10 Komplikationen in diesem Zusammenhang.
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War das nicht schon vor 1,5 Jahren? Gibt es da zu noch keinen Thread?
Was steht denn in dem Artikel, ich kann kein Norwegisch?Ja das gab es vor 1,5 Jahren.Sehr richtig.
http://www.phimose-info.de/phimose-forum/…=2&t=2361#p9253Aber die Zeitung berichtet nun über die Eltern und deren Trauer.
Bereits am 9 November veröffentlichte der Afterposten einen großen Artikel mit Anne
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Zitat
Aftenposten har møtt foreldrene, som forteller om hva som skjedde i timene før gutten døde i april i fjor.
Soweit ich das verstehe, ist das im "vergangenen April" passiert.
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Soweit ich das verstehe, ist das im "vergangenen April" passiert.
Ja das habe ich zunächst auch gedacht.... Aber:
Der norwegische Ausdruck "i fjor" bedeutet "im Vorjahr"
Und unter dem Bild, das die Fernster der Arztpraxis zeigt, steht aber April 2012 -
Und die Mittäter bekamen auch noch eine Entschädigung dafür, dass sie ihren Sohn einer Genitalverstümmelung und dem damit verbundenen, völlig überflüssigen Risiko unterzogen haben.
Der Junge wäre noch quietschfiedel, wenn seine Eltern seine Genitalien einfach in Ruhe gelassen hätten.Wenn Eltern in Deutschland an einem Mädchen eine Genitalverstümmelung vornehmen lassen, und das Mädchen kommt dabei zu Tode -> bis zu 15 Jahre Haft für die Eltern.
Entschädigung in unbekannter Höhe <-> 15 Jahre Haft.
Der sogenannte "kleine Unterschied"

According to Akhtar, it has been very important for the family to get a final confirmation that they had no fault in the death
Die Absolution!
Nein, wie immer der Kleine war Schuld. Der hatte doch einfach eine Vorhaut!
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Tja, wie sagte mal einer? diese Operation ist die mit den meisten Nebenwirkungen, nämlich 100%.
Ich weiss, dein Beitrag ist schon sehr alt und grundlegend ist die Einstellung zur Beschneidung in diesem Forum eher negativ, natürlich auch dadurch gegeben, dass sich hier vorwiegend Leute mit Probleme aufhalten.
Trotzdem: Es gibt auch Leute, denen eine Beschneidung (aus medizinischen Gründen) durchaus geholfen hat und nicht von "Nebenwirkungen" sprechen würden. -
Es gibt auch Leute, denen eine Beschneidung (aus medizinischen Gründen) durchaus geholfen hat und nicht von "Nebenwirkungen" sprechen würden.
Es gibt auch Leute, denen die Amputation von Gliedmaßen medizinisch geholfen hat und Menschen die sich solche selber amputieren und sich damit besser fühlen. Nennt sich Dysmorphophobie, Body Integrity Identity Disorder oder Körperintegritätsidentitätsstörung, ggf. auch Apotemnophilie (ICD Code F65.8). Jeder normale Mann ohne pathologisches Problem wird das grundsätzlich anders sehen.
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Dann hätte ich mich damals mit meiner massiv zu engen Vorhaut zusammen mit dem permanent entzündeten Frenulum also besser in psyhchiatrische Behandlung begeben sollen?
Oder spätestens dann, nachdem ich einfach froh war, dass ich normal pinkeln und Kondome überziehen kann? -
Mit Indikation <>ohne Indikation. Du wechselst da gerade die Diskussionsebenen.
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Keineswegs, denn ich habe die verallgemeinerte Aussage von Guy zitiert, die ja auf 100% zutreffen soll (genau deswegen ja meine Aussage).
Ausserdem habe ich in meinem Beitrag (wenn auch in Klammern) bereits angemerkt, dass ich damit Beschneidungen auf Grund medizinischer Ursachen meine.
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Die Definition von Nebenwirkung ist ja nicht das sie die Wirkung der indizierten Behandlung behindert sondern halt parallel noch anderweitig wirkt, gewünscht oder unerwünscht. Also hat man danach zwar keine Beschwerden mehr aber auch mehr oder weniger starken Verlust an Sensorik.
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Wie aspect schon sagte: Der Grund für das momentan hier vorherrschende Missverständnis scheint im Wort "Nebenwirkung" zu liegen.
Die erwünschte Wirkung der Therapie "Zirkumzision" ist ja das Beseitigen von Leiden, die in Verbindung mit einer engen Vorhaut auftreten: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr z.B. oder immer wieder auftretenden Entzündungen der Eichel, der Vorhaut, Probleme beim Wasserlassen, Unzureichende Hygiene.
All dies gehört zu den erwünschten Wirkungen.Jetzt gibt es aber eine ganze Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen, die mit der positiven Wirkung der Therapie nichts zu tun haben und bei der Zirkumzision auftreten MÜSSEN, egal, ob die OP grundsätzlich gelungen ist oder nicht: Gestaltveränderung, Verlust an Körpersubstanz, Narbenbildung, postoperative Schmerzen während der Heilung, Verlust von Sensorik, dadurch mehr oder weniger stark eingeschränktes sexuelles Erleben, Verlust der Gleitfunktion beim Verkehr mit einhergehenden Beschwerden und Schmerzen für beide Partner.
All diese Nebenwirkungen sind zwangsläufig und nicht zu verhindern. 100%ige Nebenwirkungen also. Die darüber hinaus möglichen Nebenwirkungen lasse in dieser Aufzählung momentan sogar noch unberücksichtigt. Jetzt geht es mir nur um die, die nicht zu verhindern sind.Dass den betroffenen Männern grundsätzlich geholfen wurde, ist für diese Betrachtung unerheblich. Denn dieses Ziel könnte man in den weitaus meisten Fällen auch anders erreichen: Durch plastische Vorhautkorrekturen oder Dehntherapien.
Will man dagegen lieber die scheinbar einfache Therapieform der Zirkumzision, muss man halt zu der erwünschten Wirkung auch die unerwünschte Nebenwirkung sehen und akzeptieren.
AusweichendeEs gibt auch Leute, denen eine Beschneidung (aus medizinischen Gründen) durchaus geholfen hat und nicht von "Nebenwirkungen" sprechen würden.
oder fast beleidigt anmutende Argumentation wieDann hätte ich mich damals mit meiner massiv zu engen Vorhaut zusammen mit dem permanent entzündeten Frenulum also besser in psyhchiatrische Behandlung begeben sollen?
ist hier eher kontraproduktiv, oder? -
Wieso beleidigend von meiner Seite? Schliesslich wurde mit ja mehr oder weniger nahe gelegt, dass ich unter diesem Problem leide?
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Ich schrieb nicht "beleidigend", sondern "beleidigt".
Ich meine nicht, dass Deine Äußerungen beleidigend wirken, sondern dass Du den Eindruck machst, als seist Du beleidigt.Schliesslich wurde mit ja mehr oder weniger nahe gelegt, dass ich unter diesem Problem leide?
Eine solche Unterstellung kann ich in der Äußerung in Beitrag 13 von R2D2 - und um die geht es offenbar - nicht entdecken. Verstehst Du diesen Beitrag tatsächlich so, als würde Dir eine psychische Störung unterstellt?
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