Dann muss ich mich aber fragen, was die Sinnhaftigkeit der Antwort auf meine ursprüngliche Äusserung war, ich habe klar von einer medizinischen Ursache gesprochen ![]()
Posts by Nico82
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Da es eine direkte Antwort auf meinen Beitrag war, muss ich ja fast davon ausgehen
Ich halte das aber aus. -
Wieso beleidigend von meiner Seite? Schliesslich wurde mit ja mehr oder weniger nahe gelegt, dass ich unter diesem Problem leide?
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Keineswegs, denn ich habe die verallgemeinerte Aussage von Guy zitiert, die ja auf 100% zutreffen soll (genau deswegen ja meine Aussage).
Ausserdem habe ich in meinem Beitrag (wenn auch in Klammern) bereits angemerkt, dass ich damit Beschneidungen auf Grund medizinischer Ursachen meine.
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Dann hätte ich mich damals mit meiner massiv zu engen Vorhaut zusammen mit dem permanent entzündeten Frenulum also besser in psyhchiatrische Behandlung begeben sollen?
Oder spätestens dann, nachdem ich einfach froh war, dass ich normal pinkeln und Kondome überziehen kann? -
Tja, wie sagte mal einer? diese Operation ist die mit den meisten Nebenwirkungen, nämlich 100%.
Ich weiss, dein Beitrag ist schon sehr alt und grundlegend ist die Einstellung zur Beschneidung in diesem Forum eher negativ, natürlich auch dadurch gegeben, dass sich hier vorwiegend Leute mit Probleme aufhalten.
Trotzdem: Es gibt auch Leute, denen eine Beschneidung (aus medizinischen Gründen) durchaus geholfen hat und nicht von "Nebenwirkungen" sprechen würden. -
Ich hätte schwer gesagt beschnitten: Deine Vorhaut sieht aus wie eine Mischung aus meiner ersten und zweiten Beschneidung (etwas zwischen low & loose und low & tight).
Nach meiner ersten Beschneidung war am Vorhautrand auch kaum etwas zu erkennen (ist jetzt nach der Zweiten anders).
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Einfach mal pflegen: Kamillenbäder machen, warten bis die Fäden weg sind und die Schwellungen komplett abgeklungen sind. Wie gesagt: Bei mir sind diese auch nicht gleichmässig und gehen nur langsam vollständig zurück (Eingriff war am 18.01.).
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Einfach mal in aller Ruhe ausheilen lassen, es wird noch eine ganze Weile dauern bis die Schwellungen (auch unter der Haut) weg sind.
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Einfach mal ausheilen lassen, ich habe ebenfalls das Problem, dass die Heilung nicht "ringsherum" genau gleich abläuft

Was mich allerdings ein wenig erstaunt ist die Kombination:
QuoteIch hatte eine Vorhautverengung aufgrund einer Hautkrankheit (Lichen Sclerosus).
Quoteich habe mit dem Urologen vereinbart, dass er so viel wie möglich der Haut über lassen soll.
Bei mir bestand der Verdacht auf Lichen zunächst auch, hat sich dann aber als simplen Narbenring erübrigt... aber ist das nicht kontraproduktiv bei Lichen Haut "übrig" zu lassen, die sich dann ebenfalls wieder verengen kann ? -
Ich kann hier nur aus der eigenen Erfahrung reden: Die Nähte halten alles relativ straff zusammen, muss ja auch so sein da sonst viel Bewegung im Spiel ist. Solange diese noch drin sind (in wie weit die lange Zeit bei deinem Sohn normal ist kann ich nicht beurteilen), ist sowieso das Endresultat nicht erkennbar. Mach dir bitte von daher vorerst mal keine sehr grossen Sorgen was eine nach wie vor bestehende Phimose anbelangt.
Meine Nähte sind nun vollständig weg und das Gesamtbild ist nun ein ganz anders: Zuvor war der neue Narbenring viel höher und straffer anliegend. Jetzt da die Nähte weg sind, beruhigt sich das Ganze aber sehr schnell und gewinnt wunderbar an Elastizität.
Ich würde nach wie vor empfehlen, die Narbe sanft mit natürlichen Mitteln zu behandeln und zu schauen, ob allenfalls eine stärkere Verkrustung vorhanden ist die das Lösen verhindert.
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Ich wurde am 18.01. radikal beschnitten und die Fäden haben genau nach zwei Wochen begonnen sich abzulösen. Teilweise sind diese beim Duschen einfach abgekommen, teilweise durch leichtes(!!!) Zupfen.
Aktuell ist nur noch ein einziger Faden drin (von vormals über zwanzig...) dort wo früher am Schaft das Frenulum begann, das ist aber auch noch die einzige, leicht geschwollene Stelle.Ich habe nach dem Eingriff über fünf Tage Antibiotika und Entzündungshemmer in Tablettenform zu mir nehmen müssen (vorsorglich). Ausserdem muss ich, bis der letzte Faden weg ist, weiterhin täglich zweimal die frische Narbe mit Spray desinfizieren. Von irgendwelchen Salben etc. wurde mir abgeraten bzw. wurden diese gar verboten, bis die Fäden weg sind.
Dies ist ja (leider) meine zweite Beschneidung gewesen, bei der ersten hielt die Schwellung länger an (fühlbar gar über Monate) und die Fäden kamen soweit ich mich erinnern kann erst nach 3-4 Wochen raus.
Wenn der Arzt meint, man solle versuchen das Ablösen der Fäden zu begünstigen, gibt es dafür in meinen (bescheidenen) Augen nur eine sanfte Lösung: Die Wunde in lauwarmem Wasser mit einem Schuss Kamillenextrakt zu beruhigen und sanft(!) mal schauen, ob die Fäden lose werden.
Grundlegend lösen sich diese nämlich nicht einfach so auf, sondern werden vom Körper abgebaut. Besteht immernoch eine Schwellung oder leichte Verkrustung, können diese dann quasi in der Haut noch kleben bleiben. -
Hallo zusammen
vielleicht mal ein kurzes Update von mir: Wie angekündigt fand am Mittwoch die Zirkumzision statt. Ich habe im Vorfeld jedoch keine ernsthaften Versuche mehr unternommen, da noch irgendwas retten zu wollen. Sowohl Urologe wie Dermatologe waren sich einig: Das wird sowieso nichts mehr bringen.
Ich bin ehrlich sehr erstaunt: Seit dem Eingriff habe ich weder Schmerzen noch sonstige Beschwerden. Die Schwellung ist im Vergleich zum ersten Eingriff damals vor 20 Jahren deutlich geringer. Den ersten Eindruck empfinde ich bisher als sehr positiv: Die Haut wurde anscheinend sehr gleichmässig geschnitten und vernäht, es sind weder Blutergüsse noch andere Unschönheiten zu erkennen.
Wie lange die Heilung dauert und wie das Ganze danach "funktioniert" wird sich noch zeigen, im Moment bin ich nur mal froh, dass alles soweit rebibungslos verlaufen ist. -
Ich muss aus eigener Erfahrung sagen: Passt verdammt damit auf, was ihr einer (beschnittenen) Vorhaut antut !
Vor einiger Zeit verfasst ich ja mal den Thread hier: Narbenring nach 20 Jahren, Erfahrungen anderer ?
Eine kurze Zusammenfassung: Ich wurde vor ~20 Jahren auf Grund einer entzündeten Vorhautverengung und eines zu kurzen, ebenfalls entzündeten Frenulums teilbeschnitten.
Das war sehr lange Zeit nie ein Problem für mich, im Gegenteil: Damals erlöste mich das von Schmerzen und Peinlichkeiten. Die psychologischen und physischen Folgen unter denen viele hier leiden stellten sich bei mir zum Glück nie ein, dafür was anderes:
Meine derzeitige Partnerin behandelte meinen Penis lange Zeit als ob er aus Glas wäre. Da wir in dem Thema sehr offen sind, habe ich ihr irgendwann gesagt, dass sie ruhig auch härter anpacken dürfe, was ich persönlich auch sehr erotisch empfand. Irgendwann (ich denke ihr was das nicht so bewusst), riss sie mir die Vorhaut mal sehr aprupt nach unten und zwar so, dass dies einen vorher nie gespürten Schmerzfaktor erreichte (ich hab das in meinem Thread glaube ich nicht so ausführlich behandelt). Ab diesem Punkt begann sich unterhalb der alten Narbe ein heller, einschneidender Narbenring zu bilden (ein Bild davon findet sich übrigens hier: http://imgur.com/ZHhIr3I ).
Nach einiger Zeit wurde dies dann sehr unangenehm, gerade weil der Hautring darüber sich nach aussen wölbte, was beim Überziehen eines Kondomes sehr unangenehm bzw. sogar schmerzhaft wurde.
Nachdem eventuelle Krankheiten oder sonstige Faktoren ausgeschlossen wurde war für den Dermatologen klar: Die Haut ist auf Grund einer Überbelastung eingerissen, da sie unterhalb der Narbe sowieso schwächer ist als an allen anderen Stellen. Mit Salben war da nichts mehr zu retten (ich habe kein Bild von der Rückseite gemacht, dort ist der Ring aber etwa Finger dick !) also ab zum Urologen (den ich hier mal in Schutz nehmen muss, er hat sich der Sache in meinen Augen sehr gewissenhaft angenommen).
Er machte noch einmal eine Untersuchung und meinte schon zu Beginn: Überbelastung, etwas das bei Teilbeschneidungen angeblich keine Seltenheit sei.Resultat: Ich hatte gestern morgen meine zweite Beschneidung (deswegen habe ich mich auch mal wieder hier eingeloggt und bin auf diesen Beitrag gestossen).
Falls jemand will, kann ich dazu gerne einen kurzen Zwischenstand in mein Thema schreiben, hier denke ich ist das nicht ganz am richtigen Ort. -
Dies wird leider nichts mehr bringen

Auf der Rückseite ist die Haut um gute 2cm "überdehnt" und verursacht diesen sehr unschönen Wulst.
Grundlegend müsste sich die Haut somit um diese Länge wieder zusammenziehen und sich zudem wieder mit dem bestehenden Narbenring vereinen.
Das ist schwer zu erklären, ich habe nun schlichtweg an der falschen Stelle zuviel Haut. -
Unterbindung ist eine komische Sache: Ich möchte klar keine Kinder haben, einer Unterbindung werde ich aber hingegen trotzdem nicht zustimmen. Keine Ahnung woher der Konflikt stammt, aber es fühlt sich nicht richtig an und wird daher aktuell auch noch kein Thema sein.
Was die radikale Beschneidung angeht: Bei mir ist nun nichts anderes mehr möglich, der Schnürrring ist zuweit fortgebildet, das merke ich sogar selber wenn ich schaue, wie weit runter der reicht. Mag für den einen oder anderen fast ein Wunschtraum sein, dass man auf einmal mehr Vorhaut hat, der obere, leicht überstehende Teil ist nun aber doch einfach störend.
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Falls der Verlauf der Sache weiterhin von Interesse ist: Ich war heute beim Urologen und habe mir damit gleich auch noch eine zweite Meinung eingeholt. Die Sache ist recht eindeutig: Das wird ohne weitere OP nicht mehr gut kommen, Termin wird aber erst am 18. Januar sein, dies vor allen Dingen aus beruflichen Gründen.
Der behandelnde Arzt macht einen ausserordentlich kompetenten Eindruck, über die entsprechenden Auswirkungen wurde ich vollumfänglich informiert, inkl. der Herangehensweise und dem zu erwartenden Resultat. Angesichts der heutigen Situation erscheint mir der Eingriff durchaus sinnvoll, auch wenn andere hier mit den entsprechenden Folgen schlechte Erfahrungen gemacht haben (eigentlich kann ich das nun über Teilbeschneidungen auch sagen, der aktuelle Zustand ist weder ästhetisch noch funktionell wirklich angenehm). Interessant ist zudem, dass ich nun wiederum einen weiteren Arzt kenne, der Teilbeschneidungen genau auf Grund solcher späteren Folgen grundlegend nicht optimal erachtet.
Einen Lacher hatte er dann auch noch parat (neben der Tatsache, dass er während dem gemeinsamen Gespräch einfach nebenbei einen Ultraschall meiner Hoden zur Kontrolle machte), nach der Frage ob ich Kinder habe oder wolle (beides aktuell nicht der Fall) meinte er noch: Ich solle mir doch gleich noch eine Unterbindung überlegen, wenn er da unten sowieso schon ansetzen müsse... lustigerweise bringt einen das schon ins Grübeln: Die Frage nach Kindern kann ich ganz entschlossen mit "nein" beantworten, die Frage nach einer Unterbindung... ich weiss nicht. Die Diskussion entstand übrigens aus meiner Aussage, dass ich grundlegend nur mit Kondomen verhüte und das mit der aktuellen Vorhautsituation schmerzhaft ist. -
Sodele...nach langem Warten und einem Tag Unwissenheit (eigentlich hätte man mir gestern zurückrufen sollen), weiss ich nun definitiv, dass die Veränderung durch einen Bruch der bisherigen Beschneidungsnarbe entstanden ist.
Da mich dieser Hautwulst sehr stört und man nichts dagegen tun kann, werde ich ihn entfernen lassen, was somit einer zweiten Beschneidung gleichkommt. Es gibt dazu leider keinerlei Alternative, da der störende Ring aus dem alten Narbengewebe besteht und für eine "mechanische" Behandlung keinen Ansatzpunkt bietet.
Leider darf ich nun auf das Aufgebot des Urologen warten, der Dermatologe wird den Eingriff selbst (doch) nicht durchführen... da werde ich aber zunächst dann ein kritisches Auge werfen und schauen, was er da genau im Sinn hat. -
Was ich in deinem Fall immer noch nicht verstehen kann...hat da ein Arzt nicht zu dir gesagt, die alte Nabe ist vielleicht nur überstrapaziert...aber das Problem ist an einer anderen Stelle? Schon ein Biopsieergebnis?
Habs mal in meinen Thread geschrieben: Es sieht nach einer Überstrapazierung der bisherigen Narbe aus. Es ist auch davon auszugehen, dass das Problem sich in meinem Fall weiter verschlimmern wird, zumal die überdehnte Haut besonders auf der Rückseite doch eine recht grosse Fläche angenommen hat.
Grundlegend ist die Biopsie mehr nur noch zur Sicherheit gedacht, wäre dabei etwas spezielles (z.B. Lichen Sclerosus) herausgekommen, dann würde ich das umgehend erfahren, was bisher nicht der Fall war (Biopsie war am Montag).MIt "mechanischen" Methoden ist da nichts mehr zu wollen, da die Haut bereits massiv überdehnt ist und somit viel zu dünn. Auch Salben wir da nichts mehr bringen, zumal ich das ja schon selber versucht habe.
Die aktuelle Empfehlung geht in Richtung einer nachträglichen Beschneidung. Da ich mit meiner bisherigen Beschneidung problemlos leben konnte (ich weiss, das ist nicht allen vergönnt) und der Arzt bisher einen sehr kompetenten Eindruck macht, werde ich den Eingriff vermutlich im September/Oktober vornehmen lassen. -
Was mich persönlich sehr erstaunt und vermutlich auch zum Gefühl der "Enge" beiträgt, ist diese dicke Stelle beim Frenulum. Ist da noch irgendwas geschwollen ?
Ich wurde so wie es aussieht in etwa im gleichen Stil beschnitten damals, allerdings doch etwas tiefer und auf Grund einer Dauerentzündung wurde bei mir auch das Frenulum entfernt. Verengt hat sich die Schnittfläche bei mir aber nachträglich nicht (das Problem besteht nun aber an andere Stelle, das steht aber auch schon in einem anderen Thread).