Beiträge von Selbstbestimmung

    Jetzt gibt es den (berechtigten, aber einseitigen) Shitstorm in den Medien:


    Statt einer differenzierten Debatte haben die 25 Autoren eine Welle der Empörung ausgelöst. «Wenn man Experten aus unterschiedlichen Bereichen und vor allem auch betroffene Frauen mit einbezogen hätte, wäre das Resultat vielleicht differenzierter ausgefallen»

    Wenn man Experten aus unterschiedlichen Bereichen und vor allem auch betroffene Männer mit einbezogen hätte, wäre das Resultat 2012 in Sachen Jungenverstümmelung vielleicht differenzierter ausgefallen.


    Zitat

    Die 25 Autoren behaupten darin, dass die internationale Forderung nach einem Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung schädlich, rassistisch und stigmatisierend sei.

    Ja kiekste, und genau das selbe wurde 2012 über ein Verbot der Jungenverstümmelung gesagt! Und vor allem "antisemitisch".


    Sie befürworten sie nicht – aber sie wollen sie nicht mehr Verstümmelung nennen, lieber Praxis. Die globale Anti-FGM-Kampagne verursache nämlich trotz guter Absichten erhebliche unbeabsichtigte Schäden, indem sie eine vereinheitlichte, stark normierende Deutung etabliere, die die kulturelle Vielfalt genitaler Praktiken und die Erfahrungswirklichkeit der Betroffenen ignoriere.....

    Harter Tobak, doch es kommt noch heftiger! „… eine allgegenwärtige ‚Standardisierung‘ verschleiert die Vielfalt der Praktiken, Bedeutungen und Erfahrungen der Betroffenen.“ Das würde stigmatisieren, das Vertrauen in das Gesundheitswesen erschüttern und differenzierte Stimmen zum Schweigen bringen.

    Zitat

    Menschen, in diesem Fall ausschließlich Mädchen und Frauen, teilweise schon als Babys, zu verstümmeln, hat nichts mit „Kultur“ oder „traditionellen Praktiken“ zu tun.

    "Frauen" wohl kaum. Und im anderen Fall sind es Jungen.


    Aber da macht die Springer-Presse seit jeher auf "ganz was anderes" und völlig OK. Und leider nicht nur die.

    Zitat

    The widely publicised and sensationalised reproductive
    health and long-term medical complications associated with
    female genital surgeries in Africa are infrequent events and
    represent the exception rather than the rule.

    Tja, und auf der anderen Seite liest man dann immer wieder: "jede vierte Frau stirbt daran!"


    Und beide Argumentationen dienen dazu BGM zu rechtfertigen. Die einen argumentieren "ist schrecklich, aber ganz was anderes" - die anderen "Ist genau nix anders - kann man also beides nicht verbieten"

    Gleichheit im Unrecht ist immer noch Unrecht - die Tendenz in den letzten Jahren ist schon erschreckend.

    Jetzt sogar in der British Medical Journal Group, im Journal of Medical "Ethics".

    Man kennt das ja noch von Peter Dabrock, Leo Latasch und dem deutschen Ethik(ver)rat. Wann immer man das Wort "Ethik" hört muss man die Ohren spitzen!


    Laws that ban FGM are harmful and 'stigmatising' towards migrant communities, academics say

    Ja irgendwie logisch - wenn man den Muslimen, Juden, Aleviten, Yesiden, Philippinos, US-Amerikanern GM durchgehen lässt muss man doch auch den Afrikanerinnen und Asiatinnen entgegenkommen, das wäre ja sonst Diskriminierung, Rassimus! (Ironie)

    Also Legalize it! Langsam fallen wohl die allerletzten Hemmungen. Aber bei den "Anthroposophen" kommt das ja schon fast gebetsmühlenartig. Weg mit der geschlechtlichen Diskriminierung - alle Kinder sollen bluten! *Kotz*

    Zitat

    Laws that ban female genital mutilation (FGM) have been deemed harmful and perpetuate stigma towards migrant communities, a group of 25 academics from leading British universities has said.

    The essay, published in the British Medical Journal's (BMJ) Journal of Medical Ethics, contends that opposition to FGM relies on "sensationalist" narratives and "racialised stereotypes".


    Contributors to the piece include scholars from the University of Cambridge, University of Bristol and Brighton and Sussex Medical School.

    Zitat

    the essay maintains that anti-FGM legislation in Western nations "can objectify girls and women as passive victims" whilst marginalising immigrant populations and deepening social divisions.

    The authors draw parallels between African practices and labiaplasty, a cosmetic procedure increasingly popular in North America and Europe that is sometimes marketed as creating a "designer vagina" yet never labelled as mutilation.

    They further note that male circumcision rarely attracts similar condemnation.

    Aha! Verstanden!

    Darum geht es also. Ist GGM erst mal legalisiert dann ist BGM besser abgesichert.


    Man hat den Eindruck, es gibt keinen Fortschritt in Sachen Menschenrechte mehr. Nur noch Rückschritt.

    Vorwärts - in die Bronzezeit!


    Dazu "passt":


    Na bitte, was wollt ihr denn? Alles pillepalle! <X

    Wozu sollten Menschen auch ein Recht auf vollständige Genitalien haben? Was kann man eigentlich sonst noch von Kindern abschneiden ohne, dass sie gleich versterben (letzteres wäre natürlich böse) *Brech*

    Kinder gehören doch wohl den Eltern! Sind doch ihr Eigentum! ;)

    In vielen Ländern dürfen sie die doch auch täglich verprügeln (auch in einigen europäischen Ländern), in manchen Ländern müssen die in Minen Steine kloppen oder werden verhökert in Kinderprostitution oder als Kindersoldaten, wollen wir das auch noch legalisieren?


    Das Motto dieser anthrophosophischen E-Ticker ist offensichtlich: es ist alles völlig OK, was irgendwo auf der Welt Eltern mit Kindern machen. Mädchen die Füße verkrüppeln, Jungen die Harnröhre aufschlitzen (Inzision), Kindern immer größer werdende Holzpfähle durchs Kinn bohren, oder Holzteller in die Lippen bauen...

    Wie tief können die Kinderrechte eigentlich noch sinken?

    Natürlich kommt wieder der unsägliche Vergleich mit der "Designer-Muschi". Als ob es das selbe wär, wenn eine erwachsene Frau sich einbildet, sie müsse aus ästhetischen Gründen ihre Vulva modifizieren lassen oder ob nicht zustimmungsfähigen Mädchen Klitorisspitze und Schamlippen abrasiert werden. :huh:

    Und genauso wenig ist es OK, wenn nicht zustimmungsfähigen Jungen 50% der sensiblen Oberfläche ihres Penis geraubt wird.


    Es gibt doch nichts, was man nicht völlig auf den Kopf stellen kann. Nicht die Mädchen werden verletzt, nicht ihnen geschieht Unrecht - nein! Den Minderheiten, die meinen sie verstümmeln zu müssen! :rolleyes::FP01:FP02

    Do legst di nida!


    Zitat

    Customary genital surgeries are not restricted to girls and
    almost always coexist with customary genital surgeries for
    boys.

    "Things to know"? Was ist da neu dran? Das ist doch lange bekannt!

    Und - was wird dadurch besser? Weil das eine nicht OK ist ist das andere was?

    Es zeigt nur - wenn man die Genitalverstümmelung von Mädchen bekämpfen will muss man anfangen die Genitalverstümmelung von Jungen zu bekämpfen. Beides sind Sumpfblüten des selben Missverständnisses. (Aber das wollen Ahmadu und Co. natürlich nicht)

    Die Grenzen des in "wissenschaftlichen" Fachzeitschriften sagbaren werden immer weiter aufgebohrt. ;(


    Dass Ahmadu, Shweder und Johnsdotter an diesem Kotzkübel mitgewirkt haben, und dass das in einem vorgeblichen "Ethik"-Journal erschien verwundert mich nicht im geringsten.

    Dass aber Brian D. Earp da mitgemacht hat, das erschüttert mich.

    Zitat

    Wir sollten da keine Unterschiede machen, ob jemand aus relgiösen Gründen einen Anschlag begeht oder Kinder beschneidet.

    Für mich ist da schon ein großer Unterschied. Wenn ich so an Bataclan oder Breitscheidplatz denke. Mir persönlich ist mein Leben immer noch wichtiger als meine Vorhaut. Ich finde solche Bezüge verbieten sich. Jene Menschen, die meinen sie müssten ihre Söhne "beschneiden" lassen weil sie sich einbilden, dass das so besser oder irgendwie notwendig sei - sind keine Massenmörder.

    Die Proponentinnen dieser Ideen entlarven sich, wenn sie keinen Anstoß an Habit, Massentierhaltung oder dem Durchstechen der Ohrläppchen von Kindern nehmen, was bestätigt, dass die Argumente mit Blick auf religiöse Zeichen im öffentlichen Raum, Tierwohl und körperliche Unversehrtheit Minderjähriger in diesen Fällen nur vorgeschoben sind.

    Proponentinnen?

    Sind diejenigen, die für das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit - nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen eintreten auf ein mal alle weiblich?

    Und wer sagt, dass die kein Problem damit haben wenn nicht zustimmungsfähigen Kleinkindern Ohrlöcher gestochen werden? Immer der selbe Käse neu aufgewärmt!


    Zitat

    In Würde zu leben bedeutet für eine jüdische Person, ein jüdisches und für eine muslimische Person, ein muslimisches Leben führen zu dürfen und selbst Hoheit darüber zu haben, was das beinhaltet.

    Soll das ein Witz sein? Das "selbst die Hoheit darüber zu haben" was das beinhaltet bzw was man von seinem Körper behalten möchte wird doch gerade verunmöglicht!

    Was für ein Brett muss man vor dem Kopf haben wenn man bei Genitalverstümmelung von Kindern behauptet, diese würden "selbst die Hoheit behalten"?


    Zitat

    In einer freien Gesellschaft besteht weder Zwang zu einem noch gegen ein Kopftuch.

    Ob das der Hijab oder die Niqab oder Burka im Einzelfall ganz ohne Druck von Seiten des Ehemanns oder der Familie getragen wird kann man durchaus hinterfragen - ist aber nicht Thema dieses Forums.

    Aber wenn Kaufmann in diesem Kontext BGM ins Spiel bringt:


    In einer freien Gesellschaft darf es keinen Zwang geben, den Rest seines Lebens mit dauerentblößter Eichel, mit einer religiös aufgeladenen Markierung herumlaufen zu müssen und auf die sinnvollen Funktionen der Vorhaut (Schutz, Wärmung und Feuchthaltung der Eichel) und die durch die Vorhaut gegebene sexuelle Sensorik verzichten zu müssen.

    In einer tatsächlich freien Gesellschaft muss jeder Mensch ohne geschlechtliche Diskriminierung selbst frei entscheiden können, ob er sich von gesunden und funktionalen Teilen seinen Körpers trennen möchte.

    Medizinisch nicht indizierte Eingriffe in die Körpersubstanz von Kindern können strafrechtlich insbesondere Körperverletzungstatbestände erfüllen. Sie betreffen einen vulnerablen Personenkreis, dessen Schutz staatlich zu gewährleisten ist. Diese Gewährleistung erfolgt über das sogenannte Wächteramt des Staates, das über die Einhaltung des Kindeswohlschutzes wacht.

    Zitat

    Das so ermittelte Gesamtergebnis ist ein rechtspolitischer Appell für mehr Kindeswohlschutz und gegen kindeswohlgefährdende Eingriffe, denen keine medizinische Indikation zugrunde liegt.

    Zum Thema Frankfurter Rundschau - ich glaube, das hatten wir noch nicht:

    Christian Bommarius legte noch mal nach und zeterte über die pösen Deutschen, die Genitalverstümmelung als rechtswidrige Körperverletzung bestraft sehen wollen,


    Zitat

    ..was das Verbot eines blutigen archaischen Rituals durch ein Gericht im Namen des deutschen Volkes mit dem Massenmord in Auschwitz, Treblinka und Sobibor? In einem Wort: Alles.

    Und dann kommt kniesehnenreflexartig ganz viel Julius Streicher (ohne den geht's anscheinend nie). Offenbar hat Bommarius den "Stürmer" geradezu verschlungen. "„Stürmer“-Ausgabe Nr. 28 von 1942..."

    Zitat

    Darum ist es nicht nur hilfreich, sondern dringend geboten, dass die Rabbiner den Zusammenhang von Beschneidungsverbot und Holocaust ihnen in Erinnerung rufen.

    Den Bommarius aber nicht erklären kann. Die Nazis hatten BGM nicht verboten.


    Zitat

    In wünschenswerter Deutlichkeit hat das der französische Philosoph Alain Finkielkraut getan: „Die Antisemiten in Nazi-Deutschland hassten die beschnittenen Juden.

    Und jetzt stellt das humanistische Deutschland im Namen des Gutmenschentums die Beschneidung wieder auf den Index.

    Wie, die genital Vollständigen hassten sie nicht? Wer drei oder vier jüdische Großeltern hatte und sich nicht verstecken konnte wurde abgeholt, nach Auschwitz transportiert und dort ermordet - ob er genital vollständig war oder nicht. Hätte sich der Hass der Nazis gegen die Genitalvestümmelung gerichtet wäre die als erstes verboten worden. Aber mit dem Schutz von jüdischen Kindern hatten sie es nicht so und außerdem fanden sie das als Identifizierungsmerkmal ganz praktisch. Wieder auf den Index? Was für ein Index? Die Nazis hatten BGM nicht verboten! Und der Deutsch Bundestag hat dann auch noch mit mehr als 2/3 Mehrheit diese abgesegnet, legalisiert, sie für völlig OK erklärt.

    Humanismus und Gutmenschentum....


    Zitat

    Es ist natürlich schön, dass die Deutschen ihre Haltung zu den Menschenrechten derart modifiziert haben, dass sie heute glauben, den Juden darin Unterricht erteilen zu können.

    Und erst mal den afrikanischen und asiatischen Müttern, die meinen ihre Tochter müsse genauso "verbessert" werden wie sie!


    Und dann kommt es wieder, man kann darauf wetten: "ausgerechnet in Deutschland".

    Alle anderen Länder dürften Jungen vor Genitalverstümmelung schützen, nur Deutschland auf immer nicht?

    Warum sollen in einem demokratischen Deutschland, dass sich dem Grundgesetz, dem Recht auf körperliche Unversehrtheit und dem staatlichen Wächteramt gegenüber Kindern verpflichtet hat wehrlose Kinder für die Verbrechen, die vor 80 Jahren in einer brutalen Diktatur wehrlosen Menschen, darunter auch vielen Kindern angetan wurden büßen? Das macht doch einfach keinen Sinn, das wäre völlig paradox!


    Zitat

    Kommentare

    Diese Diskussion wurde beendet.

    Bommarius mag sich nicht der Kritik stellen. Feige, feige, feige!


    "Noch keine Kommentare. Schreiben Sie doch einen!" Wie witzig!

    Ist ja nett, dass die das Jodeln jetzt zum Weltkulturerbe erklärt hat - Frau Dipl. Jod. Hoppenstedt wird sich bestimmt geadelt fühlen. (Ironie)

    Jodeln tut ja auch niemandem weh (außer jemand hat empfindliche Ohren :P).


    Es wird natürlich immer inflationärer mit dem zum Weltkulturerbe erklären, man fragt sich wann das Nasenbohren dran ist. So eine Organisation muss sich ja auch immer wieder wichtig machen...

    Aber es gibt auch Statements von der Unesco, die sind nicht witzig Die sind völlig daneben.


    So unterstützte die Unesco 2024 finanziell "Imbalu" die traditionelle Massen-Genitalverstümmelung von 15-16-Jährigen Jungen bei den Bamasaaba im westlichen Uganda und stufte diese als immaterielles Kulturerbe ein.

    Von den Jungen wird dabei erwartet, dass sie die starken Schmerzen (ohne jede Betäubung) aushalten ohne auch nur die Mine zu verziehen, sonst wird das als Schande für die Familie angesehen. Das ganze findet auch noch als "Touristenattraktion" statt.

    Dabei wird immer oft wieder das gleiche Messer verwendet, was logischerweise zu einer Infektionsgefahr (Hepatitis B, HIV, Tetanus..) führt. Lt. Usaid kommt es dabei in einem drittel der Fälle zu sehr schwerwiegenden ("very severe") Komplikationen.


    Aber es ist ja immer alles angeblich "unverzichtbar" für die "Identität" ganz ähnlich wie bei den Xhosa und die dramatischen Folgen sind ja bekannt, siehe "Ulwaluko".

    Offenbar war schon vor zwanzig Jahren dieser Betrug ganz schamlos gang und gebe:


    Zitat

    Franziska Heywinkel vom Verein „intaktiv“ und Betroffener Peter Leonhardt werden am Freitag, 12. Dezember, bei einem offenen Treffen in Kolbermoor über die Folgen von Beschneidungen sprechen.

    Zitat

    So findet am Freitag, 12. Dezember, das nächste offene Treffen um 18 Uhr bei Giuseppe, An der alten Spinnerei 1 in Kolbermoor, statt, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.

    :thumbup:


    Was du schreibst spricht dafür, dass das Problem bei den Venen, nicht bei den Arterien zu verorten ist. Denn wenn der Penis herunter hängt ist der Abfluss des Blutes durch die Schwerkraft schwieriger. Ist aber jetzt reine Spekulation von mir, ich bin kein Mediziner!

    Zitat

    Ist es normal, dass die Eichel nach der Beschneidung taub wird und sich blau verfärbt, wenn der Penis nach unten hängt?

    Nein, ich glaube das ist nicht normal. Das spricht für eine mangelnde Durchblutung.

    Ich hatte so etwas ähnliches mal, allerdings unter anderen Umständen. Ich hatte eine OP an der Vorhaut und erhielt die Anweisung, die Vorhaut zunächst zurückgezogen zu lassen. Daraufhin entwickelte sich eine Paraphimose. Die Ursache war, dass die angeschwollene Vorhaut die Eichel strangulierte. Da du (gar?) keine Vorhaut mehr hast müsste die Ursache bei dir anders sein. Ich würde unbedingt mit einem Arzt deswegen Rücksprache halten.

    Auf Dauer könnte eine mangelnde Durchblutung die Eichel schädigen.

    Und irgend eine Qualifikation oder ein Mindestalter für den Verstümmler ist auch nicht vorgesehen.

    Eine Anfrage an die Regierung:


    To ask His Majesty's Government whether they have any plans to introduce regulations for unanaesthetised non-therapeutic circumcision of boys.

    Zitat von Baroness Merron Labour

    The Government has no plans to make changes to the regulatory framework for unanaesthetised non-therapeutic circumcision of boys. No recent evidence-based assessment has been conducted in relation to the regulatory oversight of unanaesthetised non-therapeutic circumcision of boys.

    To ask His Majesty's Government what assessment they have made of the legality of unanaesthetised non-therapeutic circumcisions of boys.

    Zitat von Baroness Merron Labour

    There is no requirement in law for a practitioner performing non-therapeutic male circumcision (NTMC) to be medically trained or to be of a minimum age.

    Aber ist ja im Grunde bei uns auch nicht viel anders. Die Gummiformulierung im Einzelfall angemessene Schmerzbehandlung baut einfach auf das Prinzip "wo kein Kläger, da kein Richter".

    Der AAP-Skandal wird von unseren "Qualitätsmedien" und Wikipedia systematisch totgeschwiegen.

    Aber es gibt ja noch das Internet!

    AAP Task Force Members Admit Circumcision Recommendations not Valid Medical Advice - Attorneys for the Rights of the Child | ARC Law
    Two of the American Academy of Pediatrics’ (AAP’s) most prominent circumcision committee members are once again in the news, via a recently published article…
    www.arclaw.org


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    AAP Task Force Members retract support for 2012 circumcision policy


    Die Wahrheit lässt sich immer nur eine Zeit lang unterdrücken

    Chabad Lubavitsch und der Zentralrat gaben und geben sich ja die größte Mühe, jene Einwanderer zur "Beschneidung" zu bekehren.


    Eine Methode (hier allerdings in der Ukraine angewandt):

    Hot kosher meals are provided for the new mother, as is cleaning help; gift packages are presented; and financial assistance is extended. Sarah was the name of the volunteer who brought everyone’s best wishes to the new parents, as well as a gift package, and she sat and tried to get a sense of the new mother’s attitude to having a circumcision performed on her newborn son. It’s not a given that she’ll agree; it’s almost a given that the answer will be no.

    Und das Bearbeiten hat auch geklappt, schließlich kam der kleine David unter's Messer.

    Ich hatte mal einen Artikel gelesen über "Kontingentflüchtlinge" die ihre schon älteren Jungen "beschneiden" ließen und das bereuten. Und meinten, in dem Alter sollte man das nicht mehr machen. Ich meine dazu auch hier einen Beitrag geschrieben zu haben, kann ihn aber leider nicht mehr finden. Da wurde und wird eine Mengen Druck auf jene Zuwanderer ausgeübt. Ich meine, Dieter Graumann hätte sich auch mal in der Art geäußert: denen mussten wir ja jüdisches Leben erst mal beibringen. Und was mit "jüdischem Leben" auch gemeint ist, dürfte klar sein.


    Chabad auf der Jagd nach osteuropäischen Vorhäuten:

    Upon learning that Vlad had never had his brit milah, the couple sprung into action, arranging for mohel Mordechai Tzvi Solomon, who divides his time between Upstate New York and Basel, to come to the city.


    Stefan Kramer 2012 vor dem Rechtsausschuss des deutschen Bundestags:


    Zu dem Hinweis auf Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion: In der Tat ist es
    richtig, und das will ich auch überhaupt nicht bestreiten, dass viele, die aus der
    früheren Sowjetunion ausgewandert und nach Deutschland eingewandert sind, nicht
    beschnitten sind. Aber das ist Ihnen nicht selber vorzuwerfen....

    OMG, warum sollte es Menschen auch vorzuwerfen sein, wenn sie körperlich vollständig sind? Warum in aller Welt sollte es Eltern vorzuwerfen sein, wenn sie ihre Kinder ganz lassen?


    Zitat von Kramer

    Unsere Aufgabe
    ist es, diese Menschen, die jetzt hierhergekommen sind, nicht zwangsweise in eine
    Schublade zu stecken, sondern sie ein stückweit auf dem Weg zu begleiten, damit
    sie zurückfinden zu ihren eigenen religiösen Wurzeln, auch zu ihren
    Identitätswurzeln...

    Aber für alle Denominationen gehört eben die Beschneidung zu diesem Initiationspunkt. Und insofern tun wir uns zwar sicherlich einerseits schwer damit – aber eine der Bemühungen, die in unseren Gemeinden stattfinden, mit mehr oder weniger großem Erfolg, ist in der Tat die, dass wir nicht nur die erwachsenen Männer, die noch nicht beschnitten sind, dazu ermuntern, den Weg zurückzufinden und sich beschneiden zu lassen ...sondern dass wir sie auch dazu ermuntern, die Tradition an ihren Kindern
    entsprechend umsetzen und dass diese Kinder dann beschnitten werden....

    Druck vs. freie Entscheidung.


    Und was dabei heraus kommt ist z.B.:


    Maybe if I had no comparison, before and after, being circumcised wouldn’t bother me. But I know what it was like before, how it felt, and I cannot forget what I lost