Arzt rät zur Beschneidung

  • Der Doc meinte auch gleich, dass er hier eine radikale Beschneidung durchführen wird, um das Problem endgültig zu lösen.

    Insofern überhaupt tatsächlich eine Beschneidung notwendig sein sollte, sollte es immer ein Beschneidungsstil sein, wo noch genügend von der empfindlichen inneren Vorhaut übrig bleibt, also high & tight. Einer low & tight Beschneidung würde ich niemals zustimmen. Wichtig ist, dass der Beschneidungsstil auf der Einwilligungserklärung vermerkt ist. In der Facharztausbildung lernen die Ärzte nur den low & tight Stil, daher muss man manchmal einen Arzt suchen, der high & tight beschneidet. Grundsätzlich immer eine Zweitmeinung einholen und wie in deinem Fall zusätzlich noch bei einen Hautarzt vorstellen. Dein Arzt scheint nicht viel Ahnung über die verschiedenen Arten der Phimose zu haben, sonst würde er nicht sagen, diese wäre genetisch bedingt. Das ist nämlich absoluter Unfug.

  • Insofern überhaupt tatsächlich eine Beschneidung notwendig sein sollte, sollte es immer ein Beschneidungsstil sein, wo noch genügend von der empfindlichen inneren Vorhaut übrig bleibt, also high & tight.

    Das schaffen aber nur manche plastische Chirurge. Bei den Urologen kannst du ruhig vergessen.

  • Insofern überhaupt tatsächlich eine Beschneidung notwendig sein sollte, sollte es immer ein Beschneidungsstil sein, wo noch genügend von der empfindlichen inneren Vorhaut übrig bleibt, also high & tight. Einer low & tight Beschneidung würde ich niemals zustimmen. Wichtig ist, dass der Beschneidungsstil auf der Einwilligungserklärung vermerkt ist. In der Facharztausbildung lernen die Ärzte nur den low & tight Stil, daher muss man manchmal einen Arzt suchen, der high & tight beschneidet. Grundsätzlich immer eine Zweitmeinung einholen und wie in deinem Fall zusätzlich noch bei einen Hautarzt vorstellen. Dein Arzt scheint nicht viel Ahnung über die verschiedenen Arten der Phimose zu haben, sonst würde er nicht sagen, diese wäre genetisch bedingt. Das ist nämlich absoluter Unfug.

    Aber man kann doch nicht so einen kleinen Penis high & tight beschneiden lassen. Schon mal daran gedacht dass es bei einer Erektion dann zu heftigen Überspannungen und eventuell Schmerzen kommt? Weil die Narbe dann weiter nach hinten geht und der Blutpenis in die länge wächst. Das ist nämlich das Problem. Kleine Penise sind oftmals Blutpenise und werden bei einer Erektion richtig groß. Daher ist auch keine high & tight Beschneidung empfehlenswert.

  • @Phil21

    Das sagen manche Ärzte. Ist das wirklich so? Ich glaube nicht.

    Ich selber habe einen Blutpenis und bin von diesen Problem betroffen. Schlaff komme ich nur bis zum Eichelrand. Aber wenn mein Penis steif ist und größer wird, geht alles soweit nach hinten. Und deshalb sollte sich Jimmy nicht high & tight beschneiden lassen. Und wenn er die OP so macht, geht es nicht mehr Rückgängig zu machen.

  • Das. was hier Seppel schreibt, ist so wie so falsch. Wenn musst die VA wirklich sein, dann ist der Art high&loose beste. Keine stramme Beschneidung, wie er schreibt. Aber die VA ist wirklich nur die ganz letzte Lösung.

  • Das schaffen aber nur manche plastische Chirurge. Bei den Urologen kannst du ruhig vergessen.

    Dem muss ich widersprechen. Es gibt auch Urologen, die das können. Das sind aber meist keine Urologen mit Deutschen Namen, sondern Urologen mit Migrationshintergrund. Ärzte die aus dem Arabischen Raum kommen, können high & tight, weil dort sehr häufig Richtung high & tight beschnitten wird. Urologen die ursprünglich aus den USA kommen ( gibt es aber nur extrem wenige ) können selbstverständlich auch high & tight, da dies in den USA der übliche Beschneidungsstil ist.


    Zitat von gin
    • Das. was hier Seppel schreibt, ist so wie so falsch. Wenn musst die VA wirklich sein, dann ist der Art high&loose beste. Keine stramme Beschneidung, wie er schreibt. Aber die VA ist wirklich nur die ganz letzte Lösung

    Quatsch. Meine Antwort ist genauso richtig, wie deine. Bei beiden Beschneidungsstilen bleibt gleich viel von der inneren Vorhaut übrig. Der Unterschied liegt lediglichlich in der Straffheit. Wobei high & tight nicht zwigend sehr stramm beschnitten werden muss, dies auch meist nicht wird, es sei denn der Patient wünscht dies ausdrücklich. Bei einer normalen high & tight Beschneidung ist die Schafthaut auch noch beweglich, wenn auch deutlich weniger als bei high & loose. Wichtig ist, dass bei einer Beschneidung so viel wie möglich von der empfindlichen inneren Vorhaut übrig bleibt, insofern eine Beschneidung überhaupt tatsächlich notwendig ist. Bei low & tight bleibt halt von der inneren Vorhaut so gut wie nichts mehr übrig, was zu wesentlich deutlicheren Gefühlsverlusten führt, als bei high & tight oder high & loose

  • Ich glaube bevor wir uns hier weiter über Beschneidungsstile wie in einem Fetischforum streiten sollte eigentlich das wichtigste sein das soviel Gesundes Gewebe wie möglich erhalten bleibt.
    Welcher Stil das am Ende in falle einer Beschneidung wäre ist erstmal nebensächlich.

    Anhand des Schwarz-Weiß Bildes kann keiner von uns einschätzen wie schlimm die Situation für Jimmy tatsächlich ist.

  • Ich glaube bevor wir uns hier weiter über Beschneidungsstile wie in einem Fetischforum streiten sollte eigentlich das wichtigste sein das soviel Gesundes Gewebe wie möglich erhalten bleibt.
    Welcher Stil das am Ende in falle einer Beschneidung wäre ist erstmal nebensächlich.

    Ich bin in keinem Fall pro die Beschneidung, das habe ich hier schon geschrieben, aber ich musste Seppel schreiben, dass er sich irret. Das wollte ich schon frühe schreiben aber ich habe das gelassen aber meine Geduld schon geendet.

    Sonst, ich kenne ein Fall, ein Mann erst in 40 Jahre eine sekudare Phimosis gekriegt und die Salbendehnungtherapie hat ihm geholfen.

  • Ich glaube bevor wir uns hier weiter über Beschneidungsstile wie in einem Fetischforum streiten sollte eigentlich das wichtigste sein das soviel Gesundes Gewebe wie möglich erhalten bleibt.
    Welcher Stil das am Ende in falle einer Beschneidung wäre ist erstmal nebensächlich.

    Zustimmen muss ich dir, dass es wichtig ist, dass so viel wie möglich gesundes Gewebe erhalten bleibt. Was anderes sage ich ja auch nicht. Aber gerade deswegen ist ja der Beschneidungsstil so wichtig ( insofern überhaupt wirklich eine Beschneidung nötig ist, wie wir alle wissen ist eine Beschneidung meist gar nicht nötig sondern man bekommt das Problem auch anders in den Griff ), denn je nach Stil bleibt mehr oder weniger Gewebe übrig. Bei der in Deutschland üblichen Beschneidungsart low & tight beispielsweise bleibt so gut wie gar nichts mehr an Gewebe übrig. Da ist die empfindliche innere Vorhaut praktisch so gut wie komplett entfernt, im Vergleich zu high & tight oder high & loose.

    Was auch wichtig ist, insofern man um eine Beschneidung tatsächlich nicht herum kommt weil alle anderen Versuche gescheitert sind, dass man den gewählten Beschneidungsstil, dann in der Einwilligungserklärung zur OP auch konkret angibt. Ansonsten läuft man Gefahr, dass der Arzt oder die Ärztin einfach low & tight beschneiden. Im Netz findet man ja solche Berichte, wo Personen sich darüber beklagen, dass der Arzt dann einfach anderes beschnitten hat, wie zuvor mit dem Patienten abgesprochen. Wenn dieser Vermerk in der Einwilligungserklärung fehlt, kann man den Arzt oder die Ärztin nicht einmal jur. belangen. Ich kenne selbst 2 Fälle aus meinem Bekanntenkreis, wo genau das passiert ist und die Personen nun massive Probleme haben, sprich massiven Gefühlsverlust haben. Abgesprochen war mit dem Arzt, bzw. Ärztin dass high und tight beschnitten werden sollte damit viel von der inneren Vorhaut übrig bleibt. Was war passiert, low & tight beschnitten. Als das festgestellt wurde, hatte der Arzt das heruntergespielt, alles halb so wild. Solche Aussagen kennen wir ja, gibt es hier im Forum ja einige nachzulesen. Der eingeschaltete Anwalt, konnte auch nichts erreichen, eben weil der besprochene Beschneidungsstil nicht konkret im Aufklärungsbogen bzw. Einwilligungserklärung schriftlich fixiert wurde. Der Arzt hatte das dann so dargestellt, als wäre nur ganz im Allgemeinen über die Beschneidungsstile gesprochen worden. Folge: die Klage wurde abgewiesen.

    2 Mal editiert, zuletzt von seppel (23. November 2019 um 11:19)

  • Zustimmen muss ich dir, dass es wichtig ist, dass so viel wie möglich gesundes Gewebe erhalten bleibt. Was anderes sage ich ja auch nicht. Aber gerade deswegen ist ja der Beschneidungsstil so wichtig ( insofern überhaupt wirklich eine Beschneidung nötig ist, wie wir alle wissen ist eine Beschneidung meist gar nicht nötig sondern man bekommt das Problem auch anders in den Griff ), denn je nach Stil bleibt mehr oder weniger Gewebe übrig. Bei der in Deutschland üblichen Beschneidungsart low & tight beispielsweise bleibt so gut wie gar nichts mehr an Gewebe übrig. Da ist die empfindliche innere Vorhaut praktisch so gut wie komplett entfernt, im Vergleich zu high & tight oder high & loose.

    Ich selber kann mich mit dieser Antwort nicht anfreunden. Auch wenn noch die innere empfindliche Vorhaut zum teil erhalten bleibt, wird Sie durch die Beschneidung beschädigt. Jeder weiß doch das eine Vorhaut über tausend Reiznerven hat, die bei einer Beschneidung dauerhaft verloren gehen. Und wenn die Eichel dauerhaft freiliegt wird Sie auch unempfindlicher. Dadurch spürt man auch weniger. Man hat einfach weniger Gefühl beim Mastubieren, wenn die Eichel unempfindlich ist. Und was nützt eine innere Vorhaut wenn man die Eichel bei high & tight gar nicht mehr bedecken kann? Gerade dort wird Sie doch unempfindlicher weil sich die Eichel nicht bedecken lässt. Und sich dann eine Art schützende Hornhautschicht über die Eichel bildet.

  • Ich selber kann mich mit dieser Antwort nicht anfreunden. Auch wenn noch die innere empfindliche Vorhaut zum teil erhalten bleibt, wird Sie durch die Beschneidung beschädigt. Jeder weiß doch das eine Vorhaut über tausend Reiznerven hat, die bei einer Beschneidung dauerhaft verloren gehen. Und wenn die Eichel dauerhaft freiliegt wird Sie auch unempfindlicher. Dadurch spürt man auch weniger. Man hat einfach weniger Gefühl beim Mastubieren, wenn die Eichel unempfindlich ist. Und was nützt eine innere Vorhaut wenn man die Eichel bei high & tight gar nicht mehr bedecken kann? Gerade dort wird Sie doch unempfindlicher weil sich die Eichel nicht bedecken lässt. Und sich dann eine Art schützende Hornhautschicht über die Eichel bildet.

    Zum einen sollte die Beschneidung grundsätzlich immer nur das aller letzte Mittel sein, was eingesetzt wird. Zum anderen ist es bei der Beschneidung so, dass danach die Eichel entweder komplett freiliegt oder zum größten Teil. Selbst bei high / loose, liegt im Schnitt 3/4 der Eichel frei. Kenne einige die high & loose bzw. low & loose beschnitten sind, deren Eichel liegt auch zum größten Teil frei. Am besten ist es immer, wenn man sich gar nicht beschneiden lässt. Letztlich ist es egal, welchen Stil man wählt, Gefühlsverluste hat man immer, je nach Stil mehr oder weniger, daher sollte man sich es immer gut überlegen ob man sich beschneiden läßt oder nicht.

  • Wir sind schon klein bisschen off topic aber der high&looseart macht die kleinste Schade. Das Bändchen bleibt, grosser Teil der inneren Vorhaut auch und Penishaut ist ziemlich frei. Im jedem Fall ist das die beste Startposition für Foreskinrestauration. EIn Prager Urologe (Name erinnere mir nicht mehr) schrieb, dass er dieser Beschneidungart generell macht. Aber er ist eine Ausname. Die andere Urologen machen bei uns fast generell die radikalste VA.

    Ich habe bei uns die ältere Männer wohin schicken. Ich empfehle bei uns, die bis 19 Jahre sind, einen Arzt, der, wenn die OP wegen Narbenphimosis wirklich nötig ist, so operiert, dass ganze Vorhaut bleibt.

  • Hallo,

    Ich halte es für wichtig, nicht über Beschneidungsstile zu diskutieren,
    sondern würde - zuallererst - die Ursache für die entstandene Phimose klären.
    Wann wurdest Du auf Diabetes untersucht?
    War es ein Bluttest zu dem Du nüchtern erscheinen musstest?
    Mir hat man immer erklärt, die hohen Blutzuckerwerte seien normal,
    die übrigen Anzeichen hat man ignoriert.
    Erst ein Arztwechsel, Grundlegend, in allen Disziplinen, hat ein befriedigendes Ergebnis gebracht.
    Ich bin heute beschwerdefrei, mit intakter Vorhaut und stand vor ca 2 Jahren dort, wo Du jetzt auch stehst.
    Suche meinen ersten Beitrag hier in der Gruppe, "Beschneidung bei Narbenbedingter Phimose", vllt hilft der Dir weiter.
    Ich hatte sehr viel Glück, in der Arztwahl, wie auch hervorragende Hilfe hier aus der Gruppe.
    Ich lehne Kortisonhaltige Salben z.B. ab, was ich, zum dehnen benutze, sind Arnikahaltige, Arnika soll die Zellregeneration unterstützen und Ringelblumen (Calendula) haltige, unterstützt den Heilungsprozess, Salben und Öle.
    Kortison macht die Haut dünner, "Papierartiger", den Effekt lehne ich rundweg ab, genug Haut ist vorhanden, wenn sie nicht vorschnell entfernt wird.
    Kortison sollte mal Entzündungsprozesse verlangsamen und dadurch die Abheilung unterstützen, heute sieht man, die Nebenwirkungen, als Allheilmittel an.
    Kortison, ist für mich, das Antibiotika der Neuzeit. Bald wird man die ungehemmte Verwendung verurteilen.
    Aber auch ich laber hier rum und schweife ab.
    Leider wird sich erst im nachhinein erweisen ob Deine Entscheidungen richtig und zielführend waren.
    Ich wünsche Dir ein glückliches Händchen und noch ausreichend Gedult

    Ab ist ab, ob hinterher besser oder nicht wird keiner vorhersehen.

    Gruß
    Jupdidu

  • EIn Prager Urologe (Name erinnere mir nicht mehr) schrieb, dass er dieser Beschneidungart generell macht. Aber er ist eine Ausname.

    Zu meiner Jugendzeit in den 80er Jahren war high & loos bzw. low & loos nichts ungewöhnliches. Diesen Beschneidungsstil hatten einige bei mir in de Schule bzw. im Verein. Der low & tight Stil kam erst, als die älteren Ärzte in Rente gingen und die Jungen Ärzte die Praxen übernommen hatten bzw. die Krankenhäuser sich den Unis angegliedert hatten und Lehrkrankenhäuser wurden. Das liegt eben an deren Ausbildung, wo nur low & tight geschult wird. Zumindest in meiner Region war da so. Aber du hast Recht, wird sind off Topic, deswegen schreiben ich in diesem Thread dazu nun auch nichts mehr.

    Jimmy86 sollte sich auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen und nicht nur auf den einen Arzt vertrauen und der Ursache weiter auf den Grund gehen, auch durch weitere Untersuchungen.

  • Hm das kann ich mir garnicht vorstellen das eine Dehntherapie nicht funktionieren sollte, Gewebe ist Dehnbar vielleicht hast du beim Dehnen etwas falsch gemacht?

    An deiner Stelle würde ich es nochmal mit Dehnen versuchen wie hast du denn gedehnt? ich weiß das es Möglichkeiten gibt mit den Händen zu dehnen aber das das nicht klappt ist glaube nicht so verwunderlich.

    Es gibt Stäbe dafür falls du das noch nicht ausprobiert hast und es gerne ausprobieren würdest dann schau mal in meinen Beiträgen.

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