Korrektur: Eigentlich mag ich meinen kleinen Bruder, aber ohne seinen Egoismus und seine persönliche, soziopathische Schattenseite.
Noch ein Gedanke:
Eigentlich ist mir Egal, was andere über mich denken, aber ich weiß, dass die meißten nicht gerne in meinem Fleisch stecken würden, wenn sie wüssten, was Besch****ung mit jemandem macht.
Es ist auch schwer zu glauben, dass Volltr___el da draußen, welche massiv Rauchen und Alkohol trinken, evtl. Drogen konsumieren, sogar kriminell sind, meißtens dennoch über eine bessere physikalische Integrität als ich verfügen. Denn selbst von denen wurden die meißten nicht B*s*hn*t**n.
Was für mansche Selbstverständlich ist, ist für andere ein Traum fernab der Realität, weil der Arzt „nunmal” an letzterem profitiert hat.
Diabetes akzeptieren ist nicht annähnernd so schön wie kein Diabetes haben. Ich würde nie im Leben mit einem Diabetiker tauschen wollen. Niemals. Wirklich.
Aber nur so wird es funktionieren.
Ich versuche die Akzeptanz langsam und langsam zu absorbieren. Und das Gefühl, ein minderwertiges Lebewesen zu sein, welches von anfang an nicht dazu bestimmt war, angenehm zu lebenn, muss ich ebenfalls sobald wie möglich vergessen.
Manche Menschen meckern über rote Ampeln oder schlechte Mitschüler/-innen, anstatt dankbar dafür zu sein, nie beschnitten worden zu sein.
Und nein, ich bin nicht Sexsüchtig. Gleiches würde ich empfinden, wenn man meine Hand usw. amputiert hätte.
Warum hassen Menschen alt werden? Es gibt unzählige Gründe. Einer davon ist Impotenz.
Aber für beschnittenen Männern wird das nicht erst mit 75, sondern schon mit 30 zum Problem (auch davor stark sexuell eingeschränkt), neben täglichen Schmerzen.
Für einen Skandinavier klingt das absurd. Für einen Beschnittenen ist es die Realität.
Wenn Beschneidung heute erfunden wäre, würde man meinen: es sei eine Dystopie aus einem Horrorfilm. (würg) 