Posts by T12345T

    Sag mal, T12345T, bist du eigentlich ein Troll? Meinst du, du könntest uns auf den Arm nehmen?

    Eher nicht, da würde ich mir mehr Mühe geben und euch eine tolle Geschichte erfinden, wie schrecklich meine Beschneidung doch war uns das es für alle Zeiten verboten gehört usw. Damt hätte ich doch hier sehr viel schneller, sehr viel mehr Mitleid und Aufmerksamkeit.

    Übrigens kenne ich meine Aussagen, die auch alle in einem Zusammenhang stehen. Wenn man sie wild aus dem Zusammenhang reißt, könnte man es missverstehen und das hast du ja auch hier versucht. Aber versuch lieber den Zusammenhang zu verstehen, damit du was gelernt hast.

    bist gar ein Grüner, der sich auf den Schlips getreten fühlt?)

    Jap, ihr habt mich erwischt. Ich bin ein trollender Grüner Beschneidungsfetischist. Fällt euch sonst noch irgendeine Unterstellung ein, damit ihr mich in eine Schublade stecken könnt und weiter eure Märchen von den Bösen anderen Menschen verbreiten könnt?
    Aber ihr solltet erstmal anfangen zu verstehen, welche Sätze Ironie enthalten und welche nicht. Dann wären wir einen Schritt weiter. Denn wenn man das so durcheinander würfelt und aus dem Zusammenhang reißt wie es "Selbstbetimmung" der für erzwungene Impfung ist ( Das hört sich übrigens nach Ironie an) hier versucht, dann kann dabei nichts rauskommen.

    Aber warum denn sauer? Ich sage doch nichts schlimmes. Ich werde hier nur in eine Schublade gesteckt, damit man sich meine Beiträge nicht zu Herzen nehmen muss. Ich bin absolut kein Freund davon, dass man sinnlose Beschneidungen durchführt. Religion ist ein heikles Thema, worüber ich allgemein nicht gerne rede. Ich beschränke mich in meiner Beratung von Hilfesuchenden auf das Thema „Phimose“ und das beschneiden nicht die erste Option ist, aber es auch kein Weltuntergang darstellt, wenn es gemacht werden muss und das dehnen nicht funktioniert hat. Was Menschen aus religiöser Überzeugung tun, kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber ich werde es auch nicht kritisieren. Ich habe mit einigen Betroffenen geredet. Verstehen konnte ich es trotzdem nicht, aber Probleme hatte auch keiner von ihnen darum. Aber das ist ein anderes Thema und darum geht es mir auch nicht. Ich beschränke mich ausschließlich auf das Thema Phimose.

    Ein eigener Thread, ganz für mich allein? Das ist aber sehr lieb, dafür dass ich hier ja gar nicht gewollt bin und mich auch zurückziehen wollte.

    Sorry, meil lieber Freund,

    Seit wann sind wir Freunde?

    Ich schreibe ers später warum.

    Na da bin ich aber gespannt, wie du deine Unterstellungen rechtfertigen willst.

    Ich kenne sehr gut die beschneidungsfetischiste Propaganda.

    Das glaube ich dir auf´s Wort. Wahrscheinlich aus eigener Erfahrung?

    Was bist du eingentlich.

    Männlich und deutscher Staatsbürger. Oder wie war das gemeint?


    "die Opferrolle ist eben so schön und bequem"

    Ja die wird hier ja auch gut gepflegt. Sollte jemand hier herfinden, der sie noch nicht inne hat, wird sie ihm aber schnell aufgedrückt und wenn er etwas dagegen sagt, wird er gesperrt. Hab ich ja alles schon mehrfach miterlebt hier über die Jahre.
    Ich sage auch nichts, wenn man Opfer eines Verbrechens geworden ist. Die meisten kämpfen dann dafür, dass sie wieder die Kontrolle über ihr Leben haben können und verstecken sich nicht für immer hinter dieser Rolle.

    "Eltern die es tun wollen, tun es sowieso"...

    Das ist ja Fakt. War es nicht sogar hier im Forum zu lesen, dass in einem skandinavischen Land Eltern dem Jungen irgendwo unterwegs im Auto die Vorhaut abgeschnitten haben, weil es vom Staat so erschwert wird, es von Ärzten durchführen zu lassen. Wie verzeichnet man dies denn in den Reihen des Forums hier? Ein voller Erfolg, da der Staat es nicht zulässt? Oder eher eine Pleite, da die armen Kinder mehr leiden und es nicht nach ärztlicher Kunst gemacht wird?


    Danke, dass du dich geouted hast.

    Netter Versuch. Der böse unliebsame T12345T muss jetzt in eine Ecke gedrängt werden, sonst müsste ich ja meine Meinung überdenken und könnte es schwer in der Opferrolle haben.

    Allerdings, so weit, die Finanzierung von Elternwunsch-Genitalverstümmelungen von Kindern durch die Solidargemeinschaft zu fordern ist nicht mal der dt. Bundestag gegangen.

    Das war ja nur ein Vorschlag um der von EUCH gewünschten Meldepflicht nachzukommen. Dadurch hätten die KK genaue Zahlen und es würde automatisch bei ihnen gemeldet weil ja abgerechnet werden muss. Und nebenbei bekämen alle Kinder noch eine vernünftige Narkose und einen Arzt und keinen Beschneider. Der Vorschlag müsste euch doch eigentlich entgegenkommen. Ihr hättet eure Zahlen, wofür auch immer man die braucht und die Kinder wenigstens einen Arzt und keine Schmerzen. Oder will man das Risiko noch lange eingehen, dass Kinder dann im Auto von Papa mit der Schwere beschnitten werden? Denn Fakt ist ja, Eltern die es machen wollen, lassen es auch machen und ganz kranke machen es dann sogar noch selbst.

    Es gibt in den meisten Fällen zu beanstanden das zu schnell geschnitten wird.

    Das überlasse ich mal dem Arzt der das Kind untersucht hat und einen medizinischen Grund dafür haben wird.

    Di Foren sind voll mit Eltern die falsch beraten werden

    Hier würden sie sicher richtig beraten werden, nur zu blöd, dass sich hier kaum jemand beraten lässt. Warum eigentlich nicht?


    Ich finde Du passt hier nicht hin

    Das ist mir klar. Hier passt man nur gut hin, wenn man ausgiebig die Opferrolle pflegt und bloß keinen Versuch unternimmt, an seinen Problemen zu arbeiten, die oftmals nichts mit der Beschneidung zu tun haben. Aber die Opferrolle ist eben so schön und bequem.


    Wenn dieser Arzt eine Phimose bei zig drei Jährigen operiert, ja, dann kann man sich sehr sicher sein, das ihm verstümmeln viel Spaß

    Das ist Schwachsinn und das weiß jeder normaldenkende Mensch. Nahezu jeder 3 jährige hat eine Phimose und wenn davon 1% der Jungen beschnitten werden müssen, weil sie damit Probleme haben, kann doch der Arzt nichts dafür.


    Was wir als "schlecht" betrachten ist, das kleinen Jungen die Vorhaut abgeschnitten wird

    Das betrachte ich ebenfalls als schlecht, außer es wäre medizinisch nötig. Ob es nötig ist, kann man jedoch nicht aus der Ferne beurteilen, da wird man wohl oder übel den Ärzten vertrauen müssen.


    Erst gegen eine Dokumentation- und Meldepflicht argumentieren und dann auf den Trichter kommen, dass man hinterher ja gar nicht wissen könne, ob die OP notwendig war.

    Und was würde sich jetzt ändern, wenn der Arzt es einer Stelle melden müsste, dass er einen Jungen beschnitten hat? Darauf geht auch nicht hervor, ob es notwendig war oder nicht. Das liefert nur genaue Zahlen, wie viele es sind. Oder sollte diese Meldepflicht vielleicht doch namentlich erfolgen, am besten noch mit Fotos vorher und nachher und für jeden im Internet zugänglich? Das wäre es doch, da kannste täglichc nachsehen, ob dein Nachbar seinen Sohn beschneiden lassen hat.


    T12345T, hand aufs Herz, mir scheint, du treibst dich zuviel bei Eurocirc rum.

    Leider nicht, die wollten meinen Beitrag nicht veröffentlichen. Man dankte nur, dass ich den Beitrag verfasst habe aber man werde ihn nicht veröffentlichen, da ich die Ernsthaftigkeit einer Phimoseerkrankung herunterspielen würde.


    Dass es in den meisten Fällen sehr wohl was zu beanstanden gibt, kannst Du hier nachlesen:
    faz.net/aktuell/politik/beschn…ter-schnitt-12625490.html
    Und in zahlreichen anderen Publikationen hierzu.

    Ich frage mich ernsthaft, warum es Dir augenscheinlich ein Anliegen ist, diese offenkundige Schieflage bewusst zu ignorieren bzw. herunterzuspielen.

    In den meisten Fällen? Eher nicht. In Ausnahmefällen vielleicht ja. Ich spiele nichts runter ich dramatisiere nur nicht über. Wie bereits oben geschrieben, könnte man es so machen, dass die KK jede Operation übernimmt, dann hättest du auch deine Zahlen. Alle Eltern könnten frei entscheiden ob man es machen lässt oder nicht und es würde von Ärzten und mit Narkose gemacht. Eltern die es tun wollen, tun es sowieso, dann eben im stillen Kämmerlein und ohne Ärzte. Wohin das führt und das es auf keinen Fall besser für die Kinder ist sieht man ja daran wie oft etwas schief geht.

    Ach, erzähl, welche Foren denn? Wenn du sie nicht nennst, ist das einfach eine Behauptung ohne Quellenangabe, auf Deutsch gesagt - ein Nichts

    Das Funktioniert in sehr vielen Foren. Setz mal irgendwo den Link von diesem Forum rein und frage, was von den Leuten gehalten wird, die da schreiben. Kannst du ja selbst ausprobieren.


    Das ist ja schön. Und werden Kinder vor irgendwas geschützt, weil du dagegen bist?

    Werden denn Kinder vor irgendwas geschützt, wenn hier ein Thread eröffnet wird, dass die Grünen für Kinderrechte einen Vorschlag machen wollen und ihnen das nicht zusteht?


    Das ist doch genau, was ich geschrieben habe: der Staat versagt bei seinem Wächteramt -gegenüber kleinen Jungen auf ganzer Linie. Übrigens versagen auch in vielen Fällen die Kassen bei ihrer Aufsicht. Das etwas beanstandet wird ist extrem selten.

    Vielleicht gibt es in den meisten Fällen auch nichts zu beanstanden? Wer weiß das schon.


    Religion die nur dazu benutzt wird, um andere Menschen zum Objekt zu machen, um Übergriffe zu rechtfertigen...ist das schützenswert???

    Laut Grundgesetz schon. Aber wenn es danach geht, muss man jede Religion verbieten. Welche Religion macht denn Menschen nicht zum Objekt?


    In welchem Rahmen müssten wir uns den bewegen, um mehr Gehör und Akzeptanz erwarten zu können?

    Wie bereits gesagt, in einem realistischen Rahmen. Jeder hat seine Geschichte und die darf auch jeder sagen.
    Aber muss man denn jahrelang die beleidigte Leberwurst spielen, weil da mal jemand seine Stimme für ein Beschneidungsgesetz gegeben hat? Muss man darum jeden Vorschlag der da kommt in Zukunft abstempeln und sagen das steht denen nicht mehr zu sich dafür jetzt einzusetzen? Muss man alles was andere sagen, die keine Probleme damit haben als schlecht hinstellen, aber gleichzeitig verlangen, dass seine eigenen Empfindungen ernstgenommen werden? Muss man Ärzte hier vorverurteilen weil in einer Bewertung steht, dass er eine Phimose operiert hat, ohne zu wissen ob das nötig war oder nicht? Will man denn hier überhaupt ernstgenommen werden?

    Es gibt verschiedene Arten von Betroffenen, direkte Betroffene und indirekte Betroffene. Du meinst, weil ich eine Frau bin, kann ich nicht betroffen sein, doch ich gehöre zu den indirekt Betroffenen. Ich kann es sehr gut nachvollziehen. Ich will es auch nicht allen absprechen Empathie mit Betroffenen zu empfinden nur weil sie es nicht so erlebt haben. Doch wie auch immer, hier ist der Ort, an dem Betroffene Respekt erfahren und ohne Spott berichten können

    Entschuldige bitte, ich ging davon aus, dass du ein Mann bist
    [/quote]

    in nicht Betroffener kann das nicht nachvollziehen

    Also kannst du selbst es nicht nachvollziehen?

    Wie kommst du darauf? Betrachtest du "uns" selbst als Außenstehender, oder wer hat dir das eingeflüstert?

    Das ist nicht meine Meinung, nur das was ich so in anderen Foren entnommen habe, wenn es um diese Seite ging. Den genauen Wortlaut werde ich nicht nennen, dass würde Betroffene sehr treffen.


    Eine "Phimose" bei einem Jungen im Sinne einer nicht retrahierbaren Vorhaut ist i.a.R. nichts krankhaftes, sondern ein vorübergehender Zustand.

    Kann vorübergehen sein, ist es in vielen Fällen aber auch nicht. Ob dies vorübergeben gewesen wäre lässt sich nach der Operation nicht mehr feststellen und damit ist das vorgehen gegen Ärzte oder Eltern erfolglos.


    Wenn Du gehen willst, darfst Du das gerne tun, Deine Beiträge bleiben hier. So sind die Regeln.

    Darum bin ich noch hier und werde meine Meinung weiterhin sagen, auch wenn es euch nicht gefällt.


    Wer in diesem Zusammenhang von "Deckmantel" spricht, hat in der Regel nur ein einziges Ziel: Uns zu diffamieren und sich mal mehr, mal weniger klar gegen Kinderrechte auszusprechen.

    Ich spreche mich absolut für Kinderrechte aus. Daher auch gegen eine Impfpflicht, gegen Ohrlöcher und auch gegen Beschneidung. Ich bin hier tatsächlich für Selbstbestimmung.


    Niemand soll wegen seines Glaubens, seiner Religion oder seiner Herkunft kriminalisiert werden.

    Meldepflicht ist noch viel zu wenig. Statt wie früher bei den U-Untersuchungen Schuljungen zu einer sinnfreien, aber profitablen VA zu schicken sollten dort Genitalveränderungen (bei Jungen wie bei Mädchen), die auf einen invasiven Eingriff schließen lassen gemeldet werden - und die Eltern wären dann belegpflichtig, dass der Eingriff med. notwendig war. Entsprechende Unterlagen wären aufzubewahren.

    Ansonsten handelt es sich um einen Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit, der geahndet werden muss.

    Da habt ihr wohl verschiedene Meinungen. Das liest sich für mich eindeutig danach, dass hier bestimmte Religionen und Traditionen kriminatisiert und verfolgt werden sollen.


    Ich bitte mit Nachdruck darum, hier ernsthaft und sachlich zu bleiben.

    Ja das wäre ein Anfang, wenn sich alle mal daran halten würden.

    Im Zweifelsfall dem Betreffenden, wenn die Verstümmelung so schlimm ist (was rein subjektiv sein kann), das er sich in seinem Körper unwohl fühlt und gerne gegen die Täter vorgehen möchte

    Wie schon geagt, da steht dann Beschneidung wegen Phimose und das Thema ist erledigt. Dagegen kannst man nicht vorgehen.


    In diesem Forum ist es so, das jeder negativ Betroffene sich so äußern kann wie er es fühlt. Das kann für andere Übertrieben sein, für den Betreffenden ist es das nicht, also bitte ich dich jetzt, Dich zu mäßigen. In diesem Forum wird den Betroffenen Schutz gewährt.

    Es geht doch nicht um Betroffene, sondern um Politik. Darf denn niemand mehr einen Vorschlag machen, wenn er 2012 dafür gestimmt hat, dass Juden und Muslime ihre Tradition weiter verfolgen können?!


    Es geht darum, das mit zweierlei Maß gemessen wird und Politiker endlich diesen Unrechtsparagraphen kippen müssen, wenn sie wirklich für Kinderrechte eintreten wollen. Da sie das nicht tun, sind sie Heuchler in meinen Augen und darüber wird hier geschrieben, zu Recht, wie ich meine.

    Damit magst du auch Recht haben. Aber ändern wird es trotzdem nichts, es schadet nur der Glaubwürdigkeit. Aber ich persönlich werde auch andere für ihre Religion und ihren Glauben nicht kriminalisieren oder verfolgen. So ähnlich sehen es Politik und Gerichte in Deutschland auch.


    Nochmal, es ist ein Forum wo Betroffene sich ohne Hohn äußern können, was mit Ihnen los ist. Anscheinend also nicht für Dich

    Es geht mir auch bei dem Satz nicht um Aussagen von Einzelnen, wie sie etwas empfinden, sondern um das gesamte Auftreten zu allen möglichen Themen, die auch nur ansatzweise mit der Vorhaut zu tun haben.
    Das ich hier nicht erwünscht bin, weiß ich wohl. Ich hatte sogar vor fast einem Jahr um die löschung gebeten, was aus technischen Gründen offenbar nicht möglich ist. Also es ist nicht mal gewollt, dass man das Forum hier verlassen kann. Außer natürlich, man passt nicht ins Bild, dann wird gesperrt und anschließend kommentiert, damit der User sich auch ja nicht mehr außern kann. Das ganze läuft unter dem Deckmantel des Schutzes von Betroffenen, was aber eigentlich einer Diktatur gleich kommt. Woher kenne ich das noch gleich? Ach ja, Eurocirc. Die machen das glaub auch so.

    Ich denke jeder"Arzt" und auch die eltern würden sich dann mehrmals überlegen das Risiko einzugehen.

    Also vor 2012 stand da immer Phimose als Grund und das wäre dann auch in Zukunft immer so. Damit geht man kein Risiko ein, da medizinisch notwendig.


    Außerdem wäre es Sinnvoll wenn die Eltern bei der Verstümmelung von Babys dabei sein müssten.

    Warum denn nur bei Babys? Wäre es nicht viel hygienischer wenn bei jeder Beschneidung in den Op Saal gekotzt werden könnte. Ist sicher förderlich für die Jungen.

    Hätte ich eine Waffe gehabt ich hätte den Arzt erschossen.

    Zu sagen, hören sie auf, mein Sohn wird nicht beschnitten wäre ja auch zu einfach gewesen? Oder besser noch, vorher nachdenken und dann erst handeln.

    keine bereits beschlossenen Gesetze und ob diese Vorschläge jemals umgesetzt werden, ist fraglich. Zu behaupten, hierüber würde sich kein Mensch aufregen, ist geradezu hanebüchen.

    Das ist mir klar und das wird hoffentlich auch nicht als Gesetz kommen. Aber offenbar findet es die Mehrheit der Bevölkerung gut und hat kein Problem damit, wenn sie ihre Selbstbetimmung aufgeben müssen.
    Natürlich gibt es auch da welche, die es anders sehen und das ist auch gut so.


    Als Du Dich hier im Forum angemeldet hast, hast Du den Eindruck vermittelt, als hättest du Probleme sowohl mit Deiner eigenen Vorhautamputation als auch mit der generellen Praxis.

    Ich habe wie schon oft erwähnt ein Problem damit, wie es durchgeführt wurde und weniger damit, dass es so ist. Generell bin ich kein Freund davon, dass man gleich operiert, ohne es mit dehnen versucht zu haben.

    Inzwischen habe ich immer mehr das Gefühl, Du würdest die Seiten wechseln und verharmlosen.

    Ich stehe schon immer auf der gleichen Seite. Was heißt denn verharmlosen? Ich sehe es Pragmatisch und nicht wie hier üblich überdramatisiert. Darum verharmlose ich da nichts.

    Sehe ich das was falsch?
    Worum geht es Dir?

    Mir geht es nur darum, dass man hier nicht ständig übertreibt. In diesen Thema werden jetzt die Grünen kritisiert, weil sie einen Vorschlag zum Kinderschutz machen. Ja wir wissen alle, dass sie damals dafür gestimmt haben so wie fast alle anderen auch. Also darf jetzt niemand mehr einen Vorschlag bringen.?
    Die Frage wäre eher, worum geht es euch?
    Merkt ihr nicht selbst, dass man euch vielfach nicht ernstnimmt? Also von außenstehenden betrachtet? Welchen Sinn erfüllt dieses Forum hier noch, außer das sich Gleichgesinnte selbstbemitleiden? Wenn man sich wenigstens in einem Rahmen der Realität bewegen würde, könnte man auch von außenstehenden mehr Akzeptanz erwarten.


    So etwas hat hier nie jemand gefordert!

    Hab ich auch nicht gesagt, aber wer weiß was noch kommt.
    Was soll denn diese Meldepflicht bringen? Wen soll sie vor was genau schützen wenn ein Arzt meldet, "Ich habe heute bei 3 Jungen die Vorhaut entfenrt"?


    Ist dir eigentlich klar, dass Impfen praktisch das Gegenteil von einer Amputation ist? Da wird zum Körper etwas hinzugefügt, im wesentlichen eine Information für das Immunsystem.

    Du meinst wohl da werden dem Körper Krankheitserreger gespritzt die er sonst wahrscheinlich niemals erhalten hätte.


    es kann aber im Bedarfsfall jederzeit eine eingeführt werden - und das ist gut so.

    Das ist also gut so, wenn man Eltern dazu zwingt eine Körperverletzung von der sie selbst nicht überzeugt sind ihrem Kind anzutun? Und das von jemand der Selbstbestimmung heißt. Ironie oder? Aber ich habs verstanden, Eltern und Kinderrechte dürfen in jedem Fall und überall beschnitten werden, außer natürlich ein Junge soll beschnitten werden, da muss es verboten sein, selbst wenn die Eltern es wollen würden. Aber ansonsten ist das kein Problem, wenn Eltern und Kinder zu einer Körperverletzung gezwungen werden und diese nicht wollen. Das ist ja gut so.

    Wozu soll diese Meldepflicht denn jetzt gut sein? Wem hilft sie, außer vielleicht den übermäßig neugierigen die gerne unbedingt wissen müssen, wie viele beschnittene es gibt. Also ich schätze auch Eurocirc ist sehr daran interessiert, genaue Zahlen zu erhalten. Ihr solltet zusammenarbeiten.

    Das ist mir bewusst. Ich halte auch nichts davon, solche Schönheitsoperationen an seinen Kindern vorzunehmen. Egal ob Ohrlöcher oder Beschneidung. Aber was soll die Meldepflicht bringen?
    Und was ist mit der aktuell geforderten Impfpflicht? Das ist auch eine Körperverletzung und die Eltern sollen zustimmen dürfen oder auch nicht. Aber jetzt soll man ja per Gesetz gezwungen werden. Da würde ich mal lieber ansetzen zwecks Selbstbestimmung. Da hört man nichts und die Mehrheit schreit noch laut ja zur Impfpflicht. Aber eine Meldepflicht für eine von den Eltern gewollte Beschneidung ist natürlich ein Riesen Thema. Aber wenn man jetzt entmündigt wird vom Staat ist das kein Thema.

    1. In dem Fall ist eine Beschneidung auch eine Schönheitsoperation, wenn nicht medizinisch notwendig. Daher ist es sehr wohl zu vergleichen. Aber bitte wir können auch über Ohrlöcher reden. Dafür gibt es auch keine Meldepflicht.

    Eine Meldepflicht ist absolut unüblich, ausgenommen es handelt sich um schwere und ansteckende Krankheiten.
    In wie fern hilft es dem Kind denn? Das ist doch Schwachsinn. Ab wann ist es denn eine Operation an einem unmündigen und wann ist es freiwillig und damit nicht Meldepflichtig? Ich weiß von 16 jährigen die es freiwillig tun. Ich weiß von 11 jährigen die zugestimmt haben. Das ist also alles freiwillig und was ist unmündig?
    Also mal ernsthaft, diese Meldepflicht geht ja wohl zu weit und bringt den Kindern überhaupt nichts.

    Es spricht genau so viel dagegen wie auch dafür spricht.
    Es gibt auch keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Frauen sich die Brust vergrößern lassen oder wie viele Männer den Penis vergrößern lassen. Das geht auch niemand etwas an, dass seht ihr sicher auch so. Nur beim Thema Beschneidung müssen jetzt natürlich offizielle Zahlen her. Ich sehe es nicht als nötig. Natürlich wird nicht jede Operation über die Krankenkasse abgerechnet. Das ist ja auch nicht gewollt. Wenn man offizielle Zahlen will, kann man es auch so machen das die Krankenkasse in jedem Fall diese Operation bezahlt. Dann wüsste die KK auch wie oft es durchgeführt wird und es würde vermutlich öfter von Ärzten und mit Narkose durchgeführt werden. Aber ich glaube nicht, dass diese Lösung hier erwünscht ist. Obwohl sie zu den gewünschten zahlen führen würde.

    Das ist hoffentlich nicht euer Ernst. Ich glaube einen ähnlichen Mist habe ich mal von Eurocirc gehört. So nach dem Motto, es müsste im Ausweis stehen. Noch besser wäre man schreibt es auf die Stirn. Aber mal im Ernst, dass ist ja wohl Privatsphäre und geht keinen was an.

    Da ich ja offenbar völlig ungewollt diesen neuen Tread ausgelöst habe, werde ich mal meine Sicht der Dinge darlegen.

    .ist dem so, darf man, soll man, hier im Forum keine persönliche und subjektiv empfundene Vorteile nennen?

    Ja, das ist so. Es ist ja ein Forum für negativ Betroffene. Ein Wunder, dass ich noch nicht gesperrt wurde :)
    Ich zähle mich zwar auch zu negativ betroffen, aber nicht zum absoluten Beschneidungsgegner. Es gibt durchaus Fälle, wo es nötig und gut ist. Natürlich sollte der Betroffene dies selbst entscheiden können. Oder besser, niemand außer ihm kann das überhaupt entscheiden.
    Ich wäre auch ganz glücklich, wenn ich dies selbst hätte entscheiden können, oder überhaupt informiert worden wäre, dass man eine medizinische Behandlung an mir vornimmt, obwohl ich davon ausging gesund und normal zu sein.


    iese Sicht nicht verallgemeinert wird

    Verallgemeinern kann man hier sowieso nichts. Jeder empfindet es nunmal anders und niemand kann vorher wissen wie es danach sein wird. Darum muss auch jeder diese Entscheidung selbst treffen dürfen, weil er damit ja auch für immer leben muss.


    Positive Berichte - gerade ggü. Unentschlossenen/Gefährdeten - kommen schnell in den Ruch den Sinn und Zweck des Forums (jede unnötige Zirkumzision nach Möglichkeit zu verhindern) torpedieren zu wollen.

    Das Problem sehe ich hierbei ja darin, dass auch Menschen bei denen es wirklich medizinisch notwendig und sinnvoll ist eine wahnsinnige Angst gemacht wird. Es werden ja ausschließlich die schlimmsten Fälle genannt, mit Links usw. aus aller Welt. Jemand der sich operieren lassen muss und sich hier informiert, wird sehr verängstigt sein und sich danach auch garantiert verstümmelt fühlen. Das kann jedoch unmöglich der Sinn und Zweck des Forums sein. Jeder hat so sein Problem mit der Beschneidung. Aber verallgemeinern darf man weder die Vor noch die Nachteile. Letzteres wird hier aber gerne gemacht, wogegen ersteres von allen Seiten angegriffen wird.
    Niemand sollte es tun, wenn es nicht notwendig ist. Aber Panik zu schüren und Menschen die sowieso schon unter Vorhautproblemen zu leiden haben noch eine Verstümmelung einzureden ist auch nicht richtig. Wie gesagt, ich sehe mich durchaus auch als negativ Betroffener, trotzdem verbreite ich keine Panik vor einer Beschneidung, ich Rate nur davon ab wenn es nicht nötig ist. Bisher habe ich auch noch niemandem zu einer Beschneidung geraten, jedoch schon mehreren die es selbst machen lassen mussten einige Fragen dazu beantwortet, wie es für mich war. Ich finde es wichtig, dass diese Fragen vorher beantwortet werden und keine Angst geschürt wird. Mir hat leider damals niemand eine Frage beantwortet. Naja ich hatte auch keine. Wenn man nicht weiß das man "behandelt" wird, kann man sich ja auch keine Fragen zu dieser Behandlung stellen. Rückwirkend wäre ich aber lieber vernünftig aufgeklärt worden, oder besser, ich hätte es selbst entscheiden dürfen.