Es funktioniert mit Stammzellen.
Hab mich noch nie ernsthaft mit dem was Foregen da vorhat auseinandergesetzt...wie soll das funktionieren, mit diesen Stammzellen, was wird da gemacht? Bis wann meinen die das hinzubekommen?
Weiß ich nicht. Ich habe noch kein klares BIld davon.
Dann mach mal, spür mal hin, was würde dir weiterhelfen?
Dann müsste ich mir eine der Methoden aussuchen. In einer halben Dekade wäre es dann endlich so weit.
Welche Methoden...?
An meinem Lebensende, wie kann ich es mir schönreden, nach den Regeln eines Sadisten (meinen Zirkumzisionsarzt, welcher mein gesamtes Leben wie ein Rohstoff zum eigenen Vorteil missbraucht hat, und mich zu einer niedrigeren Lebensform gemacht hat) gelebt zu haben, und niemals essentielle Erfahrungen, die andere Menschen für selbstverständlich halten, gemacht zu haben?
Schönreden...ist das nichts anderes wie sich selber belügen? Verdrängen? Kann das funktionieren? Ja, dein Zirkumzisionsarzt hat dich zu einem Objekt gemacht (aber vielleicht auch deine Eltern...aber alle unwissentlich, ohne böse Absicht, im Glauben nichts schlechtes zu tun?)...und von anderen zu einem Objekt gemacht zu werden, gerade als Kind, eine der übelsten Erfahrungen und Prägungen...
Niedrigere Lebensform...machst du dich da nicht selber dazu, wertest du dich damit nicht selber ab, machst dich nicht selber zu einem Objekt...deiner Erwartungen? Ist nicht jedes Leben wertvoll, wichtig und kostbar, auch das eigene? Aber ich... bin nichts?
und niemals essentielle Erfahrungen, die andere Menschen für selbstverständlich halten
Gibt es nicht viele essentielle Erfahrungen im Leben...nicht nur diese eine?
Wie würde ein Blinder sich am Lebensende schönreden, ein mit der Blindheit unweigerlich verbundenes grausames Leben geführt zu haben?
Wie kann jemand beurteilen, der nicht blind ist, ob ein Leben als Blinder grausam ist?
Aus "Der kleine Prinz" . "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Schon mal darüber nachgedacht? Was ist wirklich wichtig im Leben? Doch nichts was man sehen kann, nichts materielles...
Wie würde ein 85-Jähriger Rollstuhlfahrer es sich schönreden, ein Leben lang anderen, freien Menschen auf Beinen zugeschaut zu haben und währenddessen selbst auf einem Fahrgestell mit Rädern gefangen zu sein, und soviel vom Leben verpasst zu haben?
Und wieviele dieser "freien Menschen" sind gefangen in ihren Vorstellungen und Erwartungen, wie ihr Leben zu sein hat, laufen Dingen hinterher, die nicht wichtig sind, haben die Sicht aufs wesentliche verloren? Und wieviele Menschen mit Handicap z.B. im Rollstuhl oder blind, meistern ihr Leben auf eine Weise...wo viele "Gesunde" sich eine Scheibe abschneiden könnten?
Zumal meine Behinderung vermeidbar gewesen wäre, wovon meine leichtgläubigen Eltern nur wenige Gehirnzellen entfernt gewesen wären.
Absolut richtig...es wäre vermeidbar gewesen...aber was war die Ursache für deine Beschneidung, du weißt es nicht? Auf anraten der Ärzte, Scheindiagnose Phimose...oder Wunsch deiner Eltern? Dein Vater, du weißt nicht, ob er beschnitten ist, du hast ihn nie nackt gesehen? Finde ich ehrlich gesagt komisch...
