Vor fast genau 19 (!) Jahren erschien in der Zeit ein Artikel über Vorhautwiederherstellung.
Gegen die männliche Beschneidung formiert sich eine Lobby. "Restorer" geben Tips zur Wiederherstellung der Vorhaut
Vor fast genau 19 (!) Jahren erschien in der Zeit ein Artikel über Vorhautwiederherstellung.
Gegen die männliche Beschneidung formiert sich eine Lobby. "Restorer" geben Tips zur Wiederherstellung der Vorhaut
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Höchst interessant. Ich hab mich dort nie bewusst angemeldet, wenigstens nicht kostenpflichtig...
Zitat
Macht alle
dreißig Sekunden eine Beschneidung.
Pardon: sexuelle Verstümmelung.
Der Artikel macht mich irgendwie traurig. Er zeigt, wie weit man 1998 bereits war. Und dann?
Alle paar Jahre mal ein ähnlicher Artikel, und 2012 ging dann alles im Schweinsgalopp. Und 2012 hieß es: das Thema muss weiter diskutiert werden.
Und seitdem heißt es: "die Beschneidungsdebatte von 2012" (als ob es vorher keine gab) mit dem Zusatz "antisemitische Untertöne" (wegen ein paar unvermeidlichen Trittbrettfahrern)
Und: diese Debatte soll niemals mehr wiederaufleben, siehe bei den Grünen:
Keine neue Beschneidungsdebatte
Oder bei der SPD: "Das Thema ist gegessen!!!"
Warum? Weil jede Debatte sie an den Mist erinnert, den sie mit dem 1631d gebaut haben. Weil sie dann als das dastehen, was sie sind: Kinderverräter.
Ich konnte den Artikel problemlos öffnen..Ohne mich zu registrieren.
Erstaunlich wie weit man in der Sache vor 20 Jahren schon war.
Ich denke...Heute steckt u.a. Auch die blanke Geldgier dahinter. 1 op bringt ja mehr als die alternative Behandlung.
Lg
Lulu
2012 wurde mit Nachdruck und wider besseren Wissens ein Konstrukt in die Welt geprügelt. Ein Märchen, dass die Genitalverstümmelung von Jungen über Jahrtausende hinweg nie in Frage gestanden hätte.
Und mit einem Male hätten ein paar verwirrte Geister seltsame Ideen von "körperlicher Unversehrtheit", "irreversibler Schädigung der sexuellen Empfindlichkeit", "körperlicher und seelischer Verletzung", "Recht auf Selbstbestimmung" und ähnlich blasphemischem Unsinn erdacht.
Und wider besserem Wissen, wider besseren Argumenten von Fachleuten, Medizinern, Historikern, Juristen, Philosophen, Politikern und nicht zuletzt Betroffenen wurde das Mantra des "war schon immer so und muss daher gut sein" weiter gesummt. Ja gebrüllt.
Doch das waren und sind immer Lügen.
Die Verstümmelung von Genitalien war immer ein Verbrechen, hat die Betroffenen immer verletzt, war nie zu rechtfertigen. Und die Betroffenen haben sich zu allen Zeiten dagegen gewehrt, sie diskutiert und versucht, sie zu überwinden.
Was sie letztlich bisher daran gehindert hat, war Unwissenheit, die körperliche Gewalt der Täter und die psychische Abhängigkeit von ihnen mit dem Resultat, fast zwangsläufig selbst zum Täter zu werden.
Wir haben die Chancen und die Möglichkeiten, diesen - und das sage ich ganz bewusst - Teufelskreis zu durchbrechen.
Und das machen wir auch.
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