ZitatStillschweigend zu akzeptieren, dass häufige kinderurologische Eingriffe wie die Orchidopexie und die Zirkumzision fachfremd erfolgen, kommt einer freiwilligen Amputation unseres Faches gleich. Bestehende kinderchirurgische Abteilungen werden derzeit mit einem urologischem Spektrum ausgestaltet, da sie andernfalls kaum existenzfähig wären. Unser Ziel muss es sein, kinderurologische Schwerpunktkliniken und -praxen zu etablieren, die das gesamte Spektrum der Versorgung anbieten und damit dieses Teilgebiet der Urologie sowohl in der Aus- und Weiterbildung und der wissenschaftlichen Expertise verankern und weiterentwickeln können. Wegweisend hat die Dt. Gesellschaft für Urologie die kinderurologische Präsenz durch die Mitfinanzierung einer universitären Stiftungsprofessur gestärkt. Dieser Weg der Stärkung der Kinderurologie soll beim Jahreskongress erkennbar sein. Flankierend werden wir mit Aktivitäten in den sozialen Netzwerken die vornehmlich jungen und damit internetaffinen Eltern über die häufigen kinderurologischen Erkrankungen und die Urologen als Ansprechpartner informieren.
67. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie vom 23.09. – 26.09.2015
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Zitat
Gleichzeitig müssen wir die Kompetenz im Bereich der Urologie der Frau, der Kinderurologie und der urologischen Onkologie stärken.
Richtig. Da muss noch einiges gelernt werden.
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Ich hatte schon vor ein paar Wochen darauf zugewiesen (https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page…d&threadID=5867). Anscheinend hat sich nichts geändert...
Werde mal die QualitätsBerichte prüfen ob es stimmt dass die Orchidopexie und die Zirkumzision immer haufiger in nicht Urologischen Abteilungen gemacht werden. -
Hier dass volllstandige Programm http://www.dgu-kongress.de/fileadmin/user…uptprogramm.pdf Anscheinhend haben Sie schon am 3D Model auf der 1st Seite rumgeschnibelt...
Zitat
Samstag, 26.09.2015Saal G2 F 32
11:05 Die Zirkumzision im kulturellen Spannungsfeld:
von der Therapie der Phimose bis zur religiösen
Beschneidung
Schröder, Annette, RegensburgZitatAlles anzeigen
Donnerstag , 24.09.201508:30 – 10:00 Saal 12 AEK 02
GeSRU Anfängeroperationen:
Operative Tipps und Tricks für Ärztinnen
und Ärzte in der Weiterbildung
Moderation
Fisch, Margit, Hamburg
Manseck, Andreas, Ingolstadt
Necknig, Ulrike, Garmisch-Partenkirchen
Themen:
– Zirkumzision
– Hydrozelenresektion
– Kinderurologische EingriffeZitatAlles anzeigen
Freitag , 25.09.201513:00 – 14:30 Saal 13 AEK 20
Operative Kinderurologie
Moderation
Riechardt, Silke, Hamburg
Stein, Raimund, Mainz
Themen:
1. Tageschirurgische kinderurologische Eingriffe:
z. B. endoskopische Refluxtherapie, operative Therapie
der Pimose, Hodenhochstand und Hydrozele (Stein).
2. Komplexere OPs: z. B. Nierenbeckenplastik und Harnleiterneuimplantation
im Kindesalter (Riechardt). -
Vielleicht sollten wir denen vorab Literatur zukommen lassen? Z.B. "Ent-Hüllt"? Problembewusstsein schaffen?
Es wäre ja keine "Bevormundung" im medizinischen Bereich - aber eine Weiterbildung auf menschlicher Ebene... -
Prof. Dr. Raimund Stein hat "Ent-hüllt" schon...
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Prof. Dr. med. Stephan Roth und Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg ebenfalls.
Aber ein zweites Exemplar würde nicht schaden! -
Na, dann sollten doch besser die fünf übrigen Kandidaten versorgt werden. Danke für die Info!
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Wegen Morris:
Hier ist eine schöne Aussage über Circlist und Prof. Morris sowie andere, ihr nahestehende Mitglieder:"Circlist is a website and discussion group for men who sexually fantasize about performing and receiving circumcisions,[1] often on small children.[2] A few well known Circlist members include Vernon Quaintance[3] and Jake Waskett.[4][5] Professor Brian J. Morris, doctor Edgar J. Schoen, and researcher Daniel T. Halperin also associate with Circlist.[6][7]
Groups such as Circlist, the Gilgal Society, the Acorn Society, and the Cutting Club openly admit to a morbid fascination with circumcision to the point of sado-masochistic fetish. These groups advertise that doctors are among their members. There are those on the Internet who discuss the erotic stimulation they experience by watching other males being circumcised, swap fiction and about it, and trade in videotapes of actual circumcisions.[8]"
intactwiki.org/wiki/CirclistUnd hier hat er einen eigenen Eintrag. Die dort angegebenen Quellen sollten ausreichend sein, den Typen als das zu entlarven, was er ist.
http://www.intactwiki.org/wiki/Brian_J._Morris -
Hier ist das Programm:
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Zitat
Die Zirkumzision im kulturellen Spannungsfeld:
von der Therapie der Phimose bis zur religiösen
Beschneidung
Schröder, Annette, Regensburg -
[…]
Immerhin der einzige Beitrag, der offen nichttherapeutische Beschneidungen behandelt (ein Thema, das auf einem Medizinerkongreß eigentlich nichts zu suchen hat).
In der gleichen Sitzung:Zitat„Wie geht‘s, Wie steht‘s“: Ärztliche Begleitung für Jungen auf dem Weg zum Mann
Mais, Andrea, Hamburg
Wenn sich dieser Vortrag an der BZgA-Broschüre „Wie geht‘s, Wie steht‘s“ orientiert - na, dann, gute Nacht!
Wenigstens sitzt Wolfgang Bühmann in der Moderation. Das läßt hoffen. -
Sorry, aber zwischen Beschneidung als "Therapie einer Phimose" und Beschneidung aus "religiösen Gründen" kann ich jetzt keinen substanziellen Unterschied feststellen.
Und Dr. Bühmann lässt mich nicht in jedem Fall hoffen. Dieser Verweis darauf, dass man sich ja von rituellen Vorhautamputationen abgrenze, ist doch ein Ablenkungsmanöver. Nach dem Motto: "Wir sind ja die Guten". NEIN, SEID IHR NICHT!
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Sorry, aber zwischen Beschneidung als "Therapie einer Phimose" und Beschneidung aus "religiösen Gründen" kann ich jetzt keinen substanziellen Unterschied feststellen.
Beschneidung als "Therapie einer Phimose" kann man mit medizinischen Argumenten widerlegen, Beschneidung aus "religiösen Gründen" entzieht sich einer solchen Diskussion.Und Dr. Bühmann lässt mich nicht in jedem Fall hoffen. Dieser Verweis darauf, dass man sich ja von rituellen Vorhautamputationen abgrenze, ist doch ein Ablenkungsmanöver. Nach dem Motto: "Wir sind ja die Guten". NEIN, SEID IHR NICHT!
Er lehnt ja auch die mit pseudo-medizinischen Begründungen gerechtfertigte Massenbeschneidung in Afrika ab, scheint also schon sachlich auf Faktenbasis zu argumentieren. -
Beschneidung als Therapie für Phimose medizinisch begründet? Hab ich was verpasst...?
Bühmann stellt sich gern in ein ehrenwertes Licht. Aber nicht, wenn es um das Kernproblem geht: 28000 Vorhautamputationen jährlich aufgrund der Scheindiagnose Phimose! Widerstand gegen die Dokumentationspflicht!
Ja, weißt Du, die Sache mit Afrika ist wirklich sehr ehrenwert und ich finde sein Engagement auch wichtig, aber Afrika ist weit weg. Und über rituelle Vorhautamputationen lässt sich trefflich schimpfen, aber dass es für Vorhautamputationen einer physiologischen Phimose im Kindesalter auch keine naturwissenschaftliche Grundlage gibt, soll offensichtlich kein Problem darstellen.
Nicht dass das missverstanden wird: ich halte es für überaus wichtig und gut, dass er sich gegen die Menschenversuche in Afrika ausgesprochen hat! Bei allem Respekt wäre es gleichwohl glaubwürdiger, wenn auch der Dreck vor der eigenen Haustür weggekehrt werden würde.
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Beschneidung als Therapie bei einer Vorhautverengung...da wird nicht die Enge therapiert, sondern die Vorhaut entfernt...und was diese Frau Dr. Schröder da erzählt, würde mich schon interessieren...aber als ich das Leistungspektrum ihrer urologischen Abteilung las...braucht die noch ein "Ent-hüllt"? (oder hat die schon?)
- Operative Behandlung von Erkrankungen des inneren und äußeren Genitale (z.B. Phimose, Epispadie, Hypospadie, Varikocele, Vaginalfehlbildungen, intersexuelles Genitale)
und Bühmann, dass er gegen rituelle Beschneidungen ist...aber was sagt er als Pressesprecher der DGU zu dem praktizierten Beschneidungswahnsinn, zu den 28000 unnötigen Operationen an Kindern im Jahr, weiß er, dass es Männer gibt, die nicht glücklich mit ihrem Schicksal sind?
(da wären noch mehr Voträge auf dem Kongress, wo ich gerne Mäuschen wär...)
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und Bühmann, dass er gegen rituelle Beschneidungen ist...aber was sagt er als Pressesprecher der DGU zu dem praktizierten Beschneidungswahnsinn
Ich war ja im Mai/Juni offline, aber das da ist schon eine interessante Stellungnahme von ihm:
http://www.t-online.de/eltern/gesundh…on-phimose.html
Es könnte ja sein, dass er selbst eine kritische Einstellung hat, sie aber als Pressesprecher seines Verbandes nicht unbedingt laut äußert. Insgesamt bin ich mal gespannt, wie sich die Dinge im Fachbereich Urologie entwickeln werden. -
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Annette Schröder ist wieder aktiv:
ZitatDie Zirkumzision ist die häufigste Operation im Kindesalter und bis heute auch die am heftigsten kontrovers diskutierte. Die in früheren Jahren vor allem in den USA erfolgte Auseinandersetzung über Pro und Kontra der Zirkumzision wird nun auch in Deutschland geführt. Dabei sind auch juristische Aspekte der religiös motivierten Beschneidung in den Fokus gerückt. Die medizinischen Indikationen sind sehr überschaubar und erklären nicht die Häufigkeit, mit der dieser Eingriff in Deutschland jährlich durchgeführt wird.
http://link.springer.com/article/10.1007/s15014-017-1010-1
Nee, ist klar, aber dafür gibt es ja pekuniäre und traditionsbegründete Erklärungen. Ist einfach Beschiss. Die Jungen und die Kassen werden beschissen.
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Schröder hat eine Redaktionsempfehlung von Springer Medizin erhalten:
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