Haut ab! Sonderausstellung ab 24.10. im Jüdischen Museum in Berlin

  • Zitat
    Zitat

    In einer schrillen Debatte zum Thema Beschneidung wurden Juden und Muslime in Deutschland als Kinderschänder und Barbaren beschimpft.

    Gleich der erste Satz - eine echte Unverschämtheit. Die Debatte auf diese Weise zu reduzieren ist eine Unverschämtheit. Das waren wenige Ausnahmen, und dann irgendwelche anonymen Poster in Foren. Aber wenn man mal googelt, dann findet man unendlich viele Artikel und Kommentare von Kindesverstümmelungslegitimierern die den Ausdruck "Kinderschänder" in diesem Zusammenhang ins Spiel bringen. Ein paar Beispiele:

    Z.B. Stefan Kramer:

    Zitat

    Aber wir kommen ja gar nicht dazu, darüber in Ruhe miteinander zu diskutieren, auch in der jüdischen Gemeinde, weil ständig Leute mit dem Finger auf uns zeigen und uns schulmeisterlich als Kinderschänder beschimpfen..

    Jennifer Nathalie Pyka in der taz bzgl. Holm Putzke:

    Zitat

    Doch wer die Beschneidung laufend als Körperverletzung, gar als Akt »religiöser Gewalt« tituliert und damit jüdische ebenso wie muslimische Eltern zu Kinderschändern stempelt, sollte vielleicht auch dementsprechend einstecken können.

    Hannes Stein in der JA:

    Zitat

    im Sommer folgte die sogenannte Beschneidungsdebatte, in der Juden und Muslime beschuldigt wurden, sie seien so etwas wie Kinderschänder, die archaische Blutrituale praktizieren.

    Christian Bommarius setzt noch einen drauf (FR)

    Zitat

    ..dass die Mehrheit der nichtjüdischen Deutschen jüdische Eltern – von muslimischen Eltern hat sie es schon immer geahnt – inzwischen als erbarmungslose Kinderschänder betrachtet, die in ihrem religiösen Wahn den Säugling unters Messer schicken.

    Sogar die Mehrheit der Deutschen! Hat Bommarius eine Umfrage machen lassen?

    Gerald Grosz, zu der Zeit Abgeordneter im österreichischen Nationalrat:

    Zitat

    Waren es vor zwei Jahren christliche Priester, die exakt vom selben Personenkreis pauschal als Kinderschänder dargestellt wurden, sind es heute Juden.

    Wenn man es lange genug auf allen Kanälen gebetsmühlenartig wiederholt, dass die Deutschen oder ein großer Teil von ihnen Muslime und Juden als Kinderschänder betrachten wird das am Ende sogar vielleicht von einigen geglaubt und die Empörung richtet sich nicht mehr gegen die Verstümmelung von Kindern, sondern gegen die Kinderschützer - das ist wohl die Hoffnung, die hinter dieser Taktik steckt.

    There is no skin like foreskin

  • Da sind Leute am Werk, die wollen keine Kritik hören. Der Vergleich mit der armen katholischen Kirche ist peinlich, denn die haben tatsächlich ein Problem mit verschleierten Missbräuchen und nicht entschädigten Opfern von sexueller/sadistischer und ökonomischer Ausbeutung, sowie mit Zurücksetzung von Frauen (mit der letzteren kommen sie nicht einmal in ihren Heim-Landstrichen wie Westphalen mehr durch). Deshalb sind auch in den leztten Jahren soviele Menschen aus der Kirche ausgetreten. Das hat nichts mit mangelndem religiösen Interesse zu tun, nur die geistige Unterwürfigkeit der Menschen ist zurückgegangen. Beim Deutschlandradio/Deutschlandfunk frage ich mich schon seit langem, ob er sich eigentlich als GESELLSCHAFTLICH INTEGRIERENDE Kraft für die Menschen in Deutschland ansieht.

    ...Wir haben bis jetzt keine Freiheit des Einzelnen, des Individuums, des Bürgers. [Allen Menschen bei uns ist das Zugehörigkeitsgefühl] am wichtigsten. Sie sind Mitglieder der Nation oder Religion, aber nicht selbstbewusste und -verantwortliche Menschen.
    ein katholischer Theologe in einer Doku über Ex-Jugoslavien

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
    Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. ...
    Khalil Gibran

  • http://www.jmberlin.de/main/DE/02-Ver…2_04_hautab.php


    http://m.tagesspiegel.de/politik/portra…us/8977946.html

    "Öktems Team fand heraus: Während die Muslime, die sie befragten, den Streit um die Beschneidung eher resigniert als neuen Aspekt einer allgemein ihnen feindlichen Debatte sahen, stellten sich die Juden erstmals die Frage, ob sie in Deutschland noch eine Zukunft hätten. Sie fragten sich, wie es möglich sei, wieso selbst die Ritualmordlegende wieder auftauchte, warum Angehörige der Elite, Ärztinnen, Journalisten, Juristen, antisemitische Versatzstücke bemühten."

    Öktem, der mittlerweile auch britischer Staatsbürger ist, empfiehlt das britische Beispiel. Briten führten überhaupt nur pragmatische Debatten: „In Großbritannien fragt man sich, wenn es Probleme gibt: Wie können wir das organisieren, wie können wir zum Beispiel die Klitorisbeschneidung von Mädchen verhindern? Deutsche fragen: Was ist deutsche Identität?“ Deutschland brauche einfach „mehr Pragmatismus“.

    Ich finde dass hier besonders deutlich wird, wie stark Projektionen vorherrschen: weil gewisse Kreise die Debatte als antisemitisch und bedrohlich EMPFINDEN, muss sie automatisch auch so SEIN. Es wird überhaupt keine Konfrontation mit der Realität zugelassen, um die Empfindung auf ihre Verhältnismäßigkeit zu überprüfen. Das wird ja offensichtlich auch in dieser Veranstaltung streng eingehalten: oder ist irgendjemand dieser angeblich mit Ressentiments arbeitenden "Eliten" als Diskussionsteilnehmer geladen? Darin bestünde ja die Gefahr, auf die Konfrontation mit sich selbst und der MGM zurück zu fallen, was unbewusst gesteuert unbedingt verhindert werden muss.

  • Deutsche fragen: Was ist deutsche Identität?

    Aha. Weil es nicht zur "Deutschen Identität" passt, dass Kindern die Genitalien modifiziert werden, sind wir dagegen.
    Kann nur so sein.

    Menschenrechte der Kinder?
    Körperliche Unversehrtheit?
    Komplikationsrisiken?
    Lebenslange Folgen?
    Schmerzen, sexuelle Einschränkungen?

    Alles nicht wichtig, uns geht es einzig und allein um antisemitsche Ressentiments, antiislamische Parolen und Deutsche Identität.
    Danke für diese Klarstellung, jetzt bin ich wieder ein Stück schlauer. (würg)

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Ja, im Austeilen und mit undifferenzierten Vorwürfen um sich schmeissen ist man nicht gerade zimperlich. Denn der Vorwurf des "Bemühens antisemitischer Versatzstücke" ist ein heftiger Vorwurf. Was die Frage aufwirft: wer ist hier eigentlich "aggressiv", wer arbeitet mit Ressentiments?

  • Weguers letzte Äußerung drückt sehr gut aus, was auch mich bei dem Thema sehr häufig beschäftigt, bzw. frappiert.

    ...Wir haben bis jetzt keine Freiheit des Einzelnen, des Individuums, des Bürgers. [Allen Menschen bei uns ist das Zugehörigkeitsgefühl] am wichtigsten. Sie sind Mitglieder der Nation oder Religion, aber nicht selbstbewusste und -verantwortliche Menschen.
    ein katholischer Theologe in einer Doku über Ex-Jugoslavien

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  • wieso selbst die Ritualmordlegende wieder auftauchte

    Seltsamerweise wurde diese "Ritualmordlegende" nach meiner Wahrnehmung ausschließlich und gebetsmühlenartig von jüdischer Seite bzw. von Seiten der "Befürworter" aufgefahren. Habe ich nie von Verstümmelungskritikern gehört.

    There is no skin like foreskin

  • Habe ich nie von Verstümmelungskritikern gehört.

    Dito. Die Quelle würde mich brennend interessieren.

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Vielleicht sind mit der Ritualmordlegende Berichte über Todesfälle nach Kompliktationen im Anschluss an eine VA gemeint?

    ...Wir haben bis jetzt keine Freiheit des Einzelnen, des Individuums, des Bürgers. [Allen Menschen bei uns ist das Zugehörigkeitsgefühl] am wichtigsten. Sie sind Mitglieder der Nation oder Religion, aber nicht selbstbewusste und -verantwortliche Menschen.
    ein katholischer Theologe in einer Doku über Ex-Jugoslavien

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  • Na immerhin, außer vielem unkritischen Nachplappern dann doch ein kleiner kritischer Einschub.
    Das ist in der heutigen Presselandschaft schon viel... ;(
    Das Wohltuende ist deine Entlarvung von Lentes. Hoffentlich wird sie nicht noch wegzensiert.

    Die Badische Zeitung gehört anscheinend nicht den großen Medienkonzernen und kann wohl noch relativ unabhängig schreiben. Von solchen Zeitungen gibt es viel zu wenige.

    Dafür dürfte sie jetzt allerdings auf der "Liste" weiter aufsteigen:

    Zitat

    Im Dezember 2013 wurde vom Simon-Wiesenthal-Center eine in der Badischen Zeitung veröffentliche Karikatur von Horst Haitzinger unter die Top 10 der antisemitischen, antiisraelischen Schmähungen 2013 gewählt.[6] Die Badische Zeitung hatte bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung im November den Vorwurf des Antisemitismus zurückgewiesen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Badische_Zeitung

    There is no skin like foreskin

  • Programmdirektorin Cilliy Kugelmann:

    Zitat

    Ja, auch solche innerjüdischen und innerislamischen Auseinandersetzungen bilden wir ab. Auch wir fragen in der Ausstellung, ob die Beschneidung noch die Bestätigung des Bundesschlusses von Gott und Israeliten ist – wie das Amen nach einem Gebet. Wer von einer jüdischen Mutter geboren wird, gehört zum Judentum, durch die Beschneidung wird der Sohn in den jüdischen Glauben hineingegeben.

    Und man fragt sich und fragt sich und fragt sich... seit 4.000 Jahren. Und zwischendurch hat man das Ritual noch mal wesentlich verschärft.

    http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2014/fehlt-da-was-30407

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  • @ Guy:

    Zitat

    http://www.badische-zeitung.de/ausstellungen-…--93475968.html
    Ich frage mich wirklich, ob das eine Form von Geisteskrankheit ist.

    Ja, ist es. Ich habe mich kurz mit dem Borderline-Syndrom beschäftigt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass alle Borderliner in der frühesten Kindheit ein schwer traumatisierendes Erlebnis gehabt haben und dieses Trauma ihr ganzes Leben lang quasi zelebrieren. Ich bin mit einigen Definitionen beim Borderline-Syndrom nicht einverstanden, und auch der Name gefällt mir nicht, aber es bleibt die gehirnstrukturverändernde lebenslängliche Wirkung schwerer Traumata und die zerstörerische Wirkung auf andere.

  • Felicitas Heimann-Jelinek, Cilly Kugelmann:


    Zitat

    Körperliche Eingriffe gehörten jahrtausendelang zum symbolischen Ausdruck von Religionen und haben sich in einigen Regionen der Welt bis heute erhalten. Es gibt Gesellschaften, die traditionell tätowieren und skarifizieren, also Ziernarben in den Körper ritzen, die piercen und beschneiden oder andere Körpermanipulationen vornehmen.


    Dr. Ilkan Ilkilic:


    Zitat

    "Es scheint jedoch, dass die Knabenbeschneidung nicht allein durch medizinische Fakten zu beurteilen ist. Denn wir haben es hier nicht mit einer lebensgefährlichen Situation zu tun (...) Ebenso kann nicht von einer Organschädigung oder der damit verbundenen Organdysfunktion gesprochen werden, wie sie bei der Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen vorkommt. Bekanntermaßen gehört die Beschneidung in manchen Ländern - wie in den Vereinigten Staaten - zu den akzeptierten medizinischen Präventionsmaßnahmen (...) Deswegen ist die Identifizierung dieser Maßnahme mit einem gesundheitlichen Schaden - was in der öffentlichen Diskussion oft unterstellt wird - nicht hinnehmbar."


    Dr. Yigal Blumenberg:


    Zitat

    Die Annahme, dem acht Tage alten Säugling werde mit der unheimlich und erschreckend anmutenden Beschneidung ein Trauma mit erheblichen Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung zugefügt, muss nicht nur fehlgehen, sondern verkehrt auch die Bedeutung der Beschneidung ins Gegenteil. Wesentlich für das psychoanalytische Verständnis eines Traumas ist seine nachträglich Wirkung, die erst rückblickend als eine seelische Verletzung erkannt werden kann; wenn etwa ein aktueller Anlass heftigste Angst, Ekel oder Wut hervorruft, die das Selbstgefühl überwältigen und nicht in das Ich integriert werden können. Die seelische Auswirkung eines traumatisierenden Geschehens ist in dem frühen Erleben einer namenlosen oder un begreiflichen Hilflosigkeit zu suchen und keineswegs dort, wo wir ein Trauma vermuten.
    (...)
    Unser seelischer Reizschutz (vor einem Trauma) entwickelt sich mit unseren früh-kindlichen Beziehungen zu den primären Bezugspersonen (...)
    Daher kommt der inneren Haltung der Eltern, ihrer Identifizierung und die der bei der Beschneidung anwesenden Tradenten eine entscheidende Bedeutung für die seelische Integration dieses Erlebens zu. (...)

    Die Frage nach einer möglichen Traumatisierung des Säuglings ist also eine Frage nach der Stabilität und bergenden Qualität der vom Kind empfundenen und erlebten Bezugspersonen, die die Selbstliebe behüten."


    Dr. Ilkan Ilkilic:


    Zitat

    Die Implikationen des Kindeswohls können nicht universell und kulturinvariant bestimmt werden. (...) Wenn man in diesem Zusammenhang von einem Kindeswohlbegriff im breiteren Sinne ausgeht, kann die Knabenbeschneidung nicht zwingend als eine medizinische Maßnahme bewertet werden, die notwendigerweise gegen das beste Interesse des Kindes ist. Im Gegenteil, das Kind würde innerhalb der eigenen Kultur- und Religionsgemeinschaft Diskriminierungen und Ausgrenzungen erleben. Deswegen ist eine Position, die Beschneidung beeinträchtige zweifelsfrei das Kindeswohl, in ihrem kategorischen Charakter und egalitären sowie kultur-invarianten Anspruch nicht hinnehmbar und nur mit einem redundanten Verständnis von Kindeswohl vertretbar. (...) Zusammenfassend darf hier konstatiert werden, dass nach islamischen Glauben die Beschneidung von Knaben als eine elementare, unverzichtbare und unersetzliche Pflicht zu bewerten ist.


    Alfred Bodenheimer:


    Zitat

    Aus etwas größerer Distanz kann man erkennen, dass es nur sekundär um den eigentlichen Akt der Beschneidung von minderjährigen Knaben ging. Zwei Jahre nach der Kontroverse um Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" wurde hier erneut eine publizistische Schlacht um Fragen der Zugehörigkeit, Zivilisation und Werten geschlagen. (...) In dieser Hinsicht war die Beschneidungsdebatte ein Lehrstück, aus dem keine Lehren gezogen wurden. Oder höchstens dies, dass Juden in Deutschland das Bewusstsein gewonnen haben: Es braucht, jenseits aller Bekenntnisse von Politikern und gesetzgeberischen Korrektive, nur einen Anlass, und sie werden als Minderheit wieder zum Objekt der Ablehnung einer selbsterklärten Konsensgemeinschaft.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Was konnte man da erwarten? Es ist doch in kleinen Variationen immer dieselbe dreiste Volksverdummung. Same procedure as every year, month...
    Seit Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten.
    Mich kann da nichts mehr erschüttern.
    Empörend auch, dass wir das auch noch zum Großteil mit unseren Steuergelder finanzieren müssen.

    There is no skin like foreskin

  • Danke, danke, danke, tausend Dank! :love: Ein großartiger Text!
    Die erste kritische Rezension!

    Eigentlich hätte man sich eine solche kritisch-reflektierende Analyse von unseren "Qualitätsmedien" erwartet!
    Stattdessen kam da infantiles Nachgeplapper und "Pimmelkitsch". Bei der Süddeutschen, beim DLF, Deutschlandradio "Kultur", beim RBB, bei heute.de, bei der ARD, in der ZEIT, bei der taz, Spiegel ... auf die totale Eindimensionalität der angeblichen "Tiefe", auf das, was alles komplett ausgeblendet wurde ging niemand ein.

    Kein Wunder, dass die "alten" Medien in der Krise stecken, dass ihnen die Meinungen und Kommentare der Leser nicht mehr schmecken:

    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43319/1.html

    There is no skin like foreskin

  • Zitat

    Dr. İlhan Ilkılıç, Mediziner und Islamwissenschaftler, verkündet folgendes:

    „Die Implikationen des Kindeswohls können nicht universell und kulturinvariant bestimmt werden“

    Das sagen auch so manche Kakaoplantagenbetreiber, Kinder-Zuhälter, Pädophile, die 12 Stämme, die Mädchenverstümmler sowieso, die Füße-Verkrüppler....

    Das ist eine andere Formulierung für "Menschenrechte sind etwas beliebiges - es gibt sie eigentlich gar nicht"

    Und diese Person sitzt im deutschen "Ethikrat"... *Brech*

    There is no skin like foreskin

  • Zitat von Ein Ethik-Rater namens Ikilic

    Denn wir haben es hier nicht mit einer lebensgefährlichen Situation eines Kindes zu tun...

    Echt nicht? Ist das alles erstunken und erlogen? Sind die "Eltern" auf dem Photo bezahlte "Betroffenheitsdarsteller"?

    http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/…en-7379866.html

    Auch ein Fake?

    http://www.kilburntimes.co.uk/news/queen_s_p…cised_1_1419367

    There is no skin like foreskin

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