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Germany. Always Germany.
Thesen zum Juristentag - Tatjana Hörnle
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Professor Hörnle is already infamous in Germany for stating that the German ban of incest is not plausible.
Was meinen die denn damit?! -
Dass die Dame bisher nur wenig veröffentlicht hat, unter anderem zum Thema "Inzestverbot":
https://www.google.de/search?q=tatja…espv=1&ie=UTF-8 -
In der Hinsicht hat sie auch völlig recht. Auch in ihrer Stellungnahme zur "Jugendpornographie". Aber das wäre OT.
In beiden Fällen geht es auch ganz wesentlich um sexuelle Selbstbestimmung.
Und dabei geht es auch bei der Genitalverstümmelung. Bloß sieht Hörnle es da auf einmal anders herum. -
Das ist wohl als eine einschränkende Auslegung des Gesetzes im Sinne einer " religiösen Indikation" gedacht, d.h. die Beschneidung entspräche demnach nur dann dem Kindeswohl, wenn sie als grundlegend für die religiöse Erziehung begriffen wird
Das wäre dann aber wieder zweierlei Maß, denn bei FGM sagt Hörnle:
QuoteStrafmaßbegründungen: Tatgerichten ist zu empfehlen, unspezifische Verweise auf „fremde Kulturkreise“ und undifferenzierte Urteile über große Religionen wie „den Islam“ oder Länder mit heterogenen Verhältnissen zu vermeiden
Die Frage ist, ob man nicht auch den Stierkampf in Deutschland zulassen muss, denn in Andalusien ist das eine ganz wichtige kulturelle Tradition. Man sieht das sogar als "eine Art Religion" an!
Und wenn nun andalusische Gastarbeiter in Deutschland eine kleine Corrida abhalten möchten?
Die EU subventioniert (zu einem großen Teil Deutschland) doch den Stierkampf, da kann das doch nichts schlechtes sein!
Nur weil die große Mehrheit hier solche Praktiken ablehnt können wir das doch einer Minderheit nicht verbieten, ihre Kultur einfach abwürgen!
Das wäre doch Gleichmacherei und Kulturimperialismus, außerdem - es geht doch nur um Tiere, und nicht mal um Kuscheltiere - die werden doch eh geschlachtet (bzw. betäubungslos geschächtet) Es geht doch nicht um Babys, um Kleinkinder, um Menschen.
Da muss man sich doch nicht so anstellen!
Außerdem subventioniert die EU (zu einem großen Teil Deutschland) doch den Stierkampf, da kann das doch nichts schlechtes sein! -
Nochmals zu diesem Satz von Hörnle:
QuoteBei der Auslegung von § 226a StGB ist zu beachten, dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter „verstümmeln“ zu fassen sind. Dies ist nicht der Fall, wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur Vorhaut der Klitoris betroffen ist, ohne Amputationen und weitere Verletzungen).
Das hätte man gerne mal von Hörnle erläutert! Was heißt "betroffen" ohne Amputation und weitere Verletzung.
Was können Erwachsene mit der Klitoris-Vorhaut eines Mädchens machen, was keine Amputation oder Verletzung ist?
Massieren? -> Sexueller Kindesmissbrauch!
Waschen durch die Eltern? -> tatsächlich, das wäre mal "elterliche Sorge"
Habe ich was vergessen?
Was wäre jetzt einer "Beschneidung" bei Jungen vergleichbar, aber keine Amputation oder weitere Verletzung?
Das ist irgendwie rätselhaft."etwa wenn nur Vorhaut der Klitoris"
Nur? Was heißt hier "nur"? Definieren jetzt Juristen, was am Körper eines Kindes wichtig, und was entbehrlich ist? (würg)
Frau Hörnle möchte doch bitte mit gutem Beispiel vorangehen und allen demonstrieren wie unwichtig ihre Klitoris-Vorhaut ist.
Aber dann zucken sie immer alle zurück, die männlichen wie weiblichen Verstümmelungsversteher.
Nein, ich doch nicht! -
Ich verstehe sie so, dass die Entfernung der Vorhaut keine Amputation ist und dass alles was darüber hinausgeht eine Amputation wird.
Sie kann auch nur meinen, dass etwa ein Nadelstich zur Gewinnung eines Bluttropfens keine Amputation wäre.
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Amputare heißt abschneiden. Wird die KVH nicht abgeschnitten? Und wenn nicht, inwiefern ist das "vergleichbar" mit dem Abschneiden der Penisvorhaut?
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Auch die liebe Edna Brocke benutzte das Wort durchtrennen, um das, was eigentlich eine Amputation ist, zu schönen...
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Oh, man braucht sogar Fettdruck für die Schönbiegerei!
QuoteIn diesem Artikel wird behauptet, dass Frau Professorin Hörnle fordere, Beschneidung bei Mädchen sollte erlaubt sein. Das trifft nicht zu!
Niemand hat vor eine Mauer zu bauen!
Das? Ach das! Das ist doch keine MAUER! Das ist doch nur ein Wall. Ein Schutzwall, antifaschistischer....Hörnle fordert nicht weniger als einen Teil der weiblichen Genitalverstümmelungen nicht mehr so zu nennen, aus dem Schutzparagraphen 226a herauszunehmen und damit de facto praktisch jede Strafverfolgung dieser Taten zu vereiteln.
Und das alles, um die Genitalverstümmelung von Jungen nicht noch verfassungswidriger erscheinen zu lassen als sie sowieso schon ist, um die um jeden Preis zu retten.
Tja, wer einmal OK! gesagt hat, der muss dann auch bei seiner Linie bleiben, und wenn es sich dann gegen das eigene Geschlecht richtet...
Aber wenn man bei der HU ist, dann muss man wohl - das ist ja schon auffällig, die Propaganda aus der Ecke. Immer wieder HU, HU, HU... was haben wird schon für einen Dreck lesen müssen!QuoteEntscheidend sind allein die Wertungen der deutschen Rechtsgemeinschaft.
QuoteFür die Bewertung des Unrechts dürfe es daher keine Rolle spielen, ob kulturelle oder religiöse Prägungen die Beachtung des Rechts erschwert haben.
QuoteEine Tat sei nicht durch eine Norm außerhalb der Rechtsordnung zu rechtfertigen.
QuoteStrafrecht
Kein Rabatt für Kultur und ReligionAlles Blech! Blabla...

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Die Tatjana Hörnle, die ist richtig modern! Die hat vermutlich erkannt, welche enormen Vorteile die Entfernung der klitoralen Vorhaut mit sich bringt:
Quote"...that the girl who becomes irritable, disagreeable and hysterical may become charming, interesting and possessed of all feminine graces when her prepuce[clitoral hood] is forcibly peeled away from the glans of the clitoris, and we have made a distinct step forward in civilization..."
[Is evolution trying to do away with the clitoris? Transactions of the American Association of Obstetricians and Gynecologists Vol. 5, 1892, pp. 288-302]Quote"Many neuroses and even psychoses have their origin in pathological conditions of the hood of the clitoris." [Circumcision in the Female: Its Necessity and How to Perform It. American Journal of Clinical Medicine, Vol. 22, No. 6, June 1915, pp. 520-523]
Wer weiß, vielleicht hilft das bei Juristinnen auch gegen grundgesetzwidriges Denken?

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Wer weiß, vielleicht hilft das bei Juristinnen auch gegen grundgesetzwidriges Denken?
Vielleicht hilft es auch bei Politikerinnen gegen grundgesetzwidriges Denken.Jetzt behaupte noch einer, Mädchen-"Beschneidungen" hätten keine gesundheitlichen Vorteile.
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Die Art und Weise wie die "Gegendarstellung" geschrieben ist - Hörnle fühlt sich offenbar selbst nicht wohl in ihrer Haut.
DAS könnte man sogar nachvollziehen.
Sie widerspricht sich ja selbst - diametral!
Erst die ganze Zeit weiß und dann ist weiß auf einmal schwarz.
Dann gibt es eben doch einen Rabatt für Kultur und Religion.
Nein - keinen Rabatt. Einen NULLTARIF. -
Die Gegendarstellung verfängt nur bei denen, die sich mit den diversen Möglichkeiten der mit der Vorhautamputation bei Jungen vergleichbaren reduktiven Eingriffe am weiblichen Genital nicht auskennen bzw das nicht so genau wissen wollen.
Sie tut einfach so, als wäre ihr die Legalisierung der schweren Formen von FGC vorgeworfen worden und lässt alles Vergleichbare elegant unter den Tisch fallen.
Um dann zum Schluss noch einmal so richtig dick aufzutragen mit ihren Forderungen nach schwererer Bestrafung der invasiveren Formen.
Die natürlich an sich begrüßenswert sind, aber eben in diesem Zusammenhang von der eigentlichen Fragestellung ablenken. -
Frau Hörnle möchte doch bitte mit gutem Beispiel vorangehen und allen demonstrieren wie unwichtig ihre Klitoris-Vorhaut ist.
Aber dann zucken sie immer alle zurück, die männlichen wie weiblichen Verstümmelungsversteher.
Nein, ich doch nicht!Och, wieso nur die Vorhaut? - Ist es nicht ihre eigene Devise, geradezu anzupreisen: "darfs noch ein bissl mehr sein?"
Wären wir nicht alle bravere Bürger, wenn wir gleich nach Schließung der Fontanellen "traditionell" lobotomiert würden?
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Ein Artikel vom Juli 2012: http://www.heise.de/tp/artikel/37/37363/1.html
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Der darin per "extreme Kulturrelativisten" verlinkte Artikel ist wichtig!
http://www.class.uh.edu/faculty/tsomme…ircumcision.pdf"both males and females are seen as sexually ambiguous.
From a female's perspective the clitoris is viewed as an unwelcome vestige of the male organ, [vestige = Überbleibsel]
and its removal is positively associated with several good things:
the attainment of full female identity... -
Der besagte Artikel im Artikel stützt sich m.E. ganz wesentlich auf das Zeugnis EINER Person: "Fuambai Sia Ahmadu"
https://www.youtube.com/watch?v=adbxVctxoMU
[video][/video]External Content www.youtube.comContent embedded from external sources will not be displayed without your consent.Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.http://www.fuambaisiaahmadu.com/
Circumcised women fight back.
Auch hier steckt "Fuambai" dahinter
https://www.youtube.com/watch?v=Pk-KC75YUBY[video]
[/video]External Content www.youtube.comContent embedded from external sources will not be displayed without your consent.Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy. -
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Seit einiger Zeit ist der Versuch zu beobachten, bestimmte – angeblich „harmlose“ Formen weiblicher Beschneidung umzudefinieren, so dass sie nicht mehr als „Verstümmelung“ gelten sollen – und entsprechend nicht unter die Definitionen der UN oder der WHO fallen. Federführend bei diesen Versuchen waren bisher vor allem bestimmte Kreise muslimischer Kleriker, etwa in Indonesien, die weibliche „Beschneidung“ als religiös geboten ansehen. Dabei wird immer wieder auf angebliche Formen bloß „symbolischer“ Beschneidung verwiesen (etwa „Pricking“, das kann der Einstich mit einer Nadel sein), oder auf die im muslimischen Kontext „Sunnat“ genannte Beschneidung der Vorhaut der Klitoris, die mit der Bescheidung von Jungen verglichen wird.
Das ist die Beschneidungsform, die auch Tatjana Hörnle anspricht. Doch ist diese Form der weiblichen Beschneidung keineswegs harmlos
http://www.wadinet.de/blog/?p=12902
Tja, und seit sehr geraumer Zeit ist auch zu beobachten, bestimmte – angeblich „harmlose“ Formen männlicher Genitalverstümmelung umzudefinieren, so dass sie nicht mehr als „Verstümmelung“ gelten sollen - doch ist diese Form der männlichen Genitalverstümmelung keineswegs harmlos.
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