Female circumcision not mutilation: Jakarta

  • Zitat

    Jakarta issued a 2010 regulation allowing “scraping the clitoral hood, without injuring the clitoris” — a practice that is nevertheless defined by the WHO as mutilation — while criminalizing more severe procedures.

    Zitat

    "I’m happy. My daughter is now clean"

    “This is not right,” the physician said. “When the parents found out he can’t do the circumcisions, they were very upset.”

    "Indonesia, home to the world’s biggest Muslim population, argues that this form of circumcision is largely symbolic, not harmful and should not be seen as mutilation."

    "Indonesia says genital cutting does not take place and that it has worked to eradicate other more extreme circumcisions as it seeks compromise between conforming with international standards and placating cultural and religious traditions. It banned female circumcision in 2006 but backtracked in 2010, arguing many parents were still having their daughters circumcised, often by unskilled traditional doctors who often botched the procedure."

    "Jakarta issued a 2010 regulation allowing “scraping the clitoral hood, without injuring the clitoris” — a practice that is nevertheless defined by the WHO as mutilation — while criminalizing more severe procedures."

    Alles sauberer, alles schöner, alles unkompliziert und besser.

    http://www.japantimes.co.jp/news/2013/03/2…a/#.UstLbz-9LCT

  • Ach R2D2, das kann man doch gar nicht vergleichen. Als ob das Abschneiden der Klitorisvorhaut ohne Verletzung der Klitoris auch nur ansatzweise mit dem Abschneiden der Penisvorhaut ohne Verletzung der Eichel gleichzusetzen wäre.
    Ich finde das unredlich von Dir, das wird der Ernsthaftigkeit des Themas nicht im Geringsten gerecht.

    So, Ironiemodus wieder aus jetzt...

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Als das nach dem Kölner Urteil noch alles in der Schwebe war - da konnte man die lautstarken MGM-Befürworter mit der Klit-Vorhaut noch tüchtig ins Schwitzen bringen, in die Enge treiben, bis dann schließlich der Offenbarungseid kam: "muss man dann halt auch erlauben" (würg)
    Und so wird von manchen MGM-Befürwortern auch der neue §226a StGB interpretiert: dass damit die Klit-Vorhaut-Amputation gar nicht gemeint ist. Weil - das wäre ja keine Verstümmelung.

    Es geht nicht darum, ein einfaches, konsistentes, nicht-diskriminierendes und gerechtes System von grundlegenden Gesetzen bzw. Menschenrechten zu haben. Es geht darum, Gesetze geschickt so zu formulieren, dass das eigentlich unmögliche möglich wird - und die Lobbyinteressen befriedigt werden. Das muss man alles nur geschickt verkaufen. Doublethink.

    Nochmal Christine Lamprecht mit ihre entlarvenden Spruch:

    Zitat

    Das ist keine leichte Aufgabe. Das wird wirklich sehr schwierige
    Formulierungsarbeit sein, um dafür zu sorgen, dass dieses Gesetz hinterher vor dem Bundesverfassungsgericht
    Bestand hat. Denn was nützt uns ein Gesetz, das dann später für verfassungswidrig erklärt wird? Wir alle wissen um die Probleme, die damit verbunden sind.

    Und weil alles Angst hat, dass der Schwindel auffliegt, und alles Angst vor der Lobby hat - deshalb findet sich im Bundestag auch nicht das Quorum von 25% der Abgeordneten um diesen Murks vor das BVerfG zu bringen.

    There is no skin like foreskin

  • Jerzy Montag:

  • und nicht von kosmetischen Eingriffen im Intimbereich oder von Anritzungen oder Ähnlichem.


    Ah was?

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Gab es da nicht mal einen Rechtsprofessor, der sich in der Debatte 2012 für das "Recht" der Eltern auf Beschneidung ihrer Slöhne aussprach, dann als Experte zum Thema FGM bei dem neuen Strafgesetzparapgrahen zur FGM vom Gesetzgeber angehört wurde, und ernsthaft behauptete, die FGM als "bloße" Entfernung der Klitorisvorhaut käme so gut wie gar nicht vor. Wieviele Menschen leben in Indonesien?

  • Zitat

    Selbstverständlich hat der Staat die Pflicht, die körperlichen Integrität von Kindern zu schützen.

    Und selbstverständlich hat niemand vor, eine Mauer zu bauen....

    Und selbstverständlich sind alle Tiere gleich. Aber manche sind gleicher

    Und selbstverständlich sind alle Geschlechter gleichberechtigt - aber manche sind....

    They
    they have a way
    a way to make you pay
    and
    a way
    to make you toe the line

    There is no skin like foreskin

  • Hm, vielleicht sollte man Herrn Montag doch mal die entsprechenden Studien zukommen lassen, dass in der Vorhaut 75% der Sensitivität des Penis enthalten sind. Falls ihn das überhaupt juckt.

  • Ich hoffe, die verabschieden jetzt bald mal das geplante Gesetz, dass Schönheitsoperationen an Kindern verbietet.
    Dann kann man nämlich wunderschön auf abgeordnetenwatch.de nachhaken.
    Ob es nicht etwas bizarr ist, dass dann noch eine einzige elternwillkürliche Operation übrig geblieben ist, und auch nur an einem von beiden Geschlechtern. Eine einzige Ausnahme von der goldenen Regel, dass man an gesunden Kindern nicht herumoperiert, und schon gar nicht einen Teil ihre Körpers willkürlich kaputtmacht.
    Ich kann mir schon vorstellen, wie die dann lavieren, herumdrucksen, ausweichen, venebeln... :cursing:

    Denn bislang kamen die "Befürworter" ja in schöner Regelmäßigkeit mit OTOPEXIE! Aber die OTOPEXIE!!!!!einself

    Ich hoffe nur, das Gesetz bleibt nicht aus eben dieser Problematik heraus in der Schublade liegen! (So ähnlich, wie das 2009 geplante Anti-FGM-Gesetz ja lange in der Schublade bleiben musste, aus Angst, eine Diskussion über die Knabenverstümmelung in Gang zu bringen. Erst nach dem 1631 schien dann der Weg frei für diese dreiste, schamlose Geschlechtsdiskriminierung.)

    There is no skin like foreskin

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