ZitatDaher sollte ein Gesetzgeber, der einen Straftatbestand zur weiblichen Genitalverstümmelung schaffen möchte, den Begriff der Beschneidung vermeiden, um nicht den Eindruck zu erwecken, er behandele Gleiches ungleich und benachteilige ohne sachlichen Grund Knaben.
Der Mensch bringt es doch schön auf den Punkt, worum es geht: Um Verschleierung. Um Spin. Um Manipulation.
Und genauso setzt es die Regierung ja auch um:
ZitatMit dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP auf Drucksache 17/13707 soll ein eigenständiger Straftatbestand für die Verstümmelung der
äußeren weiblichen Genitalien im Strafgesetzbuch (StGB) geschaffen werden.
Dadurch sollen das Bewusstsein für das Unrecht der Genitalverstümmelung...
Das Wort "Beschneidung" kommt im Gesetzentwurf in Bezug auf Mädchen/Frauen nur zweimal vor, jeweils im Kontext "Verstümmelung oder Beschneidung" das Wort "Verstümmelung" dagegen 24 mal!
Und die Grünen setzen noch einen drauf:
ZitatAlles anzeigenVor dem Hintergrund der Debatte
des letzten Jahres zur Beschneidung von Knaben aus
religiösen Gründen müsse mit einer Diskussion darüber
gerechnet werden, ob der Gesetzgeber mit den nun
zu beschließenden Regelungen nicht Gleiches ungleich
behandle. Bei dieser künftigen Debatte müsse
herausgestellt werden, dass das, was bei einer weiblichen
Genitalverstümmelung geschiehe, nichts mit den
Formen der Beschneidung von Jungen zu tun habe,
wie sie bei Beachtung medizinischer Standards durch
die neuen Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch
(BGB) nunmehr ausdrücklich erlaubt seien.
Nein, das hat nichts, gar nichts mit einander zu tun, da wird nur jeweils erogenes Gewebe von den Genitalien amputiert, da wird nur "desensibilisiert", aber diese Übereinstimmung, das ist völlig nebensächlich, und reiner Zufall! Und beides stammt rein zufällig aus einer archaischen Zeit, als Eltern - außer Totschlagen und Inzest - eigentlich ALLES mit ihren Kindern machen durften.
Immer das selbe, Gebetsmühlenartig. Das Postulat der heiligen Unvergleichlichkeit...
Jungens, die können das ab! Das sind doch eh alles Rabauken. Die müssen erst mal ordentlich zurechtgestutzt werden! "Ein Indianer weint nicht!" "Gelobt sei, was hart macht!" "Schmerz muss sein!" "Eisen erzieht" "Stell dich nicht so an! Du willst doch wohl ein richtiger Mann werden, oder? Du bist doch wohl keine Memme, keine Pussy?"
Und sie "funktionieren" doch trotzdem noch! Sie bleiben doch zeugungsfähig, was will man mehr?
Aber Mädchen, die sind doch so zart, so zerbrechlich - und so empfindsam! Denen darf man doch nicht wehtun, denen darf man doch nichts antun! Mädchen, die dürfen weinen! Und das wollen wir doch nicht!
Da passen unsere Feministinnen schon auf! Kleine Jungs haben eine solche Lobby aber nicht. Und Frau Schwarzer findet das Jungenverstümmeln doch auch OK!
Bei Mädchen ist das nämlich "patriarchalisch" (also per se böse), obwohl es i. d. R. von der Mutter ausgeht, und auch alleinerziehende afrikanische Mütter ihre Töchter verstümmeln.
Bei Jungen ist das noch viel patriachalischer, jeder Vater möchte nämlich, dass der Sohn "nach seiner Art gerät". Aber das interessiert niemanden.
Ja, Verstümmelung, das ist schlimm. Das darf man nicht mal bei Tieren, nicht mal bei Leichen! (obschon letztere nichts mehr davon merken, das ist aber eine Sache der "Pietät").
Als da, ich glaube, es war in Afghanistan, ein paar GIs ein paar Leichen verstümmelt hatten (und so dämlich waren, sich dabei filmen zu lassen) - das gab vielleicht einen Zoff!
Vor Leichen hat man mehr Respekt als vor männlichen Kindern!
Dagegen "Beschneidung", das ist doch etwas Positives, oder? Das macht man, damit etwas nicht "ins Kraut schießt"!. Damit die Rosen zahlreicher blühen, die Weinstöcke besser tragen, die Hecken ordentlich aussehen, die Fingernägel nicht abbrechen..
Wächst doch eh alles wieder nach!