Sprach hier jemand von Vulgärrationalismus? Dazu mehr von Gauck!

  • Beschneidungsdebatte: Gauck rügt "Vulgärrationalismus" - SPIEGEL ONLINE

    und hier eine Probe von jenem Vulgärratunalismus:


    Schwerster Angriff auf das Judentum?!

    Quote

    Gauck unterstrich, eine säkulare Gesellschaft müsse Debatten über den Platz der Religion, über Religionsfreiheit und über religiöse Bräuche führen. Dies sei "nötig und richtig". "Seit der Aufklärung haben wir Schritt für Schritt gelernt: Auch der religiöse Glaube muss sich der Kritik der Vernunft stellen."

    aber dann...

    Quote

    Wir vergessen aber auch nicht, welches Unrecht, welche Verbrechen begangen worden sind, wenn dem Glauben seine Existenzberechtigung abgesprochen wurde, wenn antireligiöse Bewegungen Macht über Millionen Menschen bekamen.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • "Wir vergessen aber auch nicht, welches Unrecht, welche Verbrechen begangen worden sind, wenn dem Glauben seine Existenzberechtigung abgesprochen wurde, wenn antireligiöse Bewegungen Macht über Millionen Menschen bekamen"


    komisch, dieses Pseudo-Argument hört man immer nur von religiösen Menschen, nie von rechtschaffenden Historikern.

    Aber was weiss schon die blöde Wissenschaft, die Erde ist ja auch erst 6000 Jahre alt und Babies verspüren keinen Schmerz.

    Art. 2 GG:
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.

  • "Wir vergessen aber auch nicht, welches Unrecht, welche Verbrechen begangen worden sind, wenn dem Glauben seine Existenzberechtigung abgesprochen wurde, wenn antireligiöse Bewegungen Macht über Millionen Menschen bekamen"

    Nicht nur "Pseudo-Argument" sondern schlichtweg falsch! Der Antisemitismus der Nazis war keine antireligiöse Bewegung sondern eine rassistische!

  • Ich möchte unserem Herrn Bundespräsidenten keineswegs unterstellen, dass er sich a) in die Tagespolitik, b) in ein laufendes Gesetzverfahren und c) in eine aktuelle Verfassungsdebatte einmischt. Er hat ja nur - wie auch schon Frau Merkel - vulgärrationalistische (d.h. atheistische) "Stimmen" gehört. Über die Frage, ob man diese "Stimmen" nicht überschätzt, wenn man argwöhnt, dass sie zum Untergang des Abendlandes führen, kann man sicher streiten. Nicht streiten kann man m.E. über die historische Tatsache, dass sich die Entstehung des modernen Staates ganz wesentlich aus der Erfahrung von Religionskriegen (30jähriger Krieg, Westfälischer Friede) speist. Es gibt sogar etliche Historiker, die der Meinung sind, dass der 30jährige Krieg immer noch als nationales Urtrauma in den Köpfen der Deutschen herumspukt. Auch das christliche Gottgnadentum unseres letzten Kaisers, der einen Weltkrieg vom Zaun brach, könnte man unter diesem Gesichtspunkt betrachten. Will sagen, es gibt in der deutschen Geschichte durchaus Ereignisse, die eine - gelinde gesagt - gewisse Skepsis berechtigt erscheinen lassen, Religionen allzu viel Spielraum zu lassen. Dass dies bei der Beschneidung dadurch erfolgt, dass die modernen wissenschaftlichen (Stichwort:Aufklärung) Gebote der " ärztlichen Kunst" durch die Anwendung von EMLA- Salbe angwendet werden, soll ich vielleicht, MUSS ich aber nicht glauben.
    Fazit: falls das Abendland durch ein Beschneidungsverbot untergehen sollte, hat es es nicht anders verdient.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Was der gute Pastor wohl sagen würde, wenn man von "Vulgärtheologie" spräche.

    Ich erachte ab jetzt jeden, der für sich die religiöse Zwangsbeschneidung ausspricht, als "Vulgärtheologen". ;)

    Aber im ernst, die Wortschöpfung "Vulgärrationalismus" ist schon wirklich perfide, belegt es einen rationalistischen Zugang zur Realität doch mit erheblicher negativer Wertung.

    Art. 2 GG:
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.

  • Aber was weiss schon die blöde Wissenschaft, die Erde ist ja auch erst 6000 Jahre alt und Babies verspüren keinen Schmerz.

    Außerdem ist die Erde eine Scheibe.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Aber im ernst, die Wortschöpfung "Vulgärrationalismus" ist schon wirklich perfide

    Anders kann man das nicht nennen.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Den Begriff "Vulgärrationalismus" hat der Schriftsteller Navid Kermani vor ein paar Wochen in die Beschneidungsdebatte eingeführt. Daran hat sich offensichtlich der Bundespräsident "drangehängt".
    Kermani sagte, der Begriff sei ihm "so eingefallen". Ob ihm bewusst war, dass der Begriff mindestens in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreicht, weiss man nicht. Gemeint hat er wohl damit, dass die Menschen nur noch im "Hier und Jetzt" leben und ihre Traditionen resp. ihre religiösen Vorläufer vergessen, vor allem diejenigen, die sie mit Gott verbinden. Paradebeispiel dafür ist ein aussschliesslich komsumorientiertes Weihnachtsfest, dessen religiöse Botschaft längst untergegangen ist.

    Manchmal kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass manchen Gläubigen jeder Richtung die Beschneidungsdebatte wie gerufen gekommen ist, um sozusagen " zivilisationskritisch" einmal so richtig auf die "gottlose Moderne" einzuschlagen. Inbesondere Christen sind ja oft geradezu verängstigt angesichts der ungebrochenen Religiosität von Muslimen und Juden.
    Den Beschneidungskritikern wird ja oft vorgeworfen, die Beschneidungsdebatte nur als "Stellvertreterkrieg" für ihren allgemeinen Vulgärrationalismus zu benutzen. Frage ist aber, wer hier tatsächlich einen Stellvertreterkrieg führt.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Manchmal kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass manchen Gläubigen jeder Richtung die Beschneidungsdebatte wie gerufen gekommen ist, um sozusagen " zivilisationskritisch" einmal so richtig auf die "gottlose Moderne" einzuschlagen. Inbesondere Christen sind ja oft geradezu verängstigt angesichts der ungebrochenen Religiosität von Muslimen und Juden.
    Den Beschneidungskritikern wird ja oft vorgeworfen, die Beschneidungsdebatte nur als "Stellvertreterkrieg" für ihren allgemeinen Vulgärrationalismus zu benutzen. Frage ist aber, wer hier tatsächlich einen Stellvertreterkrieg führt.

    Sehr scharfsinnig analysiert! Danke. Du schreibst mir aus der Seele. Warum sonst schlagen sich die christlichen Kirchen auf die Seite der Beschneidungsbefürworter? Bischof Huber bezeichnete in seiner Predigt am Reformationstag die kindliche Beschneidung für die Christen als Sünde und verteidigte zugleich das Recht von Muslimen und Juden, ihre kleine Söhne zu beschneiden. So eine schizophrene Haltung lässt doch vermuten, dass da noch ein anderes Motiv als die Toleranz gegenüber religiösen Ritualen mitschwingt, nämlich die Gelegenheit zu nutzen alle diese säkularen, angeblich geschichtslosen und traditionsvergessenen, vulgären Figuren einmal in die Schranken zu weisen. Wahrlich sehr demokratisch und christlich gedacht. ("Du sollst nicht falsch Zeugnis reden .....")

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Leider typisch Politik. Man möchte es gern allen Seiten Recht machen. Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Schade, von dem hätte ich mehr Aufrichtigkeit erwartet, mehr Mut zu einer klaren Linie.

  • Der Begriff war sicherlich pejorativ gemeint, aber wenn ich zu seinen etymologischen Wurzeln zurückgehe, ist das ein Vorwurf, mit dem ich leben kann:

    vulgus (lat.): (gemeines) Volk, Menge, Masse

    vulgare (lat.): unter das Volk bringen, zum Allgemeingut machen

    ratio (lat.) vernünftiges Denken, Überlegung, Einsicht

    Ein Vulgärrationalist wäre dem Wortsinn nach also jemand, der vernünftige Einsichten im Volk verbreitet.

    Da möchte man doch hinzufügen: "Und das ist auch gut so" (wie Klaus Wowereit mal in einem anderen Zusammenhang sagte).

    Was Gauck offenbar bei der Verwendung dieses Begriffs nicht klar war ist, mit welchen Emotionen das Thema für die Betroffenen, Empathiefähigen und Einsichtigen verbunden ist. Das Engagement der Beschneidungsgegner ist getrieben von Emotion, nicht Ratio.

  • Aber im ernst, die Wortschöpfung "Vulgärrationalismus" ist schon wirklich perfide, belegt es einen rationalistischen Zugang zur Realität doch mit erheblicher negativer Wertung.


    Das wär ein guter Kandidat für das Unwort des Jahres.

    Erwachsen sein ist heilbar !

  • Das „Gesetz über den Umfang der Personensorge bei der Beschneidung des männlichen Kindes“ vom 20.12.2012 ist nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten in der zu Bonn am 27.12.2012 ausgegebenen Nr. 61 / 2012 des Bundesgesetzblattes - Teil I - (auf S. 2749/2750) verkündet worden.
    Es ist damit am 28.12.2012, dem Tag nach seiner Verkündung in Kraft getreten und somit bereits geltendes Bundesrecht.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Als überzeugter Vulgärrationalist (danke, Pensador, für Deine Definition in Beitrag 12!) muß ich schockiert feststellen:
    Ich habe meine 48 Jahre Lebenszeit in einem Gottesstaat verbracht!
    Bundespräsident Pastor, Bundeskanzlerin Pastorstochter,...
    Jetzt wundere ich mich nicht mehr über viele unbegreifliche Vorkommnisse in unserer mehr oder weniger verschleierten Theokratie.
    Wir sollten alle Kräfte mobilisieren, um ein säkulares Zeitfenster zu nutzen, bevor unsere nächsten Repräsentanten mehrheitlich Mohammed heißen!

  • Wir sollten alle Kräfte mobilisieren, um ein säkulares Zeitfenster zu nutzen, bevor unsere nächsten Repräsentanten mehrheitlich Mohammed heißen!

    Lieber Waldfaun,

    lies bitte die Charta. Wir haben in der Vergangenheit und werden in der Zukunft vermeiden, dass in diesem Forum Religion über einen Kamm geschert und herabgewürdigt wird.
    Bedenke bitte, dass dein letzter Satz dahingehend als Verunglimpfung der allermeisten religiösen Menschen gelten kann.

    Das vorliegende Problem ist entstanden durch

    • radikale und unbeugsame Repräsentanten des Judentums
    • ein Kulturbrauch im Islam, der wenig mit Religion zu tun hat
    • Unwissenheit der meisten Menschen und vieler Ärzte um die Funktion der Vorhaut
    • Masturbationsfeindliche Mütter und Stiefmütter
    • usw. usf.


    Also insgesamt wenig mit Religion, wenn die auch am lautesten waren.

    Insbesondere der mittlere Moslem "Mohamed" ist also gerade nicht unser Ziel.
    Und wir wollen kein Feindbild abgeben, sondern durch Vernunft überzeugen. Das ist die Absicht von beschneidung-von-jungen und dieses Forums.
    Bitte sei uns dabei behilflich, auch wenn es dir schwerfällt. Auch ich bin stinkesauer über den Kniefall unserer Politiker und die krasse Ignoranz, die dem Thema zuteil wurde. Beherrschen wir uns, dann bleiben wir sympatisch und der Sache dienlich.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Danke für den Hinweis Guy

    Sehe es auch als äußerst wichtig an, dass wir hier kein Feindbild entstehen lassen. Menschenrechte gehören keiner Gruppe von Menschen an, sie sind unteilbar ein Gemeingut aller Menschen. Daher sollten wir Reformen anstreben, in welchen sich die Menschen bewegen ohne sich gegenseitig Schaden zuzufügen. Die jüdische und islamische Kultur empfinde ich als bereichernd, so lange alles im Gleichgewicht des Pluralismus, der Demokratie und in den Bahnen des Rechtsstaates abläuft. Diesem hat sich auch das Christentum zu beugen. Alles was gegen diesen interveniert, gehört in die Schranken verwiesen, da es radikale Züge in sich trägt. Auch hier unterscheide ich nicht von wem. Religion soll kein Argument für Verfolgung werden. Kritik ist in einer Demokratie völlig legitim. Was nicht legitim ist, ist Justitia die Augenbinde abzunehmen und ein Gesetz zu schmieden welches gegen die sittliche Ordnung verstößt. Oder wie jüngst der Fall die Debatte für einen Kulturkampf zu missbrauchen, sie als solchen zu bezeichnen und eigene ideologische Verständnisse hineininterpretieren.

  • Ich finde den letzten Halbsatz von Waldfaun etwas unschön gewählt, aber ich denke, daß die Aussage hinter seinem Post schon nicht ganz am Thema vorbei ist. Natürlich stellt für uns weder die Religion, ihre Organisationen, noch der einzelne Gläubige ein Feindbild dar, aber die religiös motivierte Einflussnahme einzelner Personen und Organisationen auf die Gesetzgebung ist trotzdem bedenklich. Es geht nicht darum, Spiritualität in wie auch immer gearteter Form schlecht zu reden, wohl aber darum, sie nicht (wieder) zu einem entscheidenen Faktor der Rechtsprechung werden zu lassen. Echte Religionsfreiheit erfordert - nach meiner Ansicht - einen säkularen Staat, und vor diesem Hintergrund kann man die sachliche Debatte über MGM derzeit nicht völlig von Religionskritik trennen. Dafür sind religiöse Motivationen noch zu tief mit politischen Entscheidungen verwoben. Die Gratwanderung zwischen den Themen ist eine der Herausforderungen, der wir uns im neuen Jahr stellen müssen.

    Ich verlinke für die Interessierten unter uns mal einen Artikel: Beschneidungsdebatte: warum Religion keine Gesetze machen kann

  • aber die religiös motivierte Einflussnahme einzelner Personen und Organisationen auf die Gesetzgebung ist trotzdem bedenklich

    Vollkommen einverstanden, wenn man die Dinge genau so formuliert, wie du es tust, und auf die Täter gegen den Rechtsstaat präzise identifiziert. Umgekehrt, ist es intellektuell unredlich die restlichen Gläubigen, die sich in der Mehrheit schlecht repräsentiert wähnen, mit unter Generalverdacht zu stellen.
    Genau diese fehlende Präzision in der Sprache hat unserer Sache sehr geschadet und ohne Not unserer Anliegen eine Menge Angriffsfläche geboten.
    Darauf achten wir in diesem Forum.

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Lieber Guy,
    ich habe jetzt die Charta gelesen und meinen Post nochmal überdacht.
    Du hast recht, daß der letzte Satz in seiner Kürze zu stark pauschalisiert.
    Er ist Ausdruck meiner nicht ganz unbegründeten Angst, als Transsexueller eines Tages in diesem Land zu einer verfolgten Minderheit zu gehören.
    Erdogan hat ausdrücklich gesagt, daß er darauf setzt, unseren säkularen Rechtsstaat mittels der demografischen Überlegenheit seiner Glaubensanhänger auszuhebeln.
    Ich höre aus den Reihen der gemäßigten Muslime keinerlei Protest gegen diese Vereinnahmung.
    Also ist meine Befürchtung nicht ganz unbegründet, noch zu meinen Lebzeiten in unseren Großstädten No-Go-Areas vorzufinden, in denen die Sharia gilt und und ich von Übergriffen bedroht bin, falls ich als Transsexueller erkannt werde.
    Wenn schon unser heutiger Rechtsstaat Babys nicht vor ritueller Körperverletzung zu schützen vermag, wie soll dann künftig der Schutz von Minderheiten in mehrheitlich muslimischen Regionen gewährleistet werden?
    Zur Verdeutlichung, daß ich weder ausländerfeindlich, noch moslemfeindlich, noch antisemitisch/jüdisch bin:
    -über mehrere Jahre habe ich eine muslimische Kurdenfamilie bei Umzügen, Behördengängen und Krankenhausfahrten unterstützt,
    - ich war für den EU-Beitritt der Türkei, bis mir die schockierende Äußerung Erdogans Angst gemacht hat,
    - ich bin der Meinung, ein israelisch-jüdischer Nationalstaat hätte zulasten deutschen Territoriums gegründet werden sollen, und würde dies auch bei einer katastrophalen Entwicklung in Nahost für die Zukunft nicht ausschließen.

    Deshalb würde es mich freuen, wenn auch die Religiösen bei ihren Verleumdungskampagnen ein klein wenig differenzieren würden, bevor sie potentielle Verbündete vor den Kopf stoßen und ihnen Angst einjagen.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!