Einen Monat vor meiner Beschneidung

  • Also wie fang ich an, ich bin 17 und habe vor etwa 1,5 Monaten gemerkt das meine Vorhaut immer mehr Probleme macht und ich eventuell mal etwas machen sollte. Ich habe mich vorher nicht wirklich getraut mit meinen Eltern darüber zu reden es war mir einfach etwas unangenehm war. Meine Vorhaut habe ich nichtmehr zurück ziehen können, was ich dann auch meinen Eltern erzählt habe, auch einen Freund von mir gefragt der das selbe Problem hatte dieser hat mir dann erzählt das er Soventol und dehnübungen verwendet hat um diese Verengung weg zu bekommen. Also habe ich auf seinen Rat gehört, das hat bei mir leider nicht so gut geklappt. Meine Vorhaut ist Anfang tatsächlich nach den dehnübungen weiter nach hinten gekommen, doch der vordere Teil hat sich angefangen weiß zu färben und immer mehr Narben zu bilden, bis zu dem Punkt an dem sich wie ein Ring gebildet hat der am vordersten Teil der Vorhaut weich und sehr dick (angeschwollen) ist.


    Nach etlichen Versuchen eine Überweisung zum Urologen zu erhalten hat es dann gestern auch geklappt, also bin ich hin wurde direkt dran genommen und nachdem der Urologe sich alles angeschaut hat meinte er die Vorhaut müsse weg. Womit ich schon gerechnet habe, aber es ist ja trotzdem ein kleiner Schock. Er hat mich auch nicht zu den verschiedenen Arten der Beschneidung beraten oder sie mir erklärt. Das Einzige was er meinte war eine radikale Beschneidung ansonsten sitzen wir in einem Jahr wieder hier, ich habe dann auch am selben Tag im Krankenhaus angerufen und meinen Termin zur Beschneidung erhalten der 25.06.


    Was ich gerne wissen würde wäre was ihr dazu sagt, was ich jetzt in den nächsten Wochen vielleicht noch tun sollte und welche Tipps ihr vielleicht hab also welche Art der Beschneidung ihr empfiehlt, was ich beim Vorgespräch beachten sollte und auf was ich mich danach vorbereiten sollte.

  • Ist die Haut eingerissen bevor Narben entstanden sind? Das könnte von zu intensivem Dehnen kommen. Narben sind nicht oder nur sehr schwer dehnbar.

    Ob eine Beschneidung in deinem Fall die beste Wahl ist, oder ob trotz Vernarbungen noch was zu retten ist kann ich nicht beurteilen.

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    Das Einzige was er meinte war eine radikale Beschneidung ansonsten sitzen wir in einem Jahr wieder hier

    Das ist mit Verlaub Unsinn. Siehe auch hier: 2. Vorhautverengung bzw. gibt es genug Männer die eine sparsame Beschneidung haben (inkl. mir) wo sich die Restvorhaut hinterher nicht erneut verengt hat. Ich war auch bei drei Ärzten, von denen zwei sagten "nur radikal"

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    welche Art der Beschneidung ihr empfiehlt

    Wenn überhaupt, dann wie erwähnt eine Sparsame wo Bändchen und (innere) Vorhaut teilweise erhalten bleiben.

    So wie ich deinen Text oben verstehe hast du keine akuten Probleme. Ich würde den Krankenhaustermin absagen, eine Zweitmeinung einholen und mich mit möglichen Beschneidungsstilen auseinander setzen. Evtl findest du einen Vorhautfreundlichen Urologen - wenn du hier deine Region postest, kann dir vielleicht jemand einen Arzt empfehlen.

    Ich bin mir auch unsicher ob ein Krankenhaus der richtige Ort für eine Beschneidung ist. Nicht weil sie es schlecht machen, aber ob dann der Operateur dann das macht was beim Vorgespräch (welches ggf mit jemandem anderen stattfindet) in Bezug auf Stil besprochen wurde?

  • Also wie fang ich an, ich bin 17 und habe vor etwa 1,5 Monaten gemerkt das meine Vorhaut immer mehr Probleme macht und ich eventuell mal etwas machen sollte. Ich habe mich vorher nicht wirklich getraut mit meinen Eltern darüber zu reden es war mir einfach etwas unangenehm war. Meine Vorhaut habe ich nichtmehr zurück ziehen können, was ich dann auch meinen Eltern erzählt habe, auch einen Freund von mir gefragt der das selbe Problem hatte dieser hat mir dann erzählt das er Soventol und dehnübungen verwendet hat um diese Verengung weg zu bekommen. Also habe ich auf seinen Rat gehört, das hat bei mir leider nicht so gut geklappt. Meine Vorhaut ist Anfang tatsächlich nach den dehnübungen weiter nach hinten gekommen, doch der vordere Teil hat sich angefangen weiß zu färben und immer mehr Narben zu bilden, bis zu dem Punkt an dem sich wie ein Ring gebildet hat der am vordersten Teil der Vorhaut weich und sehr dick (angeschwollen) ist.


    Nach etlichen Versuchen eine Überweisung zum Urologen zu erhalten hat es dann gestern auch geklappt, also bin ich hin wurde direkt dran genommen und nachdem der Urologe sich alles angeschaut hat meinte er die Vorhaut müsse weg. Womit ich schon gerechnet habe, aber es ist ja trotzdem ein kleiner Schock. Er hat mich auch nicht zu den verschiedenen Arten der Beschneidung beraten oder sie mir erklärt. Das Einzige was er meinte war eine radikale Beschneidung ansonsten sitzen wir in einem Jahr wieder hier, ich habe dann auch am selben Tag im Krankenhaus angerufen und meinen Termin zur Beschneidung erhalten der 25.06.


    Was ich gerne wissen würde wäre was ihr dazu sagt, was ich jetzt in den nächsten Wochen vielleicht noch tun sollte und welche Tipps ihr vielleicht hab also welche Art der Beschneidung ihr empfiehlt, was ich beim Vorgespräch beachten sollte und auf was ich mich danach vorbereiten sollte.

    Ich bin mir unsicher, ob du dir der Konsequenzen bewusst bist. Die Vorhaut hat die meisten Nervenenden und die Eichel stumpft durch das ständige reiben ab. Am Ende spürst du ca 70% weniger als vorher. Oft wird bei einer Radikalen Beschneidung (auch Strafbeschneidung genannt) auch das Frenulum (Penisbändchen) entfernt. Dann hast du gleich 2 erogene Zonen weniger. Viele kommen dann kaum noch zum Orgasmus oder nur mit sehr rabiater Masturbation. Wir haben hier im Forum Männer, die seit Jahrzehnten verzweifelt dehnen, um etwas wie eine Vorhaus wiederzubekommen.

    Ich denke, du solltest mehr Geduld haben... sanft dehnen, mit salbe und Ringen. Und nicht dich verstümmeln lassen, weil der Urologe den für ihn einfachsten und schnellsten Weg wählt. ja das wird einige Monate dauern, das Verheilen von einer Beschneidung würde das aber auch. Erhalte dir deine Sexualität und gib der Sache Zeit. Es gibt auch wesentlich weniger rabiate Beschneidungsmethoden, wo mehr Vorhaut erhalten bleibt und Methoden, wo nur eingeschnitten wird und die Vorhaut erhalten bleibt.

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