Beiträge von Selbstbestimmung

    Ganz interessanter Text von Audrey Alejandro, der sich allerdings jeder Wertung dieser Genitalverstümmelung enthält.


    Ein paar Schnipsel:


    Research shows that pro-male circumcision United States doctors have been often older, male, and circumcised

    Ach was! Wer hätte das gedacht!? ^^

    Zitat

    A review of the 1095 articles about male circumcision indexed on Medline between 1996 and 2006 shows that the sector considers it a “complex, problematic and contested procedure” (Dowsett et al., 2007: 35). Indeed, the medical community in other countries recommends non-surgical interventions for the predicaments male circumcision has been allegedly supposed to prevent and cure.4 As a result, the medical sector worldwide tends to consider United States’ male genitalia exceptionalism as a “cultural bias” and “cultural prejudice”

    Bloß der Bundestag hatte 2012 kein Problem damit...

    Bezogen auf die USA:

    Zitat

    These include social pressure on the mother, for example for sons to look like their father and peers (Avenado, 2016: 3; Dekkers, 2009: 139; Newman and Carpenter, 2014: 445–446), the “fear that anti-circumcision efforts might offend the Jewish community“ (Carpenter, 2010: 625–626), the influence of for-profit insurance systems, and the fact that medicalized circumcision lasted longer than in other contexts and people became unfamiliar with uncircumcised penises (Darby, 2005).

    Zitat

    Male circumcision has remained “a procedure in search of a biomedical rationale” throughout its remedicalization (Fox and Thomson, 2010)

    Und sucht und sucht und sucht...

    Zitat

    Indeed, RCTs starting in 2007 in Kenya, Uganda, and South Africa finally provided a rationale that pro-male circumcision doctors had been looking for a hundred years: a “new etiology for HIV, positing the foreskin as a disease vector and circumcision as the treatment” (Carpenter, 2010: 623). These experiments propelled the remedicalization of male circumcision to a new level by concluding a 50%–60% reduction in female-to-male HIV transmission for a follow-up period of 21 to 24 months after circumcision (Wamai et al., 2012). The results of these experiments were met with skepticism from a large part of the medical community, who highlighted the limits of the experiments—e.g. the sample was too small, the duration of the experiments was too short, and the supposed process through which male circumcision prevents HIV transmission was unknown—and produced counter-evidence (Green et al., 2008). The concerns of global health experts regarding the generalizability of the results were accentuated by the failure to account for the contextual factors involved in a large-scale implementation of male circumcision for anti-HIV purposes, considering the documented beliefs and behaviors regarding male circumcision in the region—for example, the idea that male circumcision works as a “natural condom”—and the impact of such belief on men’s partners (Berer, 2008).

    Eine Studie an Kaninchen:


    Circumcision has been used for thousands of years with the belief that it is beneficial for sexual health and on religious grounds. The histopathological results regarding the neurobiological damage of this procedure have been rarely investigated. This study aimed to examine the potential adverse effects of circumcision, particularly the use of monopolar electrocautery, on pudendal nerve ganglia, Onuf’s nucleus, and the myenteric plexus (Auerbach’s ganglia) of the colon in rabbits.

    Zitat

    Conclusions

    Denervation of the pudendal nerve ganglia and Onuf’s nucleus caused by surgical removal of the foreskin may also lead to neurodegeneration in the ganglia of Auerbach’s plexus in the rectum innervated by this denervated network.

    Das Kautern gehört sowieso verboten. Aber auch in der ungekautert zirkumzidierten Gruppe gab es Degeneration von Nerven.

    Jetzt wird JFK Jr. verteidigt - von der "Orthodox Jewish Chamber of Commerce".

    Er habe ja gar nichts gegen die Genitalverstümmelung gesagt, nur gegen Paracetamol.

    Und wofür ist Paracetamol? Zur Schmerzlinderung.


    Denn wie schrieb Paul Spiegel in seinem Buch "Was ist koscher?"

    Zitat von Paul Spiegel

    "[Das Baby] erhält nicht einmal eine örtliche Narkose, denn den Bund mit Gott muss man sozusagen bei vollem Bewusstsein vollziehen. Natürlich schreit das Baby, natürlich tut ihm der Eingriff weh."

    Da ist Schmerzlinderndes dann "natürlich" sowieso fehl am Platz (das Buch wurde übrigens vom hiesigen Zentralrat als "gute Einstiegslektüre" empfohlen).

    Zitat

    Circumcised penises (a.k.a. ones that have had the foreskin removed) are used to being touched at the tip, so you may want to spend extra time on that area, Richmond says.

    Uncircumcised penises, however, can be extremely sensitive around the hood (because they’re not usually exposed)

    Beim "Hand Job" hat der intakte Penis unbestreitbar Vorteile. Und nicht nur da.


    Zitat

    “When you’re using your hands instead of your mouth or vagina, which are wet in nature, you need lubricant to minimize friction from skin-to-skin contact,” Marin explains. The hand job will become much, much smoother and easier for you, and much more enjoyable for them.

    Aber nur, wenn er vorhautlos ist. Ansonsten geht das ganz natürlich "smooth".


    It's Time To Bring Back The Art Of The Hand Job
    Here’s why sex experts recommend a ~steamy~ reunion with the high school staple.
    www.womenshealthmag.com

    ich hatte keinen brutalen Frontalangriff als Reaktion erwartet.

    Du hast doch hoffentlich nicht meinen Beitrag als solchen interpretiert?

    Brutale Frontalangriffe finden jährlich allein in Deutschland tausendfach statt, an den Genitalien von Jungen.

    Ey ich bin nicht da um jemanden anzugreifen.

    Ich auch nicht. Wenn ich etwas angreife, dann die Handlung, die Verstümmelung von Jungen. Die müssen davor geschützt werden. Ich greife auch nicht die Eltern an, die meinen es ja in der Regel gut. Aber zwischen "gut gemeint" und "gut" ist in dem Fall ein großer Unterschied.


    Dieses Forum und Aktionen in sozialen Medien können sich prima ergänzen.

    Dieses Forum ist auch als Wissensdatenbank über das Thema und seine Entwicklung wichtig.

    In Deutschland hat es ja auch schon einige Hinterm-Rücken-Beschneidungen gegeben die vor Gericht gingen. Praktisch immer mit eher symbolischen Sanktionen gegen den die Verstümmelung veranlassenden Elternteil. Bewährungsstrafe oder Geldbuße.


    Z.B. ein Hickhack durch drei Instanzen:

    Richterin Gaury Sastry führte in der Urteilsbegründung aber strafmildernd aus, der Angeklagte habe das Kind aus rituellen Gründen beschneiden lassen, nicht aber um ihm Schmerzen zuzufügen.

    Sechs Monate auf Bewährung.

    In zweiter Instanz: ein Jahr auf Bewährung

    In dritter Instanz:


    So hob das Oberlandesgericht Hamm das Urteil auf. Es vermisste eine ausführliche Darstellung, wie schmerzhaft der Eingriff gewesen sei, welche Folgen er für den Jungen habe....

    Ohne Einwilligung der Mutter zu handeln sei zwar „sehr schlimm“, sagt Richterin Luise Nünning, allerdings sei die Beschneidung an sich auch in Deutschland zulässig

    Es dreht sich alles immer nur um die Mutter. Ohne deren Einwilligung ist nicht OK. Warum soll es ohne Einwilligung des Betroffenen OK sein?


    Es dreht sich alles immer nur um die Mutter. Wenn beide sorgeberechtigt sind und die Mutter will den Sohn verstümmeln lassen. Dann wird dem Vater einfach das Sorgerecht entzogen, damit die Mutter zur Tat schreiten kann! <X

    Zudem wäre Deutschland das erste Land mit einem solchen Verbot gewesen.

    Ja, dieses Scheinargument wurde 2012 oft vorgetragen. Aber es ist eben nur ein Scheinargument.

    Es hätte nie einen menschenrechtlichen Fortschritt gegeben, hätte nicht irgendwann ein Land angefangen. Dann kommt der Domino-Effekt, und ein Land nach dem anderen zieht nach. Siehe z.B. die Einführung des Frauenwahlrechts, die Abschaffung der Todesstrafe in Europa...


    Man versuchte dieses Scheinargument 2012 noch zu verschärfen durch Formulierungen wie "ausgerechnet in Deutschland!" und "in Anbetracht der deutschen Geschichte", also Anspielungen auf die entsetzlichen Nazi-Verbrechen und den Holocaust.

    Der Art. 2 im Grundgesetz ist aber eine direkte Reaktion auf jene abscheulichen Verbrechen. Denn das Recht auf körperliche Unversehrtheit wurde von den Nazis in unvorstellbarer Zahl brutal missachtet.

    Was nie erklärt wurde war, warum heutzutage geborene, völlig unschuldige Jungen für die Verbrechen der Nazis büßen sollen. Das macht nicht den geringsten Sinn.

    Und ob Deutschland wegen seiner Geschichte auf ewig das einzige Land wäre, das kleine Jungen nicht vor Genitalverstümmelung schützen dürfe?


    Das funktioniert aber nicht, wenn alle anonym in einem Forum hocken. Es hätte schon eine große Wirkung, wenn hier jeder betroffene ein tiktok machen würde, in dem er sein Leid klagt.

    Mit tiktok kenne ich mich nicht aus. Ist das da nicht anonym?

    Hast du denn ein solches "tiktok" gemacht?

    Dann Bravo!

    Kannst du es hier verlinken?

    Die Idee ist vielleicht nicht schlecht, anscheinend ist ja heute ein großer Teil der Menschheit tiktok-süchtig.

    Ich kann diesen Appell von daher nur unterstützen. Alles, was helfen kann sollte versucht werden.


    Wir haben hier im Forum "Betroffene klage an". Verständlicherweise scheuen viele Betroffene mit Namen oder erkennbarem Gesicht aufzutreten. Vielleicht gibt es Angst vor negativen Konsequenzen.

    Ich bin regelrecht gefrustet, dass dieses Thema so ein 0-stillstand hat. Keine Diskussion in den sozialen Medien, keine Diskussion, keine Petition.

    Hallo Paule, willkommen im Forum!


    Also in den Medien wird das Thema seit geraumer Zeit geradezu totgeschwiegen. Es gilt offenbar als "heikel". Man hat Angst, sich damit die Finger zu verbrennen.

    Auf keinen Fall wird die religions- oder traditionsmotivierte Genitalverstümmelung von Jungen in Frage gestellt. Selbst, wenn ein Junge an deren Folgen stirbt, wie z.B. in Bordeaux. In den deutschen Medien - totgeschwiegen. In den französischen Regionalmedien - eine Randnotiz. Es soll möglichst schnell Gras über die peinliche Angelegenheit wachsen. Gehen sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!

    Gar nicht auszudenken, was für ein Orkan in den Medien losgebrochen wäre, wenn ein Mädchen nach einer "Beschneidung" gestorben wäre! Radikalfeministinnen hätten vermutlich die Wiedereinführung der Todesstrafe gefordert, die in Frankreich ja erst 1981 abgeschafft wurde.

    Angst vor der Antisemitismus-Keule, des Vorwurfs der Xenophobie...

    Konnte man schön am Beispiel der FAZ sehen, nachdem Dieter Graumann sich über jene empört hatte. Es gibt eine wirkmächtige Lobby, das hat man ja auch auf Island, in Dänemark und im Europarat gesehen.

    In der Politik sucht man das Thema komplett vergebens, bis auf die Linke haben alle Parteien, die 2012 im Parlament waren "Kinderblut an den Fingern". Eigene Fehler einzugestehen war noch nie Sache von Politikern oder Parteien.

    Und die Linke hat das Thema auch längst geknickt.

    Wenn in den Medien mal etwas zur Sprache kommt, dann die "pseudomedizinisch-indizierte" Zirkumzisionen, also die, die Eltern von schlecht informierten oder geldgierigen Eltern aufgeschwatzt werden. Wo medizinisch gesehen keine Zirkumzision nötig wäre, weil die Verengung sich von selbst auswachsen würde.

    Siehe z.B. der sehr gute Beitrag von Insa Onken bei arte.

    Oder die kulturimperialistische Massenverstümmelungskampagne in Afrika, die wird auch ab und an kritisch beleuchtet.


    In den sozialen Medien kommt das Thema immer mal wieder auf, wobei eine fanatische Truppe von Traditionsverteidigern und Zirkumfetischisten immer sehr unangenehm und unsachlich auffällt.


    Aber kein Grund im Kampf für Kinderrecht aufzugeben!

    Steter Tropfen höhlt den Stein, und der Umschwung kann irgendwann ganz plötzlich und unerwartet kommen.

    Wie der Fall der Berliner Mauer, den die meisten Berliner im Sommer '89 noch für undenkbar hielten.

    Super Artikel von Kameel Ahmady, der die Ungleichbehandlung auf den Punkt bringt:


    The social pressures that enforce FGM and MGM are legitimized by a shared and surprisingly consistent set of cultural beliefs, particularly notions of purity, modesty, and cleanliness. In many traditions that practice both forms of cutting, it is believed that the female clitoris connotes undesirable maleness, whereas the male penile foreskin connotes undesirable femaleness. Therefore, their removal is seen as a necessary act of purification, required to create a “proper” or aesthetically complete gendered body. This parallel was keenly observed by Lightfoot-Klein (1989), who wrote that “the [main] reasons given for FGM in Africa and… for routine male circumcision in the US. is essentially the same. Both promise cleanliness, the absence of odors … greater attractiveness and acceptability”

    Zitat

    A Glaring Inconsistency: Situating MGM within a Human Rights Framework

    While the sociocultural parallels between FGM and MGM are compelling, the most significant and consequential area of comparison lies within the prism of international human rights. A robust legal and ethical consensus has firmly established that FGM, irrespective of how or where it is practiced, constitutes a grave violation of universal human rights principles, including the right to personal integrity, the right to health, and the right to be free from gender-based violence. The mutilation of the external female genitalia is unequivocally recognized as a form of physical harm that, in its most severe forms, has been likened to torture by international bodies (United Nations Human Rights Council, 2016). Therefore, any non-consensual and medically unnecessary mutilation of a child’s genitals, including the penis, must be scrutinized under the same rigorous principles of equality and non-discrimination. Such acts violate a suite of fundamental protections, including the right to freedom from cruel, inhuman, or degrading treatment; the right to the highest attainable standard of health; the right to physical integrity; and the fundamental rights of the child. In the most tragic cases involving complications such as hemorrhage or infection, risks that have been linked to infant deaths in the United States can even violate the right to life

    Man muss sich dann auch entscheiden, wie man argumentieren will. Morris hat die Studie von Bauer und Kriebel mit 2++, also sehr hoch gewichtet:

    Zitat

    A US study by Bauer and Kriebel used neonatal circumcision of boys as a proxy for examining neonatal acetaminophen (paracetamol) exposure as a risk factor for ASD.22 A strong correlation was found for 9.16 million boys born after 1995, but not for 9.76 million born before 1995. Since widespread use of acetaminophen to control pain after circumcision occurred in the former age group, coupled with experimental and clinical evidence linking acetaminophen metabolism pathways to ASD etiology, the authors concluded that acetaminophen, not circumcision, may be a cause of ASD.22

    "Since widespread use of acetaminophen .." das ist natürlich ganz dünnes Eis. Wirklich kontrolliert haben sie das anscheinend nicht. Aber für Morris 2++!


    Also entweder die Verstümmelung ist die Ursache oder das Acetaminophen (Paracetamol).

    Aber jetzt will man ja den Leuten weis machen: beides nicht.

    Also Zufälle gibt's!

    Zitat von NYT

    Scientists who research autism have pointed out that the studies that Kennedy appears to be referring to about male circumcision are small and observational, that babies may not even be given acetaminophen after the procedure...

    Das ist zu drollig. Viele Medien plappern jetzt nach, was der bekannte Zirkumfetischist Brian Morris vorplappert. Z.B. die New York Times:

    Scientists who research autism have pointed out that the studies that Kennedy appears to be referring to about male circumcision are small and observational, that babies may not even be given acetaminophen after the procedure and that more recent studies with better methodologies show no association between circumcision and short- or long-term adverse psychological issues.

    Und der Link führt zu einer von Morris berüchtigten Meta-Studien. Es läuft nach dem bei ihm üblichen Muster: was ihm nicht in den Kram passt wird runtergewichtet.


    Er hat die Datenbasen nach "circumcision" und "autism" durchsucht und angeblich ganze acht Treffer erhalten. Und die beiden Studien, die eine Korrelation gefunden hatten, die schmeckten ihm nicht - weg mit dem Schmutz!

    Nineteen [studies] were rated 1+, 2++ or 2+...

    Studies reporting associations with sudden infant death syndrome, autism, alexithymia and impaired sexual function and pleasure had design flaws and were rated 2–.

    So einfach geht das!

    Father not informed of son’s circumcision, court hears

    Der Richter / die Richterin scheint aber auch eine Vollmeise zu haben:

    Zitat

    The judge told the court that there is nothing out of the ordinary about getting circumcised, noting that 95 per cent of the US male population has had the procedure.

    Das stimmt nicht für die USA, und hier geht es um Irland.


    Die Mutter hatte den Sohn taufen lassen - ein religiöses Motiv ist da wohl eher unwahrscheinlich. Eine medizinische Indikation wäre vor Gericht sicher vorgetragen worden.

    Was bleibt? Feindbild Vorhaut?

    Wie sehr die Nerven der Verstümmlungs-Verteidiger blank liegen, wenn irgend etwas Kritisches über ihre Tradition geäußert wird sieht man an dem Aufschrei, der jetzt durch die Medien geht - wenn man "Circumcision" und "Kennedy" in die News-Suche eingibt.

    Und ganz unabhängig, ob es einen Zusammenhang mit Paracetamol gibt ist Paracetamol kein Bonbon und nicht ohne Risiken.

    Fiebersenkung - von extremem Fieber abgesehen ist bei Erkrankungen meist kontraproduktiv (das Fieber ist ein Mechanismus der Heilung), die analgetische Wirkung ist eh schwach, bei empfindlichen Menschen oder zu hoher Dosierung besteht die Gefahr eines (evtl. tödlichen) Leberschadens, es erhöht signifikant den Blutdruck und bei längerer Einnahme das Risiko für Nieren- und Herzerkrankungen, Blutungen des Magen-Darmtrakts und Blutkrebs.

    Zitat

    While this shift reflects concerns among parents for safer, more hygienic procedures, it raises alarming warnings from rights advocates who caution that ‘medicalisation’ risks legitimising and entrenching a harmful practice with no medical benefits.

    Was sind das für KinderrechtsadvokatInnen, die davor warnen, Mädchen wenigstens mit Betäubung und unter sterilen Bedingungen zu operieren?

    Warum warnt niemand, dass Jungen von Ärzten mit Anästhesie "beschnitten" werden und nicht vom Pfuscher in der Besenkammer?

    "a harmful practice with no medical benefits" sind genitalreduzierende Eingriffe bei gesunden Kindern immer! Und mit erheblichen Risiken verbunden.

    Deswegen gehören alle Kinder davor geschützt.


    The involvement of medical professionals in Asia has marked a troubling shift—from traditional practitioners performing minor pricks or needling to more invasive forms of cutting.

    Au Backe, jetzt sind die traditionellen Verstümmlerinnen auf einmal die besseren?

    Angeblich machen die Ärztinnen in Asien doch auch nur winzige Eingriffe?

    Aber immerhin mit Betäubung und unter sterilen Bedingungen.

    Wenn Eltern zu denen wechseln zeugt das wohl eher von schlechten Erfahrungen mit den traditionellen Schnitzerinnen.

    Was solche anrichten kann man in Ulwaluko besichtigen!

    Und immer wieder: Medikalisierung - bei Jungen richtig, bei Mädchen schlimm! :FP02

    Die Mädchen sollen besser mit der dreckigen Rasierklinge ohne Betäubung verstümmelt werden? Damit NGOs das dramatischer schildern können und mehr Spenden einheimsen?


    Nein, Jungen wie Mädchen sollten ganz gelassen werden!


    Growing ‘medicalisation’ of female circumcision in Asia sparks risk warnings