Mit tun nur die armen Probanden leid deren Vorhaut nun locker ist und unter umständen dauerhaft hinter der Eichel verbleibt weil sie nicht wissen welche Folgen das hat. Bei mir war sie ja auch jahrelang dort und nur deswegen bin ich hier. Bin ja nicht beschnitten und die Original Vorhaut läßt sich noch viel schlechter zum wachsen anregen als eine restorierte. In ihr befinden sich ja auch noch Muskeln und Faszien die den Wachstumsprozess verhindern wollen und das leider auch aus besten kräften schaffen.Werde trozdem dranbleiben denn fkk mit bloßer Eichel ist einfach nur ....
Artikel in Fachzeitschrift "Kinder- und Jugendlichenpsychologie"
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Östrogen oder Antibiotika auf die kindliche Penisvorhaut aufzutragen, ist nicht pauschal sinnvoll.
Grundsätzlich reift der (weibliche wie) männliche Nachwuchs auch der Spezies homo sapiens, ohne dass Erwachsene ihm Salbe aufs Genital schmieren.
Es fällt auf, dass nur in Bezug auf die Jungenseite schier weltweit rasch problematisiert und dann auch gehandelt wird (ohne absolute medizinische Indikation therapiert) - derartiges würden wir beim anderen Gender nie tun.
Ob Mädchen oder Junge, jede (Dehn- oder) Salbentherapie, die vermieden werden kann, sollte vermieden werden.
Die leider immer noch vielfach anzutreffende Gedankenlosigkeit, der Automatismus, (das Wort) Junge hören - Zirkumzision denken, muss ebenso durchbrochen werden wie die angeblich unvermeidlichen Kausalketten bzw. Automatismen Junge - Präputiolyse oder Junge - Salbentherapie.
Nicht nur die intakte Vorhaut, auch die angeborene Vorhautverklebung verdient vielmehr den engagierten Schutz durch jeden Intaktivisten.
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Kann man als Intaktivist Vorhäute schützen? Oder kann man nicht nur versuchen,ein bewusstsein zu schaffen, ein Bewusstsein bei Ärzten, Eltern, Betroffenen, dass die Vorhaut nützlich, sinnvoll,wichtig und schützenswert ist?
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Man kann es nicht nur, Urolüge, das Schützen des unversehrten Genitals, als Intaktivist muss man es. Ob es uns gegen FGM geht oder gegen MGM.
Auch das Genfer Gelöbnis (Weltärztebund, WMA) gibt - zum Glück aller Kinder - nichts anderes her.
Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.
https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user…enf_DE_2017.pdf
Lediglich Bewusstsein schaffen reicht m. E. nicht. Mit einem derart weichgespülten Ansatz - bild` dir deine Meinung (Bewusstsein schaffen) - könnte man - sollte man nicht - eigentlich gleich jedwede(n) Körperverletzung bzw. Totschlag straffrei stellen - und die dann fehlende Strafbewehrung so begründen: das allmählich entstehende Bewusstsein und die irgendwann überall reifende Einsicht reichen doch.
Oder Bankraub straffrei stellen und auf Einsicht des Bankräubers hoffen, könnte gleich sämtliche Diebstahl-relevanten StGB-Paragraphen streichen und nachher (nach der Tat) mit dem Täter nett diskutieren getreu dem Ansatz: ich bin ok - du bist ok.
Wir brauchen global die Verbote des genitalen Beschneidens der Mädchen und Jungen - sprechen wir es aus: des genitalen Verstümmelns der Mädchen und Jungen. Nicht irgendwann, vielmehr schon bald.
Bis dahin - Men Do Complain macht es vorbildlich, die Bloodstained Men desgleichen, auch von Brother K hat jeder Intaktivist gehört, - empfehlen sich, von Zeit zu Zeit, Demos vor Gerichten, s. WWDOGA jedjährlich in Köln. Zum Bewusstseinschaffen demonstrieren, aber ja, durchaus.
Das aber reicht nicht.
In vielen Staaten der Welt ist es vielmehr so: die rituelle Mädchengenitalverstümmlerin geht ins Gefängnis, und auch die Eltern werden belangt.
Warum sollen Jungen irgendwo auf der Welt schlechter gestellt, auch nur anders gestellt sein als Mädchen?
Ein Blick ins Gesetzbuch hebt die Rechtskenntnis.
Artikel 3 GG (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. [...]
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html
Übereinkommen über die Rechte des Kindes / UN-Kinderrechtskonvention Artikel 24 (3) Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.
https://www.bmfsfj.de/blob/93140/015…kindes-data.pdf
http://www.unicef.org.uk/wp-content/upl…SS200910web.pdf
Der skandalöse, sechs Jahre alte deutsche § 1631d BGB ist schlicht verfassungswidrig und folglich zurückzunehmen. Ferner verstößt er gegen die UNCRC, Convention on the Rights of the Child. Beides müssen deutsche Intaktivisten sagen und seine Streichung fordern, nicht nur schamhaft hinter vorgehaltener Hand.
Wie hätten die USA die Sklaverei überwunden denn ohne Verbot? wie die ersten Landstriche Afrikas die traditionelle FGM? Nur mit einem watteweichen Allerseits miteinander im Gespräch bleiben und Bewusstsein schaffen wäre es m. E. nicht gegangen.
Allein mit Dialog hätten wir heute noch kein Frauenwahlrecht, bzw. Machos würden es den Frauen wieder aberkennen.
Themen wie Vergewaltigung in der Ehe, Gewalt in der Erziehung, sexualisierte Gewalt an Kindern - alles keine Frage der Perspektive mehr, keine Ansichtssache.
Jedes Kind hat nicht irgendwann, sondern heute ein Recht auf Schutz vor genitaler sogenannter Beschneidung, ob Mädchen oder Junge. Dieses Recht steht einem Intaktivisten nicht zur Diskussion.
Genitale Intaktheit - nennen wir (da im Falle einer Amputation gleich zerstörerisch) Klitorisbesitz oder Penisvorhautbesitz - steht nicht zur Debatte.
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Danke, Tursiops, du erkennst: " Sind schon fast unwürdige Menschenversuche " - das sehe ich auch so.
Diese Versuchsreihe ist m. E. unethisch, so etwas darf nicht stattfinden. Jeder Junge hat das Recht, beispielsweise mit 12 oder vierzehn Jahren den Prozess der Ablösung der Vorhaut von der Eichel selbst zu erleben. Auch Ärzte bzw. Wissenschaftler haben dem nicht - vor der Zeit - vorzugreifen.
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Diese Versuchsreihe aus Rio de Janeiro (The patients ranged in age from 19 months to 14 years (mean age 7.7 years)) ist unethisch, weil die Jungen weder die Salbe benötigt haben noch zu der Zeit eine retrahierbare Vorhaut. Etliche der Jungen hätten von ihrer Natur her erst fünf oder zehn Jahre später eine vollständig zurückziehbare Vorhaut gehabt, ggf. sogar 13 Jahre (vgl. "19 months"). So etwas darf nicht stattfinden.
Jeder Junge hat das Recht, beispielsweise mit 12 oder vierzehn Jahren den Prozess der Ablösung der Vorhaut von der Eichel selbst zu erleben, ohne dass medikamentös nachgeholfen wurde. Auch Ärzte bzw. Wissenschaftler haben dem nicht - vor der Zeit - vorzugreifen.
Prinzip Täter und Opfer - man nenne es beim Namen, die Jungen sind Opfer.
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"Kann man als Intaktivist Vorhäute schützen? Oder kann man nicht nur versuchen,ein Bewusstsein zu schaffen, ein Bewusstsein bei Ärzten, Eltern, Betroffenen, dass die Vorhaut nützlich, sinnvoll, wichtig und schützenswert ist?"
- interessanter Einwand, ich wage einige Wörter zu ersetzen:
"Kann man als Intaktivist Klitorides schützen? Oder kann man nicht nur versuchen,ein Bewusstsein zu schaffen, ein Bewusstsein bei Ärzten, Eltern, Betroffenen, dass die Klitoris nützlich, sinnvoll, wichtig und schützenswert ist?"
- geschätzter Mitdiskutant Urolüge (1.774 Beiträge), müsstest du, im Gegensatz zu mir, nicht endlich die Zurücknahme von § 226a StGB Verstümmelung weiblicher Genitalien fordern?
*Sarkasmus ein*
Diese armen Mädchen in Deutschland dürfen nicht rituell bzw. religiös beschnitten werden: das gesamte weibliche Gender leidet am schlimmen Fehlen der glücklichen deutschen Möglichkeit, bei fortwährender FGM ein deutsches "Bewusstsein zu schaffen, ein Bewusstsein bei Ärzten, Eltern, Betroffenen" ... auch Deutschlands Intaktivismus hat, recht eigentlich, erst bei tagtäglichem Mädchenbeschneiden die Gelegenheit, sich kampfstark zu zeigen, wahren Erfolg zu erzielen: "Bewusstsein zu schaffen, ein Bewusstsein bei Ärzten, Eltern, Betroffenen" ... ohne vorhandene FGM / MGM-Betroffende - sagen wir: ohne FGM oder MGM-Erlebende schließlich keine Chance auf gewandeltes, überraschend neues Bewusstsein ...
*Sarkasmus aus*
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Wir entfernen uns hier mal wieder viel zu weit vom ursprünglichen Thema dieses Threads!

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Diese Versuchsreihe aus Rio de Janeiro (The patients ranged in age from 19 months to 14 years (mean age 7.7 years)) ist unethisch, weil die Jungen weder die Salbe benötigt haben noch zu der Zeit eine retrahierbare Vorhaut.
Genau das wissen wir nicht. Es besteht zumindest die Möglichkeit. Das Studienpaper lässt hier vieles im Unklaren.ZitatLediglich Bewusstsein schaffen reicht m. E. nicht. Mit einem derart weichgespülten Ansatz - bild` dir deine Meinung (Bewusstsein schaffen) - könnte man - sollte man nicht - eigentlich gleich jedwede(n) Körperverletzung bzw. Totschlag straffrei stellen - und die dann fehlende Strafbewehrung so begründen: das allmählich entstehende Bewusstsein und die irgendwann überall reifende Einsicht reichen doch.
Bewusstsein schaffen ist hier nur Mittel zum Zweck und nicht das endgültige Ziel. Das Ziel sind juristische und medizinisch-prozedurale Änderungen. -
Das Ziel sind juristische und medizinisch-prozedurale Änderungen.
Geht das...ohne das vorher ein Bewusstsein dafür geschaffen wurde?
), müsstest du, im Gegensatz zu mir, nicht endlich die Zurücknahme von § 226a StGB Verstümmelung weiblicher Genitalien fordern?
Eine Zurücknahme fordere ich nicht...aber fragen tu ich mich schon...warum brauchen wir eigentlich so ein Gesetz? Im Prinzip ist es doch klar geregelt, von unserem Grundgesetz her?
Lediglich Bewusstsein schaffen reicht m. E. nicht. Mit einem derart weichgespülten Ansatz - bild` dir deine Meinung (Bewusstsein schaffen) - könnte man - sollte man nicht - eigentlich gleich jedwede(n) Körperverletzung bzw. Totschlag straffrei stellen - und die dann fehlende Strafbewehrung so begründen: das allmählich entstehende Bewusstsein und die irgendwann überall reifende Einsicht reichen doch.
Oder Bankraub straffrei stellen und auf Einsicht des Bankräubers hoffen, könnte gleich sämtliche Diebstahl-relevanten StGB-Paragraphen streichen und nachher (nach der Tat) mit dem Täter nett diskutieren getreu dem Ansatz: ich bin ok - du bist ok.
Wir brauchen global die Verbote des genitalen Beschneidens der Mädchen und Jungen - sprechen wir es aus: des genitalen Verstümmelns der Mädchen und Jungen. Nicht irgendwann, vielmehr schon bald.
Ich zitier mal nur das als kleinen Ausschnitt, im Prinzip wiederholst du dich immer...du setzt auf Verbote, von oben diktiert?
Und ich setze auf Bewusstsein...das Menschen anfangen selber zu denken, dass wir aufhören sollten einander als Objekte zu betrachten und zu behandeln...sondern uns als Subjekte/Menschen zu sehen und wahrzunehmen...auch die eigenen Kinder...
Wie hätten die USA die Sklaverei überwunden denn ohne Verbot?
Was war zuerst da? Ein Bewusstsein, dass das auch Menschen sind...oder das Verbot...und dann kam dieses Bewusstsein? Was hat die Veränderung gebracht?
Menschen von "oben" diktieren zu wollen...hat glaub noch nie funktioniert...Veränderungen müssen von unten kommen...wenn sie Bestand haben sollen...
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