"The Danes will support the prohibition of circumcision of children"

  • Zitat von Google Übers.


    The Danes will support the prohibition of circumcision of children - council must reverse the case, consider parties

    83 percent of Danes say in a new Megafon survey that they support a ban on circumcision of boys.

    The Danish People's Party (DF) will ask the Ethics Council to decide whether or not to circumcise childbirth.

    In Denmark, the Ethical Council has never taken a decision on
    circumcision, but it will be advised if it is given to DF Health
    Rapporteur Liselott Blixt.

    They shall turn every stone. They need to go a little more thoroughly than we politicians have time for. We can get some new views, depending on who it is. And when we get their recommendations, we can also have a debate about it and it is important that we get it through, she says.

    Offenbar ist es um den Intellekt des dänischen Ethik(ver)rats auch nicht besser bestellt als um den deutschen, um unterirdische Vergleiche ist man jedenfalls nicht verlegen:

    Zitat von Google Übers.

    "I do not think that boys should be banned. It's not because I think it's a good idea to cut into little boys, but I do not think that a ban is the way forward. It is striking that you are very familiar with what happens to 2000 children, knowing that it is not always unproblematic to cut the foreskin off, but now it's not a big deal when we let people smoking and drinking in front of their children, says Signild Vallgårda, professor at the University of Copenhagen and member of the Ethics Council.

    :FP01

    Alles klar? Wenn Papi und Mutti sich abends ein Schöppchen Wein trinken, und die Kinder sehen das, dann fällt Klein-Fritzchen die Vorhaut ab, und der lütten Lisa-Marie die Klitoris! :thumbup:

    http://nyheder.tv2.dk/politik/2018-0…nde-sagen-mener

    There is no skin like foreskin

  • Es kann und darf zur Beschneidung der Kinder einfach keinen Vergleich geben da es etwas in der Form einzigartiges ist! Es wird sonst kein gesundes Körperteil einfach so operativ entfernt also hinkt jeder Vergleich. Ich könnte schon wieder... X(

  • Die Stimmung in Dänemark gibt zumindest zu etwas Hoffnung Anlass. Die Dänen sind ein selbstbewusstes Völkchen, die lassen sich nicht so leicht von außen was vorschreiben.

    There is no skin like foreskin

  • Soetwas wie einen Ethikrat setzt man immer dann ein, wenn unethisches Handeln gerechtfertigt werden soll. Natürlich wird auch der in Dänemark entsprechend mit Religionsverstehern, die meinen Ethik könne nur aus Religion (bevorzugt der eigenen) entstehen. Der politische Druck, dort das positive in der Verletzung der Kinderrechte zu sehen, wird auch dort immens sein, denn die handelnden auf oberster politischer Ebene haben halt auch keine Lust auf diese Diskussion, die dann ja auch internationale Wellen auslöst, wenn es für sie da nicht mehr als Kinderrechte zu gewinnen gibt. Solange die Bevölkerungsmehrheit diese Ignoranz deckt und diese Politiker aus völlig anderen Beweggründen heraus wählt, wird sich auch in Dänemark ein Ethikverrat hinstellen und steif und fest behaupten "Hier gibt es ethisch nichts zu sehen, bitte gehen sie weiter".

  • So etwas wie einen Ethikrat setzt man immer dann ein, wenn unethisches Handeln gerechtfertigt werden soll.

    R2D2, du hast es so was von auf den Punkt gebracht! :thumbup:
    Man kann es auch umdrehen: Politiker, die ethisch handeln brauchen keine Absolution von einem "Ethikrat". Die haben ein reines Gewissen, und an ihren Händen klebt kein Kinderblut.

    There is no skin like foreskin

  • " Gemäß der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder das Recht auf Schutz vor traditionell gebundenen Ritualen, die gesundheitsschädlich sein können. Und sie haben das Recht, ihre Meinung über Beziehungen zu äußern, die sich selbst betreffen. Sowohl der Kinderbeirat als auch die Kinderkonditionen und das Rote Kind sind daher der Meinung, dass die Intervention erst dann erfolgen sollte, wenn das Kind selbst entscheiden kann."


    https://www.kristeligt-dagblad.dk/debat/selvfoel…utm_content=new

  • So verstehe ich das auch. Und da diskutiert man offenbar bereits darüber, ob man wirtschaftliche Folgen und eine erhöhte Bedrohungslage als Resultat eines Verbots in Kauf nehmen möchte. Die grundsätzliche Tendenz, Kinderrechte auch gegen den Willen der Bevölkerung anderen Interessen unterzuordnen scheint dort auch wie bei uns vorhanden zu sein.

  • https://www.kristeligt-dagblad.dk/debat/selvfoel…utm_content=new

    Für das "christliche Tageblatt" (Auflage 26.000), das früher die Darwinsche Evolutionstheorie attackierte und sich bislang durch dumpfeste Verstümmelungspropaganda hervortat schon ganz beachtlich. Aber bei "83%" klingelt es dann wohl auch in den Redaktionen - man möchte die Leser nicht vergraulen.

    Und da diskutiert man offenbar bereits darüber, ob man wirtschaftliche Folgen und eine erhöhte Bedrohungslage als Resultat eines Verbots in Kauf nehmen möchte.

    Woraus ersiehst du das?

    There is no skin like foreskin

  • Zitat

    Gemäß der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder das Recht auf Schutz vor traditionell gebundenen Ritualen, die gesundheitsschädlich sein können.

    Die UN-Kinderrechtskonventionen kann man in der Hinsicht vergessen. Deren Zweck war es nie, die BGM zu unterbinden, ganz im Gegenteil, sie soll sie ermöglichen.
    Dazu muss man sich vergegenwärtigen, in wie vielen Ländern der UN (USA, die mehrheitlich muslimischen Länder, Israel, Philippinen, Süd-Korea) mit einem erheblichen (1/6 bis 1/3) Anteil an der Weltbevölkerung die BGM praktisch Norm bei der Verabschiedung war.
    Deswegen ist sie bewusst schwammig formuliert, dass man sie als Rechtfertigung der BGM interpretieren kann.
    Sie wurde schließlich auch von allen Staaten außer der USA ratifiziert. So viel Zustimmung hatte keine andere UN-Konvention.

    Was meint ihr wohl, warum in der Konvention ein Recht auf Leben, aber kein Recht auf körperliche Unversehrtheit für Kinder steht?

    Vergessen? Öh-öh!

    Auch die Worte "Genitalien" oder "Geschlechtsorgane" " tauchen nirgendwo auf, Kinder haben so was gar nicht, basta! Und auch das Wort "Verstümmelung" taucht nicht auf, so was grässliches wie Genitalverstümmelung gibt's nicht, sonst wäre sie ja wohl explizit erwähnt. Gibt's nicht, basta!

    There is no skin like foreskin

  • Die gesundheitspolitische Sprecherin der Dansk Folkepartei Liselott Blixt (DF) hat das wohl im Fernsehen aufgebracht. Was sie da genau gesagt hat, vermag ich mangels Dänischkenntnisse nicht zu sagen, es muss aber wohl so in die Richtung gegangen sein, dass Dänemark ja schon Erfahrung mit Mohammed-Karrikaturen habe und ein Verbot würde Dänemark erneut in den Fokus islamistischer Angriffe stellen. Es gibt bei Morten Frisch auch einen Facebook Thread dazu.

  • https://www.kristeligt-dagblad.dk/debat/selvfoel…utm_content=new

    Für das "christliche Tageblatt" (Auflage 26.000), das früher die Darwinsche Evolutionstheorie attackierte und sich bislang durch dumpfeste Verstümmelungspropaganda hervortat schon ganz beachtlich. Aber bei "83%" klingelt es dann wohl auch in den Redaktionen - man möchte die Leser nicht vergraulen.

    Woraus ersiehst du das?

    http://nyheder.tv2.dk/politik/2018-0…f-boern-forbudt

    Liselott Blixt, der er sundhedsordfører i Dansk Folkeparti, siger til TV 2, at Dansk Folkeparti ikke har taget stilling til, hvad de vil stemme, hvis forslaget om et forbud mod omskæring af børn kommer til behandling i Folketinget.
    - Jeg ved ikke, hvad vi ville stemme. Det er derfor, jeg ønsker, at vi får gravet lidt mere i en konsekvensanalyse, siger hun til TV 2.


    Der kan også være en national sikkerhedsrisiko, hvis Danmark som det først land vælger at forbyde omskæring, vurderer Liselott Blixt.
    - Nogle af de ting vi hører, når vi omtaler omskæring af drenge, og hvis vi laver et forbud, er, at det kan have nogle sikkerhedsmæssige konsekvenser. Det vil jeg godt have undersøgt, siger hun.
    Lena Nyhus fra Intackt Denmark siger, at man er klar til at løbe den risiko et forbud mod omskæring kan medføre.
    - Hvis vi kan blive truet for, at nogle tegner en tegning, så er der også en risiko for, at vi kan opleve konsekvenser, hvis vi vælger at beskytte børnene på det her område. Det er en risiko, vi synes er værd at løbe, fordi det handler om en helt grundlæggende beskyttelse af børns tarv i Danmark, siger hun.

    Übersetzungsversuch

    Liselott Blixt, Gesundheitsberichterstatterin der Dänischen Volkspartei, sagt zu TV 2, dass die Dänische Volkspartei sich noch nicht entschieden habe, was sie wählen will, wenn der Vorschlag für ein Verbot der Beschneidung von Kindern im Folketing diskutiert wird.
    - Ich weiß nicht, was wir wählen würden. Deshalb wünsche ich mir, dass wir uns in einer Folgenabschätzung ein wenig mehr einarbeiten, sagt sie


    Es könnte auch ein nationales Sicherheitsrisiko geben, wenn Dänemark als erstes Land beschließt, die Beschneidung zu verbieten, meint Liselott Blixt.
    - Einige der Dinge, die wir hören, wenn wir über die Beschneidung von Jungen sprechen, und wenn wir ein Verbot machen, ist, dass es einige Auswirkungen auf die Sicherheit haben kann. Ich hätte das studiert, sagt sie.
    Lena Nyhus von Intackt Denmark sagt, dass Sie bereit sind, das Risiko einzugehen, das ein Verbot der Beschneidung mit sich bringen könnte.
    - Wenn uns jemand mit einer Zeichnung bedroht, besteht auch die Gefahr, dass wir Konsequenzen erleiden, wenn wir uns dafür entscheiden, die Kinder in diesem Bereich zu schützen. Es ist ein Risiko, das unserer Meinung nach lohnenswert ist, weil es um einen grundlegenden Schutz der Interessen der Kinder in Dänemark geht, sagt sie.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Das ist ja der Hammer!
    Welche IS-Forderungen hat DK noch zu erfüllen, damit es von "Sicherheitsrisiken" verschont bleibt?

    Und? Hat Dänemark jetzt das Zeichnen verboten, oder eingeschränkt? :rolleyes:

    Ich hoffe doch sehr, dass die Dänen sich nicht erpressen lassen.
    Kinderfleisch gegen Sicherheit. *Brech*

    There is no skin like foreskin

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