Alternative Behandlung statt kortisonhaltige Salbe -> Weihrauchsalbe eventuell ergänzt mit Schwarzkümmelsalbe -> Erfahrungen?

  • Wir können nur versuchen zu helfen. Mit Links und Literatur.

    Ich schicke das Büchlein ans OLG, in der Hoffnung die Richter mögen eine besonnene Entscheidung schnell fassen. Was meinst Du Bela2012?

    Man sollte das Kriegsbeil endlich begraben und den Jungen reden lassen.

    Wann wie und wo? Könnte ich reden? Für die Mutter ist doch alles klar. Da gibt es nichts mehr zu reden und für den Sohn auch! Er muß sich der Meinung der Mutter fügen!

  • Ich schicke das Büchlein ans OLG, in der Hoffnung die Richter mögen eine besonnene Entscheidung schnell fassen.

    Ich fürchte nur, dass bringt nichts. Da kannst du das Buch auch gleich selbst in den Müll werfen. Richter halten sich nunmal an Gesetze und weniger an persönliche Erfahrungen.


    Wann wie und wo? Könnte ich reden? Für die Mutter ist doch alles klar. Da gibt es nichts mehr zu reden und für den Sohn auch! Er muß sich der Meinung der Mutter fügen!

    Das klingt heftig, wie du über deine Ex-Frau redest. Aber so kann sie doch nicht immer gewesen sein? Warum hast du die geheiratet?
    Ich würde es trotzdem versuchen, ohne überzeugsarbeit leisten zu wollen, wie du es bisher immer versucht hast und gescheitert bist. Einfach nur das Angebot machen, dass man gemeinsam mit dem Jungen redet und seine Entscheidung apzeptiert, nachdem man ihm auch gemeinsam das Pro und Contra aller Optionen erklärt hat. Es scheint mir der einzig mögliche Weg.
    Ich glaube auch nicht, dass für sie schon alles so klar ist, sonst hätte sie längst gehandelt. Sie will nur eben Recht haben. Darum einige dich mit ihr doch darauf, dass der Junge entscheiden darf weil er damit leben muss und es weder dir noch ihr etwas bringt, wenn einer den Kampf gewinnt und der Junge dabei der verlierer ist. Es ist ja sein Leben und dann solltet ihr ihn schon reden lassen, was er will.
    Euer Sohn will garantiert reden und hat eine Meinung. Er traut sich nur nicht mehr. Er wird von jedem nach einer Seite gezogen und er will keinen enttäuschen. Aber Fakt ist ja, er muss da aus der Schusslinie raus, daran geht er auf Dauer kaputt.

  • Ich schicke das Büchlein ans OLG, in der Hoffnung die Richter mögen eine besonnene Entscheidung schnell fassen. Was meinst Du Bela2012?

    Es ist einen Versuch wert. Mehr als ignorieren kann das Gericht so etwas nicht.

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Ich weiß wie sehr man leiden kann, wenn die Eltern sich ständig streiten und man selbst noch der Grund ist.

    Wenn Eltern sich ständig streiten ist das furchtbar für die Kinder, kann ich dir aus eigener Erfahrung auch bestätigen, und Kinder geben sich die Schuld...aber Kinder sind NIE der Grund/die Ursache warum Eltern sich streiten...und das war bei dir auch so, DU warst nicht der Grund...

    In dem Punkt, dass es für Rolfs Sohn furchtbar sein muss, er sich wahrscheinlich als Grund für den Streit zwischen seinen Eltern erlebt, und das er als Objekt behandelt wird im Streit der Eltern und das dies aufhören muss, da sind wir uns absolut einig...auch darin, dass man ihm keine Angst vor Beschneidung machen soll...aber...

    Aber Mitentscheidung des Sohnes, ihn aufklären über Vor- und Nachteile? Finde ich geht in dem Alter noch nicht...entscheiden? Müsste er sich da momentan nicht zwischen Vater oder Mutter?
    Vor- und Nachteile? Welche Vorteile? Das, wenn er es jetzt machen ließe dann mal, wenn was gemacht werden müsste, er nicht auf ein paar Wochen SB verzichten müsste? Erstens viel Konjunktivitis...und zweitens, erkläre einem noch nicht mal 12jährigem was SB ist? Und die Chancen, dass da überhaupt mal was gemacht werden muss, sind finde ich, sehr gering...und es gibt unzählige andere OP_Methoden, wie die im Raum stehende radikale Beschneidung, Erweiterungsplastiken, sparsame Teilbeschneidungen...
    (bei meinem Ältesten hat sich das "erst" mit fast 13 spontan gegeben...vorher ging da gar nichts...sicher hätten dem ein paar übereifrige Ärzte eine hochgradige Phimose bescheinigt...und es hätten sich sicher unzählige Urologen gefunden, die da sofort radikal beschnitten hätten...)

    Der Streit (auf dem Rücken des Jungen) muss beigelegt werden...aber ohne dass der Junge zu einer Entscheidung genötigt wird, die gar nicht nötig ist...

    Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama

  • Das in der Vorhaut Nerven sind, ist absolut unstrittig. Die Gleitfunktion hat man nach einer Beschneidung aber auch noch, zumindest wenn man nicht so straff entfernt.

    ...wenn man nicht so straff entfernt...richtig...aber das bei einem Kind einschätzen, wie sich das mal entwickelt, wie stark der Penis bei Erektion sich verändert...kann doch kein Arzt abschätzen? Wenn er Pech hat, zieht es ihm bei Erektion auch mal behaarte Haut von Hoden und Bauchdecke hoch?

    es soll auch Männer geben, die können das mit 50+ Jahren nicht. Ob man damit aber glücklich ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Ich wäre glücklich, wenn ich meinen 50sten mit Phimose erleben könnte...Phimose ist nichts...im Gegensatz zu dem, was ich an Problemen durch meine Beschneidung habe erfahren dürfen...

    Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama

  • Der Streit (auf dem Rücken des Jungen) muss beigelegt

    Bin ich auch dafür. Der Junge bekommt von mir keinen Streit mit. Ich teile Ihm nicht mit, dass gerade Beschwerde beim OLG und beim BVerfG eingereicht ist. Der Mutter habe ich es gesagt. Ob Sie es dem Sohn weitergibt bleibt Ihr überlassen. In unseren treffen ist eine Beschneidung nie ein Thema und der ältere Bruder damals 12 Jahre heute 14 Jahre, der vor 2 Jahren noch pro Beschneidung lauthals war, ist inzwischen verstummt.

    Ich hatte Ihm auch nicht mitgeteilt, dass vor einem Jahr die Sache schon einmal beim BVerfG war. Das hat er womöglich gar nicht mitbekommen.

    Es ist einen Versuch wert. Mehr als ignorieren kann das Gericht so etwas nicht.

    Ich probiere morgen früh das Büchlein der Frau zu übergeben und dann nach 2 Tagen ans OLG zu schicken.

  • Ich habe hier im Forum zwei Blogs verlinkt in der erwachsene Männer die schon immer eine Phimose hatten erfolgreich ohne Chirurgie ihre Vorhaut geweitet haben. Das ganze ist mit Bildern dokumentiert.
    Zumindest der eine Mann hatte nie irgendwelche Beschwerden und seine Frau hat sich auch nicht beschwert. Anscheinend wusste er gar nicht wie sein Penis aufgebaut ist.
    Mit dem Thema hat er sich erst beschäftigt als er Vater eines Sohnes wurde.
    Ob dies so stimmt kann ich nicht sagen.

    Allerdings beweist die Dokumentation per Bilder das ein Erwachsener durchaus erfolgreich eine Dehnung durchführen kann wenn keine Begleiterkrankung vorliegt.
    Und eine Penis Krümmung konnte ich auch nicht erkennen.

    Allerdings kann eine Peniskrümmung durch eine Beschneidung verursacht werden.

  • und Kinder geben sich die Schuld

    Genau da scheint ja das Problem zu liegen. Rolfs Sohn gibt sich die Schuld und er will das es ein Ende hat mit dem Streit. Aber der zieht sich munter weiter. Wie ich schon mal sagte, mir tut nur das Kind leid.

    Aber Mitentscheidung des Sohnes, ihn aufklären über Vor- und Nachteile? Finde ich geht in dem Alter noch nicht...entscheiden? Müsste er sich da momentan nicht zwischen Vater oder Mutter?

    Ich finde schon, dass er mitentscheiden können muss und das auch kann. Vor allem muss er auch Nein sagen dürfen und dann darf man ihn nicht dazu zwingen.
    Momentan müsste er zwischen den Eltern entscheiden, darum sage ich doch ständig, dass sie gemeinsam mit dem Kind reden müssen und ihm eben diese Ängste nehmen, dass er Schuld ist und ihm das Gefühl geben, dass er auch gefragt wird.

    Vor- und Nachteile? Welche Vorteile? Das, wenn er es jetzt machen ließe dann mal, wenn was gemacht werden müsste, er nicht auf ein paar Wochen SB verzichten müsste? Erstens viel Konjunktivitis...und zweitens, erkläre einem noch nicht mal 12jährigem was SB ist?

    Meinetwegen kann auch nur über die Nachteile der jeweiligen Option aufgeklärt werden. Vorteile gibt es zwar auch, aber mir ist schon klar, dass es hier in dem Forum nicht erwünscht ist diese zu nennen.
    Wieso kann man einem fast 12 jährigen nicht erklären was SB ist? Es gibt sehr viel Jungen, die machen das in dem Alter schon. Aber wie weit der Sohn von Rolf ist weiß ich ja nicht und wie offen man mit ihm reden könnte. Das habe ich ja bereits geschrieben und Rolf macht dazu ja keine Angaben, trotz Fragen von mir.

    aber ohne dass der Junge zu einer Entscheidung genötigt wird, die gar nicht nötig ist...

    Absolut richtig. Er soll zu überhaupt nichts genötigt werden, ich sage ja noch immer, er soll da selbst mitreden dürfen und nicht nach einer Seiite gedrängt werden, wie es seit 2 Jahren läuft.

    Der Junge bekommt von mir keinen Streit mit.

    Nur weil du dich nicht offen vor ihm streitest, bekommt er trotzdem mit, dass seine Mutter und Du seit Jahren wegen ihm streitet. Zumindest empfindent er das so und es belastet ihn.

    der ältere Bruder damals 12 Jahre heute 14 Jahre, der vor 2 Jahren noch pro Beschneidung lauthals war, ist inzwischen verstummt.

    Was heißt verstummt? Redet er jetzt auch schon nicht mehr? Oder macht er nur seine Witze um dir Angst zu machen? Was er damit aussagen will, könntest du ja mal fragen. Vielleicht will er da auch nicht mehr mit reingezogen werden, oder dir nur aufzeigen, dass er sich auch wünscht dass der Streit endlich ein Ende hat.

  • Wie ich schon mal sagte, mir tut nur das Kind leid.

    Mir auch...weil es in diesem Streit um etwas geht, was es gar nicht braucht...eine Entscheidung Beschneidung...oder nicht? Es ist normal und der Junge absolut beschwerdefrei...den einzigen Tamtam machen beschneidungsaffine Ärzte...und die Mutter ist aufgesprungen?...und der Junge muss leiden...

    Meinetwegen kann auch nur über die Nachteile der jeweiligen Option aufgeklärt werden. Vorteile gibt es zwar auch, aber mir ist schon klar, dass es hier in dem Forum nicht erwünscht ist diese zu nennen.

    Sind nicht alle Vor- und Nachteile individuell und subjektiv? Der eine sagt "Toll, ich kann jetzt länger" der andere "Ich muss länger..." alles nur eine Frage des Blickwinkels?

    Den einzigen Vorteil, den ich objektiv von außen in einer Beschneidung erkennen kann...wenn es nicht anders geht, nichts anderes geholfen hat, die Nachteile durch Beschneidung den Nutzen übersteigen...

    Wie wenn sich jemand seinen Athrose und Entzündungszerfressenen Fuß amputieren läßt, er nur noch Schmerzen hatte, und weil alles andere nicht geholfen hat...wenn der dann hinterher sagt "mir geht es nun besser, mir konnte durch den Eingriff geholfen werden"...

    Ich bleibe dabei...diese Entscheidung/Wahl an den Jungen heranzutragen...da halte ich den noch für zu jung...die Abhängigkeitsverhältnisse, die Wahl Mutter oder Vater, für so eine irreversible, und mit nicht vorhersehbaren möglichen Folgen, Entscheidung, finde ich geht gar nicht...

    Für mich wie wenn ich ein Kindergartenkind vor die Berufswahl stellen würde...und das MUSS es dann machen, für den Rest seines Lebens, ob es ihm gefällt...oder auch nicht...

    Hab es glaub schon mal geschrieben...die Vorhaut/Beschneidung ist glaub nur ein Nebenschauplatz, über "dieses Problem" wird der Konflikt um den Sohn sicher nicht gelöst werden...

    "Das Problem zu erkennen, ist wichtiger, als die Lösung zu finden, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung" Albert Einstein

    Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama

  • Ich bleibe dabei...diese Entscheidung/Wahl an den Jungen heranzutragen...da halte ich den noch für zu jung...die Abhängigkeitsverhältnisse, die Wahl Mutter oder Vater, für so eine irreversible, und mit nicht vorhersehbaren möglichen Folgen, Entscheidung, finde ich geht gar nicht...

    Danke Urolüge, dass sehe ich genauso. Ich hoffe, dass das OLG und/oder BVerfG noch rechtzeitig einschreitet und "diesen Unfug" rechtzeitig beendet. Meine Kommentierung zur Stellungnahme des Jugendamts ist heute wieder ans OLG gegangen, in der ich einige Argumente eingebracht habe.

  • ch bleibe dabei...diese Entscheidung/Wahl an den Jungen heranzutragen...da halte ich den noch für zu jung

    Danke Urolüge, dass sehe ich genauso.

    Natürlich kann es sein, dass der Junge noch nicht reif genug ist, da mitreden zu können. Das weiß ich ja nicht, da ich das Kind nicht kenne. Ein "normal" entwickelter 12 jähriger kann das aber durchaus. ( Mitreden ist gemeint, nicht die Entscheidung treffen, was hier 100% richtig oder falsch ist) Vielleicht ist Rolfs Sohn aber noch nicht soweit und eher ein Spätentwickler. Dann würde ich euch auch zustimmen. Aber diese Frage kann oder will mir Rolf ja nicht beantworten und ich ging bisher auch nicht davon aus, dass es so ist.
    Insgesamt werde ich mich wohl besser wieder aus der Sache raushalten, es war sowieso keine gute Idee, dass ich mich überhaupt eingemischt habe. Mein Blickwinkel wird hier sowieso von niemandem verstanden, da jeder hier nur denkt, super Rolf, dass du so dafür kämpfst.
    Ich sehe eben nur die Belange des Kindes und wie es ihm geht und das regt mich einfach zu sehr auf, weil ich weiß, wie das Kind leidet. Nicht an der Phimose, nur an dem Streit. Ich hoffe nur, dass Kind kommt bei der Sache gut raus, auch wenn schon viel zerbrochen ist. Ich wünsche dem Jungen alles Gute und hoffe trotzdem, dass er die Chance bekommt, es selbst entscheiden zu können. Nicht unbedingt jetzt, dann eben in 2-4 Jahren, was auch nicht schlimm ist. Das muss die Frau doch auch einsehen, dann soll sie eben warten, ob es überhaupt zu Problemen kommt. Es ist für mich nur unbegreiflich, dass man hier zu Ärzten, Gutachtern, Rechtsanwälten und sogar Gerichten greifen muss, um überhaupt diese Möglichkeit zu erhalten, dass der Junge es irgendwann entscheiden kann. Insgesamt habe ich Rolf auch teilweise zu hart angegangen, hätte er sich nicht bisher so eingesetzt, wäre die Entscheidung vermutlich längst ohne die Meinung des Kindes getroffen worden.
    Wie gesagt, ich sah und sehe hier eben NUR die Belange des Kindes und das es unter der Situation und dem Streit leidet.
    Ich beende das Thema hier besser und wünsche dem Jungen alles Gute.
    LG

  • Es ist für mich nur unbegreiflich, dass man hier zu Ärzten, Gutachtern, Rechtsanwälten und sogar Gerichten greifen muss, um überhaupt diese Möglichkeit zu erhalten, dass der Junge es irgendwann entscheiden kann.

    Für mich ist es auch unbegreiflich. Ich versuche für meine Kinder ein Vorbild zu sein und meine Kinder vielleicht auch andere zu einer freien selbstverantworteten Zukunft zu führen, unabhängig von Ärzten, Gutachten, Rechtsanwälten oder sogar Gerichten. Es ist scheinbar mit der Frau ein nicht leichter einfacher Weg.

    hoffe trotzdem, dass er die Chance bekommt, es selbst entscheiden zu können.

    Das hoffe ich auch. Ich habe Dir eine PM geschickt.

  • Ich wollte mich bei diesem Thema jetzt raushalten. Meine Sicht kommt hier ja nicht an, obwohl ich nur versucht habe, sowas wie "Der Anwalt" des Jungen zu sein. Rolf, du hast einen Anwalt, deine Frau hat vielleicht auch einen? Aber wer vertritt denn hier bitte das Kind? Ich werde das Gefühl halt nicht los, dass hier der Junge übergangen wird.

    Es ist scheinbar mit der Frau ein nicht leichter einfacher Weg.

    Das kann und will ich nicht beurteilen müssen. Aber sie ist doch die Mutter und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie den Kindern schaden will. Auch der Preis eines der Kinder zu opfern, nur um dir Rolf eins auszuwischen, erscheint mir nicht nur zu hoch, sondern auch undenkbar. Die Frau mag vielleicht auf dich nicht mehr gut zu sprechen sein, aber das gilt doch sicher nicht für die Kinder.

    Ich habe Dir eine PM geschickt.

    Das ist mir aufgefallen. Ich werde dir darauf antworten, auch wenn ich damit nicht gerechnet hätte.

  • Idee, es gibt ein Buch von Gunnar Kunz "Unberührbar" Es erzählt die Geschichte

    So dass Buch scheint zumindest vom älteren Bruder gelesen zu sein. Die Mutter meinte sie hätte es auch gelesen. Rückmeldung habe ich noch keine erhalten, hätte ich vielleicht fragen sollen. Ich wollte das Thema aber nicht weiter belasten und hoffe, dass Buch entfaltet auch durch Beobachten und Lesen und sonst Schweigen die richtige Wirkung und Anteilnahme.

    Nun werde ich es dem OLG vorlegen, vielleicht wirkt es dort (auch) in die richtige Richtung. Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Ich habe mich jedenfalls versucht, für das Thema Erhaltung der Vorhaut einzusetzen. Vielleicht an manchen Stellen zu viel.

  • Vielleicht an manchen Stellen zu viel

    An welchen?

    Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama

  • Lieber Sokrates,

    ja wird sind in der zweiten Instanz seit 7 Wochen. Das Gutachten war scheinbar doch nicht ca. 2000€ teuer, sondern hat nur ca.272 € gekostet inklusive Mehrwertsteuer. Entsprechend ist wohl die Qualität, keine Beachtung der Phimoseleitlinie etc.! Die Mutter wollte, dass ich die gesamten Kosten trage und hat sich daraufhin beschwert. Ist zum Glück zurückgewiesen worden in der Beschwerdeinstanz. Jeder muß hälftig die Kosten tragen. Witzig ist lediglich der akrobatische juristische Verdrehung des Sachverhalts, so dass der Verfahrensbeistand binnen von Sekunden oder wenigen Minuten ca. 1100€ mehr Honorar erhält. So schnell verdient kaum einer sein Geld. Dagegen habe ich mich zu Wort gemeldet, ob es Beachtung findet werden wir sehen.

    Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen kommen, hoffentlich pro Erhaltung der Vorhaut.

  • Lieber Sokrates,
    Liebe stillen Mitverfolger,

    heute habe ich die Stellungnahme des Verfahrensbeistandes zu meiner Beschwerde bekommen. Abgesehen, dass er sein Schreiben äußerst schlampig mit dem Datum 2 Tage vor der erstinstanzlichen Entscheidung datiert, also lange bevor überhaupt eine Beschwerde eingelegt worden ist, sind die weiteren Argumente auch nicht überzeugend und werden scheinbar genauso schlampig abgehandelt. Der Verfahrensbeistand hat sich scheinbar nochmals mit dem Sohn getroffen und mit Ihm gesprochen und setzt sich wie das Jugendamt auch für die Beschneidung ein mit dem Argument, dass eine Unsicherheit bezüglich der Beschneidung dann rasch beendet werden würde. Dass dadurch sich möglicherweise weitere neue Rechtsstreitigkeiten oder gar das vorliegende Verfahren sich noch auf weitere Jahre erstrecken könnte, läßt der Verfahrensbeistand ausser Betracht oder liegt außerhalb seiner Vorstellungskraft. Er meint, weil die lokalen Ärzte die Beschneidung als wünschenswert erachten und äußerst operationsfreudig (von mir ergänzt) sind, sollte der Sohn auch diesen Ärzten folgen.

    Der Verfahrensbeistand folgt also kurzfristigen emotionalen Argumenten. Langfristige Folgeschäden interessieren Ihn nicht, auch nicht die Täler der Tränen, die viele leidende Beschnittene durchlaufen oder durchlaufen werden. Für diese schlampige Arbeit bekommt der Verfahrensbeistand 550€ gesetzlich festgeschriebener Betrag. Ich würde 550€ Schadensersatz wegen schlampiger Beiträge verlangen.

    Die Phimoseleitlinie von Fachleuten erstellt, die Meinung von Dr.med.Kreutzig-Langenfeld, von Dr.med. Küpferschmied und von einem dritten Arzt, alle nicht lokal ansässig, interessieren ihn auch nicht, ja nimmt er gar nicht erst zur Kenntnis oder Stellung.

    Das eine Beschneidung auch zu einer Belastung führen könnte, will er auch nicht wissen, jedoch wenn der Sohn noch weiter auf eine gerichtliche Entscheidung wartet, dass wäre eine erhebliche Belastung und deshalb sollte er möglichst bald beschnitten werden. Zum Glück sieht die Mutter ein, auf die letztinstanzliche Entscheidung zu warten und hat das schriftlich gegenüber dem OLG erklärt. Das Verfahren könnte sich vielleicht noch hinziehen, je nachdem wie sich das OLG entscheidet. In die Zukunft können wir alle nicht sehen. Nur für die Erhaltung der Schöpfung können wir uns einsetzen, für die Vermeidung irreversibler Körperverletzung an Minderjährigen ohne ojektiv, sachlich gerechtfertigten Grund.

    Im Übrigen sagt der Verfahrensbeistand kein Wort zu den 1100€ Mehrverdienst. Er setzt sich zum Glück gar nicht dafür ein, was auch ein Zeichen ist, dass dieser Mehrverdienst weder angebracht nocht in das vorliegende Verfahren gehört, also eigentlich herausgestrichen gilt. Ich hoffe das OLG sieht das auch ein und revidiert damit das Gericht erster Instanz.

    Ich werde also dieses Wochenende meine Stellungnahme bis Montag morgen fertig machen. Wenn jemand noch Impulse mit auf den Weg geben will, gerne bis morgen Abend darauf antworten.

    Viele Grüße und schönes Wochenende

    Einmal editiert, zuletzt von Rolf (25. Mai 2019 um 20:38)

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