Carolin Emcke, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

  • Ich glaube die Lösung zu haben: Männer sind keine Menschen.


    Schon gar nicht schlecht!

    Kleiner Tip: in dem Wort "vermeintlich"

    Zitat von Emcke

    ...Praktiken und Überzeugungen infrage stellt, die mit jüdischer Identität und jüdischem Leben unverbrüchlich verbunden sind.

    Außerdem haben Jungen einfach das falsche Geschlecht, sie werden nämlich später nicht zu Frauen, sondern zu Männern.

    So sieht das ohne die Auslassung aus:

    Zitat

    Etwas anderes ist es aber, wenn Menschenrechtsverletzungen als vermeintlich religiös gebotene Praxis verklärt werden sollen. Bei solcher Art Konflikten muss der Rechtsstaat die Rechte der Einzelnen gegen die Ansprüche eines religiösen Kollektivs oder auch gegenüber der Familie der Betroffenen durchsetzen: bei der furchtbaren Praxis der Klitorisbeschneidungen oder auch bei Kinderehen ist ein solches Eingreifen des Staates - im Namen des Grundgesetzes nicht nur gestattet, sondern auch erforderlich. Ein kulturelles Gewohnheitsrecht kann und darf nicht die Menschenrechte aushebeln

    Tricky formuliert, das muss man ihr lassen!

    Da steht nicht "zum Beispiel", nee, nee! Da steht ein Doppelpunkt, und das wird auch nicht von usw... gefolgt.
    Das soll suggerieren: "Das sind die beiden Fälle, und das war's!"
    FGM wird nämlich nur als religiös verklärt, was Religion und religiös ist was GLAUBEN ist bestimmt Carolin Emcke, nicht irgendwelche Afrikanerinnen. die kennen sich da nicht aus.
    Was die glauben oder nicht ist für sie wohl höchstens "Aberglaube".
    Ja es gibt halt nicht nur ein Bessergeschlecht, es gibt auch Besserreligionen!

    Emcke schreibt nicht "FGM" oder "weibliche Beschneidung" sie schreibt gezielt "Klitorisbeschneidung". Damit ihr keiner mit anderen Formen der FGM kommen kann.

    Eine "furchtbare Praxis", ja und die Jungen fürchten sich nicht?

    Und "Kinderehen" - das hört sich so geschlechtsneutral an. Aber das, was Empörung hervorruft sind doch die Ehen zwischen erwachsenen Männern und - minderjährigen Mädchen. Nicht umgekehrt!. D.h. es geht in beiden Fällen um Mädchen. Um den Schutz von Mädchen.
    Da muss der Rechtsstaat eingreifen, weil das GG Mädchen schützt...

    There is no skin like foreskin

  • Emcke geht in jenem Buch (es geht ihr um Extra-Toiletten für "Transpersonen") auch auf den Artikel zwo unseres Grundgesetzes ein! Jawoll!

    Zitat von Emcke

    Artikel 2 des Grundgesetzes garantiert das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, auf Leben, auf körperlich Unversehrtheit und schützt die Freiheit der Person.

    Da steht nicht: garantiert "die halb-freie Entfaltung der Persönlichkeit"...

    Jau, und da steht auch nicht: "garantiert xx% der körperlichen Unversehrtheit"

    Zitat von Emcke

    Da steht auch nicht: "die freie Entfaltung nur jener Persönlichkeiten, die sich an ihre bei der Geburt festgestellten Geschlechstzugehörigkeit halten"

    Da steht auch nicht "Das Recht auf körperliche Unversehrtheit, wenn bei Geburt die weibliche Geschlechstzugehörigkeit festgestellt wurde"

    Aber Transpersonen hat sie im Programm, auf 26 Seiten. Kleine Jungen die sich als Jungen fühlen obwohl das ja nicht "natürlich" ist nicht.
    Bei ihr ist das mit dem Schützen halt ETWAS selektiv.

    There is no skin like foreskin

  • Es wurde ja immer gesagt: "alles zerreißt sich über Emcke das Maul, und kaum jemand hat ein Buch von ihr gelesen. "
    Wahrscheinlich haben etliche, die das sagen selbst keines gelesen.
    Ich kann alle beruhigen:
    Wer das Buch "Gegen den Hass" nicht gelesen hat, hat nicht wirklich was verpasst. Schad' um die Zeit!
    Wer sich die Platte "Hasst euch nicht, liebet einanander!" anhören möchte kann das 20€ billiger haben, jeden Sonntag in der nächstgelegenen Kirche.
    Oder noch einfacher, kompakter und sehr charmant :love: hier:

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    Bei einem Sachbuch sollte sich ja nach Lektüre ein Erkenntnisgewinn einstellen. Aber nach einer Aneinanderreihung von Plattitüden, Banalitäten, sattsam Bekanntem und polgefilterten Einseitigkeiten kommt höchstens ein Erkenntnisgewinn über Carolin Emcke auf. Immer schön, wenn man sich seine Freund- und Feindbilder selbst konstruieren kann. Aber Ich möchte die Details meiner Rezension den Lesern hier ersparen, das würde ausufern und so lange Sachen liest dann eh keiner.

    Zu den anderen Büchern kann ich nichts sagen. Wenn die ähnlich sind, dann gute Nacht Preiskomitee!

    Sollte Frau Emcke zufällig oder unzufällig (sie scheint das Internet ja weitflächig zu überwachen) diesen Thread lesen wird sie bestimmt verzückt

    "Heureka! Seht her - schon wieder HASS, und das alles nur weil ich Publizistin und Lesbe bin!"

    ausrufen. Das kann sie dann gerne in ihrem nächsten Buch aufarbeiten. ^^

    PS: OK, OK, ein paar Zitate seien noch gestattet:

    (jetzt bloß nicht an Jungenvorhaut denken!)

    Zitat

    Das "Andere" wird als gefährliche Macht oder als vermeintlich minderwertiges Ding phantasiert..."

    Zitat

    "...und so wird die spätere Misshandlung oder Vernichtung nicht bloss als entschuldbare, sondern als notwendige Maßnahme aufgewertet"

    Zitat

    "Das Spektakel...schreibt sich ein in die Geschichte all jener Spektakel, die Menschen einer bestimmten Religion, einer bestimtmen Hautfarbe, einer bestimmten Sexualität terrorisieren, indem sie ihnen vorführen, dass sie nicht sicher fühlen können. Dass ihre Körper verletzbar sind.

    Honi soit qui circoncision y pense...

    Zitat

    "Die Normen, die einschließen und ausschließen brauchen nur sehr alt zu sein, damit sie im toten Winkel der sozialen Wahrnehmung verschwinden"

    Ja, war lange im toten Winkel, und nicht wenige möchten sie da wieder hin.
    Wie sagte ein SPDler? "Das ist ein Jahrtauuusende altes Ritual! Das kann man nicht einfach abschaffen!"

    Zitat

    Es ist gar nicht entscheidend wer als das unsichtbare oder monströse Andere konstruiert wird. Es könnte sich der Hass auch gegen Linkshänder oder Bayreuth-Fans richten.

    Genau! Oder gegen Kinderschützer, die Emcke sich als Antisemiten konstruiert.

    Übrigens findet man jetzt im Netz hasserfüllte Tiraden auf die Rezension in der ZEIT, das wäre ja Hass. Es wird immer drolliger. :rolleyes:


    Zitat

    Auch wenn ich noch nie an einem Bahnhof gestanden habe und geklatscht habe gehöre ich zu denen, die verachtet werden

    Die Ärmste! Und das gab es früher nicht, das gibt es lt Emcke erst seit kurzem!

    Früher so, ca 1990, im Usenet, hätte man ihr gesagt: Wenn du das nicht ab kannst - fahr weiter Dreirad!
    Ja, das Gedächtnis - ein Fluch! Aber klar, "die Lage war noch nie so ernst!" (translates: "ich war noch nie so wichtig wie heute!")

    There is no skin like foreskin

  • Hier wird schon wieder "Hass" mit "Beschneidungsdikussion" assoziiert:


    Zitat

    Wenn Hass und Wut zum Alltag werden

    Zitat

    Leserkommentare liefern einen Blick in eine Welt, die viel zu oft aus purem Hass und blinder Wut besteht.

    Zitat

    Der Hass im Netz ist organisiert

    Zitat

    Auch er identifiziert immer wieder die gleichen Themen, die zu Auseinandersetzungen führen.
    Beim Tagesspiegel seien das vor allem Beiträge...über Beschneidung...Hass und Wut


    http://t3n.de/news/community…mentare-775171/

    There is no skin like foreskin

  • Absolut. Dazu kommt, dass es auch in unserem Strafrecht die Tendenz gibt, nicht mehr anhand des Sachverhalts sondern anhand der Empfindung des "Opfers" zu definieren, allerdings nur, wenn das Opfer weiblich oder Minderheit ist. Gefühlter Hass ist Hass. Gefühlter Antisemitismus ist Judenhass. Argumentation gegen die Beschneidung ist antisemitisch und islamophob. Die Definitionsmacht obliegt einseitig dem echten oder vermeintlichen Opfer. Die Vokabel "Hass" macht da von jeder Kritik völlig frei, stellt den hassenden ins gesellschaftliche Abseits und marginalisiert seine Meinung oder Aussage. Ausgenommen davon sind die "alten weißen Männer". Über die darf man pauschal alles Schlechte sagen. Das geht voll ok.

  • Und wenn es kein Hass ist, dann aber doch wenigstens "Mikroaggression"!

    Z.B.: "I believe the most qualified person should get the job" - das darf man nicht sagen, öh-öh!

    Weil ja klar ist, dass man damit meint, dass "alte weiße Männer" bevorzugt werden sollen, logisch, oder?

    http://academicaffairs.ucsc.edu/events/documen…_2014_11_12.pdf

    Dieser Minderheiten- und Genderfetischismus hat sich gerade in den USA in fürchterlicher Weise gerächt. Leider scheint die Message in unserer Politik nicht angekommen zu sein. Hier entsetzt sich alles zu Recht über Trump, aber wie es zu Trump gekommen ist, das will man nicht wahrhaben.
    Wenn ein Prof. gefeuert wird, weil er ein Bild seiner Ehefrau im Bikini auf dem Schreibtisch hatte ("The Land of the Free") muss man sich über nichts wundern.

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  • Am schlimmsten soll das mit dem Hass aber gar nicht in Deutschland, sondern in GB sein:

    Und wieder einmal "Hass" in der Statistik mehr...

    There is no skin like foreskin

  • Das ist ein PREIS, mit Frieden hat der nicht unbedingt was am Hut.

    So wurde der Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel jener Preis verliehen, nach dem sie die Fatwa gegen Salman Rushdie relativiert hatte. Gegen einen Kollegen.
    Verteidigt wurde sie damals von dem einschlägig bekannten Jungenverstümmelungsverteidiger Narvid Kermani, der später (ein Jahr vor Emcke) selbst diesen "Friedens"preis bekam.

    Friede den kleinen Schniedeln!

    There is no skin like foreskin

  • Zitat

    Auch er [Atila Altun] identifiziert immer wieder die gleichen Themen, die zu Auseinandersetzungen führen.


    Beim Tagesspiegel seien das vor allem Beiträge...über Beschneidung...Hass und Wut

    Dabei hat er Atila Altun [Das ist der Name des Tagesspiegel-Moderators] selbst kein Problem mit Hass, wenn dieser Hass von ihm selbst ausgeht. Er selbst postet als Moderator Beiträge, die nur so voller Hass auf Andersdenkende strotzenden - einen Hass der so extrem ist, dass er sich in Beleidigungen und Entmenschlichungen zum Ausruck kommt.


    Ein Blog, der Atila Althun schon im Jahr 2015 spöttlend als "Hass-Manager" tituliert, hat einige Beiträge des "Hass"-Bekämpfers auflistet:


    @b.nutzer

    Was sich bei denen zerstreut, wenn sie sich erstmal in Quarantäne, sprich: in der totalen gesellschaftlichen Ächtung befinden, wo sie hingehören, ist mir sowas von schnuppe, lieber B.Nutzer.
    Meinetwegen können sie sich in ihrer Nervenheilanstalt dann Zucker über ihre Corn Flakes streuen oder Weed in den Tabak, um sich ´n Joint zu drehen, ganz egal. Hauptsache, sie, die Wirtstiere des Hasses, laufen nicht mehr als wandelnde Infektionsherde durch die Landschaft und gehen den Flüchtlingen, die den zivilisierten Demokraten willkommen sind, nicht länger auf den Zeiger.
    Vielleicht werden im Rahmen dieser Quarantänemaßnahmen ja auch ein paar Wohnungen frei, die könnte man gleich in Flüchtlingsunterkünfte
    umfunktionieren
    Merke: Refugees welcome, Racists pxxx off!

    Auch soll Althun Diskussionsteilnehmer als "Sub Proletarischer Auswurf" und "Krätze" tituliert haben.


    Menschen, auch wenn man deren Meinung noch so unerträglich findet, als "wandelnde Infektionsherde", "subproletarischer Auswurf" und "Krätze" zu bezeichnen, und in die Psychiatrie einweisen zu wollen – ist das kein "Hass"?


    Aber "Hass" ist -frei nach Rosa Luxemburg - wohl immer nur der "Hass der Anderen". Der eigene Hass ist vollkommen ok. ;)

  • Klar, die schärfsten Kritiker der Elche sind sind oft selber welche.


    Einem Schriftstellerkollegen, für den es einen Mordbefehl gibt, dem springt man ja wohl ohne wenn und aber bei, und sucht nicht noch nach Entschuldigungen für die Mörder.
    Nach dem Motto: "nicht schön, aber selber Schuld"
    Friedenspreis, haha.

    There is no skin like foreskin

  • Frau Emcke, die zumindest beim Thema der Genitalverstümmelungen von Jungen Schwierigkeiten zu haben scheint, das Leid der Betroffenen anzuerkennen, auf Twitter über die Sinnlosigkeit von Zahnspangen bei Kindern und Jugendlichen:
    https://twitter.com/C_Emcke/status/1080802082872061952?s=19

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Naja, es ist ja nichts Neues, dass Frau Emcke gegen jede nur erdenkliche Ungerechtigkeit mit Ausnahme männlicher Genitalverstümmelung eintritt. Damit bewegt sie sich wie viele andere voll im angesagten Mainstream, gefährdet ihre Bücherverkäufe nicht und kann sich feiern lassen. Insofern überrascht mich das jetzt nicht, und bringt uns hier glaube ich auch nicht weiter.
    Sie wird es schon noch irgendwann kapieren ;)

  • Richtig. Weiter bringt uns das jetzt nicht wirklich. Ihre Doppelzüngigkeit ärgert mich halt (mal wieder).

    Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
    Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
    Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
    https://tredition.de/autoren/clemen…aperback-44889/

  • Emcke hat ein neues Buch zu #metoo veröffentlicht,das gerade auf allen Kanälen gefeiert wird. Dass ihr sexuelle und körperliche Gewalt trotz #metoo egal ist, sollte man ihr mal aufs Brot schmieren.

  • Zitat

    Emcke hat ein neues Buch zu #metoo veröffentlicht

    Hier ist auch #metoo, aber das interessiert Emcke einen Dreck:

    Leidensgeschichten Beschnittener Männer

    Emcke weiß genau, womit man in diesem System von zwangsfinanzierten "öffentlich-rechtlichen" Medien und einer handvoll privaten Medienkraken ankommt, und womit man nur anecken würde.

    Also immer auf die "Mehrheitsgesellschaft", besonders auf die Männer (für die sie offensichtlich eh wenig Empathie hat, sofern sie nicht schwarz, oder wenigstens braun oder "trans" sind).

    Das hasstriefende Buch "gegen den Hass" hat mir gereicht, mehr Emcke-Hass brauche ich nicht.

    There is no skin like foreskin

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