Die Lust bleibt, doch sie kann nicht mehr befriedigt werden.
Betroffene klagen an
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Der Iraner Karim beschreibt seine Erinnerungen an das Thema Beschneidung.
Zitat von KarimAlles anzeigenZwei bittere Erinnerungen zum Thema Beschneidung
Erstens: Als ich selbst beschnitten wurde.
Ich wurde in einem Dorf im kurdischen Gebiet im Iran geboren. Als ich fünf Jahre alt war, entschlossen sich meine Eltern dazu, mich nach islamischem Gesetz beschneiden zu lassen. Also fuhren wir in die Stadt.
Nicht, weil sie die Sache in einem Krankenhaus durchführen wollten, sondern weil sie dort jemanden kannten, der gut beschneiden konnte.Wir gingen zu einer Verwandten nach Hause. Der Beschneider kam ins Zimmer. Er war weder Arzt, noch Krankenpfleger, er hatte das einfach so gelernt. Seine Instrumente waren ein unsteriles Messer und eine Schnur.
Meine Eltern versuchten, alles vor mir zu vertuschen und zu verheimlichen. Sie wollten mir die Augen zudecken, so dass ich nichts sehen konnte. Doch ich schrie und versuchte, mich von ihren Händen zu befreien. Ich fühlte Schmerzen.
Mit einer Schnur hatten sie die Stelle abgebunden, die weg sollte, und der Beschneider sagte: guck mal, da oben fliegt ein Vogel. In selben Moment hatte er mich beschnitten. Ich konnte nur schreien und schimpfen. Danach hängten sie mir einen Beutel voll Asche an. Das sollte Entzündungen verhindern.
Diese Erinnerung daran ist immer noch sehr bitter und schrecklich. Das war ein unverschämter Angriff auf meinem Körper gegen meinen Willen.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Hause. Nach ein paar Stunden ging ich auf die Straße und spielte mit den anderen Kindern. Dabei stolperte ich, die Wunde riss wieder auf und blutete. Das einzige Medikament dafür war die Asche.Meine Beschneidung war nicht ganz fehlerfrei, so dass ich noch einmal hätte operiert werden müssen. Doch ich schämte mich, darüber mit meinen Eltern zu sprechen. Also beschloß ich im Alter von zehn Jahren, die Sache selbst in die Hand nehmen und die zusammengeklebte Haut zu entfernen. Ich wusste, wenn ich die Haut mit einer Schnur festbinde, trennt sie sich nach einem Tag.
Und so habe ich dann die Haut selbst abgeschnitten, aber nicht mit einem Messer, sondern mit einem Stein, der an einer Seite scharf war.
Die Stelle hatte sich ein bisschen entzündet, aber nach einer Woche war es verheilt.Doch meine körperlichen und seelischen Schmerzen werde ich nicht vergessen.
Zweitens: Als ich ein anderes Kind beschnitten habe.
Im Jahre 1978, also während der Revolution im Iran, absolvierte ich meinen Fachhochschulabschluss. Mit fünfzehn wendete ich mich von meiner Religion ab und trat in die Kumele Partei ein.
Ein paar von uns hatten sich als medizinische Helfer ausbilden lassen. Dadurch lernten wir, kleinere Operationen, z.B. Beschneidung, selbst ausführen zu können.
Die Dorfbewohner kamen zu uns ins Krankenhaus und wollten, dass wir ihre Jungs beschneiden.
Nach langem Diskutieren beschlossen wir, die Beschneidung vorzunehmen. Nicht aus religiösen Gründen, sondern aus hygienischen. Aus dem gleichen Grund also, weshalb das in den USA auch so gemacht wird.
Das erste Kind, das wir in den Operationssaal schleppten, war fünf Jahre alt.
Vier Leute schafften es nicht, die Beine und Hände des Jungen festzuhalten. Schließlich banden wir ihn am Bett fest.
Ich werde die Schreie und Hilflosigkeit, die Folter dieses Kindes nicht vergessen.Heute bin ich der Meinung: Egal aus welchem Grund, jeder muss selbst über seinen Körper entscheiden können, wenn er 18 ist.
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Update:
Karim hat dieses Foto bzw. den Text dazu auf seine Facebookseite gestellt, ebenso auf die Seite einer schwedischen Kinderrechtsorganisation. Übersetzungen des Textes in Schwedisch, Englisch und Polnisch sollen folgen.https://deref-gmx.net/mail/client/de…%2F07%2F1562%2F
https://deref-gmx.net/mail/client/de…im.shamohammadi -
Ihr Lieben
inzwischen werden Eure Aussagen auch da geteilt wo man der Ansicht ist, das das Recht auf einen unversehrten Körper nicht für kleine Jungen gilt. In einer FB-Gruppe die sich ausdrücklich für die Beschneidung ausspricht und die öffentlich ist fand ich folgende Unterhaltung und die passenden Aussagen.
Ich finde, das es wichtig ist, das ihr wisst, das Euer Mut ankommt und ein wichtiger Teil der Aufklärungsarbeit ist.
Habt also vielen Dank und wenn jemand möchte kann er gerne ein weiteres Bild zur Veröffentlichung an uns schicken.
Ich habe erst gezögert aber Quellenangabe muss ja nun sein, also dies ist eine Unterhaltung von folgender Seite - Beschnitten--Offen darüber reden.
Einige sind krass drauf, halten sich da aber zurück.
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Alle bisher geposteten Bilder (und ich bin sicher, dass hier noch viele dazu kommen), können und sollen gerne in sozialen Medien geteilt werden.
Wann immer dort die Rede ist von "ich habe noch nie gehört, dass beschnittene Männer ein Problem haben", sind diese Bilder der beste Beweis dafür, dass betroffene Männer sehr wohl anklagen, egal ob der Eingriff nun rituell oder "medizinisch" begründet war, ob freiwillig, notwendig oder unter Zwang.
Bitte verbreitet diese Bilder, denn genau dazu sind sie da.
Danke! -
Das neue Foto dieser Aktion stammt von einem Mann, der als Kind wegen angeblicher Phimose „beschnitten“ wurde. Herzlichen Dank auch ihm.
#beschneidungverletztDieser Mann hatte sich freiwillig "beschneiden" lassen, auf Empfehlung seiner Ärzte. Der Eingriff hätte ihm helfen sollen.
#ichleidedarunter
#beschneidungschadetEine starke Botschaft.
#nichtdankbarAuch Frauen sind betroffen, z.b. durch schmerzhaften Sex.
Danke für diesen wichtigen Beitrag!Die Lust bleibt, doch sie kann nicht mehr befriedigt werden.
Diese Bilder sprechen mir aus der Seele.
Ich werde einige auf Twitter (@CircumCrippled) hochladen. -
Das werden meine Eltern sehen.
Alle bisher geposteten Bilder (und ich bin sicher, dass hier noch viele dazu kommen), können und sollen gerne in sozialen Medien geteilt werden.
Wann immer dort die Rede ist von "ich habe noch nie gehört, dass beschnittene Männer ein Problem haben", sind diese Bilder der beste Beweis dafür, dass betroffene Männer sehr wohl anklagen, egal ob der Eingriff nun rituell oder "medizinisch" begründet war, ob freiwillig, notwendig oder unter Zwang.
Bitte verbreitet diese Bilder, denn genau dazu sind sie da.
Danke! -
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Der Intaktivist Jonathan Conte nahm sich das Leben aufgrund eines Zirkumzisionstraumas.
https://www.yourwholebaby.org/jonathon/
https://www.littleimages.org/blog/circumcis…n-never-return/
In: “Circumcision — the gift you can not return”—————
Meinen ganz besonderen Dank an diesen mutigen Mann!
#BeschneidungSchadet
#IchLeideDarunterDas ist doch unser Andreas!
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Das ist doch unser Andreas!

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Danke, dass ich noch NIE beim Oralsex einen Orgasmus haben durfte.
Für mich und meine Partnerin. -
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