Der Kinderkanal hat für den 19. Januar 2014 eine Sendung angesetzt, in der es offensichtlich darum geht, die rituelle Verstümmelung von Sexualorganen kleiner Kinder zu verherrlichen.
Kinderkanal setzt pro-Beschneidungs-Propaganda auf Programm
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Und für solche verbecherische Verstümmelungspropaganda muss man auch noch Zwangsabgaben zahlen. Gerade erst haben die W... 53,94€ abgebucht.
Kennt ihr den schon? Was ist der Unterschied zwischen dem ÖR-Fernsehen und der infantilen Genitalverstümmelung?
Keiner! Aus beidem kann man nicht austreten!
Ein öffentlich-
rechtlichergrundgesetzwidriger Fernsehkanal - ausgerechnet für Kinder!
Könnten doch auch mal zeigen, wie Mädchen zu einer "richtigen Frau" werden! Wenn schon, denn schon!Quote...voller Vorfreude...
Ja nee, ist schon klar:
Quote...stecken ihnen Geldscheine...
Ich nenne das "eine Art Kinderprostitution". Da wird ein Teil des kindlichen Körpers - verkauft.
Wer nicht einwilligungsfähig zu sexuellen Handlungen, wer nicht religionsmündig ist, der ist auch nicht mündig einen Teil seiner Geschlechtsorgane zu verhökern.
Quote...obwohl er nicht so genau weiß, was dann eigentlich anders sein wird.
Wenn er das nicht begreift, dann ist er zu jung dafür!
Quotemit der Premiere von „Schau in meine Welt!: Endlich ein Mann“
Was will uns Kika (ist das die Abkürzung von "Kinderkacke"?
) damit eigentlich sagen? Dass 90% der Männer hier keine richtigen Männer sind? Und all die unverstümmelten Frauen?QuoteDoch der Wunsch von Tahsins Vater ist, dass sein Sohn diesen Schritt im Leben bewusst miterlebt.
Aha, das heißt dann wohl ohne Vollnarkose... Damit erklärt sich auch "Trotz aller Ängste...".
Die Angst soll sein, das ganze ist offensichtlich ein Pflicht-"Mutprobe".QuoteDenn alle seine Freunde sind schon beschnitten und ziehen ihn mächtig damit auf, dass er es als einziger noch nicht hinter sich hat.
Jetzt wird es richtig widerlich, das schreibt Kika einfach so, ohne jede Kritik "Die gerupften Spatzen verspotten ihre gefiederten Artgenossen" an dem Gruppenzwang.
"Prostestmail an Kika schicken" ich weiß nicht, ob das nicht eher ein Fall für die Medienaufsicht ist.
Sind sie nicht süß? Und drollig, wie sie ihre Buben verstümmeln, und dann feiern sie so ausgelassene Feste! Ein herrlicher Spaß für die ganze Familie! Diesen netten Brauch könnten die nicht-Muslime hier doch eigentlich auch aufgreifen, dann würden sich die Muslime viel willkommener fühlen!
Man möchte zu gerne wissen, wer die Drahtzieher hinter dieser unendlichen PR-Kampagne sind...
http://www.kika-presse.de/index.cfm?fuse…ung&pmi_id=1846
QuoteAls Entschädigung warten auf die beiden eine riesige Party mit reichlich Essen, jeder Menge Musik, Tanz, Gold und Geld.
http://tellux-gruppe.de/ifage/index.ph…chneidung?pos=3
Keine Entschädigung ohne Schaden. Ich sage ja, eine Art Prostitution. Wie sagen die Chinesen? "seinen Frühling verkaufen"
PS: die ifrage ist Teil der Tellux-Gruppe
Quote1965 wurde der Unternehmenssitz nach München verlegt. 1994 wurde die „Tellux-Film GmbH“ in die Holding „Tellux Beteiligungsgesellschaft mbH“ umgewandelt, deren Mehrheitsgesellschafter katholische Bistümer sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tellux
Da hamm wer se schon, die Drahtzieher. Das ging ja diesmal flott!

Tahsins Verstümmelung wäre doch ein todsicherer Kandidat für den Fritz-Gerlich-Preis!
QuoteDie Tellux Beteiligungsgesellschaft verleiht im Rahmen des Filmfest München den mit 10.000 Euro dotierten Fritz-Gerlich-Preis – den in Erinnerung an Fritz Gerlich gestifteten einzigen katholischen Filmpreis in Deutschland
Fritz Gehrlich?
QuoteZudem hatte Gerlich 1927 die Bekanntschaft von Therese Neumann, der Mystikerin von Konnersreuth, gemacht...
Fritz Gehrlich, Therese Neumann, Verstümmelung, Stigmatisierung, wie sagt der Bayer? Passt scho...
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"Prostestmail an Kika schicken" ich weiß nicht, ob das nicht eher ein Fall für die Medienaufsicht ist.
Das ist doch kein Grund keine Protestmails zu schicken. Sie werden vielleicht nicht ausreichen um die Sendung zu verhindern, aber sie werden ebenfalls ihre Wirkung hinterlassen. Ich schreib was.Programmbeschwerde/Medienaufsicht wegen Verletzung der Menschenwürde? Die beiden Jungen werden auf eine intime Weise bloßgestellt.
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Gewaltverherrlichende Werke in einem "Kinderkanal" - wäre eigentlich auch ein Fall für die "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften". Können sie den Streifen nur noch in den Schmuddelecken der Videotheken verhökern - "ab 18".
Vielleicht interessiert das sogar ein paar Pädos der sadistischen Prägung? Aber vermtl. für die wieder nicht "hart" genug. (würg) -
Beschwerden bitte auch beim Presserat !
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Ich schreib was.
Ich auch! Schnauze voll!
Kurz und knapp: facepalm:
http://brightsblog.wordpress.com/2014/01/15/fac…feier-bei-kika/
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Beschwerden bitte auch beim Presserat !
Hierbei bitte genau die Verstöße gegen den Pressekodex herausarbeiten (Verstöße gegen die Ziffern 1, 2, 8, 11, 12 und 14). -
Args, der Presserat is ja gar nich zuständig für Fernsehen und Rundfunk....

Hier ist eine Programmbeschwerde wohl besser aufgehoben. Inhaltlich kann man sich dabei durchaus an den Pressekodex anlehnen.
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Ich auch! Schnauze voll!
Kurz und knapp: facepalm:
http://brightsblog.wordpress.com/2014/01/15/fac…feier-bei-kika/
Ich auch! -
Facharbeitskreis Beschneidungbetroffener im MOGiS e.V. protestiert bei
KiKA gegen Ausstrahlung der Sendung "Schau in meine Welt - Tahsins
Beschneidungsfest"Sehr geehrte Damen und Herren Programmverantwortliche von KiKA!
Mit Entsetzen haben wir die Ankündigung der Sendung "Schau in meine Welt - Tahsins Beschneidungsfest" am 19.01.2014 um 13:30 zur Kenntnis genommen.
Wir schreiben Ihnen als Mitglieder des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. Dort organisieren sich Männer, die von einer im Kindesalter erfolgten Vorhautamputation negativ betroffen sind. Das bedeutet, dass sie noch heute, als längst Erwachsene, unter den schwerwiegenden körperlichen und seelischen Folgen leiden, die die Amputation von durchschnittlich 50% des erogenen Gewebes am Penis mit sich bringen kann.
In Ihrer Sendungsankündigung erkennen wir die typische Propaganda, wie ein Junge durch sein Umfeld manipuliert und die Operation ihm schmackhaft gemacht werden soll. Die Aussicht auf Geld und Geschenke spielt dabei eine große Rolle. Nicht auszublenden sind aber auch subtile Drohungen von sozialem Ausschluss wie z.B. "Alle anderen haben das auch überstanden, Du wirst doch nicht der erste sein, der es nicht schafft" - die ihre Wirkungen nicht verfehlen, denn Kinder sind in diesem Alter komplett ihrem Umfeld ausgeliefert. Dass diese Verletzung an der intimsten Stelle unseres Körpers aus dem uns geliebten engsten familiären Umfeld erfolgte, hat einige von uns in schwerste Konflikte und jahrelange innere Immigration getrieben. Wir fühlen uns verraten, denn unser kindliches Vertrauen wurde missbraucht.
Wir fühlen mit Tahsin mit, wenn er wie beschrieben "voller Vorfreude" auf seine "Beschneidung" hinfiebert - auch wir haben das getan, haben den Erwachsenen geglaubt, dass uns nur Gutes widerfahren würde. Die furchtbare Erkenntnis kam anschließend. Dass Tahsin als Elfjähriger noch gar nicht begreifen kann, was eigentlich mit ihm geschieht, schildern Sie in Ihrer Pressemitteilung durchaus ("... obwohl er nicht so genau weiß, was dann eigentlich anders sein wird.") - nur befremdet sehr, dass Sie dies in keiner Weise zu hinterfragen scheinen.Dazu sagt Jonathan Friedman, Mitglied des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V. und in den USA wohnhaft: „Als Opfer religiöser Zwangsbeschneidung, das auch als Erwachsener unter den Folgen leidet, betrachte ich es als abstoßend, dass das Deutsche Kinderfernsehen beiläufig eine rituelle Zwangsbeschneidung feiert.“
In den Medien ist das Thema Vorhautamputationen an Jungen, oft verniedlichend "Beschneidung" genannt, immer wieder präsent. Vielfach ist von Kinderärzten und Menschenrechtlern auf die möglichen Folgen hingewiesen worden. Beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte wurden allein zwischen 2010 und 2012 über 1800 Komplikationsfälle aktenkundig. Auch dürfte Ihrer Redaktion die jüngste mediale Berichterstattung zu schweren Unfällen und Todesfällen im Zusammenhang mit rituellen Vorhautamputationen in Südafrika, Kanada und Israel bekannt sein. Uns erschüttert, dass Sie diese Aspekte in Ihrer Ankündigung komplett ausblenden. Damit verletzen Sie unserer Ansicht Ihren Bildungsauftrag als unabhängiges staatliches Medium.
Dieser sollte unserer Ansicht u.a. zum Ziel haben, Kinder über ihre gesetzlich zugesicherten Rechte auf eine gewaltfreie Erziehung sowie körperliche und seelische Unversehrtheit aufzuklären – und nicht die Verletzung dieser Rechte durch Erwachsene zu verherrlichen.Alexander Bachl, Sprecher des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V., schreibt zu Ihrer Ankündigung:
"Jeder muslimische Junge muss beschnitten werden, denn so verlangt es die religiöse Tradition." Dieses Los fiel auch auf mich, jedoch war und bin ich mit diesem Ereignis sehr unglücklich. Den Kindern werden die wahren lebenslangen medizinischen und sexuellen Folgen und Schmerzen oft verheimlicht. Mit Unwahrheiten und Beschönigungen wird ihnen die irreversible Operation aufgedrängt. Unter Androhung von Strafe „erst wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“ oder Bestechung "[...] und Tahsin wird auf einem Thron sitzen und viele viele Geschenke bekommen." werden die Kinder manipuliert. Ich fordere daher von jeder Institution, die sich selber als für Kinder bildungs- und wissensvermittelnd versteht, wahrheitsgemäße und kindgerechte Informationen zu publizieren."Wir erlauben auf den aktuellen wissenschaftlichen und menschenrechtlichen Diskurs zu diesem Thema hinzuweisen: am 12.12. fand anlässlich des ersten Jahrestages des Gesetzes, das Vorhautamputationen aus jeglichem Grunde erlaubt hat und Jungen damit in dieser Frage lebenslang rechtlos stellt, eine Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin statt. Die Veranstalter waren sieben Kinderrechts- und Ärzteverbänden, darunter neben uns TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e.V., (I)NTACT, pro familia Niedersachsen, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Deutsche Akademie für Kinder und Jugendmedizin und die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie. Zu diesem Schreiben erhalten Sie die Pressemitteilung dazu sowie eine Liste mit Links zu Pressemeldungen.
Weiterhin drängt sich uns der Eindruck auf, dass Ihnen nicht klar zu sein scheint, was Sie mit derart einseitiger Berichterstattung unter Ausklammerung wissenschaftlicher und ethischer Erkenntnisse bei Betroffenen auslösen, die ihr Leben lang unter den möglichen schwerwiegenden Folgen einer Zwangsbeschneidung leiden.
Önder Özgeday, Mitglied des Facharbeitskreises Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V., schreibt zu seiner eigenen Zwangsbeschneidung im Alter von zehn Jahren: "Ich protestiere dagegen, dass KiKA Gewalt gegen Kinder kind- und mediengerecht aufbereitet und damit das Leiden unzähliger Betroffener verhöhnt. Eine so verharmlosende Berichterstattung bewirkt, dass betroffene Jungen und Männer über ihr Leiden schweigen, weil die Gesellschaft ihnen aufgrund von Unwissenheit und Falschinformationen jegliche Empathie verweigert. Es ist ein Tabuthema. Auch ich trage schwere seelische sowie körperliche Schäden mit mir. Ein Verbrechen ist an meiner Person begangen worden in einem Alter, in dem ich schutzlos war. Das verstieß gegen mein Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit. Es geht nicht um Religionsfreiheit - es geht um Menschenrechte. Denn: Es gibt keine muslimischen Kinder, jüdischen Kinder, katholischen Kinder etc. Es gibt nur KINDER. Hinzu kommt,dass weibliche Kinder geschützt sind vor Eingriffen, männliche jedoch nicht. Die deutsche Justiz hat mich nicht geschützt."
Tayfun Aksoy, ebenfalls Mitglied des Facharbeitskreises und aus einem muslimischen Kulturkreis, richtet einen Appell an KiKA: “Ich bin mehr als enttäuscht, dass gerade in einem Kindermedium das Teilabschneiden von Kindergenitalien als Normalität und Einblick in Kulturen beworben wird. Ich leide seit dreißig Jahren sehr unter den Folgen meiner muslimischen „Beschneidung“. Es ist Zeit, mit Kinder“beschneidungen“ aufzuhören und sie kritisch als das zu betrachten, was sie sind. Helfen Sie mit, Kinder unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Religion in ihrem Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung zu stärken!“
Für weitere Informationen und einen Austausch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen verbleiben für den Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener im MOGiS e.V.
Alexander Mahmud Bachl
Tayfun Aksoy
Önder Özgeday
Jonathan Friedman -
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Vielen Dank an diese vier mutigen Männer!

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So was ähnliches hatten wir doch gerade erst, das hat System. Und wo? Beim SWR, wo es gerade erst (sinngemäß) hieß:
Quote"Mein Körper gehört mir allein - und daran darf sich niemand zu schaffen machen" - das muss Kindern schon frühzeitig klargemacht werden! "Das ist meine Vulva, mein Penis, da darf niemand dran!"
Erwachsene haben ein großes Geschick den Kindern einzusuggerieren, dass das richtig ist, was mit ihnen geschieht - obwohl ihr Bauchgefühl den Kindern das Gegenteil sagt. Und dann glauben die Kinder das.
Aber beim SWR war auch:
Prädikat besonders wertvoll:
QuoteEine kleine feine Geschichte über das Kindsein, das Erwachsenwerden und das Entstehen einer ungewöhnlichen Freundschaft ist Arne Ahrens hier gelungen.
QuoteGeteiltes Leid ist halbes Leid. Und gemeinsam ist man immer stärker.
QuoteWunderbar leichtes und unterhaltsames Kurzfilmkino.
Und das auch noch aus öffentlichen Mitteln gefördert!
http://beschneidungsforum.de/index.php?page…ighlight=Ahrens
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/meine_beschneidung
La la la lasst euch nicht verarschen! Und schon gar nicht von den öffentlich-verbrecherischen Kanälen.
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Durch ständige Wiederholung von diesem Agitprop wollen sie Otto und Emma Normalverbraucher die Knabenverstümmelung schmackhaft machen.
QuoteIhr könnt das doch auch mal probieren, ist doch jetzt völlig legal, mit staatlichem Gütesiegel! Besonders wertvoll!
Und die Bundesregierung sagt auch, dass die AAP sagt, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen!
Warum zögert ihr noch? Die Kosten? Ach, wenn ihr ein klein wenig sucht findet ihr einen Arzt, der das über die Kasse laufen lässt. Da bekommt ihr das noch von der Allgemeinheit geschenkt. Und wenn es was umsonst gibt, dann muss man zugreifen - sonst ist man doch blöd! -
Quote
Verantwortliche Redakteure bei KiKA sind Silvia Keil und Matthias Huff.
Allem Anschein nach sind die e-mail Adressen beim Kinderverstümmelungskanal nach dem Schema [email protected] aufgebaut.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich schreibe Ihnen im Namen des kürzlich gegründeten, gemeinnützigen Vereins "intaktiv e.V. - eine Stimme für genitale Selbstbestimmung" zu Ihrer für den kommenden Sonntag geplanten Sendung "Schau in meine Welt - Tahsins Beschneidungsfest".
Wir sind entsetzt und empört, dass der Kinderkanal ein solches Ritual, das eine Körperverletzung an einem Kind beinhaltet, austrahlen und verharmlosend und romantisierend darstellen will.
Die sogenannte Beschneidung von Jungen ohne medizinische Indikation wurde zwar in Deutschland durch das "Beschneidungsgesetz", § 1631 d BGB vom 12.12.2012, legalisiert, nachdem ein Kölner Gericht sie im Mai 2012 für unrechtmäßig erklärt hatte. Doch dieses Gesetz ist höchst umstritten und wird u.a. von namhaften Juristen und dem Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte als grundgesetzwidrig und gegen Menschen- und Kinderrechte verstoßend kritisiert.
Religiöse "Beschneidung" ist eine Operation, sogar eine Amputation, die ohne medizinischen Grund vorgenommen wird. Den Kindern werden dabei unnötige Schmerzen zugefügt, sie verlieren mit der Vorhaut einen auch sexuell wertvollen Teil ihrer Genitalien unwiderbringlich und sie werden Operationsrisiken ausgesetzt, die noch erheblich schlimmere Folgen bis hin zum Tod haben können. Zu feiern gibt es an einem solchen Vorgang überhaupt nichts!
Eltern mögen derzeit in der Bundesrepublik das juristische Recht haben, ihre Kinder dieser Operation zu unterziehen und sie auf diese Weise mit ihrer Religion zu kennzeichnen. Das moralisch-ethische Recht ist jedoch nicht auf ihrer Seite, sondern auf der Seite der Kinder, die Schutz benötigen, bis sie alt und erfahren genug sind, um eine solche Entscheidung selbstbestimmt treffen zu können.
Als Sender für Kinder sollten Sie daher Beschneidung ohne medizinische Notwendigkeit genauso wenig positiv darstellen wie Sie ihren kleinen Zuschauern die Verstümmelung eines afrikanischen Mädchens, das Kupieren von Hundeschwänzen und -ohren oder die betäubungslose Kastration von Ferkeln befürwortend näherbringen würden.
Genauso wenig sollten Sie dem psychosozialen Druck Vorschub leisten, der auf Jungen ausgeübt wird, damit sie sich auch gegen ihren Willen der Beschneidung unterwerfen, indem ihnen eingeredet wird, dass sie Feiglinge und keine richtigen Männer wären, solange sie nicht beschnitten sind.
Vielmehr sollten Sie die Kinder altersgemäß über den wahren Charakter der sogenannten Beschneidung als eine Form von männlicher Genitalverstümmelung aufklären. Sie sollten sie über ihre aus der Allgemeinen Menschenrechtserklärung und der Kinderrechtskonvention abgeleiteten Rechte informieren und sie ermutigen, diese einzufordern: Auf Selbstbestimmung und auf einen unversehrten Körper, unabhängig von Geschlecht, Religion oder Herkunft.
Wir forden Sie daher auf, die geplante Sendung zurückzuziehen und eine neue Sendung mit wahrhaftiger Aufklärung und Information - im Sinne der Kinder, der Kinderrechte und des Kinderschutzes - zu konzipieren.
Mit freundlichen Grüßen
M.B.
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Auf bei ZDF tivi gibt es ein verharmlosendes Kurzvideo zur Beschneidung.
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http://www.freiewelt.net/nachricht/doku…idung-10021551/
Oh je, die blicken es nicht...
QuoteDies gilt jedoch nur für Kinder, die höchstens sechs Monate alt sind. Bei Zeremonien älterer Jungen ist es auch Beschneidern gestattet,
die keine ausgebildeten Ärzte sind. Genau diesen Punkt kritisierten die Ärzte, da viele Komplikationen entstehen können. -
Recherche ist Glückssache...

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