ZitatMit fünf Jahren wurde sie brutal genitalverstümmelt
"genitalvestümmelt" reicht nicht. Brutal musste noch angefügt werden...
Weil Genitalverstümmelung alleine wahrscheinlich noch nicht brutal genug ist.
ZitatMit fünf Jahren wurde sie brutal genitalverstümmelt
"genitalvestümmelt" reicht nicht. Brutal musste noch angefügt werden...
Weil Genitalverstümmelung alleine wahrscheinlich noch nicht brutal genug ist.
ZitatAlles, was Leben hat, muss respektiert werden
Aha! Kinder haben Leben, also müssen sie respektiert werden. Auch männliche Kinder. Nicht nur Männer, Frauen, Bäume, Blumen (kämpft Dirie auch gegen das Schneiden von Schnittblumen?
)
Und die Genitalien von Kindern sind - lebendiges Gewebe. Wenn man da etwas abschneidet, stirbt es. Was Leben hat, muss respektiert werden. Ha-ha-ha-ha! Sagt die Frau, die ihren eigenen Sohn hat verstümmeln lassen!
Damit hat sie sich vollständig disqualifiziert, sie sieht die Welt, so wie sie es möchte. Schwarz-Weiß. Sie sieht nicht die verstümmelten Frauen, die sich "verschönert" und "rein" finden, und die ihren Töchtern "selbstverständlich" diese "Wohltat" zukommen lassen (sie kämpft ja gegen Männer), und sie sieht nicht die Männer, die unter ihrer Verstümmelung leiden.
Geht mir weg mit dieser Frau, die ist für mich eine begabte Selbstdarstellerin und moralisch auf einer Stufe mit den Mädchenverstümmlern.
ZitatI knew it was the right thing to do. My daughter has a beautiful vulva. It looks so good and so clean. ...It is lovely to look at!
So in etwa würden es viele afrikanische Mütter ausdrücken.... (würg)
Danke an Werner für die Fundstelle.
Kommt mir vor eine auswendig gelernte Rationalisierung.
Wahrscheinlich hat sie beim Aussprechen nicht an den Penis ihres Sohnes gedacht....
Oder haben wir es hier auch mit "reframing" zu tun?
Es sieht sehr nach einem Fall von Doublethink aus:
ZitatDoublethink is the act of ordinary people simultaneously accepting two mutually contradictory beliefs as correct, often in distinct social contexts.[1] Doublethink is related to, but differs from, hypocrisy and neutrality. Somewhat related but almost the opposite is cognitive dissonance, where contradictory beliefs cause conflict in one's mind. Doublethink is notable due to a lack of cognitive dissonance — thus the person is completely unaware of any conflict or contradiction.
ZitatThe power of holding two contradictory beliefs in one's mind simultaneously, and accepting both of them... To tell deliberate lies while genuinely believing in them, to forget any fact that has become inconvenient, and then, when it becomes necessary again, to draw it back from oblivion for just as long as it is needed, to deny the existence of objective reality and all the while to take account of the reality which one denies – all this is indispensably necessary.
http://en.wikipedia.org/wiki/Doublethink
Zitatdoublethink is part of newspeak
Und Newspeak/Neusprech begegnet man ja ständig bei dem Thema, "angemessene Betäubung" (keine Betäubung), "elterliche Sorge" (Verstümmelung)...
Mich hat ihre Geschichte sehr berührt, als ich ihr Buch Nomadentochter vor einigen Monaten gelesen habe. Und ich war dann auch entsetzt, als ich darin gelesen habe, dass sie ihren Sohn hat beschneiden lassen und auch wie sie dies begründet.
Ich fand das Buch für mich trotzdem wertvoll und vieles von dem was sie dort schreibt wirkt auf mich reflektiert und mit einem ehrlichen Bemühen auf der Suche nach Wahrheit, finde ich.
Das verlinkte Interview macht mich dann wirklich traurig. Es fühlt sich so an, als sei sie mittlerweile ziemlich verzweifelt und auf sich alleine gestellt. Sie pauschalisiert und es steckt doch auch Wut in ihren Aussagen, die selbst die Hunde in Wien abbekommen.
Das im nächsten Beitrag verlinkte Zitat ist ohne Quellenangabe und mich würde auch der Zusammenhang interessieren in dem sie diesen Satz geäußert haben soll. Gleichzeitig kann ich mir dann auch gut vorstellen, dass sie ihn wirklich so gesagt hat und wenn ich mich an ihr Buch zurückbesinne, dann hat sie meine Empathie für diese Worte. Nicht das ich es richtig fände, aber sie sagt ja auch "vielleicht" und nicht "ich bin dafür".
Ich möchte jedenfalls erwähnen, dass sie von einem Onkel sexuell missbraucht wurde und da war sie noch sehr jung, ein Kind. Und sie konnte mit ihrer Familie nicht darüber sprechen, erst viel später als Erwachsene. Was macht die Seele in dem kleinen Mädchen Waris damit?
Sie vermisst ihr Land und ihre Kultur und verzweifelt an der Kultur und erlebt ein Drama mit den Männern ihrer Umgebung. Und hat sie nicht ein Recht auf Verständnis? Die Männer in ihrer Heimat, wie behandeln sie die Frauen traditionell? Für einen freien Geist in einem Frauenkörper ist das schwer auszuhalten, es wäre es jedenfalls für mich, wenn ich versuche es mit ihren Augen zu sehen.
Und dann ist da ja noch der Krieg und die Kath kauenden Männer in Somalia. Dort ist fast alles kaputt gegangen, jedenfalls so weit ich das weiß, ich war ja nicht da, berufe mich also auf Medienberichte und Aussagen von Hilfsorganisationen.
Einem von Kath kauen, sabbernden Bild des Elends, eines an sich großen und kräftigen somalischen Mannes, bin ich jedenfalls schon begegnet und in diesem Moment war das spürbar, wie es so sein könnte in einem Land im Chaos, bei dem ein großer Teil der Männer bewaffnet ist und vom Kath sabbernd auf alles schiesst, worauf sie gerade Lust haben, oder eben wie sie Frauen behandeln. In einem Land in dem eine Frau vor Gericht zu einem Jahr Haft verurteit wird, wenn sie es anzeigt, dass mehrere Männer sie sexuell vergewaltigt haben Link.
Von mir bekommt Waris Dirie ein offenes Herz und Mitgefühl. Gerade hier in diesem Forum, wo deutlich wird, wie wir Männer mit unserer Beschneidung zu kämpfen haben.
Bei dem was sie erlebt hat, da habe ich auch Hochachtung vor dem, was sie versucht aus ihrem Leben zu machen. Und gleichzeitig glaube ich, ist es im Eigentlichen nicht ihr Kampf gegen die FGM, es ist der Versuch mit ihren Schatten und Erlebnissen umzugehen, der sie treibt. Abgesehen von ihrer Beschneidung, Vergewaltigung und drohender Zwangshochzeit, sie hat ja ihre ganze Heimat aufgeben müssen, ihre Kultur, ihre Sprache, fast alles was sie hatte, als Kind.
Da wünsche ich ihr alles Gute. Und ihrem Sohn!
Ich bin geschockt. Von ihr zu hören und zu lesen, das löste vor einiger Zeit ein großes Gefühl von Mitgefühl und Solidarität aus.
Dass sie ihre eigenen Verletzungen dann doch an ihren Sohn weitergibt, dem kann ich nichts positives abgewinnen.
Wie schade!
Mein Mitgefühl ist bei dem Sohn!
Ich schließe mich Traubenzucker vollumfänglich an.
Sie hat großes geleistet. Wer von uns hätte an ihrer Stelle die Integrität gehabt, so ganz gesinnungsethisch und konsequent auch die männliche Beschneidung abzulehnen?
Vielleicht nimmt sie diese Hürde noch. Sie wird es müssen, wenn unser Thema so richtig an die Öffentlichkeit kommt. Wenn Sie davon hört, dass Männer damit eben nicht zurecht kommen.
"dass Männer damit nicht zurecht kommen?"
Die wird 100%ig noch ganz andere Dinge wissen. Wo kommt die Frau denn her? Wird da etwa nach Regeln der ärztlichen Kunst vorhautamputiert? Oder vielleicht tendenziell eher so, wie dieses Jahr aus Südafrika berichtet wurde, wo das Hackbeil auch mal knapp daneben trifft und leider eben ein Paar Dutzend Jungs hops gehen?
Also, ihre Lebensleistung will ja keiner schmälern.
Aber dass sie nicht weiß, dass auch MGM gefährlich sein kann, kann ich mir von einer Frau mit der Vita nicht vorstellen.
Ihren Sohn Aleeke hat sie im Westen "nach den Regeln der ärztlichen Kunst" beschneiden lassen. Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass es ihr so geht wie auch mir vor ein paar Jahren noch. Über eine Beschneidung mit dem Hackebeil hätte ich auch entsetzt den Kopf geschüttelt, aber meine damalige Überzeugung, war es auch, und das trotz meiner nicht übersehbaren sexuellen Probleme, dass meine Beschneidung ein Vorteil sei. Ich hab es oft genug gehört, gerade als Kind, dass ich es immer noch geglaubt habe und meine Probleme nach außen, oft auf die Partnerin projeziert. Mein Kopf hat sich lange geweigert 1 und 1 zusammenzuzählen.
Meine Beschneidung war ja auch nach den Regeln ärztlicher Kunst, wobei mir da heute noch das Grausen kommt, wenn ich so sehe was diese sogenannte "evident based medicine" da so alles ausblendet und mir damals als neugeborenes Baby abgesprochen hat, bewusst Schmerz zu empfinden.
Es ist was völlig anderes eine Beschneidung mit dem Hackebeil oder mit der Rasierklinge und vielleicht noch mit mangelnder Hygiene abzulehnen und zu sehen, dass Männer Probleme mit so einer Beschneidung haben (gerade wenn das Beil "auch mal knapp daneben trifft"), oder zu erkennen, dass der Verlust der Vorhaut in sich selber und nicht die Umstände der Beschneidung für viele Männer, wie uns hier, so schwer wiegt.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Männer ihre Beschneidung für einen Vorzug halten, einfach weil diese Anschauung von klein auf immer wieder so wiederholt integraler Bestandteil des Weltbildes und der Kultur wurde und dann im Bett gezwungen sind zu kompensieren, z.B. ihre Ausdauerfähigkiten in ihrer Bedeutung zu erhöhen und den Verlust an Empfindsamkeit nicht als Verlustempfinden zuzulassen. Die eigene Beschneidung in Frage zu stellen ist nicht einfach, es stellt das Verhältnis zu den Eltern in Frage, zur Lebensweise in der man lebt, ... und verlangt für die Betroffenen zudem noch oft, sich einem unbewussten Trauma gegenüber zu öffnen.
Waris Dirie hat schon so viel in Frage gestellt und es hat sie fast alles gekostet. Und doch teile ich die Hoffnung von Guy, dass Waris Dirie auch noch bewusst wird, dass ein schöner beschnittener Penis, ganz nach den Regeln ärztlicher Kunst operiert, dass ein solcher Penis trotz alledem verstümmelt wurde, größtenteils seiner Sensitivität beraubt und paradoxerweise oft zum Hindernis wird, wenn Frau und Mann sich in ihrer Sexualität in Tiefe begegnen wollen. Zu einem Ort gelangen, wo man sich selbst verliert und in der Ekstase die Grenzenlosigkeit erleben kann, dorthin, wo Anima und Animus sich begegnen und etwas durchscheint, wofür es keine Worte gibt. Das Wissen von diesem Ort trägt jeder in uns, ist im kollektiven Unbewußten des Menschseins verankert und wenn ich für mich spreche, so liegt hier für mich der größte Schmerz, den mir meine Beschneidung zugefügt hat. Ich kann dorthin (bisher und vielleicht für immer) nicht gelangen zu diesem Ort, der in meiner Sehnsucht wohnt. Die Beschäftigung mit meinem Trauma der Beschneidung hat mir dies bewusst werden lassen.
Es war schwer dorthin zu kommen und ist jetzt schwer auszuhalten. Wenn ich diese Schwere spüre, zulasse sie zu spüren, dann ist mir Waris Dirie näher als die meisten Menschen und ihre Blindheit mir so bekannt.
C. G. Jung hat mal geäußert: "Es ist in der Tat so viel, dass wir überhaupt nicht imstande sind, jemals anzugeben, wie die Welt an sich beschaffen ist, da wir gezwungen sind sind, das physische Geschehen in einen psychischen Prozeß umzusetzen, wenn wir überhaupt von Erkenntnis reden wollen."
(Aus dem Aufsatz: Über den Archetypus mit besonderer Berücksichtigung des Animabegriffes, 1936)
Waris Dirie steht vielleicht noch bevor zu erkennen, dass ihrem Sohn durch die Beschneidung eine Verstümmelung seiner Geschlechtsorgane zu Teil wurde, und sie die Verantwortung hierfür trägt. Wenn ihr das bewusst wird, und sie selber aus eigener Erfahrung so genau weiß was das bedeutet, es wäre wohl ein Abgrund in den sie blicken würde. Ich wünsche Ihr dies und dafür viel Kraft wünsche ich ihr auch. Und ihrem Sohn.
ZitatWenn ich nicht gewesen wäre, würden Sie jetzt nicht hier sitzen und mich interviewen. Sie würden nämlich gar nichts über FGM wissen.
Diese Selbstverabsolutierung erinnert irgendwie an die Schwarzer.... (würg)
Ohne die würden wir ja auch nichts über Gleichberechtigung der Geschlechter und Diskriminierung wissen. (Auf gleiche Rechte für Jungen müssen wir eh noch warten)
Mein Mitgefühl hat sie nur für die Grausamkeit, die ihr als Kind (von Ihrer Mutter und der Beschneiderin) angetan wurde. Leider werden aus Opfern manchmal auch Täter(innen).
ZitatIch liebe alle Menschen. Ich liebe Männer. Darum kämpfe ich ständig gegen sie.
Diese Aussage erinnert mich irgendwie an die Rede von Erich Miehlke am 13. November 1989:
Zitat„Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mielke
Beide Aussagen erscheinen mir unglaubwürdig.
Der Westen schreibt über die Thematisiserung der weiblichen Beschneidung.
Meine Antwort:
Die Gleichstellungsstelle täte gut daran, Ihrem Titel gemäß, jegliche Form der Körpermodifikation zu bekämpfen und sich, ganz unsexistisch, auch um die nicht medizinische Beschneidung von Jungen zu kümmern.
In 10 Jahren wird man sich schämen es nicht getan zu haben.
Ach ja, Waris Dirrie hat ihren Sohn beschneiden lassen und schrieb wie sehr der hübsche penis (lovely) Ihres Sohnes ihr gefiel:
"I could hear Aleeke crying when they did it but he stopped as soon as I held him. Despite my strong feelings about FGM, I knew it was the right thing to do. My son has a beautiful penis. It looks so good and so clean. The other day he told me he had to go to the bathroom. I said, ‘You can do that alone, you are a big boy now,’ but he wanted me to come and see him. His little penis was sticking up straight and clean. It was lovely to look at!”
Beschneidung von Frauen thematisieren | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/muelhe…l#plx1530938220
Mal sehen wie lange die Halbwertzeit meines Beitrags beträgt...
Zitat von BelasternchenIch finde es immer wieder beschämend, das die Beschneidung von Frauen als das erkannt wird was es ist, bei Jungen aber trotz Bücher von Betroffenen immer weiter verharmlost wird. Überall dort wo FGM praktiziert wird, wird auch MGM praktiziert und nur wenn man beides ächtet wird man Erfolg haben. Es geht nicht darum zu vergleichen, sondern das Menschenrechte unteilbar sind und jedes Leben kostbar ist. Wer glaubt, das Jungen in Afrika unter besseren Bedingungen beschnitten werden als Mädchen der irrt. Aber auch in den Westlichen Ländern gibt es Männer die darunter leiden und Todesfälle.
"Leicht gekürzt", Wikipedia wird immer mehr "verbessert":
ZitatThe other day he told me he had to go to the bathroom. I said, ‘You can do that alone, you are a big boy now,’ but he wanted me to come and see him. His little penis was sticking up straight and clean. It was lovely to look at!
Pssst! Das muss doch nun wirklich niemand wissen. Hört sich aber nicht gut an, ziemlich nach Circumfetischismus, wenn nicht, noch schlimmerem. Und natürlich wieder diese fixe Idee, dass man durch Verstümmelung erwachsener werde "you are a big boy now"
Zitat zur Circumcision ihres Sohnes gekürzt und in den Text eingefügt. Mit Einzelnachweis belegte Kritik daran kann hier anschließen.
Ist ja praktisch, wenn man die Änderung gleich selbst sichten kann.
Dass Mütter ihre ästhetischen Vorstellungen an den Genitalien ihres Kindes austoben, nein so was!
So finden halt auch viele Mütter, dass "beschnittene" Mädchen einfach sauberer sind, und dass das besser aussieht. Aber es darf doch nichts an der Ikone Waris Dirie kratzen!
PS: "Mit Einzelnachweis belegte Kritik daran kann hier anschließen." Was soll das eigentlich heißen? Für das Zitat wird doch eine Quelle, ein Buch angegeben. Den Rest des Zitates zweifelt Anima offensichtlich nicht an. Was soll man jetzt mit "Einzelnachweis" belegen?
Aber so ist es halt bei WP, man hat so seine "Heiligen", da dürfen kritische Zitate einfach nicht gebracht werden, siehe z.B. auch Cohn-Bendit. Da gibt es dann starke Seilschaften, die das verhindern.
Am Ende steht dann "Skandalisierung", igitt!
Zitat von Waris DirieEs wird Zeit, dass die Frauen das Zepter übernehmen und Frieden, Liebe, Verständnis, Mitgefühl, Zuwendung und Miteinander wieder Einzug halten
Frieden, so so. Die Genitalien ihrer Söhne hat sie nicht in Frieden gelassen.
Zitat von Waris DirieGott – oder welche höhere Macht auch immer – hat uns einen großartigen Körper gegeben. Nichts ist daran schlecht....
Soll man lachen oder weinen?
ZitatAber ich kämpfe gegen ein Verbrechen, gegen das sich die Kinder nicht wehren können. Und das geht uns alle an, zumal es auch in unserer Mitte passiert.
Soll man lachen oder weinen?
ZitatNehmt euch lieber an, so, wie ihr seid. And love yourself! Du bist schön, so, wie du bist.
Aber all das gilt bei Dirie natürlich nur für Frauen und Mädchen, wie wir wissen.
ZitatMeine Söhne müssen mir die Füße massieren, wenn ich müde bin. Ich habe ihnen schließlich alles gegeben.
Ach, nicht auch etwas genommen, zerstört? Von den "großartigen Körpern"? Warum hat sie ihre Söhne nicht angenommen, wie sie sind?
ZitatUnd was die Fixierung auf perfekte Schönheit angeht:... Schwester. Nehmt euch lieber an, so, wie ihr seid
ZitatHis little penis was sticking up straight and clean. It was lovely to look at!”
WOW! Die Frau ist wirklich der lebende Doppelstandard!
Der Doppelstandard...ist der nicht überall in unserer Gesellschaft, unserer Welt? Solange gewertet wird, dass eine ist schlimmer wie das andere...kann sich da was ändern? Auch bei uns?
FGM ist geächtet und wird bekämpft...aber gibt es eine Gesellschaft, in der nur FGM, aber KEINE MGM betrieben wird? MGM alleine...weitverbreitet...FGM alleine?
Frau Dirie bekommt Applaus, wenn sie vor großem Publikum sagt, dass die Welt sicher besser wäre, wenn man Mädchen nicht beschneiden würde...ein Mann der das sagen würde...was bekäme der? Hohn und Spott...oder auspeitschen und ans Kreuz...?
Doppelstandard...überall...Politik, Medien...brauch nur mal wieder durch die Fußgängerzone wo Spenden zum Schutz von Mädchen gesammelt werden...
Frau Dirie bekommt Applaus, wenn sie vor großem Publikum sagt, dass die Welt sicher besser wäre, wenn man Mädchen nicht beschneiden würde...ein Mann der das sagen würde...was bekäme der? Hohn und Spott...oder auspeitschen und ans Kreuz...?
Rüdiger Nehberg fällt mir da ein.
Rüdiger Nehberg fällt mir da ein
Ich glaube, Urolüge meint wenn ein Mann so was über BGM sagen würde.
Allerdings übertreibt er da doch. Man wird nicht ans Kreuz geschlagen, man wird nur evtl. nicht mehr eingeladen, und dann wird im Kontext von einem von "antisemitischen Untertönen" geredet. Das ist schon alles.
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