...wer allerdings wie Goldberg ohne Betäubung operiert, der verstößt mit Sicherheit gegen die elementarsten Regeln der ärztlichen Kunst, und kann sich gar nicht auf den 1631d berufen.
Nur um bei den Fakten zu bleiben: Goldberg benutzt Lidocain- Salbe und das Zuckermedikament Sachros. Lokale Betäubungsspritzen lehnt er ab, weil sie mehr schaden als nutzen würden.
Der Ausdruck "ärztliche Kunst" im Gesetz ist einzig und allein eine Worthülse (Prof. Isensee: "symbolische Referenz"), um den angeblich minimalinvasiven Charakter des Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit vorzugaukeln, und gleichzeitig zu behaupten, die Grundrechtsverletzung würde nur unter strikten Bedingungen erlaubt. Eine Farce!
