Was soll man dazu sagen???

  • Für mich ist bereits Philosophie und die Queer-Theorie incl. Transgender ein unüberwindbarer Widerspruch.

    Der Artikel selbst wirkt auf mich geschwollen formuliert und inhaltlich in weiten Strecken recht oberflächlich. Daher würde ich hier einen von fünf Sternen und keine "Kaufempfehlung" aussprechen ;)

    Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

  • Der Artikel selbst wirkt auf mich geschwollen formuliert und inhaltlich in weiten Strecken recht oberflächlich. Daher würde ich hier einen von fünf Sternen und keine "Kaufempfehlung" aussprechen ;)


    In Anlehnung an den Stadtneurotiker lässt sich feststellen, dass das alles geistige Masturbation ist.

  • In Anlehnung an den Stadtneurotiker lässt sich feststellen, dass das alles geistige Masturbation ist.

    Für eine Debatte über Masturbation ist es meiner Ansicht nach entscheidend, diese als einen Materialisierungsprozess und in unhintergehbarer Verquicktheit mit sozialen, symbolisch-diskursiven und psychischen Prozessen der Vergeschlechtlichung zu verstehen. Im Hinblick auf queer-feministische Beiträge für eine kontroverse Diskussion in diesem Forum erscheint es mir interessant, die Aufmerksamkeit zunächst darauf zu lenken, dass die Masturbation als rituelle Form verstanden wird, mittels der Geschlechtsidentitäten geformt werden, oder?

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Wenn ich bei Amazon das Suchwort Beschneidung eingebe, werden mir ziemlich weit vorne folgende Produkte von Heinz Jürgen Voß angezeigt:
    Biologie & Homosexualität: Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext: Amazon.de: Heinz-Jürgen Voß: BÃŒcher

    Intersexualität - Intersex: Eine Intervention: Amazon.de: Heinz-Jürgen Voß: BÃŒcher

    Geschlecht: Wider die Natürlichkeit: Amazon.de: Heinz-Jürgen Voß: BÃŒcher

    Seine Bücher sind alle mit "Beschneidung" getaggt.

    Keine Sorge. Habe nicht vor, die zu lesen. Sein Machwerk "Interventionen zur Beschneidungsdebatte" und seine Auslassungen im boellblog reichen mir.

  • Für eine Debatte über Masturbation ist es meiner Ansicht nach entscheidend, diese als einen Materialisierungsprozess und in unhintergehbarer Verquicktheit mit sozialen, symbolisch-diskursiven und psychischen Prozessen der Vergeschlechtlichung zu verstehen. Im Hinblick auf queer-feministische Beiträge für eine kontroverse Diskussion in diesem Forum erscheint es mir interessant, die Aufmerksamkeit zunächst darauf zu lenken, dass die Masturbation als rituelle Form verstanden wird, mittels der Geschlechtsidentitäten geformt werden, oder?


    Sag nichts gegen Masturbation. Das ist Sex mit jemandem, den ich liebe.

  • Für eine Debatte über Masturbation ist es meiner Ansicht nach entscheidend, diese als einen Materialisierungsprozess und in unhintergehbarer Verquicktheit mit sozialen, symbolisch-diskursiven und psychischen Prozessen der Vergeschlechtlichung zu verstehen. Im Hinblick auf queer-feministische Beiträge für eine kontroverse Diskussion in diesem Forum erscheint es mir interessant, die Aufmerksamkeit zunächst darauf zu lenken, dass die Masturbation als rituelle Form verstanden wird, mittels der Geschlechtsidentitäten geformt werden, oder?

    Geile Satire !

    • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
  • Das ist Sex mit jemandem, den ich liebe.

    Für eine Debatte über das sich liebende Selbst ist es meiner Ansicht nach entscheidend, dieses als einen Materialisierungsprozess und in unhintergehbarer Verquicktheit mit sozialen, symbolisch-diskursiven und psychischen Prozessen der Vergeschlechtlichung zu verstehen. Im Hinblick auf queer-feministische Beiträge für eine kontroverse Diskussion in diesem Forum erscheint es mir interessant, die Aufmerksamkeit zunächst darauf zu lenken, dass das sich liebende Selbst in seiner kulturellen Gerahmtheit verstanden wird, oder?

    (Ich halte das noch länger durch... :D )

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Für eine Debatte über das sich liebende Selbst ist es meiner Ansicht nach entscheidend, dieses als einen Materialisierungsprozess und in unhintergehbarer Verquicktheit mit sozialen, symbolisch-diskursiven und psychischen Prozessen der Vergeschlechtlichung zu verstehen. Im Hinblick auf queer-feministische Beiträge für eine kontroverse Diskussion in diesem Forum erscheint es mir interessant, die Aufmerksamkeit zunächst darauf zu lenken, dass das sich liebende Selbst in seiner kulturellen Gerahmtheit verstanden wird, oder?


    Wozu du fünf Zeilen brauchst, reichen bei mir fünf Finger.

  • Sag nichts gegen Masturbation. Das ist Sex mit jemandem, den ich liebe.

    Woody Allen bezeichnete diese als die edelste Form der Liebe, nämlich die Liebe mit dem Menschen den ich am meisten liebe: mit mir selbst.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Das Original von Woody Allen lautet:

    "Don't knock masturbation. It's sex with someone you love."

    Damit wollte er ausdrücken, dass man im Unterschied zur Masturbation beim Beischlaf nicht immer Sex hat mit jemandem, den man auch liebt.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Ich kenne das Zitat in der genannten Form - allerdings aus einer Sekundärquelle. Mir imponierte es deswegen, weil hier von der Liebe zu dem Menschen, den man am meisten liebt, gesprochen wird. Was durchaus in Woody's Querdenken liegt. Aber wenn, das schon eine Anreicherung dank wiederholtem Zitieren war, dann werde ich zukünftig gern auf das Original zurückgreifen. Danke.

    Ein gefundenes deutsches Zitat:


    "Sagen Sie nichts gegen Masturbation -
    es ist Sex mit jemandem, den man
    wirklich liebt."


    Hier ist bereits das ein "wirklich" eingefügt.

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Aus Harald Stückers Kommentar unter dem Artikel von Frau Engel.

    "Trotzdem muss ich meine Limitationen erkennen. Zweimal müssen meine inzwischen ermüdeten Augen die Zeichenfolge “christlich-säkular” lesen, ein oxymoronisches Gebilde, das hier als okzidentalistisches Überlegenheitsmemem fungieren soll. Fantasmagorisch erscheint vor meinen inzwischen geschlossenen Augen die ambivalente, unsere gängige akulturierte Semantik konterkarierende Codierung des Akronyms CSU, als der “Christlich-Säkularen Union”, einer Kongregation lauter maskulinisierter weißer Suprematisten, vielleicht der Renner in einer ideell und politisch orientierungslosen Wählerschaft?!"


    :D

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Da weiß man gar nicht mehr, was man dazu sagen soll. Solche Beiträge machen wütend und traurig. Das ist geballtes Unwissen über die Beschneidung, und unbelegte an den Haaren herbeigezogene Behauptungen, gekleidet in eine geradezu ätzenden gender-ideologischem Kauderwelsch.

    Herr Heinz Jürgen Voß und sein Koautor Zülfukar Cetin schlagen ideologisch/politisch und argumentativ in selbe Kerbe. Sowohl die "feministische Queer Theoretikerin" als auch die beiden Herren teilen in etwa das "politische Weltbild", auf welches ich hier aber nicht näher eingehen will.


    Zumindest wird auf der Seite versucht auch die Gegenseite eine Platform zu bieten, es werden auch beschneidungskritische Stimmen zugelassen, anders als in gewissen Zeitungen, deren Berichterstattung über die Debatte von einem Kampagnnjournalismus gegen "Beschneidungsgegner" geprägt war.

  • Sehr schön auch der Kommentar von Dirk Brixius:

    Wäre es hilfreich, ein Schreiben an die Söhne von Herrn Böll aufzusetzen?

    Heinrich Böll - Erbengemeinschaft

    Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß die Artikel von Voss, Cetin und Engel im Sinne von Heinrich Böll sein können.

  • Dirk Brixius zitiert den wunderbaren Text von James Loewen. Erst ein paar Tage alt und bereits so etwas wie ein Klassiker. Großartig, und auch in diesem Zusammenhang wieder einmal mehr als passend.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!