11.11.2025, 18 Uhr Hamburg: "Beschneidung von Jungen ohne Indikation"

  • Ort:

    betahaus Hamburg
    Eifflerstraße 43
    22769 Hamburg (Altona-Altstadt)


    Quote

    Mehr als 70.000 Jungen verlieren jedes Jahr gesunde Teile ihres Geschlechtsorganes.

    Dabei beruht ca. ein Drittel auf medizinischen Fehldiagnosen, und zwei Drittel auf kulturell-religiösen Wünschen von Eltern. Solche Beschneidungen werden oftmals als unschädlicher Bagatelleingriff dargestellt, doch jedes Jahr kommen nicht nur Hunderte von Jungen im medizinischen Bereich dabei zu Schaden, sondern auch die Spätfolgen des Eingriffs und lebenslangen Traumatisierungen werden weithin unterschätzt.

    Dr. med. Guido Hegazy von ARGUS Kinderschutz hält dazu einen Vortrag, der fachlich präzise und trotzdem kurzweilig ist, und sich gleichermaßen an Eltern, Kinderschützer/-innen und Ärzteschaft wendet.

    Eintritt frei: Beschneidung von Jungen ohne Indikation: Medizinische, gesellschaftliche und ethische Perspektiven auf eines der größten Tabu Themen im deutschen Kinderschutz
    Mehr als 70.000 Jungen verlieren jedes Jahr gesunde Teile ihres Geschlechtsorganes. Dabei beruht ca. ein Drittel auf medizinischen Fehldiagnosen,... Dienstag,…
    www.kulturlotse.de

    Ex iniuria ius non oritur. „Aus Unrecht entsteht kein Recht“

  • War ein gut strukturierter, sehr informativer ca 75-minütiger Vortrag mit vielen Illustrationen und anschließender lebhafter Diskussion, der offensichtlich bei den Zuhörern auf großes Interesse stieß.


    So etwas hilft!

    Es gab auch erschreckende Bilder von Komplikationen aller Art zu sehen, aber - so etwas muss eben auch gezeigt werden. Das darf man nicht ausblenden.

    Ex iniuria ius non oritur. „Aus Unrecht entsteht kein Recht“

  • Bei der anschließenden Diskussion war übrigens auch ein Kinderchirurg anwesend. Der erzählte aus der Praxis. Wie das oft läuft, wenn Eltern mit ihrem Sohn zu Arzt kommen, z.B.: "Unser Junge hat Schmerzen beim Wasserlassen!" Dass der Arzt bei deutschen (nicht muslimischen) Eltern diese meist davon überzeugen kann, dass da überhaupt keine Operation nötig ist. Dass die Eltern dann regelrecht erleichtert sind.

    Dass aber muslimische Eltern meist darauf bestehen, dass da "was" gemacht werden muss. Und die Jungen werden dann zur Klinik geschickt und dann passiert dort "das" (man kann vermuten, oft genug zu Lasten der Krankenkasse (die ja eigentlich für KRANKE zuständig ist und nicht für gesunde Kinder)).

    Dieses Schema hat sich offensichtlich inzwischen richtig eingespielt. Und das juckt weder die Krankenkassen (die ansonsten an allen Ecken und Enden sparen und kürzen und Leistungen verweigern), noch das Gesundheitsministerium, noch das Jugendministerium, noch den Gesetzgeber noch unsere "Qulitätsmedien". Never mind! ;(

    Ex iniuria ius non oritur. „Aus Unrecht entsteht kein Recht“

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