Posts by Floam

    Ich wurde mit 9 beschnitten: Eichel im Prinzip taub, am vermutlich heraus geschnittenen Frenulum keinerlei Sensibilität, nur der schmale Streifen innerer Resthaut von circa 4 mm bringt noch Reaktionen - manche Sexypraktiken funktionieren damit nicht so richtig...

    Bei einem Termin beim Urologen nebenbei angesprochen meinte dieser nur, dass es nicht mit der Beschneidung zu tun haben kann, vielleicht mit Testosteron oder Psyche...

    Nachdem bei mir Libido gut ist, sehe ich doch eher die Folge der Beschneidung als Ursache !

    Ich hätte mir auch eine Mutter gewünscht, die sich damals um den weitestmöglichen Erhalt meiner Sensibilität gekümmert hätte, vielleicht hätte ich dann weniger Einschränkungen.

    Ich glaube dass das mit dem Bedecken in seinem Alter schwierig sein wird, und nachts ist es auch nicht so hilfreich, weil er sich da am wenigsten bewegt und somit kaum Reibung auf die Eichel kommt.

    Das mit dem Dehnen ist wahrscheinlich erst dann möglich, wenn er es selbst durchführen kann und will – das wird wohl kaum in den nächsten Jahren sein; hat man ihm wenigstens noch ausreichend bewegliche Haut gelassen (bei Erektion), womit er gute Voraussetzungen für ein zukünftiges Dehnen hätte?

    Insofern ist Cremen die vermutlich vorerst beste Option.

    Wie kommt er in seinem sozialen Umfeld mit der Veränderung zurecht ? Das war für mich damals die belastendere Situation...

    Hallo, wahrscheinlich hat er vorerst ganz andere Probleme, nämlich dass seine Eichel, die bisher gut durch die Vorhaut geschützt war, noch hyperempfindlich ist und er erst einmal damit zurechtkommen muss - wie ergeht es ihm dazu?

    Leider verhornt die Eichel, wenn sie freiliegt, was aber auch gegen die Überempflindlichkeit hilft;

    Ersatzhüllen wie Folien etc sind sicherlich hilfreich - aber ob Du das einem 8 - jährigen überhelfen kannst ? Stelle ich mir schwierig vor;

    Regelmäßiges Eincremen ist natürlich auch hilfreich - aber musst Du das machen oder ist er selbst dazu bereit ? Hast Du ihm in der Abheilphase bereits auch Wundcreme aufgetragen, und wie hat er sich dabei verhalten?

    Gut, dass Du dir bereits jetzt schon dazu Gedanken machst !

    Jetzt bin ich aber sprachlos: einfach so mit beschnitten ? Ohne Notwendigkeit ? Nur weil er schon mal auf dem Tisch lag und in dem Bereich sowieso operiert wurde ? Und ohne vorherige Zustimmung der Eltern ?

    Und wahrscheinlich auch die „alles ab“ - Variante...

    Einfach krass ! Ich kann es kaum glauben !

    Wie haben denn die Eltern dann reagiert ? Anzeige ? Klagen ? Und die Betroffenen Kinder / Jugendlichen ? Das musste ein Schock sein, als der Verband runterkam und das Massaker zum Vorschein kam, möchte mir das gar nicht vorstellen!

    Danke Dir nochmals für deine Restoring – Beratung aus deiner eigenen Erfahrung, und du hattest im Gegensatz zu mir gute Voraussetzungen - damit ersparst du mir sicherlich einiges an Zeit und Leiden – und ja: ich habe mich damit abgefunden, dass ich weder das Original noch eine Substitut - Vorhaut wiederbekomme, und werde es so lassen wie es ist;
    und wie schon mal erwähnt, ist auch meine Frau nicht dafür, wenn ich mit Restoring – Gerätschaften herum hantiere, zumal wir auch noch pubertierende Töchter im Haus haben; sie findet es gut, so wie es ist.
    Von daher konzentriere ich mich weiter auf die Resensibilisierung und deren Erhalt

    Mir ist inzwischen ziemlich bewusst geworden, dass bei mir beim Sex die Fantasie oder wie manche sagen, das sogenannte Kopfkino, eine große Rolle spielt, und das hängt vermutlich mit einer ausgeprägten Libido zusammen, welche die Unsensibilität meines Penis kompensiert – daher bin ich etwas besorgt, dass das mit höherem Alter abnehmen und dadurch Sex schwierig bis unmöglich wird ;

    Dazu habe ich gelesen, dass es Hormonpräparate geben soll, die das ausgleichen können, aber mit Nebenwirkungen verbunden sind – aber noch ist es nicht soweit, hoffe, dass es möglichst lange anhält.

    Ich wünsche ein schönes Wochenende !

    Hoffnung39 ,

    danke für deine Unterstützung !
    Frag lieber nicht in deiner Familie nach, dann ersparst du dir die Enttäuschung - hätte die Details zu meiner Geschichte eigentlich besser auch nicht erfahren, aber meine Frau war neugierig und nutzte die Gelegenheit, die sich ergab - nun ist es raus...
    Glückwunsch nochmals zu deinen Restoring Fortschritten !

    Über die Feiertage fand meine Frau Gelegenheit, Mutter zu unseren Beschneidungen zu befragen, und dabei kam heraus:

    Mein Bruder wurde wegen einer sich abzeichnenden Verengung beschnitten, nachdem seine Kinderärztin ihn untersuchte und befand, dass seine Vorhaut nach dem Zurückschieben nicht hinten blieb und wieder vor rutschte, und doch recht lang sei, auch wäre das Bändchen zu kurz, und es dadurch voraussichtlich in der Pubertät zu Problemen führen könnte; sie meinte, dass er früher oder später eine Verengung bekäme und dann eine Beschneidung sowieso notwendig würde, deswegen sollte man am besten gleich beschneiden, was auch hygienische Vorteile hätte; Mutter stimmte gleich zu, und erhielt eine Überweisung wegen relativer Phimose; ein Urologe beschnitt meinen Bruder vollständig, auch das Frenulum, jedenfalls hatte er von der Harnröhrenöffnung bis zur Beschneidungsnarbe eine tiefe Wunde, die Beschneidungsnaht selbst lag direkt hinter der Eichel.

    Während Heilphase entwickelte Mutter die Überzeugung, dass ein beschnittener Penis mit freiliegender Eichel pflegefrei sei und keine weitere Überwachung benötigt; so stellte sie unsere abendliche Kontrolle ein und mahnte, mich sauber zu halten.

    Eines Tages erwischte sie mich, als ich an meinem Hosenstall herum zupfte, und ich musste ihr meinen Penis zeigen – als sie meine Vorhaut zurückschob, roch es fürchterlich, nachdem ich mich offensichtlich tagelang nicht gewaschen hatte; Mutter war außer sich, und nachdem es mich am Penis juckte, ging sie von einer Entzündung aus.

    Die Kinderärztin meines Bruders war inzwischen in den Ruhestand gegangen, so ging sie mit mir zu verschiedenen Ärzten, bis sie von einer Ärztin eine Überweisung bekam, wegen Balanitis; diese war zwischenzeitlich abgeheilt.

    Sie ging mit mir zum gleichen Urologe, der auch meinen Bruder beschnitten hatte; der verließ sich auf die Diagnose der Ärztin, und fragte nicht weiter nach; wir bekamen einen Termin, und die Dinge nahmen ihren Lauf; Mutter war bei der Beschneidung dabei und achtete auf meine Kooperation.

    Daran dass ich trotz Betäubung Schmerzen beim Schneiden am Bändchen hatte, erinnert sie sich auch; und sie glaubt noch immer, dass meine Beschneidung notwendig und gut für mich war.

    Meine Beschneidung war medizinisch nach heutigem Standard grundlos - Wie ich es mir schon dachte.

    Ich hab ein paar Tage gebraucht, um das zu verdauen...

    Ja, eine Paraphimose ist durchaus denkbar.

    Vor allem muss man aber mit dieser Frustration fertig werden, festzustellen, dass der Beschneidungsstil eine Wiederherstellung ausbremst, im Gegenteil die Dehnungsgeräte nur Schmerzen oder gar Wunden auslösen. Wir sind durch den Eingriff schon genügend "gebeutelt". Dann noch festzustellen, dass ein Restoring erfolglos ist, tut richtig weh.

    Das Argument mit der Familie kenne ich. Ich musste auch immer auf der Hut sein, nicht beim Einsetzen oder Tragen, Reinigen und Lagern der Geräte erwischt zu werden.

    Ich hätte nie gedacht, dass es einen „Beschneidungsstil“ geben kann, der neben dem maximalen Sensibilitätsverlust auch noch eine Wiederherstellung verhindert – leider muss ich diese Realität akzeptieren.

    Es müsste verboten werden, dass Ärzte solche Freiräume haben und Jungen derart beschneiden dürfen – hierzu gibt es offensichtlich keine gesetzliche Regelung – einfach unglaublich !

    Verstehe sowieso nicht wie ein Arzt, der sehr wahrscheinlich selber nicht beschnitten ist, so unsensibel und ohne echten Anlasse gegen mich vorgehen konnte, er musste doch wissen was er mir damit wegnahm ?

    Eine sehr interessante, nüchterne und auf den ersten Blick plausibel wirkende Zusammenfassung einer möglichen Realität innerhalb der Beziehung von Mann und Frau;

    Und doch haben die meisten Frauen weitergehende Qualitäten als nur ihr Aussehen, und sie achten nicht zuerst auf die Ausstattung eines Mannes unterhalb der Gürtellinie;

    mit seiner Beschneidung muss zuerst einmal der Mann fertig werden und umgehen können, und möglicherweise hat diese auch beim Sex Auswirkungen auf die Partnerin, vielleicht sogar negative – aber damit geht jedes Paar anders um, und eine Beschneidung muss eine Beziehung nicht grundsätzlich belasten.

    Wie gut eine Frau aussieht, ist, glaube ich, individuell vom Geschmack des jeweiligen Betrachters abhängig, und nicht nur vom optischen Erscheinungsbild.

    Floam
    Ich würde nämlich auch dringend zur Wiederherstellung raten, oder gleich andere Wege wie die Prostata zu finden.
    Wenn man im Alter nämlich noch Spaß haben möchte wirst du jede Hilfe da unten brauchen.

    Ich würde gar sagen: Wiederherstellung ist mehr für dein Älteres Ich als für dein jetziges ich.

    Erst mal vielen Dank für deine Rückmeldung.

    Mit dem Restoring sieht es bei mir nicht so gut aus, habe bei Erektion in Längsrichtung Null Spiel in der Schafthaut, auch in Umfangsrichtung gesehen keine Beweglichkeit, vermutlich weil das Frenulum großzügig herausgetrennt wurde. Ich befürchte sogar, dass sich aufgrund dessen nach einem Restoring eine Art Vorhautverengung in Form einer Paraphimose einstellen könnte.

    Auch bin ich nicht alleine zu Hause, um dann regelmäßig an mir arbeiten zu können, wir haben Kinder, und die sollen das nicht mitbekommen.

    Und mir wurde von einem diesbezüglich bereits erfahrenen Forumsmitglied aufgrund meiner Beschneidung davon abgeraten.

    Und danke für deine Ermunterung, und ich bin dabei, dies als Resensibilisierung meiner Eichel umzusetzen zu versuchen (Senslip, UREA – Creme), genau dafür, um mit zunehmendem Alter noch aktiv sein zu können; die Eichel und der schmale Vorhautstreifen sind das wichtigste mir verbliebene Gefühlsorgan, die ich pflegen und schützen werde.

    Dir weiterhin viel Erfolg beim Intaktwerden!

    Eine meiner Cousinen hat einen älteren Bruder, der auch wegen Phimose beschnitten wurde - also sie kannte die Problematik. Nur mit dem Unterschied, dass meine Tante gegenüber Dritten nie von diesem Eingriff berichtet hat.

    Eine Tante mit der Erfahrung, dass der eigene Sohn beschnitten wurde und dem wünschenswerten Feingefühl – und dann hat die dazugehörende Cousine dieses ebenfalls und auch nicht herum geplaudert...
    Hätte ich mir auch gewünscht

    Hallo, ich bin jetzt auch auf den Post gestoßen.
    Wollte auch mal etwas Senf dazugeben: Ich will nicht wissen wem meine Mama und Familie es gesagt hat als ich 2 war und die OP hatte. Auch wenn sie eher zurückhaltend ist gab es sicher einen Ausfallschritt.

    Sicher hat man die falsche medizinische Notwendigkeit breitgetreten a là „Wenn man eine Entzündung im Ohr hat schneidet man auch das Ohr ab weil es so weh tut“(Eben auf die Vorhaut übertragen).

    Vielleicht ist es sogar besser, wenn man nicht weiß, was alles zur eigenen Beschneidung verbreitet wurde, und wem; aber man ist damit dann in der eigenen Umgebung fürs Leben gebrandmarkt.

    Ich habe deine Geschichte gelesen; immerhin haben deine Eltern vor deiner Beschneidung eine Salbenbehandlung durchgeführt, vermutlich auf Anraten des Arztes, und dich nicht sofort beschneiden lassen.

    Allerdings kann dann dein damaliger Zustand ja nicht so schlimm gewesen sein, sonst hättest du ja sofort beschnitten werden müssen; deine Eltern hätten also noch abwarten können, bis sich die Vorhaut über die Jahre von selber normalisiert, was bis in die Pubertät hinein dauern kann; entweder hat der Arzt Druck aufgebaut und zur Beschneidung gedrängt, oder deine Eltern wollten dich sowieso von Beginn an beschneiden lassen, warum auch immer.

    Die Benutzung des Internet war 2010 schon üblich, aber nicht alle, vor allem ältere Menschen, konnten gleich damit umgehen.

    So wie ich das verstehe, hast du noch innere Verhaut und Frenulum und bist nicht allzu radikal beschnitten worden, und du hast bei Erektion noch bewegliche Haut? Dass dein Penis trotzdem empfindlich ist, ist großes Glück, was du unbedingt erhalten solltest.

    Gut dass du dich nicht mit dem Zustand abfindest und zu restoren beginnst. Außerdem bist du jung und hast Zeit, das zu einem guten Ende zu bringen; zum Restoren habe ich keine sinnvolle Chance, kann dir dazu keine Tipps geben.

    Wenn du mit einer „neuen“ restorten Vorhaut deine Eichel wieder bedecken kannst, bleiben verbliebene innere Vorhaut und Eichel auch weiterhin sensibel, andernfalls verhornen sie, so wie bei mir.

    Und vielleicht kann dann auch die Psyche heilen, wenn du wieder intakt bist – bleib also konsequent und gib nicht auf.

    Kann ich nur bestätigen. Wenn ich daran denke, wem meine Mutter die Story mit der operierten Phimose erzählt hat, und ich stand wir ein begossener Pudel daneben. Selbst in Gegenwart meiner Cousinen musste sie das Thema breit treten..................

    Nachdem meine Mutter bei meiner Beschneidung anwesend war, konnte sie es auch nicht lassen, Details zu verbreiten – zum Beispiel dass „Zangen“ und „Messer“ verwendet wurden, und die Haut mit einer Schere um die Eichel herum abgeschnitten wurde, und wie tapfer ich war;

    ich habe nie verstanden, warum sie keine Rücksicht nahm und sich nicht vorstellen konnte, wie peinlich das für mich war !

    Nicht alle, die sich das anhören mussten, waren begeistert, viele aber dann doch interessiert;
    ja, wirklich schlimm, was uns Kindern angetan wurde.

    Und wie reagierten deine Cousinen ?

    Ups -

    Sie meinte, ich würde es ja nicht nur für sie tun, jede Frau nach ihr wäre auch glücklich darüber.

    Da sprechen Statistiken aus Deutschland eher dagegen, informiere dich mal selber.

    Mag sein, dass der Sex für sie besser wird - aber auch für dich ?

    Es kann passieren, dass bei dir dann manches nicht mehr so funktioniert wie vorher, auch anhängig von dem, was alles weggeschnitten wird - lass es lieber bleiben, wer weiß wann sie dich wieder verlässt, es lässt sich nicht mehr rückgängig machen

    Ja vielleicht. Die Beschneidung wurde in der Zeit mehr und mehr als Bagatelloperation abgetan und ein beschnittener Penis galt in einigen Kreisen als chic und schön. Meiner Mutter wurde damals auch beigebogen, dass dieser Eingriff u.a. in den USA üblich sei und nur Vorteile hätte.

    Die Hygiene sei nach der OP entschieden einfacher und das Risiko der späteren Partnerin, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, sei durch die frei liegende Eichel deutlich geringer.

    Danke für deine Erläuterung, könnte passen !

    Hygiene kann ein Argument sein, was bei Frauen oft zählt; und wenn noch der Gesundheit geholfen wird, fühlt sich Mutter auf der richtigen Seite.


    Ja, eigentlich waren es immer Mütter, wenn über Beschneidung gesprochen wurde, und dann wie über´s Haareschneiden – ohne Rücksicht auf anwesende Buben;


    Männer haben dieses Thema gemieden, unser Vater hielt sich komplett raus, zuerst war er sogar dagegen, ließ Mutter dann aber machen.

    Dass beschnitten als chic und schön empfunden wurde, hatte ich damals nicht gehört, weiß natürlich nicht, was im Hintergrund besprochen wurde;

    In Verdacht habe ich die Freundin meiner Mutter, mit der sie sich intensiv austauschte – obwohl sie selbst 3 Töchter hat, interessierte sie sich offen für Beschneidung und hat Mutter darin unterstützt.

    Sie besuchte uns regelmäßig, kam auch gleich nach meiner Beschneidung vorbei und bekräftigte, Mutter hätte alles richtig gemacht – mir war das unendlich peinlich, zumal sie bei meinen Behandlungen zusah und die Heilfortschritte lobte – ich war schließlich schon 9 Jahre alt und kein kleines Kind mehr.

    Kam mir vor, als ob eine neue Frisur begutachtet würde.

    Der lockere Umgang mit so einem sensiblen Thema und einem irreversiblen Eingriff in mein Intimleben hat mich immer irritiert.

    Danke für deine Anteilnahme.

    Ich habe deinen Bericht gelesen.

    In diesem Alter beschnitten zu werden ist mega peinlich, mein Schamgefühl war schon ziemlich ausgeprägt; bei kleineren Kindern mag das eine geringere Rolle zu spielen. Auch ich hatte ständig Angst „entdeckt“ zu werden

    Umso schlimmer, dass seitens Mutter darauf keine Rücksicht genommen wurde, alle wussten schon Bescheid, wie bei dir.

    Du hattest mit deinem besten Freund immerhin einen Leidensgefährten.

    Geteiltes Leid ist halbes Leid, könnten auch mein Bruder und ich sagen, aber das ändert nichts an dem ungerechtfertigten Eingriff in unser Intimleben, wir sind beide sicher, dass bei uns alles in Ordnung war; ich verstehe bis heute nicht, dass Mutter den Ärzten versicherte, ich hätte Entzündungen gehabt, an die ich mich nicht erinnern kann und die ich bestimmt nicht hatte.

    Zur Motivation unserer Mutter sind wir noch heute unschlüssig – hat vielleicht jemand im Forum eine Erklärung?

    Ich wurde – wie auch mein Bruder – nur örtlich betäubt, habe alles mitbekommen, die Betäubungsspritzen schmerzten, und hatte trotzdem Schmerzen beim Operieren, wahrscheinlich beim Schneiden am Frenulum; auch die Verheilzeit war schlimm, besonders bei nächtlichen Erektionen zog es an den Fäden – und alles ohne medizinischen Grund.

    So wie ich das lese, operierte man dich in Vollnarkose, immerhin hast du da nichts mitbekommen.

    Und sei froh, dass man dir noch so viel Haut gelassen hat, damit hast du gute Chancen auf eine Wiederherstellung!

    Im Januar 2015 schriebst du über ein Schleifgerät zur Hornhautentfernung: finde ich interessant, da ich mir damit eine beschleunigte Wiederherstellung der Sensibilität erhoffe; glaube das werde ich mir auch zulegen. Hatte das Gerät eine Schleifscheibe oder eine Walze ?

    Ja, das stimmt - lange her. Ich war zu der Zeit schon Restorer und konnte die Eichel danach mit der "neuen" Haut aber vor allem mit einem Retainer schützen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Es war eine "Rosskur" und ich würde es nie wiederholen oder geschweige denn, anderen empfehlen. Lass es bitte sein ! Ich kann so gut verstehen, dass dir die Unempfindlichkeit der Eichel zu schaffen macht. Ich habe damals lange überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt poste. Informiere dich nach anderen Möglichkeiten der Sensbilisierung. (Senslip oder eine Art künstliche Vorhaut von Oxballs) .

    danke zu deiner nochmaligen Bestätigung, dass Restoring meiner Vorhaut nicht möglich ist und du mir dringend abrätst – du weißt aus eigener Erfahrung am besten Bescheid;

    werde mich nun wie vorgeschlagen auf Sensibilisierung und Schutz meiner Eichel konzentrieren !