Über die Feiertage fand meine Frau Gelegenheit, Mutter zu unseren Beschneidungen zu befragen, und dabei kam heraus:
Mein Bruder wurde wegen einer sich abzeichnenden Verengung beschnitten, nachdem seine Kinderärztin ihn untersuchte und befand, dass seine Vorhaut nach dem Zurückschieben nicht hinten blieb und wieder vor rutschte, und doch recht lang sei, auch wäre das Bändchen zu kurz, und es dadurch voraussichtlich in der Pubertät zu Problemen führen könnte; sie meinte, dass er früher oder später eine Verengung bekäme und dann eine Beschneidung sowieso notwendig würde, deswegen sollte man am besten gleich beschneiden, was auch hygienische Vorteile hätte; Mutter stimmte gleich zu, und erhielt eine Überweisung wegen relativer Phimose; ein Urologe beschnitt meinen Bruder vollständig, auch das Frenulum, jedenfalls hatte er von der Harnröhrenöffnung bis zur Beschneidungsnarbe eine tiefe Wunde, die Beschneidungsnaht selbst lag direkt hinter der Eichel.
Während Heilphase entwickelte Mutter die Überzeugung, dass ein beschnittener Penis mit freiliegender Eichel pflegefrei sei und keine weitere Überwachung benötigt; so stellte sie unsere abendliche Kontrolle ein und mahnte, mich sauber zu halten.
Eines Tages erwischte sie mich, als ich an meinem Hosenstall herum zupfte, und ich musste ihr meinen Penis zeigen – als sie meine Vorhaut zurückschob, roch es fürchterlich, nachdem ich mich offensichtlich tagelang nicht gewaschen hatte; Mutter war außer sich, und nachdem es mich am Penis juckte, ging sie von einer Entzündung aus.
Die Kinderärztin meines Bruders war inzwischen in den Ruhestand gegangen, so ging sie mit mir zu verschiedenen Ärzten, bis sie von einer Ärztin eine Überweisung bekam, wegen Balanitis; diese war zwischenzeitlich abgeheilt.
Sie ging mit mir zum gleichen Urologe, der auch meinen Bruder beschnitten hatte; der verließ sich auf die Diagnose der Ärztin, und fragte nicht weiter nach; wir bekamen einen Termin, und die Dinge nahmen ihren Lauf; Mutter war bei der Beschneidung dabei und achtete auf meine Kooperation.
Daran dass ich trotz Betäubung Schmerzen beim Schneiden am Bändchen hatte, erinnert sie sich auch; und sie glaubt noch immer, dass meine Beschneidung notwendig und gut für mich war.
Meine Beschneidung war medizinisch nach heutigem Standard grundlos - Wie ich es mir schon dachte.
Ich hab ein paar Tage gebraucht, um das zu verdauen...