Schräge naht nach Beschneidung

  • @Manulein ich habe mehrere male mit dem Spital Kontakt aufgenommen und gebeten es möge sich ein anderer Arzt als der operierende ansehen da er nicht objektiv begutachten kann. Diesen wunsch wurde das Spital nicht gerecht sondern hat mich der Vorstand angerufen und gesagt ich solle klagen wenn ich der Meinung bin es passt was nicht. Auf meinen Hinweis das ich immer wieder einreisse und die Eichel rechts nicht frei wäre ist er nicht eingegangen. Man lässt mich mit dem Problem alleine was mich auch langsam psychisch mit nimmt. Wenn ich aufreisse wächst es so wieder zusammen nach ein paar tagen so eine Woche etwa aber ich nehme octenisept täglich auf die Wunde drauf wegen möglicher infektion verhinderung. Ich bin langsam ratlos einen urologische Termin bei einen anderen urologen gibt es zeitlich nicht sondern erst in Monaten und das was mir jetzt noch bleibt ist das ich in ein anderes Spital gehe in die Ambulanz um das ansehen zu lassen. Privat kann ich mir keinen Urologen leisten und da ist auch die Gefahr man zahlt für die begutachtung aber selbt da kann sein das er nichts sehen will .Auf das Risiko gehe ich nicht ein. Langsam habe ich das Gefühl das ich echt nur mehr klagen kann um die Ärzte zu bewegen mir zu helfen.

    Sag mal kann es sein das es genau dort einreißt wo ich die Blaue Linie eingezeichnet habe?
    Bild auf Wunsch des Users gelöscht.

    ja genau dort .

  • Ich glaube was da immer wieder einreißt ist nicht die Naht sondern eine Verklebung die sich beim Sex löst und dann wieder neu verklebt. Also nicht falsch genäht sondern die tatsächliche naht liegt da drunter.

  • Ok aber wegen Verklebung und Phimose bin ich ja operieren gewesen . Da hat dann praktisch der Operateur gepfuscht und die Verklebung nicht gelöst? Ist dann ja grob fahrlässig gewesen?

  • Das Risiko bei verklebungslösungen ist das es sich erneut verklebt. Deshalb ist auch das Frühzeitige Lösungen der Verklebungen bei Jungen so eine Sache. Da muss man echt hinterher sein das es nicht wieder zusammenwächst.

  • Hätte der operierende Arzt die Verklebung gelöst hätte sich auch nichts mehr verkleben können zumindest denke ich das. So belassen kann ich es ja auch nicht da es immer wieder aufreissen würde. Oder gibts eine Möglichkeit das wenn sich die Verklebung löst das es ohne verkleben verheilt?

  • Die Ombutsstelle hat mich informiert und nimmt sich der Sache an , sie informieren das Spital das sich ein anderer Urologe die sache ansieht und gegebenenfalls koriegiert bzw. Die verklebungen löst. Parallel habe ich die Schiedstelle der Ärztekammer angeschrieben und den Fall geschildert und um Hilfe gebeten . Nun bin ich gespannt was da raus kommt sollte sich nichts ergeben dann wage ich den letzten Schritt nämlich die Klage. Gefallen lassen und so stehen lassen werde ich das mit sicherheit nicht da der verkehr immer wieder die Wunde aufreisst . Ich bleibe am Ball und berichte was raus kommen ist und bedanke mich bei allen für die aufmunternden Worte und Hilfestellungen.

  • Falls Du klagen solltest, vergiß nicht, auch die Tatsache einfließen zu lassen, dass man Dir viel zu viel abgeschnitten hat, die komplette innere Vorhaut und sogar das Frenulum, was völlig unnötig war und woran Du ein Leben lang leiden wirst.

  • Ja bürokratisch ist Österreich sehr langsam .Aber ich bin eh grade dabei Patientenombudsstelle kümmert sich bereits darum und Ärztekammer Schiedstelle wird auch aktiv nachdem die Ombutsstelle nichts erreicht . @bastian1978 danke für den Hinweis, werde ich berücksichtigen dann wenn ich klagen muss. In erster linie möchte ich das eine korektur Operation erfolgt und die Verklebung falls sie eine ist gelöst wird dauerhaft.

  • Verklebungen müssen gelöst werden, sicher, aber zum Abschneiden ist da nichts mehr da. Es ist schon alles abgeschnitten, da hat der Metzger "ganze Arbeit" geleistet. Das hat auch nichts mit Panikmache zu tun. Wenn Du jetzt noch mehr abschneiden läßt, wird die Resthaut bei einer Erektion so stark spannen, dass anfangs die Narben immer wieder aufreißen, schlecht verheilen und Du hast dann hinterher einen wulstigen Narbenring mit Hautbrücken und Verwachsungen. Ob das dann so viel besser ist? Und ich rede nicht von Sex. Ich rede von den nächtlichen und morgendlichen Erektionen, die jeder bekommt und die meistens sogar härter sind als die beim Sex. Da wirst Du Deine "helle Freude" haben, wenn Du jetzt nochmal schnippeln läßt. Ich spreche aus leidvoller Erfahrung.

  • @bastian1978 ich denke sowiso nicht an Schneiden lassen sondern nur an die Verklebelösung. Spital weigert sich will da nichts erkennen weswegen ich ja die Patientenombudstelle und Ärztekammer Schiedstelle in Kenntnis gesetzt habe . Was da rsus kommt ich werde es berichten aber ich glaube es wird länger dauern bis sich ds was tut.

  • Im seelisch-psychologischen Bereich möchte man die innere Vorhaut möglichst vollständig erhalten, dem therapeutisch-medizinischen Bereich ist der Erhalt unbedeutend, und der Jurist möchte die innere Haut möglichst vollständig entfernt sehen. Vor Gericht wird der Arzt sich auf das Urologie-Lehrbuch beziehen, dass bei einer vollständigen Zirkumzision die gesamte innere Vorhaut bis auf einen schmalen Saum von 3-5mm zu entfernen ist. Wenn man nun mit zuviel entfernter innerer Haut vor Gericht argumentiert, geht der Punkt an den Arzt, anstatt an den Hulk.

    Im juristischen Bereich sollte man sich auf jene Fakten konzentrieren, die auch ein durchschnittlicher Mediziner nachvollziehen kann, und dies ist in diesem Fall die nicht vollständig beseitigte oder neu entstandene Verklebung aufgrund mangelnder Aufklärung oder Nachsorge.

    Der Arzt wird vermutlich mit Zange und Skalpell die Verklebung zu lösen versuchen. Dies entspricht dann den Einrissen, die Hulk immer wieder hatte, nur diesmal im gesamten Bereich rund um die Eichel. Dadurch entsteht eine nicht zu unterschätzende paar Millimeter breite Wunde rund um den Sulcus, die sich wieder an die Eichel heften kann, und deshalb auch wieder die selben Fragen zur Nachsorge aufwirft.

    @bastian1978 hast du Erfahrungen, wie man in diesem Fall die Nachsorge bestmöglich betreibt, damit die Wunde gut und bestenfalls narbenfrei abheilt, und vor allem, um nicht wieder erneut mit der Eichel zu verwachsen?
    Hättest du oder jemand Lust, für uns eine ausführliche Anleitung zu schreiben?

    Genau diese Thematik wird nämlich noch gross an Bedeutung gewinnen für den Hulk, einmal aus medizinischer Sicht für ihn selbst, und einmal für die juristische Seite. Denn genau hier besteht Argumentationsspielraum, wenn sein Krankenhaus bei der Aufklärung säumig war.

    10 Mal editiert, zuletzt von Manulein (27. Januar 2025 um 20:05)

  • @Hulk darf ich fragen, wie dein Krankenhaus dich über die Nachsorge für zuhause aufgeklärt hat, hast du einen schriftlichen Aufklärungsbogen mit nach Hause bekommen? Hat man dir etwas erzählt von Kamillentee-Bädern oder Salben?

    Und wäre für dich eine Option, auch in einem anderen Bundesland nach medizinischer Behandlung Ausschau zu halten? Ich glaube, dass du dort sowohl zeitlich als auch medizinisch schneller an dein Ziel gelangen könntest?

    Einmal editiert, zuletzt von Manulein (27. Januar 2025 um 19:44)

  • @Manulein Über die Nachsorge wurde mir gesagt trocken abheilen lassen weder Salben noch Kamilosan Bäder darf ich machen und die erste Kontrolle musste ich 3 Wochen nach der Operation erbetteln da ich eine offene Stelle hatte . Das Spital hat lediglich auf einen Entlassungspapier geschrieben 4 Tage Baneocin und danach trocken abheilen lassen kein Sex usw..... Kontrolle in 2 Wochen beim ansässig Urologen . Das Spital hatte sich nicht gescheert um eine Nachsorge. Als ich 3 Wochen nach der Operation kontrolliert wurde da ich eine Nahtriss hatte und eine offene Stelle wurde nur angesehen und nix weiter getan obwohl dort auch schon alles schräg war und verwachsen. 2 Wochen nach der Operation hatte ich keine Chance einen urologischen Termin zu bekommen daher bin ich dann ins Spital nach 3 Wochen aber nur mit viel Streit bekahm ich einen Termin.

  • Also die Pflegeempfehlung die du bekommen hast helfen dir nicht weiter.
    Wenn da Bewegung in den Penis kommt kann sich das ganze auch von selbst lösen (einreißen). Klappt ja meistens bei Jungen auch das sich die natürliche Verklebung löst sobald sie anfangen zu "Spielen".

  • Je näher die Zirkumzisionsnaht zur Eichel gesetzt wird, umso eher besteht die Gefahr einer erneuten Verwachsung oder dem Entstehen von Hautbrücken. Diese kommen bei religiös durchgeführten Beschneidungen fast nicht vor, wenn dort die Naht regelmässig 2-3cm von der Eichel entfernt gesetzt wird.
    Betreffend Aufklärung spricht mE nichts dagegen, wenn man die Wunde trocken abheilen lässt, und auf Kamillentee-Bäder verzichtet. Aber der Hinweis, wie man erneute Verwachsungen selbst vermeiden kann, fehlt vollständig. Dies stellt für mich einen groben Aufklärungsfehler dar. Man hätte dir zumindest mitteilen müssen, die Haut immer wieder mal nach hinten zu ziehen, zu kontrollieren, und sobald du eine beginnende Verwachsung feststellst, diese vorsichtig selbst zu lösen oder sofort einen Arzt aufzusuchen.
    Ist es eigentlich generell bei Krankenhäusern so, dass diese sich nur als Operations-Institut sehen, und Nachuntersuchungen nicht gerne selbst durchzuführen, sondern lediglich an den niedergelassenen Urologen verweisen?

    3 Mal editiert, zuletzt von Manulein (27. Januar 2025 um 21:34)

  • ja Krankenhäuser verweisen auf einen niedergelassenen Urologen , sie wollen nichts tun ausser Kaffee trinken . Hinweise das was verwachsen oder verkleben kann gabs absolut keine. Jetzt hab ich das Malheur und muss hoffen das der Patientenombudsmann oder die Ärzte Schiedstelle was erreicht. Zu deiner Frage ob ich auch auserhalb Wien zu einen Spital gehen kann tja das wird problematisch weil sich da kein Spital finden wird der da was machen wird die werden mich dort hin schicken wo ich operiert wurde.

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