Ich habe zwar oben geschrieben, dass sich zu meiner Beschneidung noch niemand geäußert hat, aber es gab doch einen Fall im medizinischen Umfeld:
War mit etwa 16 Jahren routinemäßig bei der Schulärztin, hatte eine Vorhautverengung, konnte die Vorhaut nur schwer zurückziehen und sie war auch vernarbt. Es war also klar, dass es nicht von selbst besser wurde.
Am Ende der Untersuchung wollte sie schauen ob meine Vorhaut zurückziehbar ist. Sie hat auch festgestellt dass es nicht geht und mich zum Urologen geschickt. Bei dem war ich dann, er hat aber nur eine Beschneidung als Lösung gesehen. Davor hatte ich erstmal Angst und hab das Thema einfach mal aufgeschoben.
Ein Jahr später wieder routinemäßige Untersuchung. Am Ende die Frage ob ich was wegen der Phimose gemacht hätte. Hatte ich nicht, weil waschen ging, aber gezwickt hats trotzdem. "Wollen Sie weiter Schmerzen haben? Sie sollten was dagegen machen!"
Ich welchem Bundesland oder Land war das denn mit den jährlichen Routine-Untersuchungen samt Genitaluntersuchung. Das ist mir völlig unbekannt.