Posts by Citaro

    Hallo,

    ich hatte mal ein ähnliches Erlebnis in einer Massagepraxis und darüber auch hier im Forum letztes Jahr darüber berichtet:

    Ablehnung, (blöde-)Bemerkungen/Fragen in Partnerschaften oder Einrichtungen wie Praxen (Ärzte, Physio ...) wegen Beschneidung

    Ich denke, so ein Verhalten zeugt vor sehr geringer sozialer Intelligenz und Kompetenz. Es ist nicht die Regel, sich so zu verhalten und meine Erfahrung ist, das es Frauen nicht stört.

    Wenn überhaupt, sind es Einzelfälle.

    Viele Grüße

    Leider, hat er Probleme eine dauerhafte Erektion halten zu können, auch der GV muss sehr hart ausfallen und lange, damit er etwas spürt. SB macht er kaum, aus den selben Gründen wie beim GV

    Kann ich gut nachvollziehen. Das Problem mit der Erektion lässt sich z.B. mit Tadalafil/5 mg lösen, allerdings auch auf die Nebenwirkungen achten. Meist klappt es damit irgendwie/irgendwann, ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, das Frauen (insbesondere ältere 60 -/+) trotz Gleitmittel aufgrund der Heftigkeit beim GV (Stoßen) nicht lange durchhalten und der Verkehr abgegrochen werden muss, auch durch Erschöpfung meinerseits. Oftmals spüre ich gar nicht, in der Frau zu sein, die aber wiederum dabei zum Höhepunkt kommt.

    Der Sex ist daher nur noch frustrierend und auch der Höhepunkt, wenn er dann kommt/kommen sollte, wenig befriedigend und in der Wahrnehmung verzerrt.

    Im Grund müsst ihr für Euch herausfinden, wie es am besten gefällt und geht. Auch die Prostata kann mii eingezogen werden, z.B. durch Druck unterhalb der Hoden.

    In der letzten Woche tauchte in verschiedenen Medien eine Meldung auf, wonach immer mehr Kinder und Jugendliche zum Islam konvertieren möchten, um den Anschluss an gleichaltrige, insbeondere aus dem schulischen und sozialen Kontext, nicht zu verlieren. Das hier auch möglicherweise dann eine Beschneidung im Raum steht, ist durchaus vorstellbar.

    Das zieht natürlich "Geschäftemacher" an und stellt die Krankekassen vor ein Dilemma.

    Was viele nicht wissen, die Bestimmung des PSA Wertes bei der Vorsorge ist Kassenleistung, wird aber regelmäßig als IGeL in Rechnung gestellt. Die Kasse bezahlt im "Verdachtsfall", was letztendlich der Arzt entscheidet, so gibt es Ärzte, wo der Verdachtsfall die Regel ist, bei anderen wiederum nicht.

    Konfrontiert man die Kassen damit, herrscht schweigen im Walde ...

    Bei mir war es der Diabetes allein, der meine bereits seit langem bekannte Phimose behandlungsbedürftig machte. Das liegt an der Ausscheidung der Gluckose über die Harnwege, die wiederum zu Schleimhautveränderungen und Entzündungen führt. Das Problem ist nicht neu, es wird durch Medikamente wie auch Metformin oder Jardiance, die dafür sorgen, das vermehrt Gluckose über den Urin ausgeschieden wird, nur verstärkt.

    Sobald ich einen Pflegegrad erreiche, werde ich darüber nachdenken mir auch noch die Füße amputieren zu lassen.
    Nicht auszudenken wenn mir eine Pflegekraft auch noch diese ekeligen Fußnägel schneiden muss.

    Also ich kenne das aus dem Heim nur so, das Fußnägel von Podologen bzw. entsprechenden Fußpfleger/innen geschnitten werden. Die müssen vom Bewohner oder dessen Angehörigen selbst organisiert und bezahlt werden, bzw. das Heim hat welche, die bestellt werden. Gut, das Waschen der Füße gehört zum Pflegeumfang, wie auch das aller anderen Körperregionen. Aber wer schaut da schon überall nach ...?

    Habe jetzt mal recherchiert, die Untersuchungen sind verpflichtend:


    Gem. SchUG § 66 (2) sind die Schülerinnen und Schüler verpflichtet, sich einmal im Schuljahr einer schulärztlichen Untersuchung zu unterziehen.

    Folgen der Verweigerung:

    (Gefährdungs-)Meldung an die Bildungsdirektion und an den zuständihgen kinder- und Jugendhilfeträger.

    https://www.elternmitwirkung.at/index.php/elte…eiten?showall=1

    Da es ja in Deutschland wirklich niemanden interessiert, finde ich es auf der einen Seite gar nicht verkehrt, wenn Kinder vor dem Schulsport, oder auch Kinder mit Behinderungen/Einschränkungen im Kontext der Schule einen Ansprechpartner haben. Da gab es ja den Fall der 13-jährigen Diabetikerin ,die in London auf Klassenfahrt starb, in einem Diabetiker Forum schrieb dazu einer, das sie in Österreich vom Schularzt keine Freigabe für die Klassenfahrt bekommen hätte ...

    Was sagt der Hautarzt zu dem Muttermal?

    Solange sich die Vorhaut noch zurückziehen lässt, würde ich von einer Beschneidung absehen. Bei mir war das im steifen Zustand in Deinem Alter schon nicht mehr möglich, dann, mit 44 gar nicht mehr, Hauptursache war bei mir der Diabetes, der laut Ärzten auch für andere Probleme verantwortlich ist ... die Beschneidung hatte ich solange wie möglich hinausgezögert, sie löste aber die Probleme nicht vollständig, es kamen neue hinzu ...

    Ich würde mir mehrere Meinungen einholen und den Langzeitblutzucker (HbA1c) mals testen lassen.

    Hallo Berkon,

    Mit der Beschneidung könnten die Probleme schon zusammenhängen: wie du schreibst, hast du eine radikale Beschneidung – Narbe vermutlich direkt hinter der Eichel, also kaum Reste der empfindlichen inneren Vorhaut; und ist dein Frenulum dabei herausgeschnitten worden ?

    Ja, Narbe direkt unter der Eichel, Frenulum wurde komplett entfernt, keine Sensibilität der Eichel und im Bereich des Frenulums, nur noch am Schaft.

    Und lässt Du dich zu den andrologischen Problemen gezielt behandeln

    Ja, konnte aber keine einschlägige Diagnose gestellt werden ->psychsomatisch/Kopfkino halt? 4 Ärzte konsultiert ... diverse Untersuchungen und Meinungen/Diagnosen ergaben keinen kausalen Zusammenhang, Erektion kann mittels der üblichen Medikamente erreicht werden, Nebenwirkungen und Schmerzen überwiegen aber.

    Und Schmerzen sind natürlich der absolute Lustkiller – woher kommen die und was sagen die Ärzte dazu ?

    Neurologisch? - Medikamente wie Gabapentin oder Pregabalin brachten nichts.

    Mittlerweile habe ich es aufgegeben, deswegen Ärzte aufzusuchen, manche Dinge sind eben so und bleiben so ...

    Hallo Berkon,

    ich wurde 2010 rad. beschnitten (am 3. August 13 Jahre her),da war ich 44 Jahre alt. Die Phimose war seit der Kindheit bekannt, meine alleinerziehende Mutter war allerdings in solchen Themen recht konservativ eingestellt und interessierte das nicht. Durch mehrere Frenulunabrisse und kleine Verletzungen vernarbte und verhärtete das Gewebe zunehmend, so dass ich Ende der 90er bis 2006 insgesamt 3 kleinere OPs hatte, um Abhilfe zu schaffen, bis der Diabetes (über längere Zeit unerkannt) die Situationderart verschlimmerte, das es keine Alternative mehr gab, trotz mehrerer Meinungen.

    Ich habe das solange wie möglich hinausgezögert, weil mir war klar, das meine ohnehin schon strapaziertes Schamgefühls wegen des Aussehens meines Geschlechtsorganes( unbeschnitten) daduch gebooster wird. Nicht nur, das das optische Ergebnis sehr unvorteilhaft aussieht, im Zeitraum 2010-2015 blieben zuerst die Ejakulationen aus, später gesellte sich dann die erektile Dysfunktion hinzu, neu hinzukamen bis heute eine Harnröhrenstriktur/Verengung durch Penisverkrümung. Die Frage, ob das vielleicht auch mit der Beschneidung zusammenhängen kann, wurde verneint. Das med.Personal bei den Konsulatationen verhielt sich korrekt und diskret.

    Meine Freundin verstarb 2015, seitdem hatte keinen Sex mehr ... nur noch Probleme und Schmerzen.

    Die ältere hat die junge dazu geholt. Ob es sich bei der älteren um eine ausgebildete med. Fachkraft/Physiotherapeutin gehandelt hat, weis ich nicht, die jüngere gab auch Massagen und andere Anwendungen.
    Meine Freundin hat es weniger betroffen, auch sie war den schamlosen Blicken ausgesetzt und Empfand die Situaton irgendwie primitiv und wenig diskret...

    Ich hatte schon diverse Sexpartnerinnen. Unbeschnitten wie Beschnitten und das hat bis jetzt keine Frau gejuckt...

    Ich unterstreiche das, möchte sogar behaupten, das die sog. Millennials, also die ab ca. 1980 geborenen, den Unterschied überhaupt nicht kennen und beide Zustände als normal betrachten. Bei den älteren (zumindest meine Erfahrung) ist es wohl anders, am Ende geht es nur darum, die Frau zum Abschluss zu bringen. Einige waren auch froh, wenn ihnen der klassischen Geschlechtsverkehr erspart blieb und sie mit der Zunge, Fingern oder einem Toy befriedigt wurden.

    Es gibt auch Frauen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die klassische Sexualität nicht können, daher froh sind, einen Mann zu finden, der dafür Verständnis hat und hinsichtlich alternativen Verständnis zeigt und flexibel ist.

    Ich Danke auch Dir für Deine Antwort.

    Es finden sich immer im Arztbrief von Urologen Sätze wie: "Zustand nach rad.CC ", was soviel heißt, da ist etwas anders/nicht normal, während auf andere Dinge, weitere OP Narben, nicht hingewiesen wird. Auf Probleme angesprochen heißt es dann, das sei ja bei vielen Männern so, und es wird wie bereits erwähnt auf die Psyche geschoben.

    Nicht nur im Netz, auch in psychologischen Gesprächen werden neuerdings "Akzeptanz" und "Resillienz" als Lösungsvorschläge für Probleme aller Art genannt. Dazu gibt es Buchvorschläge, mit dessen Inhalt man dann selbst eine für sich selbst passende Lösung erarbeiten kann.

    Frei nach dem Motto: Manche Dinge sind eben so, dann ist das eben so - das gilt es zu akzeptieren ...

    Hallo,

    mich würde interessieren ob es hier Betroffenen gibt, die wegen ihrer Beschneidung in welcher Form auch immer durch Bemerkungen/Äußerungen anderer Personen negativ angesprochen wurden und sich dadurch verunsichert gefühlt oder geschämt haben?
    Passiert ist mir das 2012 in einer Praxis für Physiotherapie, wo die Dame bei einer Fangoanwendung (Naurfango im Wasserbett/völlig entkleidet) plötzlich meinte: "Wie haben Sie das denn da?". Als ich es ihr dann kurz erklärte meinte sie in ziemlich abfälligem Ton: "So jemanden hatten wir hier noch nie".

    Nach Beendigung der Anwendung kam dann noch eine Kollegin hinzu, die sich ziemlich demonstrativ in den Raum stellte, und dabei zusah, wie ich aus dem Fango befreit wurde und der anderern Blicke zuwarf. Auf die weiteren Anwendungen verzichtete ich daraufhin. Meine Freundin, die mich begleitete wurde daraufhin auch ziemlich abwerten behandelt.

    Hat jemand ähnliches erlebt?

    Der Vorfall führte bei mir in Folge zu Scham und Vermeinungsverhalten.

    Danke für Eure Antworten.