Posts by Citaro

    Man muss das immer abwägen, bei Typ 2 Diabetes ist z.B. Insulin die letze Option. Einstiegsmedikation, wie Metformin hat die gleiche Nebenwirkung, dann folgt halt die Kombi Xigduo (da ist dann der Wirkstoff aus Forxiga mitenthalten). Man muss halt immer abwägen, die Spritzen allein, also Trulicity oder Ozempic, halten nicht das, was sie versprechen.

    Ich kenne keinen Diabetiker, auch gut eingestellten, bei denen die Testtreifen auf Glucose im Urin nicht anschlagen, egal unter welcher Medikation, unter Forxiga z.B. ist zu Therapiebeginn, die Urinausscheidung sehr hoch, das änderst sich, wenn der BZ dann absinkt.

    Mir ist in den letzten Jahren im Umfeld der Diabetiker hier, nur ein Fall bekannt, wo sich angeblich eine Phimose ausgebildet hat, allerdings weis ich nicht, ob die nicht auch schon vorher bestanden hat.

    Über Harnwegsinfekte und Schleimhautprobleme berichten jedoch sehr viele Frauen.

    Bei Diabetikern besteht durch die erhöhte Ausscheidung von Glukose generell das Risiko von Harnwegsinfekten oder einer Phimose.

    Da viele der Präparate aus den USA stammen, orientiert man sich bei der Formulierung des Beipackzettels bzw. dessen Übersetzung an der Tatsache, daß dort überwiegend beschnitten Männer leben.

    Es kann ihm aber auch passieren, das der Arzt einen einen Zusammenhang abstreitet. Da kommen dann durchaus die Potenzmittel zum Einsatz, oder auch Pregabalin, Gabapentin, um irgendeinen Einfluss auf die Nerven zu nehmen. Ich würde dann eher einen Sexualmediziner kontaktieren. Auch Frauen berichten, mit dem Problem des ausbleibenden Orgasmus nicht ernst genommen zu werden, oder das Ärztinnen bei dem Thema gar "pampig" werden.

    Ja es ist etwas komisch am Anfang und man muss ein paar Hemmungen fallen lassen, aber du kannst ja auch ein Spielzeug speziell für diesen Bereich kaufen. Dann musst du nichts explizit und direkt anfassen.

    Nochmals Danke für den Tipp.

    Ich werde mich in der Tat da mal mit beschäftigen und neue Wege versuchen, auch wenn es Überwindung kostet. Ich hatte vor 2-3 Jahren da schon mal mit jemanden drüber gesprochen, der damit gute Erfahrungen gemacht hatte, es allerdings nicht ausprobiert.

    Hallo Hoffnung39,

    "Hast du gar keinen Teil innerer Vorhaut übrig? Irgendwas was noch Gefühle bringt?"

    Sehr wenig, etwas geht noch über die Schafthaut, ansonsten komplett incl. Frenulum alles weg.

    "Du könntest vielleicht Prostata Stimulation probieren, damit kriegst du sofern du deine Prostata noch hast, mit etwas Anstrengung irgendwann einen echten Orgasmus."

    Habe ich in der Tat schon von gehört, aber irgendetwas hält mich davon ab, ich stelle es mir (insofern rektal durchgeführt) sehr unangenehm und peinlich vor.

    Vielleicht ist es aber wirklich eine Lösung

    Ja, Danke für Deinen Beitrag

    Mit der Spermamenge hat die Beschneidung weniger zu tun, lediglich mit der Steuerung um Wahrnehmung des Orgasmus über die Nerven. Man weis es nicht genau.

    Hallo Bernie,

    ja, das Problem kenne ich, der Erguß ist unkontrolliert und absolut gefühllos. Es kommt nur ein Tropfen, größere Mengen oder gar nichts.

    Ob es wirklich an der Beschneidung liegt (bei mir radikal/straff), wurde von den Ärzten abgestritten. Allerdings kommen bei mir auch andere Krankheiten ins Spiel, wie Diabetes, Badscheibenvorfälle usw. Im Grunde bleibt es bei Diagnosen wie:

    • Orgasmusstörung
    • Versagen genitaler Reaktionen

    Sicher ist man frustriert, weil es absolut nicht befriedigt, allerdings gibt es auch keine Therapie. Nimmst Du irgendwelche Medikamente, manchmal findet sich da auch im Beipackzettel was, also das es Nebenwirkungen sind, z.B.

    Viele Grüße

    Hallo,

    ich hatte mal ein ähnliches Erlebnis in einer Massagepraxis und darüber auch hier im Forum letztes Jahr darüber berichtet:

    Ablehnung, (blöde-)Bemerkungen/Fragen in Partnerschaften oder Einrichtungen wie Praxen (Ärzte, Physio ...) wegen Beschneidung

    Ich denke, so ein Verhalten zeugt vor sehr geringer sozialer Intelligenz und Kompetenz. Es ist nicht die Regel, sich so zu verhalten und meine Erfahrung ist, das es Frauen nicht stört.

    Wenn überhaupt, sind es Einzelfälle.

    Viele Grüße

    Leider, hat er Probleme eine dauerhafte Erektion halten zu können, auch der GV muss sehr hart ausfallen und lange, damit er etwas spürt. SB macht er kaum, aus den selben Gründen wie beim GV

    Kann ich gut nachvollziehen. Das Problem mit der Erektion lässt sich z.B. mit Tadalafil/5 mg lösen, allerdings auch auf die Nebenwirkungen achten. Meist klappt es damit irgendwie/irgendwann, ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, das Frauen (insbesondere ältere 60 -/+) trotz Gleitmittel aufgrund der Heftigkeit beim GV (Stoßen) nicht lange durchhalten und der Verkehr abgegrochen werden muss, auch durch Erschöpfung meinerseits. Oftmals spüre ich gar nicht, in der Frau zu sein, die aber wiederum dabei zum Höhepunkt kommt.

    Der Sex ist daher nur noch frustrierend und auch der Höhepunkt, wenn er dann kommt/kommen sollte, wenig befriedigend und in der Wahrnehmung verzerrt.

    Im Grund müsst ihr für Euch herausfinden, wie es am besten gefällt und geht. Auch die Prostata kann mii eingezogen werden, z.B. durch Druck unterhalb der Hoden.

    In der letzten Woche tauchte in verschiedenen Medien eine Meldung auf, wonach immer mehr Kinder und Jugendliche zum Islam konvertieren möchten, um den Anschluss an gleichaltrige, insbeondere aus dem schulischen und sozialen Kontext, nicht zu verlieren. Das hier auch möglicherweise dann eine Beschneidung im Raum steht, ist durchaus vorstellbar.

    Das zieht natürlich "Geschäftemacher" an und stellt die Krankekassen vor ein Dilemma.

    Was viele nicht wissen, die Bestimmung des PSA Wertes bei der Vorsorge ist Kassenleistung, wird aber regelmäßig als IGeL in Rechnung gestellt. Die Kasse bezahlt im "Verdachtsfall", was letztendlich der Arzt entscheidet, so gibt es Ärzte, wo der Verdachtsfall die Regel ist, bei anderen wiederum nicht.

    Konfrontiert man die Kassen damit, herrscht schweigen im Walde ...

    Bei mir war es der Diabetes allein, der meine bereits seit langem bekannte Phimose behandlungsbedürftig machte. Das liegt an der Ausscheidung der Gluckose über die Harnwege, die wiederum zu Schleimhautveränderungen und Entzündungen führt. Das Problem ist nicht neu, es wird durch Medikamente wie auch Metformin oder Jardiance, die dafür sorgen, das vermehrt Gluckose über den Urin ausgeschieden wird, nur verstärkt.

    Sobald ich einen Pflegegrad erreiche, werde ich darüber nachdenken mir auch noch die Füße amputieren zu lassen.
    Nicht auszudenken wenn mir eine Pflegekraft auch noch diese ekeligen Fußnägel schneiden muss.

    Also ich kenne das aus dem Heim nur so, das Fußnägel von Podologen bzw. entsprechenden Fußpfleger/innen geschnitten werden. Die müssen vom Bewohner oder dessen Angehörigen selbst organisiert und bezahlt werden, bzw. das Heim hat welche, die bestellt werden. Gut, das Waschen der Füße gehört zum Pflegeumfang, wie auch das aller anderen Körperregionen. Aber wer schaut da schon überall nach ...?

    Habe jetzt mal recherchiert, die Untersuchungen sind verpflichtend:


    Gem. SchUG § 66 (2) sind die Schülerinnen und Schüler verpflichtet, sich einmal im Schuljahr einer schulärztlichen Untersuchung zu unterziehen.

    Folgen der Verweigerung:

    (Gefährdungs-)Meldung an die Bildungsdirektion und an den zuständihgen kinder- und Jugendhilfeträger.

    https://www.elternmitwirkung.at/index.php/elte…eiten?showall=1

    Da es ja in Deutschland wirklich niemanden interessiert, finde ich es auf der einen Seite gar nicht verkehrt, wenn Kinder vor dem Schulsport, oder auch Kinder mit Behinderungen/Einschränkungen im Kontext der Schule einen Ansprechpartner haben. Da gab es ja den Fall der 13-jährigen Diabetikerin ,die in London auf Klassenfahrt starb, in einem Diabetiker Forum schrieb dazu einer, das sie in Österreich vom Schularzt keine Freigabe für die Klassenfahrt bekommen hätte ...

    Was sagt der Hautarzt zu dem Muttermal?

    Solange sich die Vorhaut noch zurückziehen lässt, würde ich von einer Beschneidung absehen. Bei mir war das im steifen Zustand in Deinem Alter schon nicht mehr möglich, dann, mit 44 gar nicht mehr, Hauptursache war bei mir der Diabetes, der laut Ärzten auch für andere Probleme verantwortlich ist ... die Beschneidung hatte ich solange wie möglich hinausgezögert, sie löste aber die Probleme nicht vollständig, es kamen neue hinzu ...

    Ich würde mir mehrere Meinungen einholen und den Langzeitblutzucker (HbA1c) mals testen lassen.

    Hallo Berkon,

    Mit der Beschneidung könnten die Probleme schon zusammenhängen: wie du schreibst, hast du eine radikale Beschneidung – Narbe vermutlich direkt hinter der Eichel, also kaum Reste der empfindlichen inneren Vorhaut; und ist dein Frenulum dabei herausgeschnitten worden ?

    Ja, Narbe direkt unter der Eichel, Frenulum wurde komplett entfernt, keine Sensibilität der Eichel und im Bereich des Frenulums, nur noch am Schaft.

    Und lässt Du dich zu den andrologischen Problemen gezielt behandeln

    Ja, konnte aber keine einschlägige Diagnose gestellt werden ->psychsomatisch/Kopfkino halt? 4 Ärzte konsultiert ... diverse Untersuchungen und Meinungen/Diagnosen ergaben keinen kausalen Zusammenhang, Erektion kann mittels der üblichen Medikamente erreicht werden, Nebenwirkungen und Schmerzen überwiegen aber.

    Und Schmerzen sind natürlich der absolute Lustkiller – woher kommen die und was sagen die Ärzte dazu ?

    Neurologisch? - Medikamente wie Gabapentin oder Pregabalin brachten nichts.

    Mittlerweile habe ich es aufgegeben, deswegen Ärzte aufzusuchen, manche Dinge sind eben so und bleiben so ...

    Hallo Berkon,

    ich wurde 2010 rad. beschnitten (am 3. August 13 Jahre her),da war ich 44 Jahre alt. Die Phimose war seit der Kindheit bekannt, meine alleinerziehende Mutter war allerdings in solchen Themen recht konservativ eingestellt und interessierte das nicht. Durch mehrere Frenulunabrisse und kleine Verletzungen vernarbte und verhärtete das Gewebe zunehmend, so dass ich Ende der 90er bis 2006 insgesamt 3 kleinere OPs hatte, um Abhilfe zu schaffen, bis der Diabetes (über längere Zeit unerkannt) die Situationderart verschlimmerte, das es keine Alternative mehr gab, trotz mehrerer Meinungen.

    Ich habe das solange wie möglich hinausgezögert, weil mir war klar, das meine ohnehin schon strapaziertes Schamgefühls wegen des Aussehens meines Geschlechtsorganes( unbeschnitten) daduch gebooster wird. Nicht nur, das das optische Ergebnis sehr unvorteilhaft aussieht, im Zeitraum 2010-2015 blieben zuerst die Ejakulationen aus, später gesellte sich dann die erektile Dysfunktion hinzu, neu hinzukamen bis heute eine Harnröhrenstriktur/Verengung durch Penisverkrümung. Die Frage, ob das vielleicht auch mit der Beschneidung zusammenhängen kann, wurde verneint. Das med.Personal bei den Konsulatationen verhielt sich korrekt und diskret.

    Meine Freundin verstarb 2015, seitdem hatte keinen Sex mehr ... nur noch Probleme und Schmerzen.