Offener Brief: Kinderschutz, Selbstbestimmung und Gleichstellung umsetzen: die "Beschneidungserlaubnis" § 1631d BGB abschaffen!
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Ein wirklich erstklassig formulierter öffentlicher Brief! Vielen Dank und Respekt!

Ich bin gespannt, mit welchen hohlen Phrasen und Standard-Textbausteinen die Helfershelfer der Adressaten antworten werden...

Es ist irgendwie ähnlich wie mit dem Rauchen (ich spreche aus Erfahrung, war selbst jahrelang starker Raucher): Je mehr über die Schädlichkeit des Rauchens geschrieben wird, desto weniger liest der Raucher solche Sachen. Weil es unangenehm ist, weil es nicht in den Kram passt - der Selbstschutz-Mechanismus der Sucht.
Alle Hinweise auf die negativen Folgen sind denen, die in der Tradition der GM verhaftet sind und auch jenen, die diese abgesegnet haben unangenehm. Also werden sie ignoriert. Oder mit Hokuspokus scheinbar widerlegt.
Man kann GM vielleicht als eine generationenübergreifende Art Sucht verstehen. Eine Sucht ist immer schädlich, gibt aber auf der anderen Seite den Süchtigen auch etwas - und sie hat einen Selbstschutz-Mechanismus, der es extrem erschwert aus ihr auszusteigen. -
Was mich ganz besonders freut ist, dass Tonio Walter diesen Brief unterschrieben hat.
Nachdem er einmal einen Vorschlag gemacht hatte den §1631d BGB geschlechtlich zu symmetrisieren.
Weg damit, das ist konsequent! Bravo fürs Umdenken!
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Zitat
Entstanden ist ein gesetzliches Chaos: Mit §§ 226a StGB, 1631d BGB und 1631e BGB gelten mittlerweile drei verschiedene Regelungen, die Kindern – je nach genitaler Ausstattung bei Geburt – völlig unterschiedliche Schutzrechte an ihren Genitalien zu- oder aberkennen. Eine weltweit einmalige Situation.
Man hätte noch explizit erwähnen können, dass es seit dem 1631e drei verschiedene Schutzklassen für drei Arten von Vorhäuten gibt: Jungen (Null Schutz), Intersex-Kinder (immerhin §223 StGB) und Mädchen (maximaler Schutz, bis zu 15 Jahre Haft)
Bizarrer und diskriminierender geht wirklich nicht mehr, -
Zitat
Zehn Jahre Paragraf 1631d BGB (Beschneidung des männlichen Kindes)
Ernst machen mit dem Kinderschutz! -
Bei den Grünen gibt es doch noch einen Funken Rest-Empathie für kleine Jungen:
ZitatDie Säkularen Grünen haben sich von Anfang an – seit ihrer Gründung 2013 – gegen den § 1631d BGB ausgesprochen. Innerhalb Bündnis 90/Die Grünen ist dafür allerdings nach wie vor keine Mehrheit in Sicht. Nicht einmal eine zwischenzeitlich überlegte Evaluierung des Gesetzes wurde vorgenommen. Umso wichtiger sind gesellschaftliche Initiativen, die dieses Thema aufgreifen.
Hinweis: Die BAG Säkulare Grüne ist Mitglied im Bündnis für genitale Selbstbestimmung https://genitale-selbstbestimmung.de/liste-der-unte…isationen-2022/ -
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Ich bin gespannt, mit welchen hohlen Phrasen und Standard-Textbausteinen die Helfershelfer der Adressaten antworten werden...
Naja wieso sollten sie überhaupt antworten? Sie haben doch erst neulich recht deutlich gemacht, dass sie die Beschneidung weiter nicht bestrafen/verbieten wollen.
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Antworten werden sie. Das ist so üblich.
Eine Blabla-Standard-Antwort, die auf das Vorgetragene überhaupt nicht eingeht.
Wer dann noch "unverschämterweise" nachhakt, der bekommt nur noch das Schweigen im Wald. -
Okay, dann bin ich auch mal "gespannt". Wahrscheinlich ein einziger Absatz zur deutschen Schuld und dass es das gute Recht der Religionen wäre ("natürlich" nur in dem Fall wo männliche Kinder betroffen sind).
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