Die mulitfunktionale Yasemin Shooman (Referatsleiterin im Bundeskanzleramt „Bekämpfung von Rassismus und Unterstützung Betroffener“, Mitglied des Rats für Migration, des Historischen Beirats des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, des Wissenschaftlichen Beirats des Avicenna-Studienwerks und von der Bundesregierung in die Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit berufen) tingelte auch lange nach 2017 noch zusammen mit der einschlägig bekannten "take-it-or-leave-it!"-Hanna Tzuberi mit Verstümmelungskritik-kritik über die Lande.
Z.B. in Hamburg bei Kampnagel:
ZitatIn den letzten Jahren traten imnmer wieder Verflechtungen zwischen antimuslimischen und antijüdischen Diskursen zutage. Dies hat u.a. die hitzige Debatte um die rituelle Beschneidung von Jungen 2012 gezeigt. Die darin aufscheinende (Re-)Aktivierung von Ressentiments gegen religiöse Bräuche des Judentums verdeutlichte, wie brüchig die Argumentationsfigur vom christlich-jüdischen Abendland ist, die seit einigen Jahren in Abgrenzung zum Islam bemüht wird. Dass Jüd*innen und Muslim*innen gemeinsam adressiert werden, wie während der Beschneidungsdebatte geschehen, ist jedoch eine relativ neue Entwicklung, denn historisch gesehen nahmen die beiden Gruppen in der europäischen Wahrnehmung unterschiedliche Positionen ein.
Wer hat Ressentiments? Gegen vollständige Genitalien? Gegen körperliche Unversehrtheit?
ZitatIn einem anschließenden Panel diskutiert sie mit Hannah Tzuberi und Nahed Samour Strategien, simplifizierende Narrative über Identität und Spaltung zu überschreiben und ihnen widerständige Positionen jüdisch/muslimischer Solidarität gegenüberzustellen.
Ein simplifizierendes Narrativ über Identität? Etwa Genitalverstümmelung von Kindern? Klar, die Genitalien werden wird dadurch "simpler".
https://kampnagel.de/produktionen/j…nsichtbarkeiten
Aus dem Buch "Dominanzkultur reloaded"
Weiße christliche bzw. atheistische Europäer_innen hätten demnach das Ideal der Geschlechtergleichheit, eine anti-heteronormative Gesinnung sowie andere Menschenrechtsnormen als Angehörige der ›westlichen Kultur‹ quasi per Geburt verinnerlicht, Muslim_innen – bzw. genauer gesagt, als solche markierte Menschen....
"Gechlechtergerecht" ist, wenn weder Jungen noch Mädchen genitalverstümmelt werden.
Genitalverstümmelung von Kindern kann man durchaus als "Markierung" sehen.
Dominanzkultur? Was für ein Bumerang! Wer ist denn bei der GM dominant, die wehrlosen Kinder oder die haushoch überlegenen Erwachsenen? Und wird immer wieder "reloadeded".
Passt scho, wenn auch anders...
ZitatDiese diskursive Formation einer dichotomen Anordnung von einem fortschrittlichen, überlegenen Westen versus einem unzivilisierten ›Rest der Welt‹ ist natürlich nicht neu (vgl. Stuart Hall 1992); er wird im Kontext europäischer Migrationsgesellschaften jedoch neu akzentuiert und adressiert....
Ist an Geschlechtergerechtigkeit etwas schlechtes? Ist heteronormativ besser? Mit der gleichen Leier kommen auch die GGM-Verteidiger: der Westen hält sich mit seinen Werten für was besseres...
Man erinnert sich:
ZitatUnd dann:
seltener krank werden, das HIV-Märchen, die Krebs-Panikmache, die "traumatisierende" Taufe, der Holocaust (der uns eigentlich lehren sollte die körperliche Unversehrtheit auch von Kindern zu verteidigen), die Antisemitismus-Unterstellung, die Mütter als die eigentlichen Opfer, die Impfungen (bei denen ja bekanntlich eine erhebliche Fläche sensiblen und funktionalen Gewebes zerstört wird), die Zahnspangen (die heute "hip" und "cool" sind, und herausnehmbar), das Ohrlochstechen, das bei Kleinkindern selbstverständlich verboten gehört, und dessen Legalität noch nicht gerichtlich getestet wurde und die üblichen Relativierungen, dass Eltern doch eh in das Leben ihrer Kinder eingreifen würden.
Haut ab! Sonderausstellung ab 24.10. im Jüdischen Museum in Berlin
Dare the im_possible: Kopftuch-Debatte! Beschneidungsdebatte! Kirchenprivileg-Debatte?
"Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit"
Wie wäre es mit dem Grundgesetz, ohne Rosinenpickerei? Inklusive dem Recht auf körperliche Unversehrtheit? Dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung? Dem Recht auf negative Religionsfreiheit (was impliziert, nicht lebenslang mit einer religiösen Markierung herumlaufen zu müssen)?