Beiträge von Floam

    Im Januar 2015 schriebst du über ein Schleifgerät zur Hornhautentfernung: finde ich interessant, da ich mir damit eine beschleunigte Wiederherstellung der Sensibilität erhoffe; glaube das werde ich mir auch zulegen. Hatte das Gerät eine Schleifscheibe oder eine Walze ?

    Ja, das stimmt - lange her. Ich war zu der Zeit schon Restorer und konnte die Eichel danach mit der "neuen" Haut aber vor allem mit einem Retainer schützen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Es war eine "Rosskur" und ich würde es nie wiederholen oder geschweige denn, anderen empfehlen. Lass es bitte sein ! Ich kann so gut verstehen, dass dir die Unempfindlichkeit der Eichel zu schaffen macht. Ich habe damals lange überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt poste. Informiere dich nach anderen Möglichkeiten der Sensbilisierung. (Senslip oder eine Art künstliche Vorhaut von Oxballs) .

    danke zu deiner nochmaligen Bestätigung, dass Restoring meiner Vorhaut nicht möglich ist und du mir dringend abrätst – du weißt aus eigener Erfahrung am besten Bescheid;

    werde mich nun wie vorgeschlagen auf Sensibilisierung und Schutz meiner Eichel konzentrieren !

    Ja ... is scheiße ... aber du kannst vielleicht wenigstens die Eichel wieder empfindlich bekommen und so ein silikoncondom ... so ne künstliche Vorhaut um die Eichel zu schonen und resensibilisieren.

    Paule89DE: danke für deinen Zuspruch – leider hilft mein hinterher jammern nicht;

    ich werde mich um Resensibilisierung meiner Eichel kümmern, habe mir dazu Senslip beschafft und angefangen.

    Viel viel Erfolg damit. Schade, dass der Stil deiner Beschneidung den Einsatz von Dehungsgeräten nicht ermöglicht.

    Danke für deine Erfolgswünsche !

    Dieser „Stil“ ist also endgültig, werde damit leben müssen – leider: Mutter hat ihr vermutetes Ziel zur Unterdrückung der Selbstbefriedigung erreicht.

    Im Januar 2015 schriebst du über ein Schleifgerät zur Hornhautentfernung: finde ich interessant, da ich mir damit eine beschleunigte Wiederherstellung der Sensibilität erhoffe; glaube das werde ich mir auch zulegen. Hatte das Gerät eine Schleifscheibe oder eine Walze ?

    Eine Tochter zur Vermeidung des Themas Vorhautverengung ist als Argument unschlagbar- könnte ich eigentlich auch für unsere Familie anwenden:)

    Zu mindesten können wir unsere Töchter beraten, sollten diese mal eigene Kinder mit Vorhautproblemen haben.

    Du hast noch vergleichsweise „Glück“ mit deiner Beschneidung gehabt, dass sie nicht so radikal ausgefallen ist und du damit gute Voraussetzungen für die Restaurierung hattest.

    Darf ich nochmals fragen, wie sich die Sensibilität durch das Restoring verbessert hat ?

    Danke sause 18 für deine Einschätzung zum Restoring meiner Vorhaut – auch wenn ich noch etwas Hoffnung hatte.

    Meine Frau war eh skeptisch und findet, dass ich mich da nicht so rein steigern sollte, sie kennt mich nicht anders und findet es gut, so wie es ist.

    So ganz habe ich noch nicht verstanden, welcher Teil deiner Vorhaut wie weit entfernt wurde: wie viele Millimeter liegt die Narbe hinter deinem Eichelkranz? Und wie weit war deine Eichel nach der Beschneidung noch bedeckt oder konntest du sie noch bedecken ?

    Du hast noch Glück im Unglück gehabt, dass nicht alles weggemacht wurde, und noch Substanz zum Restoring da war; und dass noch zu mindestens ein großer Teil deines Vorhautbändchens vorhanden ist;

    Das scheint bei mir komplett entfernt zu sein, spüre dort nichts, es ist taub, wenn ich drüber streiche. Möglicherweise hat das mein Beschneider herausgeschnitten, nachdem die Ärztin ein kurzes Bändchen festgestellt hatte – die verlorene Sensibilität lässt sich nie wieder herstellen.

    Unglaublich schön, dass deine Eichel jetzt wieder weich und deutlich sensibler ist !

    Du hast absolut recht, beim Eingriff wurde kaum Rücksicht auf mein Schamgefühl und meine Befindlichkeit genommen; mein Unterleib war zwar mit einem Vorhang abgeschirmt, trotzdem bekam ich alles mit; Mutter war mit im Raum und sah zu, wie ich beschnitten wurde;
    die OP schmerzte trotz lokaler Betäubung, aber der Arzt wollte nicht nachspritzen, er könne die OP nicht mittendrin unterbrechen;
    Mutter meinte nur, ich solle mich nicht so anstellen, mein Bruder hätte das auch überstanden; einzig die nette Arzthelferin hatte Mitleid und versuchte mich zu trösten.

    Der erste Verbandswechsel war Horror, alles war verklebt; die Arzthelferin gab mir eine Tasse mit warmem Wasser, in das ich meinen Penis hineinhielt, erst danach ging der Verband einigermaßen ab – unvergesslich! Ich wollte keinen Verband mehr, saß zuhause im langen Hemd und achtet drauf, nirgendwo gegen zu stoßen – schlimme Tage!

    Bis ich meinen Penis bei Spiel und Sport nicht mehr bemerkte, verging noch einige Zeit - heute wäre ich froh, solche Sensibilität noch zu haben.

    Danke für deinen Post.

    Hast du denn noch Erinnerungen an deine Beschneidung mit 2 Jahren?

    Mit 9 Jahren durchlebt man so ein Erlebnis schon sehr bewusst, macht sich Hoffnungen, dass es doch noch an einem vorbeigeht, als letzter Strohhalm die Arzthelferin, die noch mal hinterfragte, warum ich überhaupt beschnitten werden soll, um schließlich dann doch dem ganzen ausgeliefert zu sein; und ich schämte mich, nackt zu sein und beschnitten zu werden.

    Ich hatte wirklich lange Zeit Schmerzen, und es dauerte, bis alles verheilt war, meine Mutter nahm wenig Rücksicht und schickte mich bald wieder in die Schule, obwohl noch nicht alle Fäden draußen waren.

    Und dort wussten schon alle Bescheid, hatte meine Mutter doch andere Mütter informiert. Deine Erlebnisse mit Freunden und Mitschülern hatte ich also genauso!

    Die Verbreitung der „guten Nachricht“ durch meine Mutter fand ihren Höhepunkt, als ich ihrer Freundin, die anscheinend ihren Teil zur Entscheidung beigetragen hatte, meinen beschnittenen Penis vorzeigen sollte.

    Eine Vorhautwiederherstellung kann ich mir kaum vorstellen: die Narbe liegt etwa einen halben Zentimeter hinter der Eichel, und bei Erektion habe ich keinerlei bewegliche Haut, sogar Bauchdecke und Hodensack werden leicht vorgezogen.

    Wie wurdest Du beschnitten und wie waren bei dir die Voraussetzungen für die Wiederherstellung?

    Ist dir auch das Bändchen entfernt worden, oder hast du da noch Sensibilität?

    Und wie schätzt du den Zugewinn an Empfindlichkeit durch deine neue Vorhaut ein ? Ist deine Eichel wieder komplett bedeckt und zur Schleimhaut geworden ?

    Gratulation zu deiner Ausdauer!

    Kannst gerne fragen.

    Ich führe ein glückliches Leben mit meiner Frau und unseren Töchtern, alle sind gesund, habe eine erfüllende Arbeit, und wirtschaftlich passt es.

    Ich fühle mich nicht verstümmelt, vielleicht geht es manchen so, habe aber Einschränkungen, manche Praktiken im Liebesleben funktionieren einfach nicht.

    Und ich habe Sorge, dass bei weiterem Empfindlichkeitsverlust mein Penis eines Tages gar nicht mehr funktioniert – dann wird es sicherlich belastend, aber ich hoffe inzwischen auf Möglichkeiten, das zu vermeiden.

    Und es gibt auch „schlechte“ Tage, an denen bei mir Zweifel aufkommen, wie es geschehen konnte, dass jemand, ohne mich zu fragen, mich genital beschnitten hat.

    Und mich hat keiner davor geschützt, was eigentlich Aufgabe der Eltern ist, und es war damals gesetzlich nicht erlaubt ohne medizinische Begründung – aber ich kann nicht mehr beweisen, dass ich gar keine Probleme hatte, und Mutter und Arzt sich trotzdem an mir vergangen haben.

    Bleib neugierig:thumbup:

    Paule89DE,

    danke für Deine Antwort;

    der Kontakt zu ihr ist trotz der Historie normal; sie ist Großmutter unserer Töchter, das möchte ich nicht belasten;

    Auch meine Frau pflegt ein entspanntes Verhältnis mit ihr: Sie hatte mal unter vier Augen versucht herauszufinden, warum Mutter uns beschneiden ließ, und neben „Entzündungen“ und „Hygiene“ kam, dass sie es auch sonst besser findet, ohne konkret zu werden; sie hätte das damals mit ihrer Freundin ausgiebig besprochen, leicht hätte sie es sich mit der Entscheidung nicht gemacht, und sie hält sie noch immer für richtig.

    Ich selber komme mit meiner Beschneidung insofern zurecht, dass meine Frau versteht, wie man damit umgeht: du hast geschrieben, dass „beschnittene Kerle recht lange brauchen“, und „Beschnittene deutlich unempfindlicher sind ... viel mehr Input benötigen“, und das kann meine Frau gut händeln; damit funktioniert GV gut, Handjob und Blowjob hingegen eher nicht.

    Den Unterschied zu intaktem Sex kenne ich leider nicht, ob es mir mit dem Wissen besser ginge, glaube ich eher nicht. Trotzdem hätte ich es gerne erlebt;

    Deinen Vorschlag mit dem Olivenöl finde ich interessant, werde das ausprobieren und mal schauen, wie sich das mit dem Senslip verträgt.

    Hallo Selbstbestimmung: danke für deine freundliche Antwort!

    Du hast ein intaktes Glück, genieße es.

    Ich möchte Müttern, auch meiner, nicht unterstellen, dass sie in böser Absicht handeln; sie meinen es sicherlich gut; trotzdem ist es absolut übergriffig;

    Verengung und Entzündung waren nur vorgeschobene Gründe; ich vermute bei ihr hygienische Aspekte, „Selbstbefleckung“ sah sie als schmutzig an;

    traurig, dass Ärzte da mitmachen, für sie scheint die Vorhaut nutzlos zu sein, und das Abschneiden eine körperliche Optimierung – damit fällt der letzte Schutz vor sexueller Verstümmelung.

    Wir sind dadurch fürs Leben gezeichnet: wenn wir nackt sind, offenbart sich sofort, dass sich jemand unumkehrbar an unserer Intimität vergriffen hat – bei Kindern immer gegen deren Willen.

    Danke Euch für eure Aufklärungsarbeit mit diesem Forum!

    Danke für den Hinweis zu Senslip, werde mir die Probepackung beschaffen und ausprobieren;

    Kann mir jemand seine Erfahrungen dazu, vielleicht in Kombination mit einer Creme (UREA?) schreiben ?

    Danke!

    Hallo Forum,

    Ich wurde mit 9 beschnitten, auf Betreiben meiner Mutter.

    Damals wurde ich beim Kinderarzt untersucht, und obwohl er alles für in Ordnung befand, erkundigte sie sich nach der Möglichkeit meiner Beschneidung, mit Verweis auf meinen Bruder.

    Mein Bruder wurde mit 10 Jahren beschnitten, angeblich wegen einer Verengung; nachdem wir jedoch abends beim Zähneputzen zeigen mussten, dass wir uns unter der Vorhaut ordentlich gewaschen hatten, gehe ich davon aus, dass bei ihm alles in Ordnung war; trotzdem wurde er beschnitten.

    Er litt fürchterlich, und ich sah, was mit ihm passiert war: Sein Penis war völlig verändert, die Eichel lag frei, und beim baden hielt er seine Hand schützend über sein Glied.

    Meine Mutter schien von dem Wahn besessen zu sein, auch mich beschneiden zu lassen, und schleppte mich in verschiedene Praxen; zuletzt stellte eine Ärztin fest, dass das Bändchen etwas kurz wäre, was in der Pubertät noch herauswachsen würde, und meine Mutter fragte wieder nach einer Beschneidung, ich hätte angeblich Entzündungen gehabt; Die Ärztin empfahl, mehr auf Hygiene zu achten.

    Meine Mutter ließ nicht locker, und am Ende bekamen wir eine Überweisung für meine Beschneidung.

    Zuhause schimpfte sie, weil ich die Beschneidung nicht wollte, und war dann völlig außer sich, als ich verkündete, nicht zur OP mitzugehen; das würde nun gemacht, schließlich hätten wir jetzt endlich eine Überweisung, und sie drohte mit Sanktionen.

    Mein Vater, der selber nicht beschnitten ist, hatte sich komplett heraus gehalten und versteckte sich hinter Mutters Entscheidung.

    Die Tage bis zur OP waren bedrückend, ganz schlimm war das Gefühl der Ausweglosigkeit.

    Die Arzthelferin, die mich vorbereitete, wunderte sich, warum ich operiert würde, da doch meine Vorhaut einwandfrei funktionierte, aber Mutter intervenierte sofort;
    während der Operation war sie mit im Raum und unterhielt sich mit dem Arzt, und ich glaube, dass sie Einfluss auf meine Beschneidung nahm, ähnliches hatte mein Bruder vermutet.

    Ich hatte lange Zeit Schmerzen, vor allem bei Erektionen.

    Unsere Mutter erzählte später Verwandten und Bekannten von den Operationen und deren Notwendigkeit: bei meinem Bruder wegen seiner langen engen Vorhaut, und bei mir wegen Entzündungen, und es doch so sauberer sei; sie sprach gerne darüber, während ich mich schämte.

    Als ich ihr mal vorwarf, sie hätte bei Arztbesuchen immer wieder auf meine Beschneidung gedrängt, stritt sie das ab, ich hätte das falsch in Erinnerung.

    Sie ermahnte uns damals immer, nicht an uns „rum zu spielen“, somit nehme ich an, dass sie uns vielleicht die Selbstbefriedigung erschweren wollte - aber wissen tue ich es nicht.

    Meine Beschneidung hat Folgen: schon als Jugendlicher hatte ich Probleme, mich zu befriedigen; jetzt Anfang 40, kann ich nur beim Geschlechtsverkehr zum Höhepunkt kommen, andere Praktiken sind eher wirkungslos, da ich kaum etwas spüre; dazu befürchte ich weiter abnehmende Sensibilität.

    Mit meiner Frau – wir haben 2 Töchter - bin ich mir einig, dass man nur als aller letzte Möglichkeit beschneiden darf, solange es alternative Möglichkeiten gibt.
    Beschneidung von Kindern ohne zwingende Gründe sehen wir als Sünde an.

    Das Beschneidungsgesetz legalisiert das leider, und eine Bekannte aus dem medizinischen Bereich berichtete, dass vermehrt ohne Grund operiert wird.

    Eine Rekonstruktion der Vorhaut kommt, nachdem was ich hier gelesen habe, wahrscheinlich nicht in Frage, nachdem ich eine low - Beschneidung und nur wenig Spielraum habe: oder gibt es doch eine realistische Möglichkeit ?

    Könnt Ihr mir etwas einfacheres empfehlen, und die Sensibilität zu verbessern ?

    Danke Euch!