Heinz Jürgen Voss im Männergesundheitsbericht 2017

  • "Auftritt des Vertreters von MOGIS e.V.

    Herr Özgeday trug in Vertretung von MOGIS e.V. nicht den offiziell eingereichten Kommentar zum Thema „Sexualisierte Grenzüberschreitungen und Gewalt“ (Beiträge 5.2, 5.3 laut Liste der Autoren und Kommentatoren) vor, sondern ein der Tagungsleitung nicht bekanntes Dokument zur Stellungnahme Betroffener über die Beschneidung von Jungen.
    Der Vortrag beinhaltete beleidigende Ausführungen gegenüber dem Autor des Beitrages 2.3 „Beschneidung von Jungen“. Der Tagungsleiter brach die Ausführungen von Herrn Özgeday ab und stellte die Tagesordnung wieder her."

    Ups.
    Da hat sich ein böser Betroffener wohl nicht der allgemeinen Begeisterung für das angeblich sensationelle "wissenschaftliche Niveau" des Männergesundheitsberichtes anschließen können.

    Als ob MGM keine "grenzüberschreitende sexualisierte Gewalt" wäre!

    Klar, dass solchen undankbares Subjekten sogleich das Wort abgeschnitten wird.

    Kritik unerwünscht.

    Man bekommt das Gefühl, die DDR sei wieder auferstanden.

  • Aus dem Resümee nach der Dialogtagung 2013 von Willibald Walter und Stefan Beier:


    Beschneiden wir uns nicht alle irgendwie? Also, was soll's?
    Ist die Vorhaut nicht nur ein Konstrukt?

    Offenbar hat sich beim Bundesforum seit 2013 viel bewegt, sehr erfreulich!


    PS: Nachdem ich das jetzt mit Önder gelesen habe muss ich das zurücknehmen. BGM - unerwünscht. :FP01

    Offenbar hat das seine Wirkung nicht verfehlt:


    In einzelnen Reaktionen auf das Positionspapier wird diesem allerdings vorgeworfen, es handle sich dabei „um ein massiv ausgrenzendes Papier, das darauf zielt, jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland unmöglich zu machen.“

    "Leben unmöglich machen" ist doch so was ähnliches wie ermorden, oder? :-((

    There is no skin like foreskin

  • Zitat


    Forderungen der Expert_innenkommission „Geschlecht“ der Antidiskriminierungsstelle des
    Bundes für Trans*-Personen begrüßen geänderte Regelungen im Bereich der rechtlichen und medizinischen Situation von Trans*-Personen (Anlage 10).

    Warum fordert diese famose "Expert_innenkommission „Geschlecht“ der Antidiskriminierungsstelle des
    Bundes" eigentlich nicht mal gleiches Recht auf vollständige Genitalien für alle (meinetwegen hunderttausend) Geschlechter, also auch "sogar" für Jungen?

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Atta…01-08-2017-pdf/

    There is no skin like foreskin

  • Man hat ja jetzt noch draufgesattelt. Früher hieß es nur "jüdisches Leben" wäre dann "unmöglich" (obwohl ein Großteil der erwachsenen männlichen Juden eine Vorhaut besitzen tut) jetzt ist also angeblich muslimisches Leben ohne Jungenverstümmelung nicht möglich.

    Was kommt als nächstes? "Dann wäre philippinisches Leben nicht mehr möglich!" "Dann wäre US-amerikanisches Leben nicht möglich!", usw. bis hin zu: Dann wäre schafiitisches, bohrisches, malaysisches/indonesisches Leben nicht möglich (ohne Amputation der Klitoris-Vorhaut bei Mädchen)

    Was für ein Blödsinn - alle könnten prima leben - mit vollständigen Genitalien. Ohne Schmerz, ohne Angst, ohne Verlust an Sensorik.

    There is no skin like foreskin

  • Ist das nicht "köstlich"? "Statement" (Stellungnahme) zum dritten "Männergesundheitsbericht" (Vorhautkaputtmachbericht):

    Zitat von Prof. Dr. phil. Heinz-Jürgen Voß, Bettina Staudenmeyer

    Für die sozialpädagogische Arbeit mit männlichen Kindern und Jugendlichenwird angeraten, die vorherrschenden Männlichkeitsnormen kritisch zu reflektieren, vor allem dann, wenn die Entwicklung einer lustvollen, partnerschaftlichen und befriedigenden Sexualität durch diese Normen behindert wird.

    Ah, so "Männlichkeitsnormen" wie "ohne "Beschneidung" wirst du kein richtiger Mann!"?

    https://www.stiftung-maennergesundheit.de/fileadmin/maen…017_12_Uhr.docx

    Alles, was man zu Voß wissen muss kann man diesem Thread entnehmen:

    Zwischen Tradition und Kindeswohl - Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Hochschule Merseburg

    There is no skin like foreskin

  • Das steht auch noch im "Statement" von Voß und Staudenmeyer - es kann einem nach den Ausführungen zu BGM im "Männergesundheitsbericht" nur vorkommen wie eine Persiflage, bzw. wie blanker Hohn:

    Zitat

    In den Ausführungen findet zudem ein differenzierter Blick auf das Thema Männer und Grenzverletzungen statt: Jungen und Männer sind meist grenzachtend, aber von Jungen und Männern können auch Grenzverletzungen bis hin zu sexualisierter Gewalt ausgehen. Außerdem können sie von sexualisierter Gewalt betroffen sein. Mit dem Ziel grenzachtendes Verhalten zu fördern und sexuelle Straftaten zu reduzieren, werden in den Beiträgen die notwendigen Beratungsangebote und bestehende Beratungslücken thematisiert. Dabei geht es beispielsweise darum, das Kindeswohl zu schützen und eine Kultur des Hinsehens und Hinhörens zu entwickeln.

    Ist es denn zu fassen? George Orwell grüßt aus dem Grabe heraus!

    Ja, Jungen sind meist grenzachtend, vor allem, was ihren eigenen Körper angeht. Absichtliche Selbstverletzungen sind selten - und wenn sie vorkommen ein hochdringlicher Hilferuf.

    Es sind Erwachsene, die immer wieder die Grenze, die Intimsphäre von Kindern nicht respektieren. Die sich an den Genitalien von Kindern zu schaffen machen. In der einen oder anderen Form dort SCHADEN anrichten. Aber der Gesetzgeber wollte nicht hinsehen. Nicht, als es um Jungen ging. Nur, als es um Mädchen ging.

    There is no skin like foreskin

  • Zitat

    Im Dritten Deutschen Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit, der im April 2017 erschienen ist und die Sexualität von Männern zum Fokus hat (Übersicht, Kurzfassung), hat der Sozialwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß einen Beitrag veröffentlicht, in dem er – unter Marginalisierung kritischer Stimmen von Medizinern, Juristen und Betroffenen und unter gänzlicher Nichtbeachtung individualrechtlicher und medizinischer Aspekte – die Folgen der sogenannten Jungenbeschneidung verharmlost und eine Empfehlung zur Kostenübernahme medizinisch nicht indizierter Vorhautamputationen an minderjährigen Jungen durch die Krankenkassen abgibt.

    http://intaktiv.de/vorhautamputat…ndheitsbericht/

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  • Zitat

    Männergesundheit und -sexualität sind in vielen Feldern noch wenig erforscht.Das liegt nach Ansicht der Autoren daran, dass Sexualforschung in Deutschland kaum eine Rolle spiele. Der einzige konsekutive Studiengang befinde sich in Merseburg.

    Und, dass sie dort offensichtlich in sehr schlechten Händen ist...

    There is no skin like foreskin

  • Ach so, die Autoren können schreiben, was sie lustig sind? Z.B. wenn es um "Männergesundheit" geht das Kaputtmachen von gesunden und funktionalen Körperteilen propagieren?
    Und hauptsächlich auf der sog. "Beschneidungsdiskussion von 21012 und auf "Antisemitismus" herumreiten?
    Normalerweise würde man sagen: "Thema (Männergesundheit) verfehlt, Note: sechs - setzen!"

    Hier kann jeder schreiben oder reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist?
    Und wenn sich Önder dann darauf "Dialog!" eingeht wird er abgekanzelt?
    Es werden natürlich keine Inhalte vorgeschrieben, aber Önder muss sich seine "Inhalte" vorab genehmigen lassen (Vorzensur)? Und wenn er davon abweicht, dann ist auf einmal Schluss mit der Pseudo-Liberalität?
    Was ist das für ein beschissener DIALOG?

    Offenbar ist Voß mit sich selbst heftigst im "Dialog", denn er widerspricht sich ja laufend, s.o. Leider merkt er es nicht mal.
    Was an der "Hochschule Merseburg" alles Professor werden kann...da weiß man erst so richtig, was man an seinen Profs damals hatte! (Die hätten wir aber auch auseinandergenommen, wenn sie Stuss erzählt hätten)
    Was für Professoren, was für Studenten, wo soll das hinführen?

    There is no skin like foreskin

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