Das Tatmotiv ist klar: mit peudo-medizinischen Projekten die Medizin vergiften, damit es schwerer wird diese praxis, die gerade in den USA (und natürlich in Israel) vorherrscht, zu beenden.
Ich tue mich schwer damit, dies zu glauben. Wenn hier ein gezieltes oder geplantes Handeln zugrunde liegen würde, müsste dies ja international koordiniert sein. Und dann bleibt die Frage nach dem Nutzen für den einzelnen oder auch warum nicht schon viele Mitwisser das Tatmotiv im Internet "enthüllt" haben.
Menschen, die sich gegen die Zwangsbeschneidung einsetzen, haben die Menschenrechte und den Kinderschutz als Motiv. Die Beibehaltung der Zwangsbeschneidung hat ja aber offensichtlich sowohl religiöse wie monetäre Gründe, was diese Gruppe der archaisch Handelnden sehr inhomogen macht.
Außerdem lassen sich ja sogar manche Ärzte vor den Karren spannen, die damit die gesamte Ärzteschaft weltweit der Lächerlichkeit Preis geben und eine ganze Berufsgruppe in die Nähe der Scharlatanerie rückt. Wie ich schon irgendwo mal geschrieben habe, ist die Zwangsbeschneidung gegen HIV im besten Fall eine Art homöopathische Präventionsmaßnahme, deren Wirksamkeit mit einem Placebo vergleichbar ist.
Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass viele Prominente dieses Massenbeschneidungsprojekt blind unterstützen, ohne zu verstehen, dass sie hier den Falschen ihr Geld in den Rachen werfen. Nachvollziehbar wird dies, wenn man bedenkt wie viele Prominente sich auch mit Geldanlagen aufgrund Empfehlungen gnadenlos verzockt haben. Und Charity ist ja gerade in den USA ein großes Geschäft, wo viele ihre Image aufpolieren wollen.
Mit anderen Worten erscheint mir das Tatmotiv insgesamt eher verworren zu sein. Für uns würde dies aber bedeuten, dass man hier bessere Chancen hat, dass dieser Irrsinn schneller als das enttarnt wird, was er ist.