Fragen zu Ausfluss und Stechen morgens beim Pipimachen, 11 jähriger

  • Ja, Verstümmelung. Genitalverstümmelung. Das ist das richtige Wort. Einige Männer fühlen sich davon gekränkt, sodass wir auch oft den Begriff "Vorhautamputation" verwenden. "Beschneidung" ist etwas für Pflanzen.

    Hey, du bist ja schon perfekt mit guter Literatur bestückt! :thumbup:

    Die Sache mit deinem Neffen tut mir aufrichtig leid! Der arme Junge...

    Die sogenannte "Beschneidung" wurde im Judentum zunächst so vorgenommen, dass nur die Vorhautspitze amputiert wurde, was auch schon nicht gut ist. Deine Überlegungen zur Genesis treffen in dieser Hinsicht wohl ins Schwarze. Die radikale Beschneidung jedenfalls, wie sie dein Mann und dein Neffe erlitten haben, wurde erst lange nach Christi Geburt eingeführt. Die Rabbiner wollten es nach meinem Kenntnisstand nicht, dass die vorhautamputierten Männer in der Lage waren, ihre Vorhaut durch bestimmte Techniken so weit zu dehnen, dass sie die Eichel wieder ganz bedeckte. Ein Verfahren übrigens, über das du hier ganze Unterforen findest.

    Haha ja genau, und wo ist die Pfanze nach dem ich sie beschnitten habe??? Immer noch daaaaaaaa... nicht entfernt, sie steht da noch nur ein bischen ist ab.

    Oh ja ich habe mittlerweile irgendwo im Net auch so nen "Langziehapparat" gesehen hihi, sollte ich mal kaufen.
    Und klar geht auch nur nur Restvorhaut. und die die Griechen ja tolle lange vorhäute so gut fanden, wollten die das dann auch so lang haben ;)

  • Mario

    ne wir sind duscher.

    Das mit dem Ausfluss war das erste mal.
    Er hat sonst alle paar Monate eben morgens ein stechen das er Angst hat Pipi zu machen, wenn es dann geklappt hat ist das stechen weg und dann hat er ewig keine Probleme mehr. Ich schätze das sich dann über nacht paar Bakterien in der Harnröhre angesammelt haben die aber mit einmal auspinkeln weg waren.

    diese woche war es das erste mal das er an dem gleichen Tag aber nachmittags eben dieses weise hatte, aber auch nur einmalig.

    Er mag noch nicht weiter zurückziehen als wie beschrieben, ich denke wenn er das erst mal macht dann wird er sich dran gewöhnen und sich dann immer mal mehr trauen zu probieren. Aber ich gehe davon aus das sie noch verwachsen ist,wie gesagt wir waren sehr wenig dran nur anfangs aus Unwissenheit der Arzt mal. Ich denke mal wenn man sie eh in Ruhe lässt ist sie auch länger verklebt.

  • Die Griechen waren halt stolz auf ihren Körper. Ihren ganzen Körper.

    Es ist traurig, zu sehen, was Männer sich über Jahre antun, um sich wenigstens besser zu fühlen. Die mitamputierten Nervenzellen wachsen nie wieder nach. Aber wenigstens die Eichel wird geschützt und resensibilisiert.

    Dein Großer hat sein Frenulum noch, nicht wahr? Das wäre schon mal sehr viel wert.

  • sorayara: Sorry, daß ich nochmal nachfrage: Seid Ihr bzw. dein Mann Muslime oder Christen?


    Christen.

    Allerdings sehe ich es anders als mein Mann.

    Mein Mann ist aus NIgeria und dort ist es im ganzen Südlichen Teil (also der grösste Teil des Landes) übliche das Kind am achten Tag zu beschneiden (manchmal auch bischen später aber eben in dieser Neugeborenen Periode, die zweite Lebenswoche)
    Und das ist dort unabhängig welcher Religion man dort angehört, dort gibt es ZIG wirklich ZIG unterschiedliche Glaubensrichtungen die das machen, im Süden eben die Christlichen Richtungen.
    Im NOrden sind muslime, da weiss ich nicht wann die es machen ob auch dann oder später.

    vergleich es mit den USA, es wird in Nigeria auch noch im KH durchgeführt, routinemässig. Da die Menschen dort aber gläubiger sind als hier und mit der Bibel viel anfangen können begründet die es eigentlich immer mit "Gott will es so, ist ein Gebot, kann ja nur gut sein".... und denken eben keine Stück weiter (warumm dann so erschaffen? Warum erst nach 2000 Jahren eingeführt?? Warum wieder abgeschafft??? hatte es vielleicht einen komplett anderen für uns nicht mehr irrelevanten Sinn? Wenn es doch wie Schlachtopfer der Bibel auf den Tod von Jesus hindeutete und dieser damit Schlachtopfer und die BEschneidung ersetze, ist es nicht sogar respektlos zu sagen "ach das reicht mir aber nicht das Jesus gestorben ist ich mach trotzdem weiter mit der Beschneidung ... das letze wäre wenn ich das Gesamtbild betrachte der Thora komplett mein Empfinden)

  • Die Griechen waren halt stolz auf ihren Körper. Ihren ganzen Körper.

    Es ist traurig, zu sehen, was Männer sich über Jahre antun, um sich wenigstens besser zu fühlen. Die mitamputierten Nervenzellen wachsen nie wieder nach. Aber wenigstens die Eichel wird geschützt und resensibilisiert.

    Dein Großer hat sein Frenulum noch, nicht wahr? Das wäre schon mal sehr viel wert.

    so weit ich weiss ja, ich kannte mich damals nicht so aus, nur ganz oberflächlich und ich meine die hätten Frenulumerhaltend operiert und so weit ich mich erinnere (habe jetzt schon einige Jaher nicht mehr nachgesehen hihi) hatte er eben an der Ställe noch so was Bandartiges, was eben bei der Radikalbeschneidung die ch sonst kenne weg ist.

  • Christen.

    Allerdings sehe ich es anders als mein Mann.


    Mein Mann ist aus NIgeria und dort ist es im ganzen Südlichen Teil (also der grösste Teil des Landes) übliche das Kind am achten Tag zu beschneiden (manchmal auch bischen später aber eben in dieser Neugeborenen Periode, die zweite Lebenswoche)
    Und das ist dort unabhängig welcher Religion man dort angehört, dort gibt es ZIG wirklich ZIG unterschiedliche Glaubensrichtungen die das machen, im Süden eben die Christlichen Richtungen.
    Im NOrden sind muslime, da weiss ich nicht wann die es machen ob auch dann oder später.

    vergleich es mit den USA, es wird in Nigeria auch noch im KH durchgeführt, routinemässig. Da die Menschen dort aber gläubiger sind als hier und mit der Bibel viel anfangen können begründet die es eigentlich immer mit "Gott will es so, ist ein Gebot, kann ja nur gut sein".... und denken eben keine Stück weiter (warumm dann so erschaffen? Warum erst nach 2000 Jahren eingeführt?? Warum wieder abgeschafft??? hatte es vielleicht einen komplett anderen für uns nicht mehr irrelevanten Sinn? Wenn es doch wie Schlachtopfer der Bibel auf den Tod von Jesus hindeutete und dieser damit Schlachtopfer und die BEschneidung ersetze, ist es nicht sogar respektlos zu sagen "ach das reicht mir aber nicht das Jesus gestorben ist ich mach trotzdem weiter mit der Beschneidung ... das letze wäre wenn ich das Gesamtbild betrachte der Thora komplett mein Empfinden)

    Ich bin Katholik und kann durchaus allein aus meinem Glauben und der Tradition heraus gegen die Zirkumzision angehen.

    Aber Du hattest ja auch nach außerreligiösen Quellen gefragt:

    Der Text Genesis 17 gehört nach gängiger Lehrmeinung nicht zur ursprünglichen Abrahamserzählung sondern floss erst - ich meine wie übrigens alle Stellen an denen die Zirkumzision im Alten Testament thematisiert wird - nach der Eroberung Israels und Judas und dem Babylonischen Exil in den Text ein. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das jüdische Volk mehr oder weniger in einem Zustand der Auflösung. Die jüdische Priesterschaft hat daher das in groben Zügen schon vorhandene Ritualgesetz Israels so ausgebaut, daß es die Assimilation und die Integration bestmöglich verhinderte. Über die Kaschruth (das jüdische Speisegesetz an das sich interessanterweise keine mir bekannte christliche Gruppe hält) wurde die Tischgemeinschaft mit Nichtjuden unmöglich gemacht - und wer nicht zusammen essen kann, heiratet auch nicht untereinander oder kommt sich freundschaftlich näher - und die Zirkumzision machte (und macht es noch heute) Männern schwerer sich zu einer Konversion zu entschließen. Es geht um die Identitäts(er)findung des jüdischen Volkes und die Abgrenzung von der nichtjüdischen Umgebung.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49976963.html

    Wenn die Kultur deines Mannes nun auf die Zirkumzision als Bundeszeichen besteht, dann ist das im Grunde der - rudimentäre und unvollständige - Versuch "jüdisch" zu sein. Genau diese Frage ist aber das Thema bei Paulus: Und der kommt zu dem Schluss, daß es um Christ zu sein eben NICHT notwendig ist, Jude zu sein.

    Das ist natürlich eine sehr abgeklärte Herangehensweise an die Frage nach dem Willen Gottes. Ist je nach kulturellem Hintergrund nicht einfach sich drauf einzulassen.

    Du kannst noch einen Schritt weiter gehen: Zum Jude sein gehört eben auch die Beachtung des gesamten jüdischen Ritualgesetzes. Das heißt die Einhaltung der Speise- und Sexualgebote, die Kleidungsvorschriften, etc., etc. 613 Gebote insgesamt.
    Das Apostelkonzil (Apg 15) entbindet die Christen nichtjüdischer Abstammung aber von diesem Gesetz bis auf die Jakobusklauseln (Kein Genuss von Götzenopferfleisch, Meidung von Unzucht, Meidung des Verzehrs von Fleisch von Ersticktem und Meidung des Verzehrs von Blut).

    Gruß
    Hickhack

  • Hallo

    ne um "jude sein" oder Thora halten geht es ihm nicht.

    Das einzige Biblische Argument was er kennt: wenn Gott es geboten hat dann muss es ja das beste sein, Gott macht ja keinen Fehler!
    Alles andere ist eingentlich eher kulturell bedingt, und er vermischt das denke ich (wenn ich so drüber nachdenke) bzw allgemein wird es dort vermischt.
    Die von dort die ich kenne (verschiedener christlicher Religionen) kennen es eben "nur so" und das Argument ist immer das oben genannte, das Problem ist "es wird einfach nicht weiter gedacht". Es wird einfach über Generationen so übernommen. Nicht weiter drüber nachgedacht und keine andere Meinung zugelassen, wie oft habe ich das schon versucht, da wird einem immer über den Mund geredet und alle vermeintlichen Vorteile usw (die man schon kennt und wo man weiss wie falsch sie sind) erklärt und wenn man dann unter bricht (eben weil man das schon kennt und das Zeitverschwendung ist) dann ist man die die "einen nicht ausreden lässt"...


    Aber ich habe zu ihm auch gesagt: du bringst ja auch schliesslich keine Schlachtopfer mehr da.
    Nach diesen und den oben genannten Dingen wurde es halt wie üblich mit "du suchst nur streit immer musst du diskutieren" beendet.
    Aber fürs die nächste Gelegenheit brauche ich wieder zwei drei andere Sachen die er dann hört bevor er mich unterbrechen kann ;)

    Was ich meine mit nicht biblisch...
    es geht mir um die Ursprüngliche Praxis, das die Bibel nur das Kürzen der Vorhaut forderte. Also eher eine Quelle wo das aus historischer Sicht erklärt wird, gern auch aus biblischer Sicht (so über die Hebräische Ursprache und die erklärungen dazu) aber eben religionsneutral, keine seite vom jüdischen Glauben (das ist das was ich am meisten GEfunden habe) oder so. Sondern einfach eine historische und linguistische Erklärung wie es zustanden gekommen ist das mehr abgeschnitten wurde.

    Ich hatte im "Milah, Periah" thread aber schon einen Link bekommen der laube ich ganz gut war zur Erklärung das erst 14 uZ die Periah eingeführt wurde.

    Jetzt wäre noch was mit der linguistischen Seite (hebräisches Wort Mol bedeutet kürzen, nicht entfernen) mit vergleichen anderer Bibelstellen wo das Wort entfernen vorkommt und deutlich wird das dort andere Worte im hebräischen gebraucht wurden.

    Klar ich kann es ihm sagen aber das ist dann nichts handfestes. Ich habe bisher nur Bible Hub gefunden, aber da muss ich mir alles selber zusammensuchen, ich hatte mir gewünscht, da das Thema ja eigentlich schon ein sehr aktuelles ist, das es schon eine Quelle gibt wo es vielleicht tabellarisch aufgeführt ist welche Wörter was aussagen im Urtext.

    Na ja vielleicht muss ich da ja selber ran ;)

  • Hallo Liebe Soraya,


    Du hast ja nun schon sehr viele Antworten bekommen, deshalb habe ich mir lange überlegt, ob ich dir auch noch eine Antwort schreiben sollte. Zuviele Köche verderben bekanntlich den Brei.


    Zum medizinischen Teil deines Problems, möchte ich nichts mehr weiter hinzufügen. Du solltest dich daran halten, was Mario Lichtenheldt erklärt hat, dem ich mich voll und ganz anschließe. Ich hätte dir inhaltlich nur das Gleiche erklären können, nur mit anderen Worten, was ich dir aber erspare. Was das Thema Vorhaut und Therapie von Vorhautproblemen betrifft, kennt sich Mario besser aus viele Ärzte.


    Was der religiöse Teil deiner Frage betrifft, möchte ich noch etwas erklären. Du sagst, dass einzige biblische Argument, dass dein Mann für die Beschneidung kennt, ist: "Wenn Gott es geboten hat dann muss es ja das beste sein, Gott macht ja keinen Fehler!"

    Aber Gott hat das nur im Alten Testament geboten. Christen stehen nicht mehr unter den Gesetzten des Alten Testaments. Das Gebot zur Beschneidung gilt für sie nicht. Genauso wie das Gebot, kein Schweinefleisch mehr zu essen oder koschere Speisevorschriften einzuhalten, so gilt auch das Gebot der Beschneidung für Christen nicht mehr. Das sind alles Gottes Gebote, die auch so im Alten Testament zu finden sind, aber für Christen dennoch nicht mehr eingehalten werden. In Nigeria verzichten die Christen auch nicht auf den Verzehr von Schweinefleisch oder halten die Koschere Speisegesetze ein, oder? Vielleicht kannst du ja auf diese Weise argumentieren.

    Auf dieser Seite findet du einige Zitate aus dem Neuen Testament, die die Beschneidung für unnötig erklären. Sie sind in englischer Sprache. Du sagtest ja, dass das für dich in Ordnung geht.


    http://www.circumstitions.com/Xy.html

    Zitat von Soraya

    "Was ich meine mit nicht biblisch... es geht mir um die Ursprüngliche Praxis, das die Bibel nur das Kürzen der Vorhaut forderte. Also eher eine Quelle wo das aus historischer
    Sicht erklärt wird, gern auch aus biblischer Sicht (so über die Hebräische Ursprache und die erklärungen dazu) aber eben
    religionsneutral, keine seite vom jüdischen Glauben (das ist das was ich am meisten GEfunden habe) oder so."


    Das könnte vielleicht der Text sein, nachdem Du suchst:

    http://www.cirp.org/library/history/peron2/


    Ich hoffe, ich konnte dir irgendwie weiter helfen.

    Liebe Grüße.

    3 Mal editiert, zuletzt von Sokrates (17. Februar 2017 um 01:17)

  • Ich bin ja in der Regel immer sehr zurückhaltend mit der Einschätzung, ein Laie habe mehr Wissen als ein Fachmann. Ich kenne das von meinem Beruf. Es gibt allen Ernstes Nichtjuristen in manchen Rechtsabteilungen, die von sich glauben, Verträge im juristischen Bereich verhandeln zu können. Scheußliche Sache. Du hast immer das Gefühl, den Erklärbären auf Sendung-mit-der-Maus-Niveau geben zu müssen, ohne ihnen das Gefühl zu geben, dass sie ahnungslose Vollpfosten sind. Sie selbst glauben von sich natürlich, kompetent zu sein. Im ärztlichen Metier ist das zunächst einmal nicht viel anders. Es gibt einen Haufen nervtötender Besserwisser.

    Aber was die männliche Vorhaut betrifft, ist es eben so, dass in der medizinischen Ausbildung so gut wie nichts darüber gelehrt wird. Es gibt kaum einen Urologen, der überhaupt in der Lage ist, die Anatomie der männlichen Vorhaut zu beschreiben. Bei aller gebotenen Zurückhaltung, es gibt hier in der Tat Laien, die sich im Laufe vieler Jahre ein enormes Arsenal an Fachwissen angeeignet haben.

    Mario Lichtenheld vertraue ich auch voll und ganz. Schau dir mal an, wer Mitautor der BVKJ-Broschüre ist. ;) Und das als Laie. Das sagt eigentlich alles.

    Man kann hier keine Ferndiagnosen stellen, das würde auch kein Arzt tun, der noch bei Trost ist. Deswegen macht das hier niemand. Man kann dir nur möglichst viele Kenntnisse vermitteln und Richtungen zeigen.

  • Vielleicht wäre der erste schritt erstmal den Urin untersuchen zu lassen. Schnelltests für eine Allgemeine Untersuchung gibt es in der Apotheke.

    Ja den Gedanken hatte ich auch und ich denke ich werde mir wieder solche Tests zu legen (hatte ich schon mal da) wenn es wieder vorkommt ist es ja kein Ding so einen zu machen bevor er zur Schule geht, denn wie gesagt beim nächsten Pipi war das Techen immer wieder weg.

  • Hallo sokrates

    danke,
    ich denke das mit dem Schweinefleisch ist was was ich gut gebrauchen kann für die nächste Gelegenheit für SEIN Argument, hat ja auch irgendwie was noch mit "Gesundheitlichen Vorteile der heute nicht mehr Gilt" zu tun und "Dingen die früher als unrein galten und heute nicht mehr, bzw die Symbolic dahinter)

    Die Links werde ich mir auf alle fälle ausdrucken, danke!

    Maria
    ja ich verstehe dein Problem. Leider lernen Kinderärzte so einiges nicht! Vorhaut ist nur eines davon. sie haben die wenigste Ahnung von Babyernährung, beraten da auch nur 0/8/15 laienhaft falsch. Wissen nich das man durchaus länger stillen kann als sechs Monate und und und.... haben selten Ahnung vom Tragen eines Babys im Sinne von Tragetuch, Tragehilfe etc. Ich habe eine Ausbildung zur Trageberaterin gemacht und wir haben da echt viel Gelernt, und eben sind direkt mit ausgebildet worden was das stillen angeht so zu sagen als "erste Hilfe bei Stillproblemen und dann die Weiterleitung an eine Stillberaterin" (vielleicht sollte es im Bereich Vorhaut auch eine eigene Berugsgruppe geben die man "nutzt" wenn es eben zu diesem Thema kommt, denn Kinderärzte und auch Lehrer sind dazu doch nicht so wirlich in der Lage)
    Es war oft hahnebüchen wenn eine Mama mit eine neugebornenen in die Trageberatung kam und das stillen nicht geklappt hat und sie erzählte dann was sie so im Krankenhaus "gelernt" hat... also alles das was mas so lernen kann um Probleme zu bekommen.
    Deswegen bin ich so wie so schon für Fachleute ausserhalb von Berufszweigen sehr offen, da sie sich eben explizit mit nem bestimmten Thema befassen und nicht nur so nebenbei.

    Die Broschüre denke ich werde ich auch mal im Original da haben, denn ich muss mich ja als Mutter um diese Pflege bzw die Anleitung kümmern,... und da wissen Beschneidungskritiker wohl mehr drüber als andere, ist ja eigentlich auch logisch, welchen Kinderarzt/Urologen ist es denn so wichtig ein Kind ohne Schnitt zu behandeln das er auch ein gutes Wissen dazu hat?

    Danke

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