Gauck und die Religionsfreiheit

  • Gauck unterstrich ausdrücklich den Wert der Religionsfreiheit, zu dem aber auch zähle, frei von Religion leben zu dürfen. Dies gehöre „zu den nicht verhandelbaren Grundlagen unseres Zusammenlebens“, sagte Gauck an die Adresse von Fundamentalisten jeglicher Art.

    Frei von Religion leben dürfen heisst bei ihm wohl auch frei von Vorhaut leben müssen.

  • Eine weitere Folge in der Reihe "Gute Religion, schlechte Religion". Heute Teil 3728: "Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen".

  • Zitat

    ...zu dem aber auch zähle, frei von Religion leben zu dürfen

    Und für den fixen Jungenumsorgungsgesetzunterschreiber natürlich das Recht, lebenslang frei von Vorhaut leben zu dürfen. Das viele Männer gerne schon im Baby- oder Kindesalter wahrnehmen.

    There is no skin like foreskin

  • Wer hat eigentlich irgendwann den Schwachsinn verbreitet, dass Religionsfreiheit auch das Recht beinhalten soll, andere zum eigenen Glauben zwingen zu dürfen. Zwangsbeschneidungen und Freiheit sind derart gegensätzlich, dass es hier eigentlich keinerlei Diskussion bedarf.

    So gesehen bin ich nun von den Äußerungen des Bundespräsidenten irritiert. Er befürwortet Zwangsbeschneidungen und plädiert für Toleranz in Bezug auf Atheismus. Gehört er eventuell auch zu denen, bei denen ein Mensch erst mit Erreichen der Volljährigkeit ein "richtiger" Mensch mit allen Rechten wird?!

    Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

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