Wehe, da macht wieder einer Urologen-Bashing... ![]()
doccheck.com
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Vor allem sollte man die Interessen eines "Klempners" doch nicht ganz aus den Augen verlieren. An einem Salbenrezept verdient sich herzlich wenig, und eine vorhauterhaltende OP setzt eine entsprechende Ausbildung voraus. Eine "radikale" VA hingegen ist schnell und einfach verdientes, gutes Geld!
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Hab da mal kommentiert.
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Leute, korrigiert mich, falls ich mich damit zu weit aus dem Fenster lehne - ich bin völlig unbedarft bzgl. des deutschen Gesundheitssystems -, aber - angesichts dieser zur Schau getragenen Begriffsstutzigkeit und angeblich bundesweit seltenen Qualifikation der Uro's, was Vorhauterhaltende Massnahmen betrifft (die ja scheinbar eine höhere chirurgische Kompetenz erfordern als die radikale Variante) - ist da nicht ein verdeckter Deal mit grossen Kosmetikfirmen denkbar.
Die VA als Organspende. Was bringt so eine Vorhaut ein?
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ist da nicht ein verdeckter Deal mit grossen Kosmetikfirmen denkbar.
Die VA als Organspende. Was bringt so eine Vorhaut ein?
Das halte ich in diesem Zusammenhang für irrelevant, da - meines Wissens - nur die Vorhäute von Neugeborenen für die Kosmetikindustrie interessant sind. Ältere Kinder und Erwachsene spielen in diesem Zusammenhang keine Rolle. -
Zitat
ist da nicht ein verdeckter Deal mit grossen Kosmetikfirmen
denkbar.Die VA als Organspende. Was bringt so eine Vorhaut ein?
Nein. Das Umsatzplus der abschneidenden Gilde liegt in der OP als solcher, jedenfalls in Deutschland. Die Vorhaut selbst ist nur dann pharmazeutisch verwertbar, wenn sie von neugeborenen Jungen stammt (siehe USA). Das hängt einerseits mit den enthaltenen Wachstumsfaktoren zusammen (besonders bei Kunsthautpräparaten für Brandopfer o. ä.), zum anderen mit der besonderen Reinheit des "Materials" (hier geht es mehr um Kosmetik, Lippen aufspritzen, Antifaltencremes usw.).
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Es gab mal einen Bericht über eine Forschungsgruppe des Frauenhofers, die eine Gerätschaft entwickelt haben zur Züchtung von Haut. In diesem Zusammenhang wurde auch erwähnt, daß sie nicht für den deutschen Markt ist, da Babyvorhäute hier nicht als Organspende nach Zirkumzision kommerziell weiterverwendet werden dürfen. Es bestünde daher die Gefahr, daß aufgrund finanzieller Interessen an dem Gewebe (oder andersfalls auch andere Organe) die Diagnosen fingiert werden könnten was nicht dem Kindeswohle entspräche. Jedenfalls ist das mit der Organspende wohl ausgeschlossen hierzulande.
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http://m.welt.de/wissenschaft/a…ner-Jungen.html
Da steht nix davon, dass die das hier nicht machen dürften. Klingt eher so als würden sie nur noch auf die offizielle Zulassung warten.
Was hier wohl nicht erlaubt ist betrifft die Verwertung zu Hautcremes etc. -
Dem mit der Rechtssicherheit würde ich nicht unbedingt zustimmen. Die entsteht weniger durch das Gesetz, sondern nur durch den geballten Willen wegzusehen.
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Für Jungs ist das eher Rechtsunsicherheit, bzw. Rechtswillkürlichkeit.
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