ZitatAuf die Frage, wie es ist, mit 16 beschnitten zu werden, antwortet der Rabbiner freimütig: „Das ist keine angenehme Sache.“
Und warum sollte es für ein Baby "angenehm" sein?
ZitatAuf die Frage, wie es ist, mit 16 beschnitten zu werden, antwortet der Rabbiner freimütig: „Das ist keine angenehme Sache.“
Und warum sollte es für ein Baby "angenehm" sein?
Etwas "nicht als Problem" zu sehen: boah, was für ein bahnbrechendes, tief substanziiertes Argument!
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Aha.
Wir haben also die Wahl zwischen
Mit 16 "beschnitten" zu werden, unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung, wissend, was auf in zukommt, was er aufgibt und "keine angenehme Sache" erlebend.
und:
Als Neugeborener, ohne jede Betäubung (ich bin mal so frei, Emla, Zuckerwasser ein paar Tropfen Wein nicht als Betäubungsmittel gelten zu lassen) eines hochsensiblen und wichtigen Teils des eigenen Körpers beraubt zu werden, dabei schlimmste Schmerzen erleiden zu müssen und niemals die Chance zu haben, dies auch nur annähernd rückgängig machen zu können.
Und natürlich fällt die Wahl hier auf Variante 2, weil der gute Mann das nicht als Problem sieht.
Was auch sonst. ![]()
Ist aber mal wieder typisch für unsere "Qualitätspresse" (hier Springer, da braucht man ganz dicke Anführungszeichen). Wenn das Thema MGM überhaupt mal erwähnt wird, dann verständnisheischend gegenüber dem Ritual, bzw. verständnislos gegenüber den Kinderschützern.
Verständnislos, da sind doch manche Juden schon weiter. Die sagen zumindest, dass sie die Argumente der Kinderschützer verstehen. Auch wenn sie das oft anders sehen.
Etwas "nicht als Problem" zu sehen: boah, was für ein bahnbrechendes, tief substanziiertes Argument!
Locker bleiben, der Typ hat sich die Vorhaut entfernen lassen, weil das angeblich ein Befehl von Gott sei. Er kann keine Beweise dafür liefern, dass dieser Befehl wirklich von einem Gott kommt. Logik/gute Argumentation würde ich nicht unbedingt von so einem Menschen erwarten. Wichtig wäre nur, die Kinder vor solchen, in ihrer Phantasie lebenden, Gläubigen zu schützen. Das dürfte man ja wohl von einem Land wie Deutschland, was durch aus großartige Wissenschaftler/Philosophen hervorgebracht hat und noch immer enorm von der Wissenschaft profitiert, erwarten im Jahr 2015.
der Typ hat sich die Vorhaut entfernen lassen
Ja, wenns nur so wäre. Aber nicht ER hat SICH was entfernen LASSEN,
sondern IHM WURDE was entfernt. Und das ist ein fundamentaler Unterschied.
Ja, wenns nur so wäre. Aber nicht ER hat SICH was entfernen LASSEN,
sondern IHM WURDE was entfernt. Und das ist ein fundamentaler Unterschied.
Immerhin war er bereits 16 Jahre alt. Ich bin trotzdem dafür, dass solch eine Entscheidung erst ab 18 oder vielleicht sogar 21 getroffen werden darf.
Ich gebe zu, ich hab den Artikel beim ersten Mal durchlesen nur überflogen. Insofern ist
der Typ hat sich die Vorhaut entfernen lassen
natürlich völlig richtig, es war seine eigene Entscheidung. Ob er in diesem Alter schon reif dafür war, sei mal dahin gestellt.
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