Beschneidungsmaschinerie im West-Berlin der 70er Jahre, beschnitten mit 3 Jahren ohne echte Indikation

  • Ich meine, als gerechten Ausgleich müsste dann auch das gesamte Lehrerkollegium nackt auf dem Laufsteg vorgeführt werden, da gäbe es für jeden was zu lachen (Schwabbelbäuche, Biertittchen, Hängebusen, Tortenärsche,...) :D ^^ :P

    Unglaublich, einfach unfassbar! :cursing:

    (Ich hoffe, das geht gerade noch durch die Zensur ;) )

    There is no skin like foreskin

  • Die Untersuchungen variieren tatsächlich von Bundesland zu Bundesland.

    Schade dass sich Philmos nicht mehr gemeldet hat.


    Zitat

    Der Spiegel-Artikel beschreibt aber so ziemlich genau, wer in
    Deutschland beschneiden ließ, und zwar die Oberschicht mit einer
    kosmopolitischen Ausrichtung, was in meinem Fall genau zutrifft. Meine
    Vorhaut hatte also keine Chance zu überleben, Artikel hin oder her.

    Genau das ist es was mich am SPIEGEL-Artikel am meisten fragwürdig vorkommt. Woher will der Autor wissen, dass es ausgerechnet die "Oberschicht mit einer kosmopolitischen Ausrichtung" sei, die besonders eifrig ihre Söhne beschneiden lies?

    Ich meine statistische Erhebungen zur Beschneidung sind selbst heute noch rar und ferner ungenau.


    Zitat

    Man blickte damals anders als heute in die USA, die US-Ärzte taten es ja auch, USA stand im medizinischen Bereich und sonst auch für Fortschritt in jeglicher Beziehung.

    Ja, das ist korrekt. Ich denke der Einfluss der USA und der deutsche Blick auf die USA einen sicher nicht zu unterschätzenden Faktor für die bundesdeutsche und damit deutsch
    sprachige Beschneidungspraktik. In den 1950ern und 1960ern propagierten einige deutsche Ärzte - mehr als im Artikel angesprochen- für die Beschneidung und beriefen sich damit ausdrücklich auf die US-Praxis.

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